Das Lipom

Vor einigen Jahren hatte ich an meinem Oberschenkel einen kleinen runden Wulst. Etwa anderthalb Jahre lang ignorierte ich ihn, dann ging ich auf Wunsch meiner damaligen Freundin zu meinem Hausarzt und ließ ihn begutachten. „Das ist ein Lipom“, sagte er, „ein Fettgeschwür. Halte es ein bisschen im Blick. Wenn es bleibt, wie es ist, müssen wir nichts unternehmen. Nur wenn es wächst, sollten wir es entfernen.“ Ich hielt das Lipom gut im Blick – und tatsächlich wuchs es, erstmals seit anderthalb Jahren. Ich ging nochmals zum Arzt, der das Lipom chirurgisch entfernte.

Vor drei Wochen erzählte ich jemandem diese Geschichte, um ihm zu verdeutlichen: Was du beachtest, stärkst du. Ein kleines Problem, dem man viel Aufmerksamkeit schenkt, kann es zum größeren Problem werden. Ich weiß nicht, ob es daran gelegen hat, jedenfalls war vor anderthalb Wochen das Lipom wieder da, an der selben Stelle, wo der Arzt seinen Vorgänger herausgeschnitten hatte.

„Wenn das Geschwür auf eine Suggestion hin größer werden kann, kann es auch kleiner werden“, dachte ich. Mir fiel das volksheilkundliche Rezept einer Warzenbesprecherin ein: „Bestreiche die Warze jeden Morgen und jeden Abend mit Spucke, jedesmal mit einem anderen Finger, und sage dazu dreimal: ‚Was ich bestreiche, weiche.'“ Ich fragte mich: Ob das auch mit einem Fettgeschwür geht?

Ich habe den Versuch unternommen. Nach drei Tagen war das Lipom verschwunden.

 

 

2 Gedanken zu „Das Lipom

  1. ein Lipom ist eine Fettgewebeansammlung, die durch eine falsche Ernährung, gekoppelt mit einer Stoffwechselkrankheit entsteht. Sogenannte Lipomas treten dann bei Stress (Nitrosativem Stress) auf und wachsen lange, über Jahre hinweg, bis sie ihre volle Größe erreicht haben…
    …ich kämpfe mit diesen Dingern seit fast 10 Jahren und habe davon ca. 200? vielleicht auch nur 150 Stück an Oberschenkeln, Bauch, Rücken und Gottseidank nur 4 an meinen Unterarmen…
    Also Spucke und Sprüche können diese nicht Bannen.

    Da hilft eine Radikale Ernährungsumstellung…

    oder hattest du zu dieser Zeit vielleicht irgendwie Stress, oder Schicharbeit (wenig schlaf)???

  2. hey …also ich hab auch überall Lipome, früher hab ich sie rausschneiden lassen aber als der Chirurg dann meinte, das nächste mal mit Vollnarkose weil sie sonst immer wieder kommen , seit dem bin ich nicht mehr hin..

    Kann nur sagen dass ich extra wegen den lipomen in die Humangenetik bin und mich auf alles was mit verändertem Fettstoffwechsel zu tun hat, hab untersuchen lassen.
    Nix. Ebenso brauch ich meine Ernährung nicht umstellen, da ich sehr viel wert schon seit ich klar denken kann – fast vollständig vegan bis auf wenige Ausnahmen, seit jähren Glutenfrei, viel Rohkost , Nahrungsergänzungsmittel ohne bösartige Zusatzstoffe usw, Parasitenkuren , nie Alkohol , kaum Zucker. meine einzige Sünde ist -dahingehend- dass ich Kaffee trinke. Weder rauche ich , noch hab ich besonders viel Stress – auch liegt es nicht in meiner Familie. bin die einzige die das hat….ich habe das erste lipom mit 17 jähren bekommen, kurz nachdem ich ein riesiges lipom an der Schulter des Hundes meiner Freundin der mir deshalb immer sehr leid getan hat , gesehen hab. diesen Hund hab ich auch öfter ausgeführt. mein grösstes echt riesiges Lipom ist zufälligerweise auch an meiner Schulter…. Ich glaube das in deiner Theorie mit der Beachtung was dran sein könnte. in letzter zeit haben die lipome mich ziemlich gestört und haben sich tatsächlich in diesem Zeitfenster fast verdoppelt! Meine eigene Theorie war bisher immer, dass die Liipome evt. auch über Parasiten die sich in stoffwechselprozesse oder zb die Leber einschleusen entstehen könnten. Denn ich habe mal in einer facebookgruppe gefragt wer von den betroffen einen oder Kontakt zu einem Hund hat, als das lipom entstand und das waren echt einige! Also halte beides für möglich. die Beachtungs Theorie als auch die Parasiten. das mit der Ernährung kann ich beim besten willen nicht mehr glauben. Zumindest kann das bei mir nicht die Ursache sein. Habt ihr beiden denn Haustiere? übrigens: mein Kater hat jetzt auch welche bekommen und wir essen definitiv unterschiedliche Dinge. Trinkwasser scheidet auch aus , weil weder andere Familienmitglieder noch unsere andere Katze das hat…
    Ich denke durch unsere tiefe Verbindung hat er mein leid irgendwie angenommen.So wie ich damals bei dem Hund, ich denke das macht man nicht bewusst sondern dafür gibt es irgendeine schlüsselfunktion, wie zb der schock wenn man es bei jemand anderem sieht.

    Das mit dem Besprechen werde ich bei meinem Kater und mir testen und wenn es funktioniert, auch noch mal hier schreiben. mir hat vor vielen jähren mal jemand eine Warze besprochen und die war auch innerhalb kürzester zeit dann weg!

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