Derjenige, der sagt: „Es geht nicht“, soll den nicht stören, der’s gerade tut.
(Abgeleitet von Murphy’s Gesetz)
Derjenige, der sagt: „Es geht nicht“, soll den nicht stören, der’s gerade tut.
(Abgeleitet von Murphy’s Gesetz)
Eine Frau, die vorhin bei mir war, bekam plötzlich starke Kopfschmerzen. Sie erklärte, das rühre von einem Bandscheibenvorfall. Ihr Gesicht war verzerrt, es war deutlich, dass sie sich kaum mehr auf etwas anderes konzentrieren konnte als auf den Schmerz. Ich sagte zu ihr: „Das tut weh, nicht wahr? Sauweh! Richtig sauweh tut das, und Sie wünschen sich, dass es bald weniger wird, in drei Minuten vielleicht weniger wird oder in zwei Minuten weniger wird oder dass es in einer Minute weniger wird oder in einer halben, oder vielleicht sogar noch schneller. Was meinen Sie, wann wird die Unannehmlichkeit weniger sein?“ „Es ist schon viel weniger“, antwortete sie.
Diese Methode für eine schnelle Anästhesie stammt von dem amerikanischen Hypnotherapeuten Milton Erickson. Bei starken Schmerzen ist es wichtig, zunächst bei der Wahrnehmung des Schmerzes anzuknüpfen (Pacing: Dem Symptomerleben folgen), bevor man ihn durch das Reden von „weniger und weniger“ reduziert (Leading: Zur Lösung führen).
An alle Leute die’s drauf haben:
Wenn ihr’s wirklich drauf habt, dann lasst die vor, die’s nicht drauf haben !
Denn die letzten sollen die ersten sein!
Lasst die aus sich herausgehen, die wollen, aber nicht können, helft ihnen, lasst sie vor.
Lasst die etwas sagen, die sich nicht trauen, mitzureden, helft ihnen, lasst sie vor.
Lasst die im Mittelpunkt stehen, die es wollen, aber Schwierigkeiten damit haben, helft ihnen, lasst sie vor.
Lasst die etwas bestimmen, die sonst nichts zu sagen haben, aber vielleicht doch gern würden, helft ihnen, lasst sie vor.
Das Potential einer Situation, die Chance auf eine dicke Zeit miteinander, steckt meist dort, wo man es am wenigsten erwartet. Gebt ihnen eine Möglichkeit, sich zu entfalten, helft ihnen, lasst sie vor.
Hiermit lasse ich euch vor und bitte euch: Macht’s besser als ich.
Nur so wird sich etwas ändern, ansonsten wird alles bleiben wie es war, grau und unerträglich.
Sebastian Schwank
Anmerkung von mir (Stefan Hammel): Der Text stammt von einem Jugendlichen. Ich finde die Gedanken gut und freue mich, wenn sie diskutiert und weiterverbreitet werden – bei Jugendlichen wie bei uns sogenannten Erwachsenen.
Was macht der Schiffbrüchige an Land?
Sie hatten Wörter bestellt. Vielen Dank für Ihren Auftrag, doch Wörter sind zur Zeit nicht lieferbar. Wir danken Ihnen für das Verständnis!
Brigitte Fuchs, Schweizer Autorin
Manchmal kann auch die Wahrheit lügen. (Pavel Kosorin, tschechischer Schriststeller)
Ist euch schon mal aufgefallen, dass es unmöglich zu sein scheint, Bücher komplett von Druckfehlern zu befreien?
Habt ihr schon erlebt, dass ihr ein Konzert perfekt fandet, und die Künstler und Kritiker fanden es voller Fehler?
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum ihr meistens die „Ähs“ und „Ähms“ eurer Gesprächspartner nicht hört?
Ist euch mal aufgefallen, dass ihr manche Schandflecken in eurer Wohnung gar nicht mehr seht?
Habt ihr bemerkt, dass ihr dass es scheinbar nicht euch juckt, bis jemand euch fragt: „Wo juckt’s dich gerade“?
Heute habe ich ein Plakat aufgehängt. Dann sah ich, dass es schief hing, und korrigierte den Fehler. „Warum hängen Sie das denn um?“, fragte mich eine Reinigungskraft, die zusah. „Es hängt schief“, antwortete ich. „Das macht nichts“, sagte sie. „Das Auge sieht’s grad.“
Vom 1. bis 3. Mai 2008 findet in Heidelberg eine besondere Tagung mit besonderen Referentinnen und Referenten statt.
Das Symposium heißt „Die Kraft von Imaginationen und Visionen – Perspektiven der Neurobiologie, Psychotherapie und Beratung“. Der Untertitel der Tagung lautet: „Wie man Imaginationen in Psychotherapie, Beratung und im Leben generell als „Königsweg“ für die Entwicklung von Lösungs-Erleben nutzen kann“.
Die Referenten sind:
Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe)
Prof. Verena Kast (Psychoanalyse)
Horst Krämer (Neuroimagination)
Prof. Luise Reddemann (PITT)
Dr. Bernd Schmid (Systemik)
Dr. Gunther Schmidt (Hypnosystemik).
Das Symposium wird veranstaltet vom Milton-Erickson-Institut Heidelberg. Die Teilnahme kostet 330,- Euro. Detaillierte Infos findet ihr hier. Anmeldung bei office @ meihei.de!
Ich wünsche allen, die dabei sind (und natürlich auch allen anderen, die aber etwas versäumen), viel Spaß und freue mich auf viele gute Begegnungen!
„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.“ Albert Einstein (1879-1955)
Mit einem befreundeten Arzt habe ich mich über Kurzzeittherapie unterhalten. Viele Menschen haben Jahre alte chronische Probleme – körperliche Krankheiten, psychische Störungen, soziale Schwierigkeiten. Manchmal gibt es Möglichkeiten, solche Leiden innerhalb von Stunden oder Tagen ganz aufzulösen – unabhängig davon, wie alt und leidvoll das Problem bereits ist. Nun werden viele Leute dem Therapeuten kein Vertrauen schenken, wenn er ihnen eine einfach klingende Lösung nennt. Und wenn sie die Lösung ausprobieren und sie schnell wirkt, dann werden sie die Gründe oft woanders suchen als in der Therapie. Der Freund erzählte mir dazu eine Geschichte, die vor 1500 Jahren aufgeschrieben wurde.
Damals war der Feldherr Naaman an Lepra erkrankt. Eine ansteckende und unheilbare Krankheit, die seinen baldigen Ausschluss aus der Gesellschaft zur Folge haben würde. Eine Magd erwähnte, dass der Prophet Elisa im Lande Juda durch seine göttliche Kraft solche Krankheiten heilen könnte. Und der Feldherr machte sich auf den Weg. Weiterlesen