Seminarvideo: Intervention für fürsorgliche Menschen

Im Oktober beginnt der Abschnitt „Therapeutische Hypnose“ der Ausbildung „Hypnosystemische Therapie“ beim Institut für Hypnosystemische Beratung (hsb) in Kaiserslautern. Hier sind aktuell noch 2-3 Plätze frei. Bei der Seminarreihe geht es nicht nur darum, wie man Hypnose induziert, sondern, wie man mit hypnotischen Sprach- und Verhaltensmustern therapeutisch arbeitet. Dazu gehört auch die Frage, wie wir Verhaltensmuster der Klienten und Ereignisse während der Therapie utilisieren, also nutzbar machen können. Der folgende Film befasst sich damit, wie wir Menschen unterstützen können, denen es wichtig ist, gut zu anderen zu sein und die dabei nicht so gut zu sich selbst sind.

Festival des Therapeutischen Erzählens am 14.-16.10.

Das Internationale Festival des Therapeutischen Erzählens in Kaiserslautern (Otterberg) am 14.-16.10. naht heran. Hier gibt es einige Neuigkeiten:

Es war uns möglich, den renommierten Neurowissenschaftler Peter Schneider aus Heidelberg (www.musicandbrain.de) für einen Vortrag auf dem Festival zu gewinnen. Peter Schneider hat mit Entdeckungen im Bereich der Gehörforschung weltweit Aufsehen erregt. Bei uns präsentiert er neue Ergebnisse zur Erforschung von Hörwahrnehmung und Musikalität und deren Auswirkungen auf die Arbeit in der Musikpädagogik sowie mit Tinnitus, Geräuschempfindlichkeit, ADS / ADHS, Lern- und Entwicklungsstörungen.

Ulrich und Reinhilde Freund mussten leider aus persönlichen Gründen absagen.

Neu im Programm: Marie-Jeanne Bremer vom Milton-Erickson-Institut Luxembourg hält mit mir (Stefan Hammel) im Dialog einen Vortrag „Wie kommt das Erzählen in die Therapie?“

Dieter Schmid-Hermann wird therapeutische Märchen und Geschichten vortragen.

Der letzte Frühbuchertermin liegt nun auf dem 30. August. Wer sich bis dahin anmeldet, spart noch 15,00 € gegenüber dem Endpreis von 360,00 €. Infos, Flyer und Anmeldung über www.stefanhammel.de/festival oder  festival@hsb-westpfalz.de! Oder anrufen: 0631-3702093.

Ich freue mich darauf, viele von euch dort zu treffen!

Brückenphobie – Klient gesucht!

Das SWR-Fernsehen möchte eine Dokumentation über Brücken im Südwesten Deutschlands drehen und dazu Geschichten rund ums Thema „Brücken“ zu zeigen. Dazu haben sie mich gebeten, ihnen etwas über die Therapie von Brückenphobien zu erzählen – oder noch besser, wenn sie ein kleines Stück einer solchen Therapie filmen dürften. Aus diesem Grund suche ich jemanden, der Lust hat, sich seine Brückenphobie kostenlos wegtherapieren zu lassen. Auch wenn derjenige sich noch nicht sicher ist, ob er das will, darf er gerne anrufen (0631-3702093). Wir können zusammen überlegen, ob wir Konditionen finden, so dass das für die Person dann passt. Kennt ihr jemanden?

Neues zum Festival des Therapeutischen Erzählens

Die Vorbereitungen für das Festival des Therapeutischen Erzählens am 14.-16.10.2016 in Otterberg bei Kaiserslautern gehen voran. Wer gerne dabeisein möchte: Der Frühbuchertarif von 330 statt 360 Euro gilt nur noch bis Ende Juni! Anmelden könnt ihr euch über das Kontaktformular oder (noch besser) indem ihr das Anmeldeformular ausfüllt und an 0631  –  3702094 faxt bzw. es an festival @ hsb-westpfalz.de mailt.

Tagungsort:
Das Festival findet in der Waldorfschule Otterberg in der Schulstr. 4 statt. Dort haben wir sehr geeignete Räumlichkeiten gefunden, so dass wir alle Veranstaltungen in einem großen Gebäude unterbringen können. Die Schule findet ihr unter www.google.de/maps/@49.5009727,7.7706095,16z links im Bild.
Parkmöglichkeiten bestehen bei der Regionalschule direkt nebenan, Schulstr. 2.

Veranstaltungen:
An dem Festival nehmen nach dem aktuellen Planungsstand 25 Referentinnen und Referenten aus 7 Ländern teil. Insgesamt gibt es über 40 Vorträge, Workshops und andere Veranstaltungen. Einen Überblick über die Veranstaltungen findet ihr hier. Die Referentenprofile und Abstracts haben wir gerade wieder aktualisiert.

Verpflegung:
Zur Zeit arbeiten wir schwerpunktmäßig an der Verpflegung. Geplant ist, dass es am Freitagabend und am Samstagabend ein schönes Büffet gibt. Am Samstagmittag werden ebenfalls kleinere Gerichte zum Essen angeboten. Im nächsten Infobrief schicken wir euch auch Unterlagen, mit denen ihr euch zu den Abendmahlzeiten anmelden könnt.

Anreise:
Mit dem Auto über A 61 aus Richtung Mainz:
Ihr nehmt die Ausfahrt Sembach / Otterberg, die letzte Ausfahrt vor Kaiserslautern und folgt den Schildern nach Otterberg.
Mit dem Auto über A 6:
Von Westen (Saarbrücken) herkommend nehmt ihr am Besten die Ausfahrt Kaiserslautern West und fahrt eher nicht durch Kaiserslautern Stadtmitte, sondern Richtung Lauterecken und geht bei der Ausfahrt Erfenbach / Otterbach raus. In Otterbach folgt ihr im Kreisverkehr den Schildern Richtung Otterberg.
Von Osten (Mannheim) herkommend nehmt ihr die Ausfahrt Kaiserslautern Centrum und fahrt Richtung Mehlingen / Sembach. Dann folgt ihr den Schildern Richtung Baalborn / Otterberg.
Mit Zug und Nahverkehr:
Ihr steigt in Kaiserslautern Hauptbahnhof aus und nehmt den Bus nach Otterberg. Dann mit dem Bus 130 nach Otterberg Stadtmitte (3,40 €). Wenn mehrere Personen sich zusammentun, kann auch die Beförderung mit dem Taxi interessant sein (ca. 23,00 €). In Otterberg kann das Taxiunternehmen Hunsinger (06301-30530) Teilnehmer zwischen der Ortsmitte und der Waldorfschule (900 m) befördern.

Hotels:
Eine Hotelliste scicken wir euch gerne zu, oder ihr schaut einmal in die einschlägigen Hotelportale. Wegen der räumlichen Nähe schlagen wir vor, bevorzugt Hotels in Otterberg zu nehmen. Das „Blaue Haus“ haben wir bereits für die Referenten ausgebucht.

Wir freuen uns, viele von euch im Oktober beim Festival wiederzusehen!

Zwei Geparde

In einem afrikanischen Naturpark wollte man Geparde auswildern. Unter anderem konnte die Parkleitung zwei kranke Gepardenbabies günstig bekommen, #einen Bruder und eine Schwester. Nach langer fürsorglicher Pflege wurden sie beide gesund und kräftig. Als sie erwachsen waren, brachte man sie in ein großes Freilandgehege, wo sie andere Geparde kennenlernen konnten. Der Junge freundete sich mit einer Gepardin an, blieb bei ihr, und sie bekamen Junge. Das Gepardenmädchen aber kam jedes Mal, wenn die Wildhüter nach ihnen schauten, ließ sich streicheln, schnurrte und schien zu sagen: „Nehmt mich mit! Nehmt mich mit!“ Am Zusammensein mit den anderen Geparden war sie offenbar nicht interessiert. Nach vielen Besuchen dieser Art nahmen die Wildhüter sie wieder mit ins Camp, wo sie blieb, sich streicheln ließ und sich sichtlich wohl fühlte. Die Wildhüter sagten, sie wirkte bei ihren Menschen jetzt noch glücklicher als zuvor. Sie sagten: „Sie weiß jetzt, sie ist keine Gefangene. Sie konnte wählen.“ Beide Geparde wählten. Am Ende hatte jeder seine Freiheit.

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Karpaltunnelsyndrom

Meine Frau fragte einen Arzt, warum sie ihre Finger manchmal nicht so gut bewegen kann. „Das ist ein Karpaltunnelsyndrom. Das ist in deinem Alter normal. Die Sehnen haben eine Hülle, in der sie sich bewegen, wie der Fahrradbremszug in seinem Schlauch“, erklärte er ihr. Am nächsten Morgen sah ich, wie sie sich bemühte, ihre Finger wieder in Gang zu bekommen. „Du erinnerst dich an das, was der Arzt gesagt hat mit dem Bremszug. Sag den Fingern bitte einen schönen Gruß, dass er den Zug dünner macht und den Schlauch weiter und dass er einen kleinen Tropfen Öl auf den Bremszug gibt. Danke – jetzt bewege bitte dine Finger!“ Sie konnte sie sofort bewegen. Soweit ich weiß, gibt sie ab und zu noch ein bisschen Öl auf die Finger, aber im Wesentlichen ist das Problem verschwunden.