Das Buch „Sous le signe de la relation“

Vor einigen Wochen ist in Frankreich ein Buch erschienen, in dem auch meine Frau Karine und ich jeweils einen Beitrag veröffentlicht haben. Das Buch, herausgegeben von unserer Kollegin Christine Guilloux aus Paris, heißt: „Sous le signe de la relation“, ist in der Reihe la Gazette89 éditions in Égriselles-le Bocage erschienen und hat 225 Seiten.

Auf den Seiten 13-18 findet sich der Beitrag von Karine Audeguy: „Qu’est-ce que vie en toi sous le signe de la relation? Dyade méditative“ („Was ist in dir lebendig, wenn es um Beziehung geht? Meditatives Gespräch zu zweit“).

Auf den Seiten 137-142 findet sich mein Beitrag: „Les histoires peuvent changer la vie.
Redécouvrir des anciens chemins de sagesse pour trouver le nôtre“ (Geschichten können das Leben verändern. Wie wir alte Wege der Weisheit wiederentdecken um die unseren zu finden.“)

Das Buch enthält weitere Schätze von Christine Guilloux und anderen internationalen Autoren, die das Thema „Wie gelingt das Leben in Beziehung?“ von verschiedenen Seiten beleuchten.

Es ist im Shop zum Preis von 20,00 Euro zu erhalten.

Im Radio: Wie der Bär zum Tanzen kam

Morgen, am Mittwoch, dem 27. Juni um 19 Uhr gibt es ein halb- bis einstündiges
Live-Interview von Radio Dreyeckland mit Katharina Lamprecht zu Geschichten
und Metaphern zur suggestiven bzw. autosuggestiven Unterstützung
somatischer Heilung.

Katharina Lamprecht arbeitet als Hypnotherapeutin Erickson’scher
Prägung im Raum Frankfurt und ist eine der Mitarbeitenden bei der
Systelios-Klinik. Sie ist eine der Autorinnen des im Mai erschienenen
Buches „Wie der Bär zum Tanzen kam“ mit therapeutischen Geschichten zum Gesundwerden.

Der genaue Titel des Buches, das den Anlass zu dem Interview gegeben hat, ist:

Katharina Lamprecht, Stefan Hammel, Adrian Hürzeler, Martin Niedermann:      Wie der Bär zum Tanzen kam. 120 Geschichten für einen gesunden Körper. München, Reinhardt 2018

Falls ihr das Buch „Wie der Bär zum Tanzen kam“ gerne kaufen möchtet, könnt ihr das z.B. im Shop zu dieser Webseite erhalten.

Die Radiosendung kann bei rdl per Livestream sowie als Wiederholungssendung am Donnerstag, 28.6. gehört und anschließend bei der Mediathek des Senders abgerufen werden. Auf der Seite des Senders gibt es auch einen Programmhinweis, der einen Vorgeschmack auf die Sendung bietet.

Viel Spaß beim Anhören!

 

Therapiekarten: „Wie das Krokodil zum Fliegen kam“ – Partnerschaft & Familie

Katharina Lamprecht, Adrian Hürzeler und Martin Niedermann und ich haben ein neues Set mit Therapiekarten zusammengestellt, diesmal rund um das Thema Partnerschaft und Familie. Die Geschichten entstammen dem gleichnamigen Buch und sind mit passend ausgewählten Fotografien auf handliche Karten gedruckt. Nachdem die ersten beiden Kartensets sehr gut ankamen, sind wir gespannt, wie dieses angenommen wird. Und wenn die Resonanz gut ist… haben wir schon eine Idee für ein viertes Set!

Wie das Krokodil zum Fliegen kam – 21 Therapiekarten: Partnerschaft und Familie

Kurzgeschichten zum Thema Partnerschaft und Familie aus dem Topseller „Wie das Krokodil zum Fliegen kam“ werden mit therapeutisch anregenden Fotomotiven kombiniert.

Fotos und Geschichten laden dazu ein, schwierige Situationen und Konflikte mal aus einer anderen Perspektive zu

betrachten. Die Fotomotive geben dem freien Spiel der Assoziationen Raum und können so die Geschichten illustrieren, bereichern und zuspitzen. Die Karten lassen sich vielfältig in Therapie, Beratung und Coaching, aber auch zu Hause einsetzen.

Ernst-Reinhardt-Verlag, von Katharina Lamprecht, Adrian Hürzeler, Martin Niedermann und Stefan Hammel. 24,90 €

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Wie der Bär zum Tanzen kam… 120 Geschichten für einen gesunden Körper

Vor wenigen Tagen ist es angekommen, ich kann darin herumblättern stöbern, lesen… Natürlich kenne ich die Geschichten alle, aber es ist trotzdem schön, in einem Buch zu blättern, an dem man selbst mitgeschrieben hat.

Im Buch „Wie der Bär zum Tanzen kam“ geht es um Geschichten, die dazu beitragen können, den Körper zu heilen, suggestive Geschichten, die man seinem Körper erzählen kann…

Dass man sich mit den Geschichten, die man sich erzählt, regelrecht krank machen kann, werden viele bestätigen. Uns hat interessiert, welche Geschichten wir uns selbst und einander erzählen können, um Gesundheit zu fördern, um Symptome aufzulösen und Krankheiten zu heilen. Wir haben uns zu viert zusammengetan – Martin Niedermann und Adrian Hürzeler aus der Schweiz sowie Katharina Lamprecht und ich aus Süddeutschland, um unsere Erfahrungen mit Heilung durch Geschichten zusammenzutragen. In Form von Geschichten, wie könnte es anders sein… Das Ergebnis ist unser Buch „Wie der Bär zum Tanzen kam, das in diesen Tagen beim Reinhardt-Verlag erscheint. Wir freuen uns über das neue Buch, mögen es sehr gerne und hoffen, ihr auch!

Wie der Bär zum Tanzen kam – 120 Geschichten für einen gesunden Körper

Ob Zahnschmerzen, Allergien, Rückenprobleme oder Essstörungen: Körperliche Beschwerden sind oft lästig, manchmal auch kaum auszuhalten und beängstigend. Wie sehr uns ein Leiden beeinträchtigt und wie gut eine Therapie wirkt, lässt sich durch die eigenen Gedanken und Erwartungen beeinflussen. Dieses Buch versammelt therapeutische Geschichten, die Aufmerksamkeit und Gedanken in eine neue Richtung lenken. Dadurch unterstützen sie Heilprozesse des Körpers.

Katharina Lamprecht, Adrian Hürzeler, Martin Niedermann & Stefan Hammel: Wie der Bär zum Tanzen kam. 120 Geschichten für einen gesunden Körper. München, Reinhardt 2018, 16,90 € in Deutschland. Bestellen…

Workshop-CD: „Wie Wirkliches unwirklich und Unwirkliches wirklich wird“

 

 

 

 

Eben erschienen ist die CD-Dokumentation eines Workshops mit Live-Demonstration auf der M.E.G.-Jahrestagung am 15.-18.3.2018 in Bad Kissingen.

Darin stelle ich zunächst kurz das Vorgehen des Therapeutischen Modellierens (das „Stühlespiel“) vor, um es dann live und anschaulich mit einem Klienten zu demonstrieren. Der Klient teilte mir, dass er jedesmal, wenn er auf sein Handy schaue, starke Muskelverspannungen bekomme. Außerdem teilt er mit, dass er unter einer Pollenallergie leidet. Die Therapie befasst sich mit der Auflösung der von ihm genannten Symptome und der dahinterstehenden Belastungen.

„Wie Wirkliches unwirklich und Unwirkliches wirklich wird – Therapeutisches Modellieren als Arbeit an den Grenzen des Möglichen“ – Der Workshop ist auf 2 CDs mit ca. 70 Min. Spielzeit dokumentiert und zum Preis von 18 Euro im Shop (Menüleiste oben)oder bei stefan.hammel (at) hsb-westpfalz.de erhältlich.

Therapeutisches Modellieren – die Seminarreihe auf Video

Im vergangenen Jahr waren die Kameraleute des Audio-Verlag Auditorium Netzwerk bei uns in Kaiserslautern zu Besuch und haben die Ausbildung „Therapeutisches Modellieren“ komplett gefilmt, insgesamt 4 Seminare oder 12 Seminartage, insgesamt etwa 50 Stunden Filmmaterial (im Schnitt etwa 13 Stunden pro Seminar). Seit Januar sind jetzt alle Seminare veröffentlicht. Die Videos könnt ihr bei mir (stefanhammel(at)hsb-westpfalz.de) oder über den Shop (siehe Menüleiste oben) beziehen, zum Einführungspreis von 57 Euro pro Seminar oder 182 Euro für alle vier Seminare.

Die Themen der vier Seminare zum Therapeutischen Modellieren („Stühlespiele“) sind:

Seminar I: Subtraktion, Addition und Transformation von Lebensoptionen, Ethik
Seminar II: Körpersprache und Stimme wahrnehmen, deuten, beschreiben und nutzen
Seminar III: Dramaturgie, Metaphern, Symbolfiguren und Klone als Helfer, Schmerz
Seminar IV: Verbale Implikationen nutzen. Paare, Familien, Teams

Ich finde, sie sind gut geworden und freue mich darüber!
Vielleicht ja ihr auch… 😉 Und für alle, die in diese Welt eintauchen möchten: Viel Spaß beim Zuschauen, Zuhören und Lernen!

 

 

 

 

Der Brandmelder

Die Geschichte vom defekten Brandmelder erzähle ich manchmal Menschen, die sagen, sie seien „krankhaft eifersüchtig“, manchmal Menschen, die aufgrund einer früheren Traumatisierung in permanenter Alarmbereitschaft sind, manchmal Menschen mit Allergien oder anderen Störungen des Immunsystems und manchmal Menschen, die nach einer Operation in Narkose eine Schmerzstörung oder Hypersensibilität entwickelt haben. Und manchmal noch anderen Menschen… wem würdet ihr Sie erzählen?

Wenn Sie einen Brandmelder hätten, der jeden Tag zehnmal Alarm gibt,
ohne, dass es brennt, was würden Sie tun? Das wäre ja nicht von
Vorteil: Erstens stört es ungeheuer, und wenn es wirklich brennt,
können Sie den Alarm gar nicht mehr von einem wirklichen Brand
unterscheiden. Man könnte ihn wegwerfen, aber Brandmelder sind ja auch
für etwas gut. Sie sollen vor Feuer geschützt werden. Vielleicht muss
man nur die Batterie austauschen, oder es ist einer dieser
Brandmelder, die man konfigurieren kann. Diese Brandmelder kann man so
einstellen, dass sie bei Rauch, der auf Feuer schließen lässt,
wirklich immer Alarm gibt, aber nicht mehr, wenn es Fettdunst ist oder
wenn Staub oder ein Insekt am Sensor vorbeifliegt. Das sind
Rauchmelder, die sehr genau arbeiten und dann eben auch still sind,
wenn nichts los ist und natürlich auch, wenn die Gefahr vorüber ist.
Grüßen Sie einmal Ihren Körper, dass er schaut, was er da machen kann…

Das Ende der Nacht

Vielleicht liegt es an Ostern. In den letzten Tagen musste ich an einen Klienten denken, dessen Geschichte mich eigentümlich berührt hat.

„Arbeiten Sie für die Streitkräfte?“ fragte ich den Mann. Er war Amerikaner, er war etwa 50 oder 55 Jahre alt. Er schüttelte den Kopf. „Ich bin pensioniert. Früher habe ich für die Armee gearbeitet.“ „Sie sehen nicht so aus, als ob Sie schon im Rentenalter sind. Haben Sie sich verrenten lassen, weil Sie krank geworden sind?“ „Das kann man vielleicht so sagen“, begann er und erzählte mir seine Geschichte. „Ich war bei der Marine. Das war in der Zeit des Kalten Krieges. Wir haben auf einem dieser Atom-U-Boote gearbeitet. Unsere Aufgabe war es, für den Fall eines Atomschlages am Meeresgrund zu liegen, unbeweglich, damit uns das feindliche Radar nicht erkennen konnte. Wenn wir ausliefen, war das Boot vollgestopft mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und den nötigsten Verbrauchsartikeln, von unten bis oben, bis in die letzte kleine Nische. Auf unserer Position angekommen, haben wir gewartet, jeweils drei bis vier Monate lang, bis der Proviant aufgebraucht war. Dann sind wir zurückgekehrt. Wir hatten ein paar Wochen Pause und sind dann wieder rausgefahren. Einmal hatten wir ein technisches Problem und mussten auftauchen. Als wir oben waren, bin ich in den Turm hochgegangen und habe die Luke geöffnet. Ich schaute hinaus auf das Meer. In diesem Augenblick ging die Sonne auf. Ich bin in Tränen ausgebrochen und konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Sie haben mir Beruhigungsmittel gegeben, aber sie konnten mich nicht beruhigen. Sie haben mich dann nach Hause gefahren. Ich konnte ab da in kein U-Boot mehr steigen.“

Ostern, das heißt: „Der Tod ist verschlungen in den Sieg.“ (1. Kor 15,54)

2. Internationales Festival des Therapeutischen Erzählens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch bis zum 5. April geht der aktuelle Rabatt von 320 statt am Ende 360 Euro Teilnahmegebühr für das 2. Internationale Festival des Therapeutischen Erzählens in Otterbach / Pfalz.
(Eine spätere Stornierung ist bis 3 Wochen vorher gegen 25 Euro Gebühr möglich.)

Am 5.-7. Oktober 2018 findet das Festival bei Kaiserslautern zum zweiten Mal statt, organisiert vom Institut für Hypno-Systemische Beratung (hsb) in Kaiserslautern und dem Institute Milton H. Erickson Luxembourg (IMHEL).

Mit dabei sind Reinhold Bartl, Ben Furman, Stefan Hammel, Annalisa Neumeyer, Daniel Wilk und weitere Gäste aus insgesamt 10 Ländern und 3 Kontinenten.

Die Tagung ist von der zuständigen Ärztekammer zertifiziert. Ein Video zur Tagung, ein Anmeldeformular, die Beschreibung der Workshops, der Referenten, des Abendprogramms sowie weitere Informationen finden Sie unter www.stefanhammel.de/festival.

Die Rafinessen Erickson’scher Hypnose, Seminar mit Dan Short

Am Wochenende war ich auf dem Hypnotherapiekongress in Bad Kissingen. Sehr beeindruckt hat mich der Workshop von Dan Short zu Conversational Hypnosis, was man etwa als „beiläufige Hypnose im Gespräch“ übersetzen könnte. Selten, wenn überhaupt irgendwann, habe ich den Eindruck gehabt, jemandem zu begegnen, der etwa so arbeitet wie der Pionier der Hypnotherapie Milton Erickson. Hier hatte ich genau diesen Eindruck. Dan Short ist ein Mensch, von dem Therapeuten (nicht nur Hypnotherapeuten enorm viel lernen können. Jemand, der die Methodik, die Ethik und Haltung Erickson’scher Hypnotherapie wirklich umfassend (und eben nicht auf Hypnose-Prinzipien beschränkt) vermittelt. Dan Short kommt dieses Jahr noch einmal nach Deutschland, im Juli. Wer ihn gerne kennenlernen möchte, hat dazu bei einem Seminar in Köln die Gelegenheit. Wer daran interessiert ist, kann sich beim MEIK in Köln anmelden... 🙂