Zigarettenautomat

Wenn man aus einem Zigarettenautomaten eine Packung herausholt, dann rutscht von oben der Stapel mit den anderen Packungen nach und alles ist wie vorher. Scheinbar jedenfalls. In Wirklichkeit ist da innendrin eine Packung weniger. Wenn so viele Mal eine Schachtel entnommen wird wird, wie Schachteln im Automaten sind, dann ist der Kasten leer. Beim Zigarettenautomaten kommt jemand zum Nachfüllen vorbei, bei Ihnen nicht mehr. Die Firma, die das früher gemacht hat, ist bankrott. 

Manchmal fragen Klienten, warum sie trotz der offenbar erreichten Therapiefortschritte immer noch auf bestimmte Auslöser reagieren. Ich sage dann etwa: „Mein Eindruck ist, dass es andere Auslöser sind, an denen wir jetzt arbeiten als die von den letzten Stunden. Ihre Reaktionen sind zwar ähnlich, aber die Auslösesituationen sind verschiedene.“ Die Metapher des Zigarettenautomaten kann diesen Sachverhalt veranschaulichen. 

Diese Geschichte stammt von Stefan Hammel

Kaminofen

Wenn Sie einen neuen Kaminofen haben, ist es wichtig, für eine Zeitlang, wenn Sie ihn benutzen, das Fenster zu öffnen und gut zu lüften. Der Ofen ist mit einer Chemikalie imprägniert, die, wenn sie erhitzt wird, nicht gut riecht. Bei einigen Öfen ist das nach ein paar Tagen vorbei, bei anderen dauert es etwas länger. Sie können auch Räucherwerk und wohlriechende Kräuter zusammen mit dem Holz verbrennen, um den Geruch zu neutralisieren. 

Wenn man eine Partnerschaft beginnt, kann es hilfreich sein, den Partner um Verständnis zu bitten, dass man bei in bestimmten Fällen sehr stark reagiert, ohne, dass das wirklich seine Verantwortung wäre. Sinngemäß kann man ihm mitteilen: „Ich reagiere so, weil ich an diesem Punkt früher schlimme Erfahrungen gemacht habe. Bitte drücke diesen Knopf nicht bei mir, und bitte sei nachsichtig, wenn ich da manchmal stark reagiere.“ Dann lassen die Auseinandersetzungen um das Thema wahrscheinlich nach. 

Diese Geschichte stammt von Stefan Hammel

Was in meinen Büchern steht – Teil 2: Bücher bei Ernst Reinhardt

Im 2. Teil meiner kleinen Reihe stelle ich die Bücher und Medien vor, die ich (Stefan Hammel) gemeinsam mit Katharina Lamprecht, Adrian Hürzeler und Martin Niedermann beim Ernst Reinhardt-Verlag veröffentlicht habe.

Das sind, genauer gesagt, die folgenden Werke:

  • Wie das Krokodil zum Fliegen kam. 120 Geschichten, die das Leben verändern
  • Wie der Bär zum Tanzen kam. 120 Geschichten für einen gesunden Körper
  • Wie der Tiger lieben lernte. 120 Geschichten zum Umgang mit Trauma
  • Hörbuch zu „Wie das Krokodil zum Fliegen kam“
  • Hörbuch zu „Wie der Bär zum Tanzen kam“
  • Therapiekarten „Partnerschaft“ zum Krokodil-Buch
  • Therapiekarten „Identität“ zum Krokodil-Buch
  • Therapiekarten „Work-Life-Balance“ zum Krokodil-Buch
  • Therapiekarten „Psychosomatik“ zum Krokodil-Buch
  • Alles neu gerahmt! Psychische Symptome in ungewöhnlicher Perspektive (nur SH)
Vorstellung der Bücher und Medien von Stefan Hammel & Friends beim Ernst-Reinhardt-Verlag

Die vorgestellten Bücher und Medien sind (auch als E-Book) erhältlich über den Stefan-Hammel-Shop .

Wer die Bücher, Hörbücher und Therapiekarten kennt und mag oder sie bei dieser Gelegenheit neu kennenlernt: Ich freue mich SEHR über Bewertungen und Besprechungen auf den einschlägigen Plattformen im Internet!

Viel Spaß beim Lesen, Hören und Anschauen!

Das Story-Mobil

Eine wunderschöne Idee, um die Menschen gut durch die Coronakrise zu begleiten, hat der schweizer Geschichtenerzähler, Puppenspieler, Sänger und Bauchredner Martin Niedermann entwickelt. Aus einem alten holländischen Cargo-Fahrrad hat er eine fahrbare Bühne gebaut. Damit fährt er zu den Menschen fährt und erzählt ihnen – ganz Corona-kompatibel – draußen an der frischen Luft unterhaltsame und heilsame Geschichten. Erzählen braucht Begegnung, so schafft und erhält es Traditionen. Und doch lässt sich, man mag’s bedauern, die neue, digitale Welt sich nicht aufhalten. Also kann man den fahrenden Geschichtenerzähler online buchen und physisch hören und sehen!

Martin Niedermanns Story-Mobil

Martin Niedermann arbeitet übrigens als Heilpädagoge in einer Schule in Bern. Er kennt den schweizer Sagenschatz und viele, viele Märchen in- und auswendig. Daneben erfindet und erzählt auch therapeutische Geschichten. Er ist Mitautor des Buches „Wie der Tiger lieben lernte – 120 Geschichten zum Umgang mit psychischem Trauma„, das im März beim Ernst-Reinhardt-Verlag erschient.

Ach, natürlich: Die Webseite zum Story-Mobil und seinem großartigen Erzähler findet ihr hier!

Möglichkeiten

Eine sehr schöne Darstellung der Methode des Therapeutischen Modellierens und (eingebettet) eine Rezension zum Buch „Lebensmöglichkeiten entdecken“ haben die Führungscoaches Christin Nierlich und Klaus Haasis geschrieben. Der Artikel findet sich als Eintrag von heute unter dem Titel „Möglichkeiten“ im Blog von Christin Nierlich. Wenn ihr Lust habt, schaut einmal dort nach!

Ausbildung Hypnosystemische Seelsorge in Berlin

Pixabay

Meine Kollegen Jean-Otto Domanski und Sabine Rösler bieten in Berlin eine Ausbildung „Hypnosystemische Seelsorge“ an, für die ich eine Empfehlung aussprechen möchte! Die Ausbildung richtet sich an Seelsorger und Seelsorgerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus sozialen Berufen.

Jean-Otto Domanski ist Pfar­rer, Seel­sor­ger, Coach, hyp­no­sy­ste­mi­scher Be­ra­ter und Ge­mein­de­be­ra­ter (www.coaching-kirche.de), Sabine Rösler ist Di­plom-Kauf­frau, Ma­ster- und Lehr­Coach, Be­ra­te­rin und Su­per­vi­so­rin für Un­ter­neh­men und Ein­zel­per­so­nen (www.sabine-roesler.com).

Die Ausbildung ersteckt sich über 14 Kursblöcke im Zeitraum April 2021 bis September 2022 mit Pausen in der Advents-, Oster- und Sommerzeit. Die Kursblöcke finden jeweils freitags von 14-19 Uhr und samstags von 10-18 Uhr statt (nach aller Voraussicht nicht „digital“, sondern „in echt“). Seminarort ist das Gemeindezentrum der Gnade-Christi-Kirche, Tietzstr. 34, Berlin-Borsigwalde. (Anbindung: U6 Borsigwerke, Bus X33, Autobahn, Ausfahrt Holzhauser Straße).

Die Kursblöcke können einzeln belegt werden. Unabhängig davon wird empfohlen, den gesamten Kurs zu besuchen. Versäumte Blöcke können nachgeholt werden. Ein Einstieg ist auch später jederzeit möglich. Ein Kursblock (2 Tage) kostet 270 €, der gesamter Kurs (28 Tage / 161 Zeitstunden) 3200 €.

Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Kultur und Religion e.V. (InKuR) in Berlin und das Institut für Hypno-Systemische Beratung (hsb) in Kaiserslautern und kann von diesen auch zertifiziert werden. Kirchliche Mitarbeiter können einen Fortbildungszuschuss beantragen.

Termine, Themen, die Ideen hinter der Ausbildung und weitere detaillierte Information erhaltet ihr hier und hier auf der Seite von InKur oder per Telefon oder E-mail bei den Ausbildungsleitern Jean-Otto Domanski (030.3137504 / domanski [ät] me.com) und Sabine Rösler (0177.2167019 / kontakt [ät] sabine-roesler.com)!


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Neuer Stream/ VoD verfügbar: „Auflösen von mentalen Blockaden mit Therapeutischem Modellieren“

Ich freue mich euch auf ein weiteres Video von mir in der Rubrik Video-on-Demand (streaming) aufmerksam zu machen!

Im Online-Shop steht ab sofort das Video des Einzelseminares zum Thema

 „Die Leute, die ich sein kann – Auflösen von mentalen Blockaden mit Therapeutischem Modellieren“ 

Workshop bei der Online-Konferenz „MentalesStärken“ am 29.10.- 01.11.2020

als Video-on-Demand- Version zur Verfügung!

Stream/Video-on-Demand, ca. 140 Min.
Workshop bei der Online-Konferenz „MentalesStärken“ am 29.10.-1.11.2020

Körperliche und emotionale Starrezustände, Denkblockaden, Blackouts – mentale Blockaden können es einem Menschen unmöglich machen, eine Leistung, zu der er normalerweise fähig ist, zu erbringen. Umschrieben werden sie etwa als Prüfungsversagen oder Angst vor Präsentationen, aber auch als Unfähigkeit, Auto zu fahren, sich zum Arbeitsplatz zu begeben oder eine Sprache, die man erlernt hat, flüssig zu sprechen.
Wo kommen solche Phänomene her und wie können sie effektiv aufgelöst werden? Im Workshop wird die Methodik des Therapeutischen Modellierens für solche Belastungen demonstriert und besprochen sowie die dahinterstehenden Grundsätze erörtert. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden das Vorgehen in einer vereinfachten Form selbst anschließend in der Arbeit mit Klienten einsetzen können.

Therapeutisches Modellieren ist eine schnelle, sichere und radikal effektive Form hypnosystemischen Arbeitens, bei der…

• das belastende Erleben aus dem Klienten heraus auf verschiedene Sitzplätze dissoziiert wird,
• der Klient als Person mit dem Zielerleben auf einem anderen Platz imaginiert wird,
• der Klient durch einen Wechsel auf den Ziel-Platz mit dem Zielerleben identifiziert und
• das Zielerleben als neues Identitätserleben des Klienten stabilisiert wird.

Teil dieser von mir entwickelten Arbeitsweise ist ein genaues Beobachten und Beschreiben der nonverbalen Reaktionen des Klienten, um die jeweils auftretenden positiven Veränderungen zu verstärken und zu stabilisieren, sowie eine Dramaturgie, bei der zunehmend positiver Erwartungen erzeugt werden. Es ergibt sich eine neue Form mentaler Arbeit, die vom Körpererleben und unwillkürlichen Verhalten her aufgebaut ist.

Hier seht ihr erste Auschnitte des Workshops:

Viel Spaß beim Anschauen des Trailers, es grüßt euch

Stefan Hammel

Was in meinen Büchern steht – Teil 1: Stefan Hammel bei Klett-Cotta

Seminarteilnehmer fragen mich manchmal, welches meiner Bücher sie denn lesen sollen. Das kann man natürlich nicht so allgemein beantworten… Aber natürlich kann ich zusammenfassen, was in den Büchern drinsteht. Hier tue ich das einmal zusammenfassend in einem Video. Und damit es nicht zu lange wird, beginne ich mal mit den lila Büchern. Das sind Fachbücher, die aber sehr praktisch, verständlich und anschaulich geschrieben sind – die Bücher bei Klett-Cotta. Hier erkläre ich kurz, was euch in diesen Büchern erwartet.

Viel Spaß beim Anschauen – und dann vielleicht beim Lesen!

Der Rucksack

Du trägst eine schwere Last. Stell dir vor, du wanderst durch die Berge. Dein Rucksack drückt dir auf die Schultern. Du machst eine Rast. Den Rucksack stellst du auf den Boden. Als du ihn öffnest, stellst du fest: „Da sind ja lauter Steine drin! Warum habe ich denn die alle mitgeschleppt?“ Was tust du dann? Lässt du den Rucksack mit den Steinen da stehen? Nimmst du die Steine heraus und den leeren Rucksack wieder mit? Wenn du dann weiterwanderst – wie fühlt sich das an? 

Diese Geschichte stammt von Stefan Hammel