Die Rafinessen Erickson’scher Hypnose, Seminar mit Dan Short

Am Wochenende war ich auf dem Hypnotherapiekongress in Bad Kissingen. Sehr beeindruckt hat mich der Workshop von Dan Short zu Conversational Hypnosis, was man etwa als „beiläufige Hypnose im Gespräch“ übersetzen könnte. Selten, wenn überhaupt irgendwann, habe ich den Eindruck gehabt, jemandem zu begegnen, der etwa so arbeitet wie der Pionier der Hypnotherapie Milton Erickson. Hier hatte ich genau diesen Eindruck. Dan Short ist ein Mensch, von dem Therapeuten (nicht nur Hypnotherapeuten enorm viel lernen können. Jemand, der die Methodik, die Ethik und Haltung Erickson’scher Hypnotherapie wirklich umfassend (und eben nicht auf Hypnose-Prinzipien beschränkt) vermittelt. Dan Short kommt dieses Jahr noch einmal nach Deutschland, im Juli. Wer ihn gerne kennenlernen möchte, hat dazu bei einem Seminar in Köln die Gelegenheit. Wer daran interessiert ist, kann sich beim MEIK in Köln anmelden... 🙂

Fernsehbeitrag zur Therapie einer Brückenphobie

Vor über einem Jahr habe ich hier im Blog nach einem Klienten oder einer Klientin gesucht, wer gerne eine kostenlose Therapie für eine Brückenphobie haben möchte. Der Hintergrund war, dass das SWR-Fernsehen gerne die Schlussphase der Therapie filmen wollte – und zwar auf der Geierlaybrücke, der längsten Fußgängerhängebrücke Europas, 350 Meter lang und zum Teil über 100 Meter über dem Boden. Aufgehängt an Drahtseilen und mit Holzplanken zwischen denen man hindurchsehen kann. Hier kann man die Brücke schon einmal sehen…

Es hat sich dann eine sehr geeignete Klientin gefunden, eigentümlicherweise eine Seminarteilnehmerin, die um Unterstützung bat, weil es sie störte, dass sie eine andere, viel kleinere Hängebrücke nicht überqueren konnte.

Die Therapie und der Film sind tatsächlich zustande gekommen. Im vergangenen Oktober bin ich mit der Frau über die schwindelerregend Brücke gegangen und habe mit ihr währenddessen Übungen zur Verfeinerung der erreichten Ergebnisse gemacht. Ein Fernsehteam des SWR hat uns sehr einfühlsam begleitet. Der Kameramann lief freihändig Rückwärts mit dem Gerät auf der Schulter vor uns über die Brücke… eine eine andere Fernsehkollegin meinte: „Wenn ich da drüber laufen müsste, würde ich ja eine Brückenphobie KRIEGEN…“

Die Fernsehleute sagen (und das war auch mein Gefühl), der Dreh sei sehr schön geworden. Am 2. November um 20.15 Uhr ist er im SWR-Fernsehen zu sehen, als erste Episode in der Sendung „Brückengeschichten im Südwesten“.

Das SWR schreibt dazu: Brücken sind mehr als nur Übergänge. In der SWR Dokumentation „Brückengeschichten“ erzählen zwölf Menschen von ihren ganz persönlichen Erlebnissen rund um diese faszinierenden Bauwerke. Das Liebespaar etwa; oder die Frau mit der Angstphobie, die sich endlich über eine Brücke traut, der Ingenieur, der sich seinen Brückentraum verwirklicht, der alte Mann, der sich an den Krieg erinnert, ein Graffiti-Künstler ebenso wie ein adeliger Junge – zwölf Menschen und zwölf Brücken des Südwestens. In „Brückengeschichten im Südwesten“ werden berührende Episodengeschichten gezeigt: die erste an der Geierlay-Hängebrücke, eine zweite an der alten Brücke in Heidelberg, an der Roten Brücke im Fürstenpark zu Sayn oder an der unbekannten Nesenbachtalbrücke in Stuttgart. Sabine Siegl und Rolf Stephan erzählen die Geschichten aus einer besonderen Perspektive – einer persönlichen – und damit sehr emotionalen Sicht auf Brücken im Südwesten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuschauen!

Radiobeitrag: Grüße an die Seele als Ultrakurzhypnose

Am kommenden Mittwoch, 27.9. um 19 Uhr sendet Radio Dreyeckland ein Interview mit mir über „Grüße an die Seele“ als effektive Form der Ultrakurzhypnose.
Die Sendung ist zu hören über 102,3 mHz oder per Livestream über https://rdl.de/.
Viel Spaß beim Anhören und viele Grüße, auch an die Seele!

wünscht und schickt

Stefan Hammel

Grüßen Sie Ihre Seele!

Am Donnerstag hielt ich es zum ersten Mal in der Hand: Das Buch mit den therapeutischen Grüßen! Es ist sozusagen das Pilot-Buch einer neuen Reihe des Klett-Cotta-Verlags unter dem Titel „kurz & wirksam“, ein handliches Büchlein von 160 Seiten, das man sehr gut portionsweise zwischendurch lesen kann.

Der Verlag schreibt dazu:

Häufig sind es gerade die kleinen Beobachtungen und die nebenbei geäußerten Sätze, die bei den Klienten etwas auslösen. Aufbauend auf dieser Erkenntnis stellt das Buch systematisch Kurzinterventionen zu verschiedenen Störungsbildern vor.

– Ein kreativer Ansatz für alle psychotherapeutischen Schulen
– Gut strukturierte Beispielsammlung für unterschiedliche Störungen

Können »Grüße an die Seele« therapeutisch wirken? Und wenn ja, wie geht das? Auf den Spuren von Milton Erickson, dem Großmeister der Hypnose, entwickelte Stefan Hammel eine Fülle an »Aufträgen an das Unbewusste«, die er in seinem neuesten Buch zu den unterschiedlichsten psychischen und psychosomatischen Störungen vorstellt.

Damit der Klient den Auftrag an sein Unbewusstes erfolgreich »ausrichten« kann, bedarf es stimmiger Kontextbedingungen, die hier ausführlich geschildert werden. Der Aufbau positiver Erwartungen, offene Such- und Lernhaltungen und vor allem eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten beschreiben den Rahmen, innerhalb dessen Interventionen überraschend wirksam sein können.

Dieses Buch richtet sich an:
– PsychotherapeutInnen aller Schulen
– PsychotherapeutInnen in Ausbildung
– HypnotherapeutInnen
– Psychologische BeraterInnen
– Coaches

Stefan Hammel: Grüßen Sie Ihre Seele! Therapeutische Interventionen in drei Sätzen. Stuttgart, Klett-Cotta 2017 (Reihe kurz & wirksam). 160 Seiten, 20,00 € in Deutschland, ISBN 978-3-608-89187-4.
Das Buch ist ab sofort hier im Shop erhältlich (Menü oben).

Festival des Therapeutischen Erzählens Flyer und Anmeldung

Hier nochmal einige weitere Hinweise zum 2. Internationalen Festival des Therapeutischen Erzählens am 5.-7.10.2018 in Otterberg bei Kaiserslautern… Insgesamt werden über 20 Referenten aus 9 Ländern und 3 Kontinenten dabei sein. Darunter sind einige sehr bekannte Referenten wie Ben Furman, Reinhold Bartl, Annalisa Neumeyer und Daniel Wilk, die mit Workshops und Vorträgen zu dem Ereignis beitragen. Wobei bekanntermaßen die etwas weniger bekannten Referenten oftmals genauso gute Arbeit machen wie die, die jeder kennt.

Der früheste Frühbuchertermin endet am 31. März. Bis dahin könnt ihr das Festival des Therapeutischen Erzählens für 240 statt 360 Euro bekommen. Hier ist schonmal eine Kopie des Ankündigungsflyers mit allen Referenten, die schon feststehen, mit einem Anmeldeformular und anderen hilfreichen Informationen. (Eine Korrektur: Charlotte Wirl hat inzwischen abgesagt.) Wenn ihr euch anmelden möchtet oder weitere Fragen hat, schickt eine E-mail an ifte(at)hsb-westpfalz.de.

2. Festival des Therapeutischen Erzählens in Otterberg (Pfalz) – Video

Am 5.-7. Oktober 2018 findet das 2. Festival des Therapeutischen Erzählens statt. Das ist noch eine Weile hin. Wer gerne den allergünstigsten Frühbuchertarif Mitnehmen will, sollte sich spätestens bis zum 31. März anmelden und die Teilnehmergebühr anschließend innerhalb von einer Woche überweisen. Ihr zahlt dann nur 240 statt 360 Euro! Der Vorteil für uns liegt in einer größeren Planungssicherheit, der Vorteil für euch in der Ersparnis von 1/3 der Kosten! Bis 3 Wochen vor dem Festival gibt es im Rücktrittsfall das Geld außer einer Bearbeitungsgebühr von 25 Euro zurück.

Die Teilnehmer des ersten Festivals waren sich einig, dass der Tagungsort eine ausgezeichnete Wahl war, und so findet das 2. Festival wieder in der Waldorfschule in Otterberg in der Pfalz statt, wenige Kilometer von Kaiserslautern entfernt.

Viele bewährte Referenten sind wieder dabei, so beispielsweise Daniel Wilk, aber auch eine Anzahl neue, wie Ben Furman, Reinhold Bartl und Annalisa Neumeyer.

Anmelden könnt ihr euch über das Formular auf dem Flyer (im nächsten Blogbeitrag) oder durch eine E-mail an ifte @ hsb-westpfalz.de

Hier gibt es schonmal ein Video zur Einstimmung aufs Festival! Und nicht vergessen: Bis 31. März gibt es das Festival für sagenhafte 240 Euro!

Wir freuen uns auf euch!

Stefan Hammel & Marie-Jeanne Bremer

Der Stefan-Hammel-Shop

„Das wievielte Buch schreibst du jetzt?“ fragten mich in den letzten Jahren manchmal Leute. „Ich weiß nicht. Ich glaub, es ist das achte oder neunte.“ Ähnliches galt für die Seminarvideos. Der Überblick war mir ein wenig abhanden gekommen, und wenn schon mir, dann wahrscheinlich auch anderen, die sich vielleicht einmal ein Buch, Hörbuch, ein Video oder Spiel aus der Hammel-Sammlung kaufen wollten. Allerdings war es auf den Webseiten auch nicht einfach, bei dem, was da angeboten wird, den Überblick zu bekommen. Sicher kann man das ändern. Um das jetzt einmal gründlich zu tun, schien es mir das Beste, einen Shop zu eröffnen. So geht der Überblick auch dann nicht verloren, wenn im Laufe der Jahre hier und da noch ein paar Bücher oder Videos dazukommen.

Damit das Stöbern noch mehr Spaß macht, gibt es auch etwas umsonst. Eine Rubrik mit vielen kostenlosen Downloads von Musik und Geschichten als Hördatei habe ich hinzugefügt, außerdem Videos und Audios mit Ausschnitten aus Seminaren und Interviews zu verschiedenen Themen. Daneben gibt es Clips von Fernseh- und Radiosendungen, in denen ich etwas zum Kurzzeittherapie mit hypnosystemischen Methoden gesagt habe.

Also, jetzt mit Überblick: Hier ist der Shop!

Festival des Therapeutischen Erzählens am 14.-16.10.

Das Internationale Festival des Therapeutischen Erzählens in Kaiserslautern (Otterberg) am 14.-16.10. naht heran. Hier gibt es einige Neuigkeiten:

Es war uns möglich, den renommierten Neurowissenschaftler Peter Schneider aus Heidelberg (www.musicandbrain.de) für einen Vortrag auf dem Festival zu gewinnen. Peter Schneider hat mit Entdeckungen im Bereich der Gehörforschung weltweit Aufsehen erregt. Bei uns präsentiert er neue Ergebnisse zur Erforschung von Hörwahrnehmung und Musikalität und deren Auswirkungen auf die Arbeit in der Musikpädagogik sowie mit Tinnitus, Geräuschempfindlichkeit, ADS / ADHS, Lern- und Entwicklungsstörungen.

Ulrich und Reinhilde Freund mussten leider aus persönlichen Gründen absagen.

Neu im Programm: Marie-Jeanne Bremer vom Milton-Erickson-Institut Luxembourg hält mit mir (Stefan Hammel) im Dialog einen Vortrag „Wie kommt das Erzählen in die Therapie?“

Dieter Schmid-Hermann wird therapeutische Märchen und Geschichten vortragen.

Der letzte Frühbuchertermin liegt nun auf dem 30. August. Wer sich bis dahin anmeldet, spart noch 15,00 € gegenüber dem Endpreis von 360,00 €. Infos, Flyer und Anmeldung über www.stefanhammel.de/festival oder  festival@hsb-westpfalz.de! Oder anrufen: 0631-3702093.

Ich freue mich darauf, viele von euch dort zu treffen!