Die Geschichte kann eingesetzt werden, um Menschen einzuladen, aus dem Pauschalisieren von Aussagen über vermeintlich „fremde“ Menschen ins Spezifizieren zu kommen. Sie kann auch dazu dienen, so genannte Ausländer daran zu erinnern, aus welchen starken und stolzen Nationen sie stammen.
Das muss um 1990 gewesen sein, ich lebte damals in Leipzig. Es gab Ossis und Wessis, der Rest waren Ausländer. „Hau ab, du Ausländer!“ sagte irgendwo in der Stadt einer zu einem dunkelhäutigen Menschen. „Ich bin kein Ausländer!“ erwiderte der. „Was bist du dann?“ „Ich bin Nigerianer.“
Diese Geschichte stammt von mir aus dem Buch, von meinen Kollegen und Kollegin Katharina Lamprecht, Adrian Hürzeler, Martin Niedermann und mir,:
Wie der Storch zuhause blieb. 120 Geschichten zu Heimat und Fremde.
Ernst Reinhardt 2026. 139 Seiten.
(978-3-497-03344-7) kartoniert
€ [D] 29,90 / € [A] 30,80
Gedrucktes Buch, ISBN 978-3-497-03344-7
Auch als E-book erhältlich.
Das Buch mit weiteren Geschichten und Erklärungen könnt ihr ab sofort direkt in meinem
beziehen.
Liebe Grüße,
Stefan
