{"id":91,"date":"2007-05-24T00:01:40","date_gmt":"2007-05-23T22:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/05\/24\/91\/"},"modified":"2007-06-05T09:39:26","modified_gmt":"2007-06-05T07:39:26","slug":"wie-finde-ich-eine-passende-geschichte-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/05\/24\/91\/","title":{"rendered":"Wie finde ich eine passende Geschichte? (Teil III)         Und wo sind die Sterne am Tag?"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\">Eine Methode, um passende Geschichten zu finden, besteht darin, w&#228;hrend der Beratung in sich Traumbilder aufsteigen lassen. Man k&#246;nnte geradezu selbsthypnotisch vor Sitzungen mit sich vereinbaren, die assoziativen Bilder, die einem da kommen, vermehrt bewusst werden zu lassen. Was da alles zu Tage k&#228;me! Wer mit sich vereinbart, solche Traumbilder <\/span><!--more--><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\">auf einer Art \u201einnerem Foto\u201c festzuhalten, wird viele traumhafte Metaphern finden, die die Situation bildhaft beschreiben und L&#246;sungen beinhalten. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\">Oft gen&#252;gt es, zu sagen: &#8222;Ich sehe zu dem, was Sie erz&#228;hlen, dieses Bild vor mir&#8230;  wie beschreibt das Ihre Situation?&#8220; Man kann <\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\"><\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\">seine Traumbilder den Gespr&#228;chspartnern beschreiben und sie mit ihnen kraftspendend weiter denken. Man muss nur fragen: &#8222;Wie k&#246;nnte jemand darauf reagieren?&#8220; Dann kann man diese inneren Bilder zu einer Alltagsgeschichte, einem Zeichentrickfilm oder einem Computerspiel ausfabulieren. Wer nicht  mehr weiter wei&#223;, fragt die Gespr&#228;chspartner, wie sie sich einen guten Ausgang der Geschichte vorstellen. Wir sind jeden Tag voller Tr&#228;ume,voller Bilder Metaphern und Beispiele. Wir merken es nur manchmal nicht, weil die Eindr&#252;cke unseres Alltags unsere Tr&#228;ume &#252;berdecken. Anders gesagt:<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial\">Anna ist zwei Jahre alt, und sie hat viele Fragen. \u201eWo sind die Sterne am Tag?\u201c fragt sie zum Beispiel ihren Vater. \u201eAm Himmel\u201c, antwortet er, \u201eso wie in der Nacht.\u201c \u201eSind sie dann ausgeschaltet? Sie leuchten ja gar nicht!\u201c \u201eDoch, doch! Sie leuchten weiter. Nur ist die Sonne so hell, dass man ihr kleines Licht nicht mehr sieht. Das ist so, wie man eine leise Musik nicht mehr h&#246;rt, wenn pl&#246;tzlich jemand eine laute Maschine einschaltet. Die leise Musik ist noch da, man h&#246;rt sie nur nicht mehr. Die Musik wird &#252;bert&#246;nt und die Sterne werden &#252;berstrahlt.\u201c Sie denkt kurz nach und sagt: \u201eJetzt wei&#223; ich auch, wo meine Tr&#228;ume sind am Tag, wenn ich wach bin.\u201c<\/span><\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.stefanhammel.de\/das-buch.html\" title=\"Info &#252;ber das Buch \" target=\"_blank\">Der Grashalm in der W&#252;ste<\/a>, S. 49)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Methode, um passende Geschichten zu finden, besteht darin, w&#228;hrend der Beratung in sich Traumbilder aufsteigen lassen. Man k&#246;nnte geradezu selbsthypnotisch vor Sitzungen mit sich vereinbaren, die assoziativen Bilder, die einem da kommen, vermehrt bewusst werden zu lassen. 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