{"id":201,"date":"2007-06-11T14:39:59","date_gmt":"2007-06-11T12:39:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/06\/11\/201\/"},"modified":"2007-06-11T19:02:11","modified_gmt":"2007-06-11T17:02:11","slug":"hypnose-sicherheit-vor-ubergriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/06\/11\/201\/","title":{"rendered":"Hypnose: Sicherheit vor &#220;bergriffen"},"content":{"rendered":"<p>Mancher m&#246;chte sich auf die Erfahrung &#8222;Hypnose&#8220; einlassen &#8211; und sich gleichzeitig vor unerw&#252;nschten Suggestionen sch&#252;tzen, die in die Trancearbeit eingestreut sein k&#246;nnen &#8211; oft unabsichtlich, seltener beabsichtigt.<\/p>\n<p>Das Problem besteht weniger bei einem Mentaltrainer oder Hypnotherapeuten, den man kennt und zu dem man Vertrauen hat. Es besteht aber ganz konkret, wenn man sich auf jemanden Unbekanntes einlassen m&#246;chte, und wenn man sich Hypno-CDs kauft oder Trancen auf Tontr&#228;gern im Internet anh&#246;rt. Wie erreiche ich also die gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Absicherung gegen Suggestionen, die mir nicht entsprechen? Hier einige meiner Methoden.<!--more--><\/p>\n<p>1. Jede Hypnose ist Selbsthypnose. Die Wirkung geschieht durch das innere Wiederholen der Worte des Hypnotisierenden beim Zuh&#246;ren. Ich verpflichte mich vor dem H&#246;ren darauf, w&#228;hrend der Trance ein &#8222;Autonomes Pr&#252;fendes Ich&#8220; zu behalten, das absolut vorrangig ist gegen&#252;ber allen Interventionen des Hypnotisierenden.  Dieses Ich darf gerne unbewusst operieren &#8211; dann kann man gut in Trance gehen und sich fallen lassen. Ich vereinbare, dass dieses Pr&#252;fende Ich alles, was suggeriert wird, sowohl in Trance als auch sp&#228;ter im Wachzustand daraufhin testet und nur das &#252;bernimmt, was mir gut tut.<\/p>\n<p>(F&#252;r H&#228;rtef&#228;lle: Jede Suggestion, im Bereich des Autonomen Pr&#252;fenden Ichs etwas Neues zu installieren, Widerst&#228;nde aufzugeben oder etwas Bisheriges auszul&#246;schen, gilt als Vereinbarung, die Trance zu beenden und den Zustand vor der Hypnose bzw. den Hypnosen wiederherzustellen: Anti-Scientologen-Klausel.)<\/p>\n<p>2. Ich stelle mir einen <a href=\"www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/05\/01\/89\/\" title=\"Mentaler M&#252;lleimer\" target=\"_blank\">mentalen M&#252;lleimer<\/a> vor, in den ich sofort und auch sp&#228;ter alles werfe, was ich nicht haben m&#246;chte.<\/p>\n<p>3. Wer f&#252;r das Gehirn eine Computermetaphorik akzeptiert, stellt sich vor einer Hypnosesitzung einen gut eingestellten und vom Unbewussten jederzeit aktualisierbaren Firewall, Virenschutz und Spamschutz vor, der nur genau das hereinl&#228;sst und speichern l&#228;sst, was seinen eigenen W&#252;nschen und Auftr&#228;gen entspricht.<\/p>\n<p>4. Ich vereinbare  mit mir, aufzuwachen, sobald ich mit dem, was der Hypnotisierende tut, nicht voll einverstanden bin. Im Wachzustand entscheide ich dann, ob ich wieder in Trance gehen m&#246;chte.<\/p>\n<p>5. Ich  vereinbare  mit mir selbst, einen Hypno-Tontr&#228;ger zuerst mit maximaler Wachheit und Aufmerksamkeit zu h&#246;ren und gleichzeitig beim ersten  H&#246;ren  absolut unsensibel f&#252;r das Umsetzen von Suggestionen zu sein.<\/p>\n<p>Wer als Hypnotherapeut und Mentaltrainer den Klienten auf einer Augenh&#246;he begegnen m&#246;chte und ihr Vertrauen gewinnen m&#246;chte, kann ihnen solche M&#246;glichkeiten vor der Trance mitteilen. F&#252;r mich sind solche Tipps gute Hinweise auf die Kunden- und Auftragsorientierung des Trainers oder Therapeuten, sprich: auf seine Seriosit&#228;t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mancher m&#246;chte sich auf die Erfahrung &#8222;Hypnose&#8220; einlassen &#8211; und sich gleichzeitig vor unerw&#252;nschten Suggestionen sch&#252;tzen, die in die Trancearbeit eingestreut sein k&#246;nnen &#8211; oft unabsichtlich, seltener beabsichtigt. 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