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	<title>HYPS</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 14:47:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blaue Haut</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich von einer fr&#252;heren Klientin die folgende E-mail und Geschichte erhalten, die ich mit ihrer Erlaubnis hier gerne weiter geben m&#246;chte. hallo herr hammel, heute morgen lag ich im bett und wurde von einem extrem intensiven gef&#252;hl der depression &#252;bermannt. verzweiflung und hilflosigkeit, angst und selbsthass ergriffen von mir besitz. zwischendurch wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich von einer fr&#252;heren Klientin die folgende E-mail und Geschichte erhalten, die ich mit ihrer Erlaubnis hier gerne weiter geben m&#246;chte.</p>
<p>hallo herr hammel,</p>
<p>heute morgen lag ich im bett und wurde von einem extrem intensiven gef&#252;hl der depression &#252;bermannt. verzweiflung und hilflosigkeit, angst und selbsthass ergriffen von mir besitz. zwischendurch wenn es mir gelang einen klaren gedanken zu fassen, &#252;berlegte ich, es sei wohl das beste auszustehen und mich durch arbeit abzulenken doch ich konnte nicht die kraft aufbringen.<br />
doch pl&#246;tzlich schlich sich eine klitzekleine idee in meinen kopf und daraus wurde folgende geschichte:</p>
<p>auf einem anderen planeten, in einem anderen sonnensystem, in einer anderen galaxie, in einem anderen weltall leben lebewesen. sie sind uns sehr, sehr &#228;hnlich. eientlich unterscheiden sie sich nur in zwei dingen von uns. in zwei dingen, der eine unterschied ist schon auf den ersten blick zu sehen, um den anderen unterschied zu sehen, bedarf es einer sehr eingehenden betrachtung und einem genauen hinterfragen.<br />
der offensichtliche unterschied zu uns ist, dass die haut der lebewesen blau ist. das liegt an der anderen beschaffenheit ihrer sonne und dient dem schutz vor deren strahlung.<br />
der andere kaum zu erkennende und doch viel, viel wichtigere unterschied ist ein kleiner knopf hinter der ohrmuschel am kopf der lebewesen&#8230;<br />
bei diesem knopf handelt es sich n&#228;mlich um einen emotionsausschalter!!! mit ihm kann jede unliebsame emotion einfach -klick- ausgeschaltet werden. ist eines der lebewesen w&#252;tend, m&#246;chte aber lieber freundlich und ausgeglichen sein, dann dr&#252;ckt es auf den knopf und die wut ist weg. ist es ungl&#252;cklich verliebt, m&#246;chte aber lieber einen klaren kopf behalten und fr&#246;hlich sein, dann -klick- und die liebe ist dahin, ist es traurig, entt&#228;uscht, von hass erf&#252;llt, depressiv -klick- die schlechten gef&#252;hle sind futsch. vielleicht wird es aber auch durch ein gutes gef&#252;hl in seiner sachlichen &#252;berlegung gest&#246;rt -klick- das lebewesen kann ohne gef&#252;hlsduseleien seinen &#252;berlegung fortsetzen und kommt zu einer rein rationalen entscheidung.<br />
die entscheidung, wie sie mit ihrem emotionsausschalter umgehen m&#246;chten liegt nat&#252;rlich bei jedem lebewesen selbst, so gibt es auf dem planeten lebewesen, welche sehr oft den knopf dr&#252;cken und welche die ihn eher selten, oder sogar fast nie dr&#252;cken&#8230;<br />
und damit gibt es wohl doch nur einen unterschied zwischen den lebewesen auf einem anderen planeten, in einem anderen sonnensystem, in einer anderen galaxie, in einem anderen weltall und uns menschen.<br />
- sie haben eine blaue haut -</p>
<p>vlg, t. p.</p>
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		<title>An&#228;sthesie, kinderleicht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 18:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
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		<category><![CDATA[Haut & Haar]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich erz&#228;hlt von einem Jungen, der mit fremden Leuten nicht spricht (&#8220;Der stille Gregor&#8221;, 29.12.09, 14.1. und 16.1.10, selektiver Mutismus). Wir schicken uns manchmal E-mails, mal ernsthafte, mal verr&#252;ckte, und mal beides zugleich. Neulich habe ich von ihm die folgende E-mail erhalten. Hallo Stefan, wir mussten zu einer Podologin wegen meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich erz&#228;hlt von einem Jungen, der mit fremden Leuten nicht spricht (&#8220;Der stille Gregor&#8221;, 29.12.09, 14.1. und 16.1.10, selektiver Mutismus). Wir schicken uns manchmal E-mails, mal ernsthafte, mal verr&#252;ckte, und mal beides zugleich. Neulich habe ich von ihm die folgende E-mail erhalten.</p>
<p>Hallo Stefan,</p>
<p>wir mussten zu einer Podologin wegen meiner Mama.Sie kam mit Angst herein. Die Podiologin &#228;h, Podologin hat gesehen, dass sie Angst hat und hat sofort gesagt: „ Sie sind die Frau Xxxxxxxxxxxl“. Das sieht man auf ihrer Stirn.&#8221; Da hat meine Mama gesagt: „Ja“. Meine Mama hat gesagt: „Das ist so &#228;hnlich wie beim Zahnarzt“. Da hat ein Mann gesagt: „Ja, wir bohren auch“. Meine Mama war an der Reihe und ich guckte zu. Die Po. musste etwas aus dem Zeh enfernen. Meine Mama musste an was Lustiges denken. Meine Mama und ich, verzeihuing, &#228;h hoppka, hopppla &#228;h ,hi,hi,hi…………… Also den Satz noch mal von vorne. Meine Mama und ich haben an die Schiffbahn gedacht. Meine Mama erz&#228;hlte: Die dreht sich, man f&#228;hrt vorf&#228;&#246;rts hoppppppppppppkkkkkkkkkkaaaaaaaaaa vorf&#228;hrts und r&#252;ckw&#228;rts und seiotlich hoppppppppppplloooooooooooooo seitlich. Die Schiffbahn dreht siuch &#228;hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh sich. Da sind viele Lichter und ein Sringbrunnen  &#228;hh&#228;h&#228;h&#228;h&#228;h&#228;h&#228;h&#228;h&#228;&#228;hh&#228;h&#228;&#228;h Springbrunnen. Mama fragt mich: Gregor, siehst du die Schiffbahn auch??? Ja, nickte ich. Pl&#246;tzlich sagt die Podologin: Fertig!!! Das war so schade. So schnell war die Schifffahrt zu Ende und es war so sch&#246;n daran zu denken. Es hat Mama &#252;berhaupt nicht weh getan. Die anschlie&#223;ende Behandlung war weiterhin lustig. Mama geht in zwei Wochen wieder hin, dann aber ohne Angst.</p>
<p>VLG</p>
<p>Gregor</p>
<p>F&#252;r eine sch&#246;ne hypnotische An&#228;sthesie braucht man nichts als ein Kind mit viel Fantasie und einem guten Sinn f&#252;r Quatsch. Im Ernst!</p>
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		<title>Der Tanz der Einh&#246;rner</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ein sechsj&#228;hriges M&#228;dchen in Therapie, das &#246;fter angemerkt hat: &#8220;Ich will tot sein.&#8221; Das sagte sie, wenn sie entt&#228;uscht war, weil sie beim Spielen verloren hatte oder weil sie ein Geschenk nicht bekam. Aber man merkte auch, dass sie dabei wirklich sehr, sehr ungl&#252;cklich war. Todungl&#252;cklich, w&#252;rde das M&#228;dchen vielleicht sagen. Aufs Tot-sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ein sechsj&#228;hriges M&#228;dchen in Therapie, das &#246;fter angemerkt hat: &#8220;Ich will tot sein.&#8221; Das sagte sie, wenn sie entt&#228;uscht war, weil sie beim Spielen verloren hatte oder weil sie ein Geschenk nicht bekam. Aber man merkte auch, dass sie dabei wirklich sehr, sehr ungl&#252;cklich war. Todungl&#252;cklich, w&#252;rde das M&#228;dchen vielleicht sagen. Aufs Tot-sein befragt, hat sie erkl&#228;rt, dass es im Himmel Engel und Einh&#246;rner gibt, und die Einh&#246;rner sind Pferde, die in den Himmel gekommen sind, und &#252;berhaupt ist es im Himmel viel sch&#246;ner.</p>
<p>Ich habe das M&#228;dchen gefragt, ob ich ihm eine Geschichte erz&#228;hlen darf. Die Geschichte ging so:</p>
<p>In einem Land, das sich Kamark nennt, gibt es einen Wald, und darin lebt eine Herde Wildpferde. Und unter ihnen lebte ein junges Pferd, das hatte einen gro&#223;en Wunsch: &#8220;Ich m&#246;chte gerne die Einh&#246;rner sehen.&#8221; Die gro&#223;en Pferde haben zu dem kleinen Pferd gesagt: Das geht nicht. Die Einh&#246;rner leben im Himmel, und da k&#246;nnen wir jetzt noch nicht hin, erst sp&#228;ter. Das kleine Pferd hat sich damit aber nicht zufrieden gegeben, und als ihm keines von den gro&#223;en Pferden eine befriedigende L&#246;sung sagen konnte, wie es die Einh&#246;rner treffen k&#246;nnte, da ist es zur Eule gegangen. Die Eule wei&#223; n&#228;mlich fast alles. Das Pferd hat dreimal mit dem Huf an dem gro&#223;en Baum gescharrt, in dem die Eule hoch oben in einer H&#246;hle gewohnt hat. Das ist das Zeichen zwischen den Pferden und der Eule, wenn die Pferde etwas wissen wollen. Die Eule hat rausgeguckt und hat gefragt: &#8220;Was ist los, kleines Pferd?&#8221; &#8220;Ich will die Einh&#246;rner sehen&#8221;, hat das Pferd gesagt. &#8220;Die Einh&#246;rner wohnen im Himmel, da brauchst du ein Flugzeug&#8221;, hat die Eule gesagt. &#8220;Wie bekomme ich ein Flugzeug?&#8221; Das kleine Pferd lie&#223; nicht locker. Die Eule dachte eine Weile nach und sagte dann: &#8220;Ich habe eine Idee. Komm mit mir!&#8221; Die Eule flog los, und das kleine Pferd galoppierte hinter ihr her. &#8220;Das wollte ich sowieso schon lange mal machen!&#8221; rief die Eule. Sie flogen quer durch den Wald und aus dem Wald heraus und kamen schlie&#223;lich zu einem Zoo. Dort flog die Eule hinein. Sie flog zum Zoow&#228;rterhaus, guckte dort hinein und wartete, bis der W&#228;rter in eine andere Richtung schaute. Dann flog sie lautlos hinein, nahm in ihren Schnabel einen Schl&#252;ssel und flog genauso still und leise wieder heraus, hin&#252;ber zum Affenhaus. Sie &#246;ffnete den K&#228;fig und lie&#223; den Affen heraus. Setz dich auf das Pferd und halte dich an der M&#228;hne fest!&#8221;, rief sie. Der Affe tat, wie ihm gehei&#223;en wurde, die Eule flog voraus und das kleine Pferd galoppierte mit dem Affen hinterher. &#8220;Wie kann ich euch das nur danken?&#8221; fragte der Affe, als sie schlie&#223;lich in dem Wald, wo das kleine Pferd wohnte, halt machten. &#8220;Bau f&#252;r das kleine Pferd ein Flugzeug&#8221;, sagte die Eule, und bald machte sich der Affe ans Werk.<span id="more-1560"></span></p>
<p>Einige Tage baute und h&#228;mmerte der Affe auf der gro&#223;en Wiese in der Mitte des Waldes an etwas herum. Schlie&#223;lich hatte er etwas geschaffen, das sah aus wie ein Pferdewagen mit einem kleinen H&#228;uschen davor und Fl&#252;geln dahinter. In dem H&#228;uschen gab es drei gro&#223;e Hebel, an denen man ziehen konnte. Der Affe lie&#223; das kleine Pferd hinten einsteigen und stieg selbst vorne ein. Dann zog er den ersten Hebel: Der Motor begann zu tuckern. Er zog den zweiten Hebel: Das Flugzeug fuhr los und wurde immer schneller. Er zog den dritten Hebel, und das Flugzeug erhob sich in die Luft.</p>
<p>Immer kleiner wurden unter ihnen die B&#228;ume, w&#228;hrend sie h&#246;her und h&#246;her stiegen. Schlie&#223;lich n&#228;herten sie sich den Wolken. &#8220;Wir k&#246;nnen da durchfliegen, sie bestehen nur aus Nebel&#8221;, sagte der Affe, und so war es tats&#228;chlich. Bald waren sie &#252;ber den Wolken und sahen von oben, wie die Sonne auf sie schien. &#8220;Siehst du den Regenbogen?&#8221;, fragte der Affe. &#8220;Da fliegen wir durch. Der Himmel der Einh&#246;rner ist direkt hinter dem Regenbogen.&#8221; So machten sie es. Das kleine Pferd sah zum ersten Mal in seinem Leben einen Regenbogen von unten. Er leuchtete in allen Farben gleichzeitig, so etwas sch&#246;nes hatte es noch nie gesehen.</p>
<p>&#8220;Hinter dem Regenbogen sind die Wolken fest, wir k&#246;nnen darauf landen&#8221;, sagte der Affe. Und so machten sie es. Das kleine Pferd schaute sich verwundert um: &#8220;Wo sind denn die Einh&#246;rner?&#8221; &#8220;Die sind doch unsichtbar. Wir m&#252;ssen sie erst sichtbar pfeifen&#8221;, antwortete der Affe. Ich kenne den Zauberpfiff.&#8221; Und der Affe stie&#223; einen langen, verzwirbelt klingenden Pfiff aus. Sofort waren da viele Einh&#246;rner zu sehen.</p>
<p>Das kleine Pferd verbrachte nun viel Zeit damit, mit den Einh&#246;rnern zu erz&#228;hlen und zu spielen, und es stellte ihnen alle Fragen, die es ihnen schon immer hatte stellen wollen. Dann tanzten die Einh&#246;rner mit dem kleinen Pferd den himmlischen Gl&#252;ckstanz, und den tanzten sie bis zum Abend. Das Pferd war wirklich himmlisch gl&#252;cklich. Als der Abend kam, sagten die Einh&#246;rner: &#8220;Du musst jetzt wieder nach Hause, kleines Pferd!&#8221; &#8220;Warum denn? Hier ist es viel sch&#246;ner!&#8221; Das Pferd war entt&#228;uscht. &#8220;Du hast eine Aufgabe in deinem Wald zuhause&#8221;, sagten die Einh&#246;rner. &#8220;Wir m&#246;chten, dass du allen Pferden in deinem Wald den himmlischen Gl&#252;ckstanz beibringst, damit sie immer und immer wieder so gl&#252;cklich sein k&#246;nnen, wie im Himmel.&#8221; &#8220;Aber dann kann ich ja nicht hier sein&#8221;, protestierte das kleine Pferd. &#8220;Und hier ist es wirklich am sch&#246;nsten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir m&#246;chten dir etwas mit auf den Weg geben&#8221;, sagten die Einh&#246;rner, und eines von ihnen &#252;berreichte ihm einen wundersch&#246;nen Edelstein. &#8220;Das hier ist ein Zauberstein. Wann immer du ihn bei dir tr&#228;gst und sogar, wenn du nur an ihn denkst, bringt er dir das Gl&#252;ck des Himmels. Du wirst himmlisch gl&#252;cklich, wenn du an ihn denkst. Was meinst du: K&#246;nnen wir dich so wieder auf die Erde gehen lassen?&#8221; Das kleine Pferd nickte.</p>
<p>Es ging zur&#252;ck zum Affen, der beim Flugzeug auf es wartete, und stieg ein. Der Affe bewegte den ersten Hebel, und der Motor begann zu brummen. Er zog den zweiten Hebel, und das Flugzeug rollte los. Er zog den dritten Hebel, und das Flugzeug erhob sich in die Luft. Die Einh&#246;rner unten, die vorher um das kleine Pferd herumgestanden waren, standen noch immer in einem Kreis. Sie alle hatten sich nun auf ihre Hinterhufe gestellt, und verabschiedeten sich auf diese Art von dem kleinen Pferd. Es sah wunderbar aus. Wieder flogen der Affe und das Pferd durch den Regenbogen, und danach tauchten sie durch den Wolkennebel nach unten hinab. Unter den Wolken konnten sie schon das Land sehen, und die Dinge tief dort unten wurden allm&#228;hlich immer gr&#246;&#223;er.</p>
<p>Bald erkannten sie die Kamark, also das Land, wo sie herkamen, und den Wald, wo das kleine Pferd wohnte, und bald auch die Lichtung, von der aus sie gestartet waren. Genau dort landete der Affe mit dem Pferd auch wieder. Die anderen Pferde begr&#252;&#223;ten sie st&#252;rmisch, und auch die Eule flog herbei, um das kleine Pferd und den Affen zu begr&#252;&#223;en. &#8220;Hast du wirklich die Einh&#246;rner gesehen?&#8221;, fragten die Pferde. Sie wollten alles &#252;ber den Himmel der Einh&#246;rner wissen. Und bald brachte das kleine Pferd den gro&#223;en Pferden den himmlischen Gl&#252;ckstanz bei, und alle wurden so gl&#252;cklich, als w&#228;ren sie im Himmel, obwohl sie doch auf der Erde waren. Sie tanzten diesen Tanz noch viele, viele Male.</p>
<p>Das kleine Pferd aber bewahrte den Zauberstein aus dem Himmel gut auf, und wann immer es wollte, dachte es an den Stein, und der Stein breitete in ihm eine wunderbare Freude aus, eine himmlische Freude, wie die Freude der Einh&#246;rner, wenn sie im Himmel tanzen.</p>
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		<title>Der Gesang der Sterne</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
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		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>
		<category><![CDATA[Trisomie 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Schneider, ein Freund und Kollege an der Heidelberger Neurologischen Klinik, der an Tinnitus geforscht hat, hat einmal erz&#228;hlt, dass Robert Schumann seinen Tinnitus als &#8220;Musik, von Engeln vorgesungen&#8221; bezeichnet hat. Warum mir das einf&#228;llt? Heute Nachmittag hat mir eine H&#246;rger&#228;teakustikerin die folgende E-Mail geschickt. Hallo Herr Hammel, Zum Thema Tinnitus ist mir vorhin etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Schneider, ein Freund und Kollege an der Heidelberger Neurologischen Klinik, der an Tinnitus geforscht hat, hat einmal erz&#228;hlt, dass<a title="Zum Artikel &quot;Musik von Engeln vorgesungen&quot;" href="www.musica-sacra-online.de/archiv/2009/04/leseprobe1.shtml" target="_blank"> Robert Schumann seinen Tinnitus als &#8220;Musik, von Engeln vorgesungen&#8221; bezeichnet hat</a>. Warum mir das einf&#228;llt? Heute Nachmittag hat mir eine H&#246;rger&#228;teakustikerin die folgende E-Mail geschickt.</p>
<p>Hallo Herr Hammel,</p>
<p>Zum Thema Tinnitus ist mir vorhin etwas eingefallen:</p>
<p>Als ich noch in der Ausbildung war, versorgten wir einen jungen Mann mit H&#246;rger&#228;ten. Er muss Mitte Zwanzig gewesen sein, war jedoch in seiner geistigen Entwicklung etwas zur&#252;ck. Eines Tages erz&#228;hlte er uns w&#228;hrend einer Anpasssitzung mit vor Begeisterung gl&#228;nzenden Augen, er sei ein ganz besonderer Mensch, denn ein Engel sei vor langer Zeit, als er noch ein ganz kleiner Junge war, zu ihm gekommen und habe seine Ohren derart verzaubert, dass er von diesem Augenblick an den f&#252;r fast alle Menschen unh&#246;rbaren Gesang der Sterne zu h&#246;ren vermochte. Er erz&#228;hlte uns ausf&#252;hrlich &#252;ber die verschiedenen Kl&#228;nge der unterschiedlichsten Sterne und dass sie an manchen Tagen lauter und deutlicher und an anderen tagen leiser, fast unh&#246;rbar seien. Sonst war er eher introvertiert und sprach sehr wenig, bei diesem Thema jedoch ging er vollkommen auf und begeisterte sich derma&#223;en, dass diese Begeisterung f&#246;rmlich aus ihm herausspr&#252;hte. Ich war zun&#228;chst ein wenig irritiert, begriff dann aber schnell, dass er &#252;ber seinen Tinnitus sprach.</p>
<p>Als er weg war, sprach ich meine Meisterin darauf an, denn meine Erfahrung mit Tinnitus war bis dahin eher theoretischer Natur gewesen, dennoch fand ich die Einstellung des Mannes spontan bewundernswert und es interessierte mich sehr, was ihn auf diese Geschichte gebracht haben k&#246;nnte. Meine Meisterin entgegnete mir ziemlich barsch, diesen &#8220;M&#252;ll&#8221; habe die Mutter des Mannes dem &#8220;armen&#8221; Jungen eingeredet und sie verstehe nicht, weshalb die Mutter ihm nicht klar und deutlich erkl&#228;ren w&#252;rde, um was es sich bei den Ger&#228;uschen in seinem Kopf in Wirklichkeit handle. Ich war vollst&#228;ndig anderer Meinung, wagte mich aber nicht, diese ihr gegen&#252;ber zu &#228;u&#223;ern.  Ich dachte noch oft &#252;ber diese Geschichte nach, dabei fiel mir auch wieder ein Lehrer von mir ein, der uns in einer Unterrichtsstunde einmal eine <a title="Informationen &#252;ber die Komposition &quot;Die Planeten&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Planeten" target="_blank">Komposition vorspielte in welcher die Planeten unseres Sonnensystems und die Sonne vertont worden waren</a>&#8216;&#8221;.  Irgendwann begann ich die Geschichte  meinen Kunden zu erz&#228;hlen, wenn sie &#252;ber Tinnitus klagen, und vielleicht konnte ich dem ein oder andern damit auch zumindest ein bisschen helfen &#8230; und manchmal denke ich: &#8220;Wer von uns kann eigentlich mit Bestimmtheit sagen, den Gesang der Sterne k&#246;nne niemand von uns h&#246;ren?&#8221;</p>
<p>(Tamara Peter)</p>
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		<title>Die Klinke &#246;len</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/07/01/1534/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/07/01/1534/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 22:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Placeboeffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich mit einem Freund telefoniert, der Arzt ist. Er hat mir folgende kleine Geschichte erz&#228;hlt: &#8220;Ich hatte eine Frau in Behandlung, die Arthrose in den Daumen hatte. Nach einer hom&#246;opathischen Behandlung mit &#8216;Teufelskralle&#8217; war der eine Daumen schon viel besser, der andere aber war noch recht unbeweglich und schmerzte bei jedem Bewegungsversuch. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mit einem Freund telefoniert, der Arzt ist. Er hat mir folgende kleine Geschichte erz&#228;hlt:</p>
<p>&#8220;Ich hatte eine Frau in Behandlung, die Arthrose in den Daumen hatte. Nach einer hom&#246;opathischen Behandlung mit &#8216;Teufelskralle&#8217; war der eine Daumen schon viel besser, der andere aber war noch recht unbeweglich und schmerzte bei jedem Bewegungsversuch. Ich gab ihr noch eine hom&#246;opathische Spritze und ging mit zur T&#252;r, um die Frau zu verabschieden. Die T&#252;rklinke quietschte schrecklich. Das tat sie schon lange, aber diesmal st&#246;rte es mich aus irgendeinem Grund. W&#228;hrend wir noch im Gespr&#228;ch waren, holte ich einen Spray f&#252;r die T&#252;r. Ich spr&#252;hte das Gelenk der Klinke ein und bewegte die Klinke mehrmals hin und her. W&#228;hrend ich das tat, fiel mir auf, dass die Frau ihren Daumen gleichzeitig ebenfalls hin und her bewegte. Das hat mich fasziniert. &#8216;Gucken Sie mal, Ihr Daumen ist genau wie die T&#252;rklinke&#8217;, habe ich gesagt. Dann habe ich die Klinke noch einmal bewegt und gesagt: &#8216;Jetzt quietscht es nicht mehr.&#8217; &#8216;Ja, und es tut auch nicht mehr weh&#8217;, sagte die Frau und bewegte ihren Daumen hin und her.&#8221;</p>
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		<title>Vorankommen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/06/22/1529/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte habe ich vor vielen Jahren entwickelt, als ich frustriert war, dass ein Projekt sich nicht voran, sondern, wie es schien, sogar r&#252;ckw&#228;rts entwickelte. Das lag wohl daran, dass ich vor lauter anderen Besch&#228;ftigungen nicht die Zeit und Energie fand, daran konsequent zu arbeiten. Aber je mehr das Projekt vor sich hin stagnierte, desto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte habe ich vor vielen Jahren entwickelt, als ich frustriert war, dass ein Projekt sich nicht voran, sondern, wie es schien, sogar r&#252;ckw&#228;rts entwickelte. Das lag wohl daran, dass ich vor lauter anderen Besch&#228;ftigungen nicht die Zeit und Energie fand, daran konsequent zu arbeiten. Aber je mehr das Projekt vor sich hin stagnierte, desto geringer wurde auch die Motivation, einen neuen Anfang zu machen. Schlie&#223;lich nahm ich mir vor, nur noch wenig an dem Projekt zu arbeiten, und dabei nur eine einzige kleine Regel streng zu beachten&#8230;</p>
<p>Ein Lachs war auf der Reise. Immer stromaufw&#228;rts ging sein Weg. Stromschnelle um Stromschnelle hatte er schon &#252;berwunden, Stein um Stein &#252;bersprungen. Sogar einige Wasserf&#228;lle hatte er mit Kraft und Geschick bew&#228;ltigt. „Jetzt ist es nicht mehr lang“, sagte der Lachs schlie&#223;lich zu sich selbst. „Ich erinnere mich an diese Stelle noch genau. Auf meinem Hinweg bin ich hier am ersten Abend gleich vorbei gekommen. Ich bin nun gro&#223; und stark geworden. In wenigen Stunden sollte ich am Ziel meiner Reise sein.“ Der Lachs vergr&#246;&#223;erte noch einmal seine Anstrengungen. Schnell, noch schneller wollte er vorankommen. Doch die Str&#246;mung wurde immer st&#228;rker. War ihm der Weg flussabw&#228;rts kinderleicht gefallen, so schien der R&#252;ckweg nun die reinste Qual zu sein. Manchmal war er zu m&#252;de, um zu schwimmen, oft fehlte ihm die Konzentration f&#252;r einen gezielten Sprung, mehrmals galt es die Angeln und Reusen der Lachsfischer zu umschwimmen und einmal gar musste er der Tatze eines hungrigen B&#228;ren ausweichen. Immer wieder hielt er jetzt inne, um Kraft zu sch&#246;pfen. Der Fluss aber str&#246;mte unentwegt zum Meer. Am Abend schlie&#223;lich stellte der Lachs fest, dass er nicht vorangekommen, sondern sogar noch zur&#252;ckgetrieben worden war. Traurig und entt&#228;uscht suchte er sich eine gesch&#252;tzte Stelle zwischen zwei Felsbl&#246;cken am Ufer. Er dachte nach. „Es muss m&#246;glich sein, das Ziel zu erreichen. Andere haben es schlie&#223;lich vor mir geschafft. Aber wie?“ Da hatte der kluge Fisch eine Idee. „Ich will nicht mehr versuchen, m&#246;glichst schnell dort anzukommen, sondern nur noch, &#252;berhaupt voran zu kommen. Alles, was ich also jetzt von mir verlange, ist dies: Ich will jetzt jeden Abend etwas n&#228;her am Ziel sein als morgens, das aber Tag f&#252;r Tag. Irgendwann bin ich am Ziel! Wenn ich nur bis zum Abend jedes Mal ein St&#252;ck vorankomme, so soll die allerkleinste Strecke mir gen&#252;gen – und sei es nur einen halben Zoll.“ Von da an fasste der Lachs neuen Mut. An manchen Tagen kam er kaum voran, doch meistens kam er sehr viel weiter, als er erwartete, und wenn es manchmal nicht so war, erinnerte er sich an seinen Vorsatz und war zufrieden. Nach ein paar Wochen hatte er sein Ziel erreicht, einen See nahe der Quelle, wo jener Fluss entsprang. Der Lachs schaute sich um. Noch hatten nur wenige andere Lachse diesen Ort erreicht. Die meisten versuchten noch, in ganz besonders kurzer Zeit am Ziel zu sein.</p>
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		<title>Sch&#246;ne Arbeit an sch&#246;nen Orten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 16:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
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		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten habe ich einige sch&#246;ne Seminare vereinbaren k&#246;nnen. Das hei&#223;t, ich hoffe, dass die Seminare sch&#246;n werden&#8230; Fest steht schon, dass die Seminarorte wundersch&#246;n sind: Bei der Sommerakademie auf der Bodenseeinsel Reichenau halte ich am 23.7.-25.7.10 das  &#8220;Geschichtenerfinder-Seminar &#8211; ein Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende&#8220;. Ein 2-Tages-Seminar &#8220;Metaphern in der hypno-systemischen Beratung&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten habe ich einige sch&#246;ne Seminare vereinbaren k&#246;nnen. Das hei&#223;t, ich hoffe, dass die Seminare sch&#246;n werden&#8230; Fest steht schon, dass die Seminarorte wundersch&#246;n sind:</p>
<p>Bei der <a title="Zur Sommerakademie Reichenau" href="http://www.sommerakademie-reichenau.de/" target="_blank">Sommerakademie </a>auf der <strong>Bodenseeinsel Reichenau</strong> halte ich am 23.7.-25.7.10 das  &#8220;<a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=121" target="_self">Geschichtenerfinder-Seminar</a> &#8211; ein Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende<strong></strong>&#8220;.</p>
<p>Ein 2-Tages-Seminar &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=116" target="_self">Metaphern in der hypno-systemischen Beratung</a>&#8221; halte ich beim <a title="Zum Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN)" href="http://www.lahn-bremen.de/" target="_blank">Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN) </a>in <strong>Bremen</strong>, am 26.-27.2.2011.</p>
<p>Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in <strong>Heidelberg</strong> halte ich am 7.3.-9.3.2011 ein dreit&#228;giges Seminar zur Wahrnehmung und Nutzung hypnotischer Prozesse im systemischen Alltag. Der Titel des Seminars ist <a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=117" target="_blank">&#8220;Trance, Rapport und Suggestionen</a> &#8211; Grundlagen der hypno-systemischen Beratung <strong> </strong>&#8220;.</p>
<p>Auf <a title="Zu Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/fortbildung/kurs_3450.htm" target="_blank">Burg F&#252;rsteneck </a>bei <strong>Fulda</strong> findet im Sommer 2011 unter gemeinsamer Leitung mit Anita Huge-St&#246;hr das 2,5-Tages-Seminar statt: &#8220;<a title="Zum Seminar &quot;Wie sag ich's meinem Kinde&quot;" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=122" target="_self">Wie sag ich’s meinem Kinde</a> <strong>– </strong>Bilder und Geschichten f&#252;r Kinder und Jugendliche&#8221;.</p>
<p>Beim <a title="Zum VPA" href="http://www.vpa.at/" target="_blank">VPA</a> in <strong>Wien</strong> biete ich am 1.4.-2.4.2011 sowie am 4.5.-5.5.2012 ein Seminar an mit Geschichten und therapeutischen Interventionen insbesondere f&#252;r Kinder und Jugendliche, die &#8220;Keinen Bock&#8221; und &#8220;Keine Ahnung&#8221; bekunden.</p>
<p>Beim <strong>Heidelberger</strong> <a title="Zum m.e.i. Heidelberg" href="http://www.meihei.de/" target="_blank">Milton-Erickson-Institut</a> halte ich am 5.2.-6.2.2011 wieder  ein zweit&#228;giges Seminar zu hypno-systemischer Metaphernarbeit und ma&#223;geschneiderten Geschichten.</p>
<p>Nach <strong>B&#252;lach bei Z&#252;rich</strong> hat mich <a title="Zur Website von Peter Allemann" href="http://www.peterallemann.ch/" target="_blank">Peter Allemann</a> eingeladen. Dort halte ich unter dem Titel <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=125" target="_self">„Da f&#228;llt mir eine Geschichte ein…“</a> ein Seminar &#252;ber <strong><strong></strong></strong>Therapeutisches Erz&#228;hlen f&#252;r Kinder und Jugendliche. Der Kurs findet statt  am 27.5.-28.5.2011.</p>
<p>In <strong>M&#252;nster</strong> biete ich am 23.9.-24.9.2011 mit dem Ausbildungsinstitut <a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/" target="_blank"> wint</a> wint  <a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/" target="_blank"></a>ein Seminar f&#252;r Logop&#228;den an: &#8220;Geschichtenerfinder -  eine Einf&#252;hrung in die Arbeit mit therapeutischen Geschichten&#8221;.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, viele von euch an einem dieser sch&#246;nen Orte zu sehen&#8230;</p>
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		<title>Schleuderkurs</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Schweizer Kollegin Catherine Iseli hat in einem Forum erz&#228;hlt von einer Schweizer Radiosendung mit dem Titel &#8220;Schleudern ohne ins Schleudern zu geraten&#8221; &#252;ber &#8220;Autofahren unter erschwerten Bedingungen&#8221; (Radio DRS1, 12.4.2010, 9-11 Uhr). Catherine berichtete: Eine Abteilung der Z&#252;rcher Polizei musste einen Auffrischungskurs besuchen, und der Polizeiinstruktor gab dann im Interview Auskunft dar&#252;ber, welches die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schweizer Kollegin Catherine Iseli hat in einem Forum erz&#228;hlt von einer Schweizer Radiosendung mit dem Titel <a title="Zur Radiosendung" href="http://www.drs.ch/www/de/drs1/sendungen/treffpunkt/2785.sh10130488.html" target="_blank">&#8220;Schleudern ohne ins Schleudern zu geraten&#8221;</a> &#252;ber &#8220;Autofahren unter erschwerten Bedingungen&#8221; (Radio DRS1, 12.4.2010, 9-11 Uhr).</p>
<p>Catherine berichtete:</p>
<blockquote><p>Eine Abteilung der Z&#252;rcher Polizei musste einen Auffrischungskurs besuchen, und der Polizeiinstruktor gab dann im Interview Auskunft dar&#252;ber, welches die entscheidenden Dinge seien, die man trainieren m&#252;sse, um in einer  Extremsituation mit seinem Wagen nicht ins Schleudern zu geraten. Der  Instruktor sagte sinngem&#228;ss:</p>
<p>&#8220;Das Wichtigste, was man trainieren muss, ist <strong>der Blick</strong>. Menschen tendieren in einer Gefahrensituation dazu, in Panik zu geraten, die &#220;bersicht zu verlieren. Der Blick geht dann dorthin, wo das Hindernis  ist und die Gefahr droht. Die H&#228;nde lenken das Fahrzeug in die Richtung, in die der Blick geht. Das erkl&#228;rt auch, weshalb viele  Schleuderfahrten an einem Baum, einem Laternenpfahl, Pfosten etc. enden,  auch wenn sonst weit und breit kein Hindernis ist.<br />
Es gilt also, zu trainieren, den Blick und die Aufmerksamkeit in die  Richtung zu richten, wo keine Gefahr droht, wo freie Fahrt m&#246;glich ist, also in die gew&#252;nschte Richtung. Wenn der Blick dorthin geht, dann folgen die H&#228;nde automatisch und tun das Richtige, um den Wagen aus der Gefahrenzone zu bringen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie sagt:</p>
<p>Psychotherapie ist wie Autofahren unter erschwerten Bedingungen;  unsere Klienten brauchen einen Antischleuderkurs, und sie m&#252;ssen  lernen, &#8220;<strong>den Blick</strong>&#8221; zu trainieren&#8230;</p>
<p>Danke, Catherine!</p>
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		<title>Wellenreiten</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 08:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich in der Flut der Probleme stecke, als bedrohter Mensch oder als Helfenwollender, dann kann es wichtig sein, nicht zu sehr gegen die Probleme zu k&#228;mpfen, da, wo sie &#252;berm&#228;chtig sind. Das verbraucht sehr viel Energie. Wenn es mir gelingt, stattdessen nur da zu handeln, wo ich Energiereserven und Gestaltungsm&#246;glichkeiten bemerke, spare ich Kraft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich in der Flut der Probleme stecke, als bedrohter Mensch oder als Helfenwollender, dann kann es wichtig sein, nicht zu sehr gegen die Probleme zu k&#228;mpfen, da, wo sie &#252;berm&#228;chtig sind. Das verbraucht sehr viel Energie. Wenn es mir gelingt, stattdessen nur da zu handeln, wo ich Energiereserven und Gestaltungsm&#246;glichkeiten bemerke, spare ich Kraft. Wenn ich im Sp&#252;ren der M&#246;glichkeiten bleibe &#8211; manchmal kann ich die Kraft des Problems f&#252;r eine Rettung nutzen.</p>
<p>Als Kinder badeten wir einmal an einem Strand mit einer starken Brandung. Zwei Meter und noch h&#246;her t&#252;rmten sich die Wellen, bevor sie donnernd auf dem Sand zerbrachen. Um nicht von ihnen umgeworfen zu werden, lernten wir, uns von den Wellen emporheben zu lassen. Es galt, auf eine solche Welle zu warten, bis ihre Schaumkrone beinahe &#252;ber uns stand. Sprangen wir zu fr&#252;h, dann sanken wir in die Welle hinein. Dann mussten wir lange die Luft anhalten, bis die Welle mit ihrer Wucht vor&#252;ber war. Sprangen wir zu sp&#228;t, konnte es passieren, dass wir gar nicht mehr nach oben kamen. Die Welle presste uns mit auf den Strand. Wir lagen hilflos auf dem Grund, bis sie vor&#252;ber war. Sprangen wir aber in dem Augenblick, wenn die Welle uns ein klein wenig nach oben hob und nutzten wir ihre Kraft f&#252;r unseren Sprung, dann trug sie uns hoch bis auf ihren Kamm, zog mit einem kleinen Platsch an unserem Gesicht vorbei und lie&#223; uns sanft auf ihrem R&#252;cken zu Tal gleiten. Allm&#228;hlich lernten wir, Welle um Welle zu meistern.</p>
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		<title>Am Grund des Flusses</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 07:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und zu wird jemand mit ins Ungl&#252;ck gezogen und kann dennoch Helfer sein, wenn er k&#252;hlen Kopf beh&#228;lt und die L&#246;sung diktiert. Das Motto ist wohl: Hektik vermeiden, autorit&#228;r auftreten, nicht lange warten. Und Selbstschutz hat Vorrang: Wenn der andere im Ungl&#252;ck bleibt, rette ich mich trotzdem. Diese Geschichte hat sich vor Jahren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu wird jemand mit ins Ungl&#252;ck gezogen und kann dennoch Helfer sein, wenn er k&#252;hlen Kopf beh&#228;lt und die L&#246;sung diktiert. Das Motto ist wohl: Hektik vermeiden, autorit&#228;r auftreten, nicht lange warten. Und Selbstschutz hat Vorrang: Wenn der andere im Ungl&#252;ck bleibt, rette ich mich trotzdem.</p>
<p>Diese Geschichte hat sich vor Jahren in Heidelberg abgespielt.</p>
<p>Auf einem Parkplatz am Fluss &#252;bte ein Fahrlehrer mit seinem Sch&#252;ler das Einparken. Der Fahrsch&#252;ler stie&#223; zur&#252;ck, gab kr&#228;ftig Gas – und Augenblicke sp&#228;ter fanden sich beide auf dem Grund des Flusses wieder. „Ruhig bleiben!“ sagte der Lehrer. „Lass die T&#252;r zu! Schnall dich ab! Drehe das Fenster nur ein ganz kleines bisschen herunter, so dass blo&#223; wenig Wasser auf einmal hereinkommt!“ Langsam f&#252;llte sich die Fahrerkabine mit Wasser, w&#228;hrend die beiden Menschen am Grund des Flusses warteten. Als ihnen das Wasser bis zum Hals stand, sagte der Lehrer: „Jetzt &#246;ffnen wir die T&#252;r und schwimmen nach oben!“ Die Rettung gelang – Lehrer und Sch&#252;ler &#252;berlebten.</p>
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