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Archiv der Kategorie ‘Blutdruck‘

Spielend III

Freitag, den 14. Oktober 2011

Wenn du ein Musikstück schnell spielst, kannst du jede Schlamperei verstecken. Jeder zu kurze, zu lange, schlecht gespielte oder falsche Ton wird sofort von einem anderen abgelöst. Darum ist es schwieriger, ein Stück langsam zu spielen als schnell. Wer langsam spielen kann, kann spielen! (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erzählens, S. 235)

Spielend II

Donnerstag, den 13. Oktober 2011

Die Resonanz im Saxophon erzeugt die zweite Hälfte des Klanges, die Resonanz im Musiker die erste. (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erzählens, S. 234.)

Spielend I

Mittwoch, den 12. Oktober 2011

Ein Saxophonlehrer fragte seinen Schüler: „Welche Kraft brauchst du, um eine Klappe zu schließen? Nimm diese Kraft, mehr nicht.” (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erzählens. Geschichten und Metaphern in Psychotherapie, Kind- und Familientherapie, Heilkunde, Coaching und Supervision. Klett-Cotta, Stuttgart 2009)

Ein Baum ist ein Baum…

Samstag, den 4. Juni 2011

Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin Ulrike Dauenhauer hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen möchte… Ich saß auf der Alb vor einem Baum, und dachte über mich nach, über mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: “Schau”, sagte er, “ich bin ein [...]

Wertvolle Beratung: Vergebung

Sonntag, den 26. April 2009

Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zurück. Und mache da weiter, wo ich aufgehört habe., bei Wertbegriffen, die für die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der [...]

Perspektive im Rückblick

Sonntag, den 8. Februar 2009

Ein Arzt an meinem Krankenhaus sagte zu mir vor einiger Zeit: “Wenn einige von uns mit zwanzig wüssten, was sie mit vierzig erreicht haben werden…” seine Schlussfolgerungen waren wenig lebensbejahend. Einige von uns ahnen sehr wohl, dass sie neben Begabung auch Glück und Gesundheit brauchen werden, wenn sie denn ihre Ziele erreichen wollen. Meine Schweizer Kollegin [...]

Haushaltsgegenstände erziehen

Montag, den 2. Februar 2009

Heute hatte ich eine Frau in Therapie, die sagte, sie bekomme so leicht Zornausbrüche, sie sei für ihre Familie praktisch unberechenbar. Sie ist Erzieherin, und ich weiß, dass Sie ihren eigenen Sohn recht anspruchsvoll und konsequent erzieht. Ich bat sie um Beispiele für ihr Problem. “Es kommt vor”, sagte sie, “wenn ich den Mülleimerdeckel nicht beim [...]

Nasenbluten

Freitag, den 17. Oktober 2008

Sie trafen sich zufällig an einer Wiese. Der Ältere führte gerade seinen Hund aus, der Jüngere ging spazieren. Sie gingen in denselben Verein und kannten sich von dorther. So kamen sie ins Gespräch. Auf einmal stockte der Ältere. Er zog eine Packung Papiertaschentücher hervor, entnahm ein paar der Zellstofftücher und hielt sie sich vors Gesicht. [...]

Vom Segen der Überarbeitung

Freitag, den 4. Juli 2008

Oft habe ich mich gefragt, warum einige Menschen pausenlos hektisch erscheinen und stets einen dicht gefüllten Schreibtisch und Kalender haben und immer wieder von Überarbeitung reden, und doch im Ergebnis nicht mehr leisten als andere, denen Zeit für Pausen und Erholung übrig bleibt. Es scheint so, dass Überarbeitung ein guter Schutz ist. Zum einen macht [...]

Das Gärtchen

Mittwoch, den 21. November 2007

Herr Alois Rech wohnt in Hoppweiler an der Gies. Das liegt bei Eppenbach an der Ried, ganz in der Nähe von Unteralben. Jeden Tag macht sich Herr Rech in seinem kleinen Gärtchen zu schaffen. Er hackt den Boden und recht ihn, er zieht den Löwenzahn heraus, zupft trockene Blätter von den Sonnenblumen und gießt alles, [...]