{"id":4238,"date":"2021-11-29T22:32:46","date_gmt":"2021-11-29T22:32:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/?p=4238"},"modified":"2021-12-01T07:44:38","modified_gmt":"2021-12-01T07:44:38","slug":"weihnachtsbaeume-und-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2021\/11\/29\/4238\/","title":{"rendered":"Weihnachtsb&#228;ume und mehr"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4317\" srcset=\"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/christmas-trees-g3de7e45b3_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Geschichte verdanke ich meiner gesch&#228;tzten Kollegin Alexandra S. aus W. &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Als ich ein Kind war, hatten wir jedes Jahr einen sch&#246;nen gro&#223;en Weihnachtsbaum. Er war  etwa drei Meter f&#252;nfzig hoch. Als ich ich erwachsen war, kaufte ich meinen ersten eigenen Weihnachtsbaum. Er war klein, etwa einen Meter gro&#223;. Und er war krumm. Er war aussortiert worden und stand in einer Ecke auf dem Baummarkt. Er sollte verbrannt werden, weil er als h&#228;&#223;lich galt, und ihn eh keiner haben wollte. Mir tat er leid. Ich versprach ihm, dass er ein wundersch&#246;ner Weihnachtsbaum wird und nahm mich mit. Der H&#228;ndler hielt mich f&#252;r bescheuert. Ein paar Jahre sp&#228;ter erz&#228;hlte mir eine Dame, dass sie ihren Mann nicht zum Weihnachtsbaum-kaufen schicken kann. Er w&#252;rde immer die h&#228;&#223;lichen B&#228;ume kaufen, weil sie keiner haben will. Sie w&#252;rden ihm leid tun, und er finde, auch diese B&#228;ume h&#228;tten das recht ein Weihnachtsbaum zu werden. Heute habe ich mich mit einer guten Bekannten unterhalten. Sie erz&#228;hlte, dass sie heute mit der Familie den Weihnachtsbaum schm&#252;cken w&#252;rde. Auf meine Frage, ob sie einen gro&#223;en oder einen kleine Baum habe, meinte sie, dass sie immer die kleinen, h&#228;sslichen nehmen w&#252;rde, weil sie ihr leid tun. Und, wenn sie geschm&#252;ckt werden, seien sie wundersch&#246;n. Mich freut es, dass es noch andere gibt, die wie ich ein Herz f&#252;r nicht-gewollte B&#228;ume haben und diese retten. Wahrscheinlich gibt es da noch viele andere.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass diese Geschichten auch f&#252;r das Leben stehen, etwa f&#252;r eine Partnersuche, zum Beispiel &#252;ber das Internet: Eine scheinbar gro&#223;e Auswahl oder scheinbar viele M&#246;glichkeiten&#8230; Warum soll man nicht das Gr&#246;&#223;te, Sch&#246;nste, Beste oder Vorteilhafteste w&#228;hlen? In dem &#220;berma&#223; an F&#252;lle wei&#223; man oft nicht, wo man die Messlatte ansetzen soll. Oft wird das Wesentliche &#252;bersehen. Es geht nun nicht darum, dass man etwas &#8218;Geringes&#8216; w&#228;hlen soll. Es geht darum, dass man in allem die Sch&#246;nheit der Sch&#246;pfung erkennen kann. Man kann das Wirken Gottes in so vielem erkennen. Oft sind die Augen tr&#252;be, die Ohren zugefallen. Gerade jetzt sollten wir uns daran erinnern, was Glaube und Hoffnung bedeutet: Es  bedeutet, in die Liebe zu gehen, mit den Augen der Liebe zu sehen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Geschichte verdanke ich meiner gesch&#228;tzten Kollegin Alexandra S. aus W. &#8230; &#8222;Als ich ein Kind war, hatten wir jedes Jahr einen sch&#246;nen gro&#223;en Weihnachtsbaum. Er war etwa drei Meter f&#252;nfzig hoch. 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