<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HYPS &#187; Sehnsucht</title>
	<atom:link href="http://www.stefanhammel.de/blog/category/sehnsucht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stefanhammel.de/blog</link>
	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 13:52:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Erektionsst&#246;rung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/05/1963/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/05/1963/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[NLP]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkularität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1963</guid>
		<description><![CDATA[In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen. Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen.</p>
<p>Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich und f&#252;hle sich sehr gekr&#228;nkt. Dadurch werde die Beziehung belastet.<br />
Nachfragen nach weiteren Problemen in der Partnerschaft und nach besonderen Ereignissen, die ausl&#246;send gewirkt haben k&#246;nnten, blieben ergebnislos. So erkl&#228;rte ich dem Mann, es w&#228;re m&#246;glich, dass die Schwierigkeit gewisserma&#223;en aus dem Nichts entstanden sei, sich selbst aufrechterhalte und nur eine einmalige Unterbrechung der kreisf&#246;rmigen Dynamik des Problems notwendig sei, um es zu beheben. Ich &#228;u&#223;erte die Gewissheit, dass das Symptom, wenngleich mit ung&#252;nstigem Ergebnis, eine gute Absicht verfolge und fragte ihn:<br />
Wenn der Pers&#246;nlichkeitsanteil, der das Symptom erzeugt, etwas Gutes f&#252;r ihn erreichen wolle, was w&#228;re dies? Welche Angst oder Bef&#252;rchtung dr&#252;ckt er aus, und wovor m&#246;chte er Sie folglich sch&#252;tzen?<br />
Ich bat ihn, mir die f&#252;nf ersten Impulse zu nennen, die ihm dazu einfielen. Der Mann erkl&#228;rte, das Erektionsproblem k&#246;nne die Angst ausdr&#252;cken, nicht m&#228;nnlich genug zu sein, seine Freundin zu kr&#228;nken, von ihr verlassen zu werden, dass seine Angst den Austausch von Z&#228;rtlichkeiten unm&#246;glich mache und dass er ein sexuelles Problem habe, das er nicht l&#246;sen k&#246;nnen werde.<br />
Ich notierte seine Antworten und las sie ihm einzeln nochmals vor.<br />
Nach dem Verlesen der ersten Antwort teilte ich ihm mit, ich spr&#228;che nun mit dem Pers&#246;nlichkeitsanteil, der diesen Satz hervorgebracht habe und lobte diesen Anteil f&#252;r sein Engagement zum Schutz des Klienten. Ich erkl&#228;rte, es best&#252;nde trotz bester Absicht von seiner Seite ein Missverst&#228;ndnis und seine Methode erbringe nicht das gew&#252;nschte Ergebnis und fragte ihn, ob er bereit w&#228;re, probeweise f&#252;r eine Woche still zu sein und zuzuschauen oder auch f&#252;r diese Zeit zum Wohl des Klienten probeweise das Gegenteil des Bisherigen zu tun. Wenn das Verhalten sich bew&#228;hrte, solle er anschlie&#223;end mehr desselben tun, wenn nicht, d&#252;rfe er zum bisherigen Muster zur&#252;ckkehren oder etwas Neues probieren. Er m&#246;ge sich des Kopfes des Klienten bedienen und seine Antwort durch Nicken oder Kopfsch&#252;tteln mitteilen. Der Pers&#246;nlichkeitsanteil stimmte dem zu.<br />
Dieselbe Vereinbarung traf ich mit den anderen vier Anteilen, von denen mir der Mann mitgeteilt hatte, dass sie seine Sexualit&#228;t blockierten.<br />
Die Erektionsst&#246;rung verschwand innerhalb der n&#228;chsten Tage.</p>
<p>Die Fallsituation habe ich beschrieben und weiterf&#252;hrend besprochen in: <a title="Zum Handbuch der therapeutischen Utilisation" href="http://www.amazon.de/Handbuch-therapeutischen-Utilisation-Psychotherapie-Familientherapie/dp/3608891080" target="_blank">Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Klett-Cotta, Stuttgart 2011</a>, S. 102ff.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/05/1963/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geld&#8230; regiert die Welt</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/04/1947/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/04/1947/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Doublebind]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1947</guid>
		<description><![CDATA[Den Beginn des Jahres und das orthodoxe Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar haben wir in Bethlehem erlebt. Ich m&#246;chte einige Gespr&#228;che wiedergeben, die mich bis jetzt immer wieder besch&#228;ftigen. An einem der Tage kurz nach Weihnachten kam ich mit einem aram&#228;ischen Souvenirh&#228;ndler ins Gespr&#228;ch. Sein Gro&#223;vater sei 1917 hierher gekommen. Die Aram&#228;er seien wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Beginn des Jahres und das orthodoxe Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar haben wir in Bethlehem erlebt. Ich m&#246;chte einige Gespr&#228;che wiedergeben, die mich bis jetzt immer wieder besch&#228;ftigen.</p>
<p>An einem der Tage kurz nach Weihnachten kam ich mit einem aram&#228;ischen Souvenirh&#228;ndler ins Gespr&#228;ch. Sein Gro&#223;vater sei 1917 hierher gekommen. Die Aram&#228;er seien wie die Armenier im Osmanischen Reich verfolgt gewes; hier h&#228;tte seine Familie eine Zuflucht gefunden, und so sei er hier zuhause. Auf das Verh&#228;ltnis zwischen Pal&#228;stina und Israle sowie die Arabischen Staaten und die USA angesprochen, sagte er:</p>
<p>Ich hatte hier einen amerikanischen Kunden, der sich erstaunlich gut mit den Verh&#228;ltnissen hier in Pal&#228;stina auskannte. &#8220;Was machen Sie beruflich?&#8221;, fragte ich ihn. &#8220;Ich bin im Ruhestand.&#8221; &#8220;Das habe ich mir schon gedacht, aber was haben Sie fr&#252;her gemacht?&#8221; &#8220;Ich&#8230; war amerikanischer Senator.&#8221; &#8220;Und was machen Sie jetzt hier?&#8221; &#8220;Ich m&#246;chte versuchen, etwas f&#252;r Pal&#228;stina zu tun und m&#246;chte herausfinden wie ich hier etwas f&#252;r die Bev&#246;lkerung tun kann.&#8221; &#8220;H&#228;tten Sie das so auch gesagt, als Sie noch Senator waren?&#8221; &#8220;Das war schwierig.&#8221; &#8220;Jetzt haben Sie viel weniger Einfluss als fr&#252;her. Warum haben Sie damals nichts f&#252;r Pal&#228;stina getan?&#8221; &#8220;Sehen Sie, wenn beispielsweise ein j&#252;discher Gesch&#228;ftsmann Ihnen 40 Millionen Dollar f&#252;r Ihren Wahlkampf bezahlt hat, dann m&#246;chten Sie im Senat nicht gegen seine Interessen arbeiten. Und wenn die Legislaturperiode dem Ende entgegen geht, dann werden Sie umso mehr bem&#252;ht sein, sich in seinem Interesse zu verhalten, damit Sie die 40 Millionen Dollar beim n&#228;chsten Mal wieder bekommen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Hat der Senator das<em> so</em> zu Ihnen gesagt, oder enth&#228;lt das eine Interpretation von Ihnen?&#8221;, fragte ich. &#8220;Er hat das so gesagt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der Konflikt zwischen Israel und Pal&#228;stina ist weniger eine Frage der lokalen Interessen als eine Frage weltweiter wirtschaftlicher Interessen. Und das Gleichgewicht der M&#228;chte in der Welt ver&#228;ndert sich&#8221;, sagte er auch. &#8220;Die Amerikaner haben kein Geld mehr, und China hat kein Interesse an Israel sondern am Handel mit der Arabischen Welt&#8230; Diese Mauer, die Sie hier sehen, die Israelis und Pal&#228;stinenser trennt, die wird nicht so lange stehen. Sie wird fallen, wie die Mauer bei Ihnen gefallen ist. Wir werden es erleben.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/04/1947/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Methadon</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/11/15/1913/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/11/15/1913/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1913</guid>
		<description><![CDATA[Gestern hatte ich einen Chat mit einem fr&#252;heren Seminarteilnehmer. Der Dialog verlief etwa folgenderma&#223;en: „Hey Stefan, wenn du grad on bist, ‘ne kurze Frage…“ „Ja&#8230;“ „Mein Bruder wurde grad von seiner Freundin (Belgierin) verlassen. Sie waren f&#252;nf Jahre zusammen, aktuell machen beide ein Auslandssemester, sie in Bielefeld und er in Liverpool. Hast du eine Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich einen Chat mit einem fr&#252;heren Seminarteilnehmer. Der Dialog verlief etwa folgenderma&#223;en:</p>
<p>„Hey Stefan, wenn du grad on bist, ‘ne kurze Frage…“<br />
„Ja&#8230;“<br />
„Mein Bruder wurde grad von seiner Freundin (Belgierin) verlassen. Sie waren f&#252;nf Jahre zusammen, aktuell machen beide ein Auslandssemester, sie in Bielefeld und er in Liverpool. Hast du eine Idee wie ich ihm am besten helfen kann, das zu verwinden?“<br />
„Hat er Freunde da in Liverpool?“<br />
„Ja, schon.“<br />
„Also naja, er ist jetzt seit sechs Wochen dort.“<br />
„Wie lange bleibt er denn noch?“<br />
„Bis April.“<br />
„Wenn ihr euch gut versteht, ist es vielleicht eine M&#246;glichkeit, dass du ihm anbietest, immer wenn er ernsthaft &#252;berlegt, seine Exfreundin anzurufen oder ihr eine SMS zu schicken oder einen Brief zu schreiben, soll er dich stattdessen anrufen, egal um welche Tageszeit.“<br />
„Mhm“<br />
„Dann ersparst du ihm evtl. einige kommunikative Dummheiten die vergleichbar sind mit: Aufh&#246;ren zu rauchen, aber ab und zu doch eine paffen oder trocken werden, aber ab und zu mal eine Flasche Bier trinken.“<br />
„Ja,  verstehe.“<br />
„Je weniger Kontakt, je k&#252;rzer der Schmerz. Dazu braucht er aber jemanden, der als Methadon fungiert und ihn in kritischen Momenten auch ablenkt.“<br />
„Ja, das ist super. Leuchtet mir unmittelbar ein.“<br />
„Normalerweise w&#252;rde ich sagen ‚Ruf an, wenn&#8217;s dir schlecht geht‘ oder so, aber zu sagen ‚Ruf mich an, wenn du sie anrufen m&#246;chtest‘, ist viel besser <img src='http://www.stefanhammel.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> “<br />
„Ich denke schon. Und entsprechend statt ihr zu simsen oder zu mailen oder schreiben dir simsen oder dich anrufen.“<br />
„Ja, genau. Toll!“<br />
„Wenn du Lust hast, berichte mir, wie‘s funktioniert hat.“<br />
„Ja, gern… So, jetzt hab ich ihn am H&#246;rer&#8230;“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/11/15/1913/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spielend II</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/10/13/1891/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/10/13/1891/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Placeboeffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1891</guid>
		<description><![CDATA[Die Resonanz im Saxophon erzeugt die zweite H&#228;lfte des Klanges, die Resonanz im Musiker die erste. (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens, S. 234.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Resonanz im Saxophon erzeugt die zweite H&#228;lfte des Klanges, die Resonanz im Musiker die erste.</p>
<p>(<a title="Zum Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.klett-cotta.de/buch/Kinder-_und_Jugendliche/Handbuch_des_therapeutischen_Erzaehlens/5767" target="_blank">S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S. 234.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/10/13/1891/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Myom I</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1867</guid>
		<description><![CDATA[Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken. Die Frau verstand den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken.</p>
<p>Die Frau verstand den Tumor unter anderem psychosomatisch in Verbindung mit einem unerf&#252;llten Kinderwunsch oder einem ambivalenten Umgang mit dem Thema der Familiengr&#252;ndung. Ich erz&#228;hlte ihr, wie Therapeuten bei anderen Geschwulsten vorgegangen sind, und schlug ihr vor, sich aus den Berichten das f&#252;r sie Passende herauszusuchen und ihre individuellen Suggestionen daraus zu formulieren. Ich erz&#228;hlte von den Erfahrungen anderer Patienten mit Visualisierungs&#252;bungen, etwa bei der hypnotherapeutischen Unterst&#252;tzung der Behandlung von Brustkrebs und Karzinomen im Bauchbereich und von Methoden, mit denen auf Warzen und Lipome Einfluss genommen werden kann. Ich erz&#228;hlte ihr, dass fortlaufende Zellteilung prinzipiell eine wunderbare Sache sein k&#246;nne, aber wohlgeordnet und zielgerichtet, zu passender Zeit an passendem Ort, sprich, in einer Geb&#228;rmutter, nicht au&#223;erhalb. Letzteres fasste ich als ein Missverst&#228;ndnis des K&#246;rpers in bester Absicht auf, das im Gespr&#228;ch oder Selbstgespr&#228;ch mit dem K&#246;rper aufzukl&#228;ren sei. Ich schlug ihr vor, den K&#246;rper, die Geb&#228;rmutter und das Myom direkt anzusprechen und ihnen zu sagen, was sie von ihnen w&#252;nsche. Sie tat das auf ihre Art, indem sie sich im Internet einen Film anschaute, in dem gezeigt wurde, wie ein Myom w&#228;hrend einer Operation in Scheiben geschnitten und in kleinen Portionen entfernt wird. Anschlie&#223;end bat sie ihren K&#246;rper, diesen Film als Vorbild zu nehmen und das Myom Scheibe f&#252;r Scheibe zu entfernen.</p>
<p>Sechs Wochen sp&#228;ter &#228;u&#223;erte sie, das in den vorangegangenen Wochen sp&#252;rbare Druckgef&#252;hl im Bauch sei verschwunden, und das Erleben, h&#228;ufig und dringend Wasser lassen zu m&#252;ssen, sei nicht mehr vorhanden. Getr&#228;umt habe sie, sie h&#228;tte das Myom in der Gr&#246;&#223;e eines kleinen Fingernagels gesehen. Eine neue Messung des Myoms vor der Operation, knapp viereinhalb Monate nach der Diagnosestellung, ergab eine Gr&#246;&#223;e von 58 mm x 52 mm x 54 mm. Der Unterschied k&#246;nnte als Messungenauigkeit gedeutet werden oder als Hinweis darauf, dass sich der Tumor in L&#228;nge und H&#246;he reduziert hat. Die Frau selbst ging davon aus, dass sich das Myom in Folge der Autosuggestion verkleinert hatte, entschied sich aber dennoch f&#252;r die Operation als einen relativ kurzen und sicheren Weg der Problembehebung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Loslassen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/01/1823/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/01/1823/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 22:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1823</guid>
		<description><![CDATA[Ich wurde als Pfarrer ins Krankenhaus zu einem Sterbenden gerufen. Die ganze Familie war um den Mann versammelt: Seine Frau, seine Kinder und Schwiegerkinder, Geschwister und Enkel. Einige der Angeh&#246;rigen weinten sehr heftig. Der Mann atmete sto&#223;artig, mit langen Pausen. Er sah aus, als ob er schliefe. Wahrscheinlich bekam er Morphium wie viele sterbende Patienten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde als Pfarrer ins Krankenhaus zu einem Sterbenden gerufen. Die ganze Familie war um den Mann versammelt: Seine Frau, seine Kinder und Schwiegerkinder, Geschwister und Enkel. Einige der Angeh&#246;rigen weinten sehr heftig. Der Mann atmete sto&#223;artig, mit langen Pausen. Er sah aus, als ob er schliefe. Wahrscheinlich bekam er Morphium wie viele sterbende Patienten. Was er wohl verstehen mochte, von dem, was da um ihn vorging? In seinem Gesicht konnte ich keine Reaktion erkennen. In das Gebet am Sterbebett f&#252;gte ich die Bitte ein, Gott m&#246;ge dem Sterbenden oder seiner Familie die F&#228;higkeit schenken, einander loszulassen und Abschied zu nehmen im Wissen um all das Gute, das bleiben wird. Ich sprach einen Segen f&#252;r den Sterbenden und die Umstehenden. &#8220;Loslassen ist so schwer&#8221;, ergriff die Tochter des Mannes nach einer kurzen Stille das Wort. &#8220;Ich habe geh&#246;rt, wenn man losl&#228;sst, was man liebt, erst dann geh&#246;rt es einem wirklich&#8221;, f&#252;gte sie hinzu. Dann schaute sie hin&#252;ber zu ihrem Vater und sagte: &#8220;Er atmet nicht mehr.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/01/1823/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Osterhasenengel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1813</guid>
		<description><![CDATA[Wie gelingt uns der Umgang mit Verlusten? Was ist Trost? Was ist Vertr&#246;stung? Wie k&#246;nnen wir Kindern helfen, Verlorenes auch innerlich loszulassen, und wie uns selbst? Auf der Suche nach Antworten f&#228;llt mir diese Geschichte ein&#8230; Zu Ostern hatten uns die Gro&#223;eltern zwei gasgef&#252;llte Ballons gekauft, in Form von Hasenk&#246;pfen mit langen Ohren. Es waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt uns der Umgang mit Verlusten? Was ist Trost? Was ist Vertr&#246;stung? Wie k&#246;nnen wir Kindern helfen, Verlorenes auch innerlich loszulassen, und wie uns selbst? Auf der Suche nach Antworten f&#228;llt mir diese Geschichte ein&#8230;</p>
<p>Zu Ostern hatten uns die Gro&#223;eltern zwei gasgef&#252;llte Ballons gekauft, in Form von Hasenk&#246;pfen mit langen Ohren. Es waren Gesichter darauf gedruckt; Jeder Hase hatte zwei lange Knabberz&#228;hne und frech blinzelnde Augen. Ich war drei Jahre alt und hatte noch nie so einen Ballon gehabt. Meine Schwester hatte mehr Erfahrung, sie war schon f&#252;nf. „Pass auf, dass du deinen Hasen nicht losl&#228;sst. Sonst fliegt er fort! Wir machen die Schlinge von dem Faden um dein Handgelenk. Halte ihn gut fest!“ Ich ballte eine Faust, w&#228;hrend sie mir die Schlinge &#252;ber die Hand streifte. Ihr Hase war gr&#252;n und meiner war blau. Wir standen mit meinem Gro&#223;vater vor seinem Haus und bewunderten die bunten Hasen, die an unseren Armen in der Luft tanzten. Ich muss eine falsche Bewegung gemacht haben: Pl&#246;tzlich schob sich die Schlinge &#252;ber mein Handgelenk, vorbei an der Hand, an den Fingern – zuerst war der Hase noch dicht &#252;ber uns und fast noch erreichbar, dann stieg er h&#246;her und h&#246;her. Mir wurde klar, dass niemand auf der Welt diesen Hasen zur&#252;ckbringen konnte. Ich konnte ihn sehen, wie er kleiner und kleiner wurde, aber ich w&#252;rde ihn niemals wieder bekommen. Mir kamen die Tr&#228;nen. „Schau mal, wie sch&#246;n er aussieht da oben“, sagte mein Gro&#223;vater. Das &#252;berzeugte mich nicht so ganz. „Der Luftballon geht auf eine Reise“, sagte meine Schwester. „Er fliegt in den Himmel.“ Wir stellten uns vor, dass er dort Gott treffen w&#252;rde und die Engel. Wie es wohl w&#228;re, mit ihm zu reisen? Was er von da oben wohl sah? Ganz klein wurde der Hase, bis wir ihn kaum noch sehen konnten. Einen Augenblick verlor ich ihn aus den Augen, dann sah ich ihn wieder, und dann war er weg. Ich konnte ihn nicht mehr finden. Wahrscheinlich war er schon im Himmel. Vielleicht als Osterhasenengel. Noch etwas traurig ging ich mit den anderen ins Haus. „Stefans Luftballon ist zu den Engeln in den Himmel gekommen“, verk&#252;ndete meine Schwester dort der Gro&#223;mutter. „Ja, wirklich? Das ist ja interessant! Erz&#228;hlt doch mal!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Baum ist ein Baum&#8230;</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 20:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Älter werden]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1751</guid>
		<description><![CDATA[Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin Ulrike Dauenhauer hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230; Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin <a title="Zur Praxis Doppelpunkt" href="http://www.doppelpunkt-praxis.de/therapeuten.php">Ulrike Dauenhauer </a>hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein Baum, einfach ein Baum, und ich versuche, Baum zu sein so gut ich kann. Noch nie in meinem langen Leben kam mir der Gedanke, ob ich wohl Baum genug sei, um eine Berechtigung zu haben, in diesem Wald zu stehen. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Noch nie habe ich mich gefragt, warum ich gerade in diesem Wald stehe. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich mir bisher keine Gedanken dar&#252;ber gemacht, ob die B&#228;ume neben mir wohl mehr oder weniger Biomasse produzieren als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Ich &#252;berlege nicht, ob die anderen B&#228;ume sch&#246;nere Bl&#228;tter haben oder besser gewachsen sind als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Die Zeiten sind sehr verschieden und damit auch die Bedingungen hier im Wald. Mal hat es viel Regen im Jahr, mal wenig. Mal hat es ganz viele K&#228;fer, die meine Bl&#228;tter fressen, mal wenig. Immer &#228;ndern sich die Bedingungen. Die Forscher k&#246;nnen das alles an meinen Jahresringen ablesen. Aber ich mache mir dar&#252;ber keine Gedanken. Wie immer die Bedingungen auch sind: Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich festgestellt, dass ich eine Buche bin und ich h&#246;rte von Mammutb&#228;umen. Ich w&#252;rde nie auf die Idee kommen, ein Mammutbaum sein zu wollen. Ich bin Buche so gut ich eine Buche sein kann. Sei Baum, einfach Baum, und das sei so gut es Dir m&#246;glich ist.&#8221; Dies sprach er und lie&#223; dazu sanft seine &#196;ste schwingen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine Dinge zwischen Himmel und Erde</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/02/1742/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/02/1742/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 14:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1742</guid>
		<description><![CDATA[Einige Gedanken zum Himmelfahrtstag&#8230; Der Himmel ist wohl doch keine von uns getrennte Welt: &#8220;Das Himmelreich ist mitten unter euch&#8221; hat der Rabbi aus Nazareth gesagt, an dessen Entschwinden in den &#8220;Himmel&#8221; der heutige Tag erinnert. Man kann den griechischen Originaltext auch &#252;bersetzen: &#8220;Das Himmelreich ist inwendig in euch&#8221;, weil &#8220;in&#8221; und &#8220;zwischen&#8221; im Griechischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Gedanken zum Himmelfahrtstag&#8230;</p>
<p>Der Himmel ist wohl doch keine von uns getrennte Welt: &#8220;Das Himmelreich  ist mitten unter euch&#8221; hat der Rabbi aus Nazareth gesagt, an dessen  Entschwinden in den &#8220;Himmel&#8221; der heutige Tag erinnert. Man kann den  griechischen Originaltext auch &#252;bersetzen: &#8220;Das Himmelreich ist inwendig  in euch&#8221;, weil &#8220;in&#8221; und &#8220;zwischen&#8221; im Griechischen dasselbe Wort ist. Also: &#8220;Der Himmel ist mitten in und mitten unter euch&#8230;&#8221; Wenn er denn da sein darf. Wenn wir ihn da sein lassen. Aber manchmal kommt er auch &#252;berraschend.</p>
<p>Man lebt ja oft so ohne Himmel vor sich hin. Wahrscheinlich die meiste Zeit lebe und denke ich so, als habe alles seine Ursachen und Wirkungen irgendwo in der Welt der Physik und der Logik. Und manchmal geschehen Dinge, die ich mir nur durch das Wirken h&#246;herer M&#228;chte erkl&#228;ren kann. Seltsame Welt&#8230;</p>
<p>Ich sah vor mir dieses Bild, mitten am Tag. Eine kleine H&#252;tte mit Stroh gedeckt, am Rand eines Dorfes fern, fern in der Savanne Afrikas. Vor der H&#252;tte spielten Kinder, und im Haus machte sich ihre Mutter mit dem S&#228;ubern und Ordnen von Gegenst&#228;nden des t&#228;glichen Lebens zu schaffen. Ich sah dieses Bild, und ich erkannte: Das ist die Familie meines Nachbarn aus Kenia. Und ich wusste pl&#246;tzlich: „Es geht ihnen gut.“ Ein seltsamer Tagtraum – ob ich ihm davon erz&#228;hlen soll? Ich verga&#223; das Bild und ging meinen allt&#228;glichen Gesch&#228;ften nach. Drei Tage sp&#228;ter fiel mir die Szene wieder ein und der Satz: „Es geht ihnen gut“. Ob das wohl etwas zu bedeuten hatte? Ich ging zu meinem Nachbarn. „Ich muss Ihnen einmal etwas erz&#228;hlen. Ich hatte einen merkw&#252;rdigen Traum. Ich wei&#223; nicht, was Sie davon halten…“, so erz&#228;hlte ich ihm. Der Mann aus Afrika sah mich mit gro&#223;en, ernsten und gl&#252;cklichen Augen an. Dann brach es aus ihm hervor: „Ich danke Ihnen von ganzem Herzen! Meine Familie schreibt mir bisher jeden Tag. Jetzt aber habe ich seit einer ganzen Woche nichts mehr von ihnen geh&#246;rt. Ich bin in gro&#223;er Sorge gewesen! Was Sie mir sagen, ist eine &#228;u&#223;erst wichtige Nachricht f&#252;r mich! Ich danke Ihnen…“ So wird man zum Briefboten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/02/1742/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Geschichte vom Himmel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 14:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1732</guid>
		<description><![CDATA[Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese Geschichte gerne mit euch teilen. Also&#8230;</p>
<p>Ich stell&#8217; mir vor, ich bin gestorben, und ich stehe vor der T&#252;r des Himmels. Die ist, so nehme ich an, eine ganz normale T&#252;r an einem ganz normalen Haus. Aber ich wei&#223;, hinter der T&#252;r wohnt Gott. Ich habe ein ganz sch&#246;n mulmiges Gef&#252;hl im Bauch, schlie&#223;lich habe ich ja Gott noch nie von Angesicht zu Angesicht gegen&#252;bergestanden. Trotzdem fasse ich mir ein Herz und dr&#252;cke auf die Klinke.<br />
Ich brauche nicht lange zu warten, da geht die T&#252;r auf. Ich bin als erstes sehr &#252;berrascht, denn Gott sieht anders aus als ich erwartet habe. Er ist noch recht jung, noch keine 30, er ist ganz normal gekleidet, nicht anders als ich. Als er mich sieht, strahlt er mich an und sagt: &#8220;Mensch, Tilman, sch&#246;n, dass du da bist! Komm rein!&#8221; In demselben Moment, in dem ich Gott sehe, ist mein mulmiges Gef&#252;hl fort.<br />
Gott sieht sehr sympathisch aus, und ich merke sofort, dass er mich mag. Ich folge ihm in die Wohnung. Sie ist ziemlich einfach eingerichtet, aber sehr gem&#252;tlich. Sofort f&#252;hle ich mich wohl. Ich f&#252;hle mich zu Hause. Hier geh&#246;re ich hin. Gott bietet mir einen Platz an, dann stellt er zwei Weingl&#228;ser auf den Tisch und macht einen guten Frankenwein auf. Meine urspr&#252;ngliche Spannung und Nervosit&#228;t ist wie weggeblasen, und dann fangen wir an zu reden.<br />
Wir reden &#252;ber mein ganzes Leben, &#252;ber die guten und sch&#246;nen Erfahrungen, die ich gemacht habe, aber auch &#252;ber das, was nicht gut war, wo ich etwas falsch gemacht habe, wo mich andere falsch behandelt haben, wo ich gelitten habe und anderen Leid zugef&#252;gt habe. Aber aus der Art und Weise, wie Gott mit mir dar&#252;ber redet, merke ich: Das alles steht nicht zwischen uns, es trennt mich nicht mehr von Gott; ja, ich erkenne, was f&#252;r ein miserables Leben ich teilweise gef&#252;hrt habe. Aber ich wei&#223;: Gott tr&#228;gt mir das nicht nach. Gott nimmt mich einfach so, wie ich bin. Diese Erkenntnis tut gut, sie tut aber auch sehr weh. Gott hat mich einfach gern mit all dem, was ich verbockt habe, und das tut wirklich weh.</p>
<p>Ja, und dann sagt Gott zu mir: &#8220;So, jetzt gehen wir zu den anderen.&#8221; Und er steht auf und &#246;ffnet eine T&#252;r. Da steht eine gro&#223;e Festtafel, und da sitzen alle, die mir in meinem Leben lieb waren: meine Eltern, meine Freunde, und auch die, die mir nicht lieb waren. Aber ich sp&#252;re: Auch von denen trennt mich nichts mehr. Noch einmal rei&#223;t mich ein Schmerz fast in St&#252;cke. Ich sehe die Menschen, mit denen ich zusammen war. Und mir wird klar, wie viel Dummheit und Gemeinheit und Bosheit zwischen uns lag. Aber der Schmerz vergeht, und wir k&#246;nnen uns in die Augen sehen. Und dann beginnt das Fest. Und das ist der Himmel.</p>
<p>(Quelle: Andreas Ebert, Auf Schatzsuche. 12 Expeditionen ins Innere des Christentums, Claudius Verlag 1993, S. 14f.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

