{"id":1134,"date":"2009-07-18T12:38:41","date_gmt":"2009-07-18T10:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/?p=1134"},"modified":"2009-07-17T13:14:12","modified_gmt":"2009-07-17T11:14:12","slug":"1134","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2009\/07\/18\/1134\/","title":{"rendered":"Hypnotherapie bei Brustkrebs?"},"content":{"rendered":"<p>Von einem Bekannten habe ich letzte Woche die folgende E-mail erhalten. Seine Frau (etwa 35 Jahre alt) war zu mir in Therapie gekommen, nachdem ein aggressives Karzinom in der Brust gefunden worden war, das bereits im Bereich der Brust gestreut hatte. Ihr Anliegen war, dass ich mit hypnotherapeutischen Mitteln die medizinische Behandlung unterst&#252;tzen sollte. Sie hatten sich, dem Rat der behandelnden &#196;rzte folgend, f&#252;r eine Brustamputation entschieden, wollten jedoch, gegen deren Meinung, keine Chemotherapie machen und nicht an der Erprobung eines neuen Medikamentes teilnehmen. Die Namen sind, wie &#252;blich, ver&#228;ndert.<\/p>\n<p>Hallo Stefan,<\/p>\n<p>vielen herzlichen Dank f&#252;r Deine Unterst&#252;tzung!<br \/>\nAnke ist noch im Krankenhaus und kann den Termin morgen nicht wahrnehmen.<br \/>\nNach der OP war sie sichtlich erleichtert. Sie sagte mir, dass Abendbrot h&#228;tte ihr so gut geschmeckt, wie die letzten 3 Wochen nicht mehr. Der Schnellbefund hat ergeben, dass die W&#228;chtelymphknoten \u201eheil\u201c sind. Das gibt uns ein ganzes St&#252;ck Beruhigung. Wir sind sicher, den richtigen Weg genommen zu haben.<br \/>\nIch kann es kaum in Worte fassen. Die Prognosen sahen anders aus. Ich bin &#252;berzeugt, dass das Gebet und Deine Therapie Wunder bewirkt haben. Bei dem Endergebnis bin ich zuversichtlich, dass dies ebenfalls positiv ausf&#228;llt.<br \/>\nDas muss ich noch loswerden: Nachdem ich die Geschichten in Deinem Buch verschlungen habe (<a title=\"Zur Brillen-Geschichte\" href=\"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/06\/03\/188\/\" target=\"_self\">die mit der Brille als Kr&#252;cke<\/a>) hatte ich immer mehr den Anschein, dass auf meiner Brille ein wei&#223;er Schleier liegt, obwohl ich sie geputzt habe.<br \/>\nSeit Sonntag hatte ich diese nicht mehr auf der Nase. Ich f&#252;hle mich richtig gut damit.<\/p>\n<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<\/p>\n<p>Peter<\/p>\n<p>Ich m&#246;chte ein paar Gedanken zum Verfahren anschlie&#223;en: In der Therapie habe ich die Frau unter anderem gebeten, sie m&#246;ge&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>ihr Immunsystem daf&#252;r loben, dass es schon lebenslang fast alle Krebszellen aussortiert und abgesondert hat<\/li>\n<li>die Krebszellen auffassen als solche, die als Freunde des K&#246;rpers in bester Absicht etwas gewaltig &#252;bertreiben<\/li>\n<li>allen Zellen ausrichten, sie sollen wachsen, bis sie an eine andere Zelle sto&#223;en und dann aufh&#246;ren<\/li>\n<li>den Krebszellen erlauben, sich zur&#252;ckzubilden und am Leben zu bleiben, oder<\/li>\n<li>andernfalls d&#252;rfe der K&#246;rper sie beseitigen.<\/li>\n<li>sich regulierende Bilder vorstellen, die ihre K&#246;rperfunktionen neu aufeinander abstimmen, zum Beispiel die <a title=\"Zur Geschichte &quot;Ventile&quot;\" href=\"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2007\/06\/07\/33\/\">Wirkung von Ventilen<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das hypnotherapeutische Verfahren war sehr &#228;hnlich demjenigen bei einem<a href=\"http:\/\/www.stefanhammel.de\/blog\/2009\/05\/09\/1059\/\"> anderen Patienten<\/a>, von dem ich (auf dessen ausdr&#252;ckliche Aufforderung hin) neulich berichtet habe.<\/p>\n<p>Vorgestern hat Peter angerufen und mir mitgeteilt, dass die Laborbefunde vorliegen. Der entfernte Tumor werde nicht mehr als G3 sondern als G2 bewertet. Das hei&#223;t, dass sich der Tumor in der Laborauswertung als weniger verwachsen und verzweigt darstellt als in den Voruntersuchungen. Er wird daher, grob gesprochen, als weniger aggressiv angesehen. G1 steht f&#252;r leichte, G 2 f&#252;r mittlere, G3 f&#252;r starke und G4 f&#252;r extreme Verwachsungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von einem Bekannten habe ich letzte Woche die folgende E-mail erhalten. 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