<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HYPS &#187; Positives Denken</title>
	<atom:link href="http://www.stefanhammel.de/blog/category/positives-denken/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stefanhammel.de/blog</link>
	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 13:52:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Schlafende Hunde</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/07/1934/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/07/1934/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Stottern]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1934</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte „Schlafende Hunde“ habe ich zun&#228;chst f&#252;r die Aufl&#246;sung von Phantomschmerzen, postoperativen Schmerzen und Hypersensitivit&#228;t entwickelt. Sie kann au&#223;erdem zur Aufhebung von Schmerzen in Reaktion auf traumatische Ereignisse hilfreich sein. Bei traumatisierten Patienten kann sie auch als Suggestion daf&#252;r dienen, unpassende (getriggerte) Reaktionen auf allt&#228;gliche Situationen zu identifizieren, zu w&#252;rdigen und loszulassen. Ein Einbrecher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte „Schlafende Hunde“ habe ich zun&#228;chst f&#252;r die Aufl&#246;sung von Phantomschmerzen, postoperativen Schmerzen und Hypersensitivit&#228;t entwickelt. Sie kann au&#223;erdem zur Aufhebung von Schmerzen in Reaktion auf traumatische Ereignisse hilfreich sein. Bei traumatisierten Patienten kann sie auch als Suggestion daf&#252;r dienen, unpassende (getriggerte) Reaktionen auf allt&#228;gliche Situationen zu identifizieren, zu w&#252;rdigen und loszulassen.</p>
<p>Ein Einbrecher wollte in eine Villa eindringen. Doch neben dem Haus lag ein gro&#223;er, gef&#228;hrlicher Wachhund. Um diese Gefahr zu umgehen, warf der Einbrecher ein Fleischst&#252;ck in den Garten, das er mit einem Bet&#228;ubungsmittel getr&#228;nkt hatte. Als der Hund in einen tiefen Schlaf gefallen war, drang er in die Villa ein und nahm alles mit, was er brauchte. Als der Einbrecher fort war, erwachte der Hund. Er roch an der Spur des Entkommenen und bellte und bellte und bellte… Dabei war der Einbrecher l&#228;ngst fort. Der Hausherr h&#246;rte den Hund bellen und kam zu ihm. Er lobte seine Treue und Zuverl&#228;ssigkeit, redete freundlich mit ihm, beg&#252;tigte ihn, bis der Hund allm&#228;hlich selbst ruhiger wurde, bis der Hund immer weniger bellte, bis der Hund immer leiser bellte, bis der Hund schlie&#223;lich aufh&#246;rte, zu bellen, bis er schlie&#223;lich ganz still wurde und schwieg, bis der Hund schlie&#223;lich einschlief. Er wusste, er war ein guter Wachhund. Jetzt konnte er ruhen.</p>
<p>(<a href="http://www.amazon.de/Handbuch-therapeutischen-Erz%C3%A4hlens-Psychotherapie-Familientherapie/dp/3608890815">Stefan Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens. Geschichten und Metaphern in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde, Coaching und Supervision, S. 77f.</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/07/1934/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Myom I</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1867</guid>
		<description><![CDATA[Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken. Die Frau verstand den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken.</p>
<p>Die Frau verstand den Tumor unter anderem psychosomatisch in Verbindung mit einem unerf&#252;llten Kinderwunsch oder einem ambivalenten Umgang mit dem Thema der Familiengr&#252;ndung. Ich erz&#228;hlte ihr, wie Therapeuten bei anderen Geschwulsten vorgegangen sind, und schlug ihr vor, sich aus den Berichten das f&#252;r sie Passende herauszusuchen und ihre individuellen Suggestionen daraus zu formulieren. Ich erz&#228;hlte von den Erfahrungen anderer Patienten mit Visualisierungs&#252;bungen, etwa bei der hypnotherapeutischen Unterst&#252;tzung der Behandlung von Brustkrebs und Karzinomen im Bauchbereich und von Methoden, mit denen auf Warzen und Lipome Einfluss genommen werden kann. Ich erz&#228;hlte ihr, dass fortlaufende Zellteilung prinzipiell eine wunderbare Sache sein k&#246;nne, aber wohlgeordnet und zielgerichtet, zu passender Zeit an passendem Ort, sprich, in einer Geb&#228;rmutter, nicht au&#223;erhalb. Letzteres fasste ich als ein Missverst&#228;ndnis des K&#246;rpers in bester Absicht auf, das im Gespr&#228;ch oder Selbstgespr&#228;ch mit dem K&#246;rper aufzukl&#228;ren sei. Ich schlug ihr vor, den K&#246;rper, die Geb&#228;rmutter und das Myom direkt anzusprechen und ihnen zu sagen, was sie von ihnen w&#252;nsche. Sie tat das auf ihre Art, indem sie sich im Internet einen Film anschaute, in dem gezeigt wurde, wie ein Myom w&#228;hrend einer Operation in Scheiben geschnitten und in kleinen Portionen entfernt wird. Anschlie&#223;end bat sie ihren K&#246;rper, diesen Film als Vorbild zu nehmen und das Myom Scheibe f&#252;r Scheibe zu entfernen.</p>
<p>Sechs Wochen sp&#228;ter &#228;u&#223;erte sie, das in den vorangegangenen Wochen sp&#252;rbare Druckgef&#252;hl im Bauch sei verschwunden, und das Erleben, h&#228;ufig und dringend Wasser lassen zu m&#252;ssen, sei nicht mehr vorhanden. Getr&#228;umt habe sie, sie h&#228;tte das Myom in der Gr&#246;&#223;e eines kleinen Fingernagels gesehen. Eine neue Messung des Myoms vor der Operation, knapp viereinhalb Monate nach der Diagnosestellung, ergab eine Gr&#246;&#223;e von 58 mm x 52 mm x 54 mm. Der Unterschied k&#246;nnte als Messungenauigkeit gedeutet werden oder als Hinweis darauf, dass sich der Tumor in L&#228;nge und H&#246;he reduziert hat. Die Frau selbst ging davon aus, dass sich das Myom in Folge der Autosuggestion verkleinert hatte, entschied sich aber dennoch f&#252;r die Operation als einen relativ kurzen und sicheren Weg der Problembehebung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/11/1867/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Osterhasenengel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1813</guid>
		<description><![CDATA[Wie gelingt uns der Umgang mit Verlusten? Was ist Trost? Was ist Vertr&#246;stung? Wie k&#246;nnen wir Kindern helfen, Verlorenes auch innerlich loszulassen, und wie uns selbst? Auf der Suche nach Antworten f&#228;llt mir diese Geschichte ein&#8230; Zu Ostern hatten uns die Gro&#223;eltern zwei gasgef&#252;llte Ballons gekauft, in Form von Hasenk&#246;pfen mit langen Ohren. Es waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gelingt uns der Umgang mit Verlusten? Was ist Trost? Was ist Vertr&#246;stung? Wie k&#246;nnen wir Kindern helfen, Verlorenes auch innerlich loszulassen, und wie uns selbst? Auf der Suche nach Antworten f&#228;llt mir diese Geschichte ein&#8230;</p>
<p>Zu Ostern hatten uns die Gro&#223;eltern zwei gasgef&#252;llte Ballons gekauft, in Form von Hasenk&#246;pfen mit langen Ohren. Es waren Gesichter darauf gedruckt; Jeder Hase hatte zwei lange Knabberz&#228;hne und frech blinzelnde Augen. Ich war drei Jahre alt und hatte noch nie so einen Ballon gehabt. Meine Schwester hatte mehr Erfahrung, sie war schon f&#252;nf. „Pass auf, dass du deinen Hasen nicht losl&#228;sst. Sonst fliegt er fort! Wir machen die Schlinge von dem Faden um dein Handgelenk. Halte ihn gut fest!“ Ich ballte eine Faust, w&#228;hrend sie mir die Schlinge &#252;ber die Hand streifte. Ihr Hase war gr&#252;n und meiner war blau. Wir standen mit meinem Gro&#223;vater vor seinem Haus und bewunderten die bunten Hasen, die an unseren Armen in der Luft tanzten. Ich muss eine falsche Bewegung gemacht haben: Pl&#246;tzlich schob sich die Schlinge &#252;ber mein Handgelenk, vorbei an der Hand, an den Fingern – zuerst war der Hase noch dicht &#252;ber uns und fast noch erreichbar, dann stieg er h&#246;her und h&#246;her. Mir wurde klar, dass niemand auf der Welt diesen Hasen zur&#252;ckbringen konnte. Ich konnte ihn sehen, wie er kleiner und kleiner wurde, aber ich w&#252;rde ihn niemals wieder bekommen. Mir kamen die Tr&#228;nen. „Schau mal, wie sch&#246;n er aussieht da oben“, sagte mein Gro&#223;vater. Das &#252;berzeugte mich nicht so ganz. „Der Luftballon geht auf eine Reise“, sagte meine Schwester. „Er fliegt in den Himmel.“ Wir stellten uns vor, dass er dort Gott treffen w&#252;rde und die Engel. Wie es wohl w&#228;re, mit ihm zu reisen? Was er von da oben wohl sah? Ganz klein wurde der Hase, bis wir ihn kaum noch sehen konnten. Einen Augenblick verlor ich ihn aus den Augen, dann sah ich ihn wieder, und dann war er weg. Ich konnte ihn nicht mehr finden. Wahrscheinlich war er schon im Himmel. Vielleicht als Osterhasenengel. Noch etwas traurig ging ich mit den anderen ins Haus. „Stefans Luftballon ist zu den Engeln in den Himmel gekommen“, verk&#252;ndete meine Schwester dort der Gro&#223;mutter. „Ja, wirklich? Das ist ja interessant! Erz&#228;hlt doch mal!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/30/1813/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der doppelte Geburtstag</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/28/1817/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/28/1817/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 09:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1817</guid>
		<description><![CDATA[Eine Frau berichtete k&#252;rzlich in der Beratung &#252;ber verschiedene Todesf&#228;lle, die sie im Verlauf ihres Lebens zu bew&#228;ltigen hatte: Ihre Urgro&#223;eltern, weitere Verwandte, mehrere Freunde und Bekannte und ihr Gro&#223;vater, an dem sie sehr gehangen hatte. &#8220;Und dann ist mein Gro&#223;vater auch noch an meinem Geburtstag gestorben! Jedes Jahr an meinem Geburtstag bin ich traurig.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau berichtete k&#252;rzlich in der Beratung &#252;ber verschiedene Todesf&#228;lle, die sie im Verlauf ihres Lebens zu bew&#228;ltigen hatte: Ihre Urgro&#223;eltern, weitere Verwandte, mehrere Freunde und Bekannte und ihr Gro&#223;vater, an dem sie sehr gehangen hatte. &#8220;Und dann ist mein Gro&#223;vater auch noch an meinem Geburtstag gestorben! Jedes Jahr an meinem Geburtstag bin ich traurig.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich war einmal auf einem Friedhof in Warschau&#8221;, sagte ich. &#8220;Dort habe ich eine Gruppe von Roma gesehen, die um ein Grab versammelt waren und dort den Geburtstag des Verstorbenen gefeiert haben. &#220;ber die Grabplatte hatten sie ein Tischtuch gelegt. Darauf standen Teller, Gl&#228;ser, Besteck und Kerzenleuchter. Sie hatten alle m&#246;glichen Delikatessen dabei, und nat&#252;rlich auch etwas zu trinken. Ich nehme an, dass sie auch ein Gedeck f&#252;r den Verstorbenen gerichtet haben. Und ich stelle mir vor, dass auch er ein Glas Wodka bekam und sie mit ihm angesto&#223;en haben. Es war eine Gruppe fr&#246;hlicher Leute, die dort auf dem Grab getafelt haben. Wenn die ersten Christen ihre Toten beerdigt haben, haben sie ihnen einen Siegerkranz auf das Grab gelegt und haben mit ihm gefeiert. F&#252;r sie war es eine Siegesfeier, aber auch so etwas wie ein Geburtstag &#8211; der Geburtstag eines neuen Lebens, des ewigen Lebens. Wenn Ihr Opa an Ihrem Geburtsag gestorben ist, dann deutet nicht sein Todestag Ihren Geburtstag, sondern Ihr Geburtstag erkl&#228;rt seinen Todestag. Ihr Geburtstag ist sein Todestag, das hei&#223;t, der Tag seiner Geburt in ein neues Leben. Ic h m&#246;chte Sie daher bitten, dass Sie an Ihrem Geburtstag auch seinen Geburtstag feiern!&#8221;</p>
<p>&#8220;So habe ich das noch nie gesehen&#8221;, sagte die Frau.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/28/1817/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alle Zellen leben lassen!</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/20/1763/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/20/1763/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Haut & Haar]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1763</guid>
		<description><![CDATA[Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern. Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern.</p>
<p>Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, dachte er pl&#246;tzlich, in den Schmerz hinein, gerade so, als ob er es laut seinem Gaumen zuriefe. Immer wieder rief er in seinen Gedanken „Alle Zellen leben lassen!“ Der Schmerz lie&#223; endlich nach. Mit der Zunge f&#252;hlte er seinen Mundraum ab. Alles war dort wie vorher, weich und geschmeidig. Der K&#246;rper war seiner Anweisung gefolgt.</p>
<p>Diese Geschichte ist in der abgewandelten Form mit: ,,Alles Gesunde leben lassen!&#8221; auch f&#252;r Bestrahlungen n&#252;tzlich.</p>
<p>Quelle: <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank">Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.65,  Stefan Hammel</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/20/1763/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Geschichte vom Himmel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 14:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1732</guid>
		<description><![CDATA[Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese Geschichte gerne mit euch teilen. Also&#8230;</p>
<p>Ich stell&#8217; mir vor, ich bin gestorben, und ich stehe vor der T&#252;r des Himmels. Die ist, so nehme ich an, eine ganz normale T&#252;r an einem ganz normalen Haus. Aber ich wei&#223;, hinter der T&#252;r wohnt Gott. Ich habe ein ganz sch&#246;n mulmiges Gef&#252;hl im Bauch, schlie&#223;lich habe ich ja Gott noch nie von Angesicht zu Angesicht gegen&#252;bergestanden. Trotzdem fasse ich mir ein Herz und dr&#252;cke auf die Klinke.<br />
Ich brauche nicht lange zu warten, da geht die T&#252;r auf. Ich bin als erstes sehr &#252;berrascht, denn Gott sieht anders aus als ich erwartet habe. Er ist noch recht jung, noch keine 30, er ist ganz normal gekleidet, nicht anders als ich. Als er mich sieht, strahlt er mich an und sagt: &#8220;Mensch, Tilman, sch&#246;n, dass du da bist! Komm rein!&#8221; In demselben Moment, in dem ich Gott sehe, ist mein mulmiges Gef&#252;hl fort.<br />
Gott sieht sehr sympathisch aus, und ich merke sofort, dass er mich mag. Ich folge ihm in die Wohnung. Sie ist ziemlich einfach eingerichtet, aber sehr gem&#252;tlich. Sofort f&#252;hle ich mich wohl. Ich f&#252;hle mich zu Hause. Hier geh&#246;re ich hin. Gott bietet mir einen Platz an, dann stellt er zwei Weingl&#228;ser auf den Tisch und macht einen guten Frankenwein auf. Meine urspr&#252;ngliche Spannung und Nervosit&#228;t ist wie weggeblasen, und dann fangen wir an zu reden.<br />
Wir reden &#252;ber mein ganzes Leben, &#252;ber die guten und sch&#246;nen Erfahrungen, die ich gemacht habe, aber auch &#252;ber das, was nicht gut war, wo ich etwas falsch gemacht habe, wo mich andere falsch behandelt haben, wo ich gelitten habe und anderen Leid zugef&#252;gt habe. Aber aus der Art und Weise, wie Gott mit mir dar&#252;ber redet, merke ich: Das alles steht nicht zwischen uns, es trennt mich nicht mehr von Gott; ja, ich erkenne, was f&#252;r ein miserables Leben ich teilweise gef&#252;hrt habe. Aber ich wei&#223;: Gott tr&#228;gt mir das nicht nach. Gott nimmt mich einfach so, wie ich bin. Diese Erkenntnis tut gut, sie tut aber auch sehr weh. Gott hat mich einfach gern mit all dem, was ich verbockt habe, und das tut wirklich weh.</p>
<p>Ja, und dann sagt Gott zu mir: &#8220;So, jetzt gehen wir zu den anderen.&#8221; Und er steht auf und &#246;ffnet eine T&#252;r. Da steht eine gro&#223;e Festtafel, und da sitzen alle, die mir in meinem Leben lieb waren: meine Eltern, meine Freunde, und auch die, die mir nicht lieb waren. Aber ich sp&#252;re: Auch von denen trennt mich nichts mehr. Noch einmal rei&#223;t mich ein Schmerz fast in St&#252;cke. Ich sehe die Menschen, mit denen ich zusammen war. Und mir wird klar, wie viel Dummheit und Gemeinheit und Bosheit zwischen uns lag. Aber der Schmerz vergeht, und wir k&#246;nnen uns in die Augen sehen. Und dann beginnt das Fest. Und das ist der Himmel.</p>
<p>(Quelle: Andreas Ebert, Auf Schatzsuche. 12 Expeditionen ins Innere des Christentums, Claudius Verlag 1993, S. 14f.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/04/25/1732/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Leben entschlammen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/03/10/1675/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/03/10/1675/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 14:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-State-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1675</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich eine Frau in Therapie, mit der ich im letzten Jahr an der Aufl&#246;sung ihrer Depressionen gearbeitet hatte. Die letzen Monate war es ihr ausgezeichnet gegangen. Jetzt hatten famili&#228;re und berufliche Belastungen dazu gef&#252;hrt, dass sie wieder ganz im Sumpf des Ungl&#252;cklichseins steckte. Sie sa&#223; vor mir als ein H&#228;ufchen Elend, bewegte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte ich eine Frau in Therapie, mit der ich im letzten Jahr an der Aufl&#246;sung ihrer Depressionen gearbeitet hatte. Die letzen Monate war es ihr ausgezeichnet gegangen. Jetzt hatten famili&#228;re und berufliche Belastungen dazu gef&#252;hrt, dass sie wieder ganz im Sumpf des Ungl&#252;cklichseins steckte. Sie sa&#223; vor mir als ein H&#228;ufchen Elend, bewegte sich kaum und sprach ganz leise. Ihr Partner, der sie hergebracht hatte, sa&#223; ratlos neben ihr. &#8220;Wie kam denn das?&#8221; fragte ich. Sie erz&#228;hlte von ihrer Mutter, die nicht mehr mit ihr sprechen wollte, von Schwierigkeiten mit ihrer Tochter und davon, dass zuletzt der Hinweis eines Kunden, dass ihr Angebot &#8220;nicht das Richtige&#8221; f&#252;r ihn sei, gen&#252;gt habe, um sie ganz zusammenbrechen zu lassen. Die Kritik, die sie darin empfunden habe, erinnere sie an die Art, wie ihr Vater sie fr&#252;her kritisiert habe&#8230; Ich fragte die Frau, was ich f&#252;r Sie tun k&#246;nne, und sie antwortete, sie wisse es nicht. Was ihr Ziel sei? Das wisse sie auch nicht. Ob sie m&#246;chte, dass ich tue, was ich f&#252;r sie f&#252;r richtig halte? Ja, das sei gut, antwortete die Frau.</p>
<p>So sagte ich zu ihr: <span id="more-1675"></span>&#8220;Mir scheint, da ist etwas aus Ihrer Kindheit in Ihre aktuelle Zeit hereingeschwappt. Als erstes machen wir mal einen Korken auf das Loch, wo dieser Schlamm herausgeschwappt ist. Wissen Sie, in der Schweiz gibt es manchmal solche Erdrutsche, oft am Ende des Winters, wenn der Schnee schmilzt und alles ganz matschig ist. Manchmal gibt es auch hochwasser, und die Fl&#252;sse tragen den Schlamm durch ein ganzes Tal. Wenn dann der Erdrutsch oder die Schlammflut zu Ende ist, machen sich die Schweizer an die Arbeit. Die sind f&#252;r sowas ausgef&#252;stet, die haben Ger&#228;tschaften und Aufr&#228;umtrupps, um ihr Land wieder in Ordnung zu bringen. Stellen Sie sich einmal vor, wie das aussieht, wenn Ihr Aufr&#228;umtrupp den ganzen Schlamm, der da in Ihren Alltag geschwappt ist, beseitigt. Wie machen die das? Haben die Wasserschl&#228;uche oder leiten die einen Bach um?&#8221; &#8220;Ja, die haben Schl&#228;uche. Damit machen die das sauber.&#8221; &#8220;Gucken Sie mal, wie sorgf&#228;ltig und akkurat die arbeiten. Wo sp&#252;len die denn den ganzen Schlamm hin?&#8221; &#8220;Da hinten ist ein Loch, wie so eine H&#246;hle, da sp&#252;len die das rein.&#8221; &#8220;Ja, und da flie&#223;t das auch alles ab, und ist weg, oder?&#8221;`&#8221;Ja.&#8221; &#8220;Ich glaube, da gibt es zwei Trupps: Einen f&#252;r das Entschlammen und den anderen f&#252;r die Feinheiten. Damit das wieder richtig gl&#228;nzt. Gucken Sie mal, wie der zweite Trupp arbeitet, der da hinterherkommt. Wie der die Farben wieder rausbringt.&#8221; &#8220;Das ist sch&#246;n.&#8221; &#8220;Das wird wieder richtig bunt hier. Die machen das gut!&#8221; &#8220;Wie weit ist denn der erste Trupp mit seiner Arbeit?&#8221; &#8220;Na, die haben schon noch was zu tun. Die haben jetzt vielleicht drei Viertel entschlammt.&#8221; &#8220;Ja, die arbeiten jetzt weiter, w&#228;hrend wir uns etwas anderem zuwenden, und nachher gucken wir wieder, wie weit die inzwischen sind.&#8221;</p>
<p>Ich machte einige andere &#220;bungen mit ihr. Zum Beispiel lie&#223; ich sie sich vorstellen, dass sie alles, was sie belastete, in einem Korb sammelte. &#8220;Wie voll ist der jetzt?&#8221; &#8220;Der quillt &#252;ber. Das passt gar nicht alles rein.&#8221; &#8220;Machen Sie den Korb so gro&#223;, bis es reinpasst. Das hier ist Kopfkino. Was machen wir jetzt damit? Bringen wir es zum Wertstoffhof oder in die Vergangenheit, aus der es stammt?&#8221; &#8220;Nein.&#8221; &#8220;Wo m&#246;chten Sie es denn gerne hintun?&#8221; &#8220;In das Loch.&#8221; &#8220;Ah, Sie meinen, wo der Schlamm reingesp&#252;lt wird?&#8221; &#8220;Ja, dahin.&#8221; &#8220;Das ist eine gute Idee. Da passt das ja ausgezeichnet hin. Schauen Sie mal, wie die Einsatzkr&#228;fte das wegsp&#252;len.&#8221;</p>
<p>Ich spielte dann noch <a title="Zu &quot;Der Platz neben dir&quot;" href="http://www.stefanhammel.de/blog/2008/12/18/778/" target="_blank">&#8220;Der Platz neben dir&#8221;</a> mit ihr, nur dass ich als Zweit-Pers&#246;nlichkeit von ihr die Frau auf den Platz neben sie setzte, die sie sein wird, wenn sie in einiger Zeit gl&#252;cklicher sein wird, als sie es jetzt noch f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt. Ich bat sie, mir die Frau, die sie dann ist, genau zu beschreiben, ihren Atem, ihre Muskelspannung,  ihre K&#246;rperhaltung, ihre Stimme und ihre Emotionen zu beschreiben. Danach setzte ich sie auf den Platz, wo die von ihr beschriebene Zweit-Pers&#246;nlichkeit von sich gesessen hatte und lie&#223; sie nochmals beschreiben, wie es ist, auf deren Platz zu sitzen. Alles Positive verst&#228;rkte ich, alles eher Schw&#228;chende erkl&#228;rte ich als Einwurf von der Frau, als die sie eben noch auf einem anderen Platz gesessen hatte.</p>
<p>&#8220;Wie weit sind denn jetzt die Einsatzkr&#228;fte?&#8221;, fragte ich. &#8220;Ziemlich weit. Die machen jetzt den Rest noch sauber.&#8221; &#8220;Dann kann ich Sie ja jetzt gehen lassen, oder?&#8221; &#8220;Ja, das k&#246;nnen sie.&#8221; Fr&#246;hlich lachend verlie&#223; sie mit ihrem Partner die Praxis.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/03/10/1675/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gespr&#228;che am Sterbebett</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/04/1667/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/04/1667/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 09:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1667</guid>
		<description><![CDATA[Wie spricht man mit Menschen im Koma? Und was kann man zu einem sterbenden Menschen sagen? Grunds&#228;tzlich Dinge, deren positive Ausrichtung sofort sp&#252;rbar ist und die zugleich ehrlich sind. Grunds&#228;tzlich Dinge, die den Sterbenden als Lebenden respektieren. Grunds&#228;tzlich m&#246;chte ich weder so tun, als g&#228;be es kein Sterben, noch so, als w&#228;re der andere schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie spricht man mit Menschen im Koma? Und was kann man zu einem sterbenden Menschen sagen? Grunds&#228;tzlich Dinge, deren positive Ausrichtung sofort sp&#252;rbar ist und die zugleich ehrlich sind. Grunds&#228;tzlich Dinge, die den Sterbenden als Lebenden respektieren. Grunds&#228;tzlich m&#246;chte ich weder so tun, als g&#228;be es kein Sterben, noch so, als w&#228;re der andere schon nicht mehr da. Grunds&#228;tzlich m&#246;chte ich so reden, dass es das Mitdenken nicht schwerf&#228;llt: Ganz anschaulich, in Bildern, in Tagtr&#228;umen, und m&#246;glichst in Worten, die dem anderen Menschen schon l&#228;ngst etwas bedeuten. Einige Gedanken aus meiner Arbeit als Pfarrer m&#246;chte ich hier anf&#252;gen.</p>
<p>Vor kurzem wurde ich ins Krankenhaus gerufen, zu einem schwer kranken Mann. Die &#196;rzte sagten, dass er in den n&#228;chsten Tagen oder Wochen sterben werde. Seine Frau, die sehr gl&#228;ubig war, hatte mich gebeten, zu kommen. Als ich mit den beiden sprach, wurde bald deutlich: Er wollte kein Gebet, das Abschied bedeuten k&#246;nnte. Er wollte leben. „Verstehen Sie“, sagte er, „Beten ist gut, aber jetzt geht es nicht. Jetzt ist nicht die Zeit. Vielleicht sp&#228;ter“, sagte er. Ob ich aus der Ferne um Leben, um ein Wunder f&#252;r ihn beten sollte, fragte ich. „Das ist gut“, antwortete er.<br />
Am anderen Tag lag er im Koma. Es atmete in kurzen St&#246;&#223;en, und es war zu sehen, dass er im Sterben lag. Ich las ihm den Psalm vom guten Hirten vor, sprach ein Gebet, das Vaterunser und einen Segen. Wenn ich den Eindruck hatte, dass ihm eine Zeile des Psalms gut tat, las ich die Zeile zweimal oder dreimal. Ich las die Zeilen ruhig und mit Pausen vor, und wir hatten den Eindruck, dass dar&#252;ber auch sein Atem immer ruhiger wurde. Sein Atem folgte meinem, und wenn ich sehr langsam sprach, setzte der Atem manchmal f&#252;r eine Weile aus, um danach doch wieder ruhig weiterzuflie&#223;en. Alles, was ihm Kummer oder Angst machen k&#246;nnte, m&#246;ge er ablegen, so bat ich ihn, wie an einer Garderobe Gottes. Was mit Schuld oder Vorw&#252;rfen zu tun h&#228;tte, alle Gedanken, die was ihm nicht gut t&#228;ten und alles, was er nicht braucht, m&#246;ge er wie Kleider ablegen bei Gott. Nach diesen Worten von meiner Seite sprach auch seine Frau mit ihm &#252;ber das Loslassen: Davon, dass Sie ihn nicht festhalte, dass er loslassen d&#252;rfe und davon, dass er seine Liebe zu ihr auch von der anderen Seite aus ausdr&#252;cken kann. Es scheint mir ganz deutlich so, dass er das h&#246;ren und f&#252;r sich annehmen konnte. Etwa eine viertel Stunde sp&#228;ter starb er ruhig, ohne Kampf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/04/1667/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Noch einmal Schnarchen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/01/07/1637/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/01/07/1637/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 22:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1637</guid>
		<description><![CDATA[Heute hatte ich eine Frau in der Beratung, die es nervt, dass ihr Mann schnarcht. Es f&#228;llt ihr schwer, dabei zu schlafen, w&#228;hrend er nicht von ihr geweckt werden m&#246;chte. So schlafen sie meistens in getrennten Betten, was sie aber auch bedauern. Beim letzten Mal hatte ich ihr einige Methoden gezeigt, wie man daf&#252;r sorgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich eine Frau in der Beratung, die es nervt, dass ihr Mann schnarcht. Es f&#228;llt ihr schwer, dabei zu schlafen, w&#228;hrend er nicht von ihr geweckt werden m&#246;chte. So schlafen sie meistens in getrennten Betten, was sie aber auch bedauern. Beim letzten Mal hatte ich ihr einige Methoden gezeigt, wie man daf&#252;r sorgen kann, dass einen das Schnarchen nicht mehr st&#246;rt oder dass der Partner nicht mehr schnarcht (www.stefanhammel.de/blog/2008/01/08/383/). Jetzt kam sie wieder und sagte: &#8220;Das hat alles nicht so funktioniert. Au&#223;erdem &#252;berzeugt es mich nicht, mir das Schnarchen meines Mannes sch&#246;n zu reden. Es nervt eben doch.&#8221; Schlie&#223;lich sagte ich, der Anteil ihrer Pers&#246;nlichkeit, der sich &#252;ber das Schnarchen &#228;rgere, wolle ja etwas Gutes f&#252;r sie &#8211; was auch immer das sei. Aber gewiss habe er seine Werte und seine positive Intention, die er dabei verfolge. So schlug ihr vor, sich dann eben auf das Schnarchen zu konzentrieren, und sich dann richtig darauf zu konzentrieren und sich ordentlich dar&#252;ber zu &#228;rgern, viel mehr als vorher. Sie k&#246;nnte sich so lange darauf konzentrieren und dar&#252;ber &#228;rgern, bis sie davon m&#252;de werde und davon einschlafe oder bis sie die Lust verliere und etwas anderes vorzeiehe. &#220;berraschenderweise fand sie das richtig gut. Sie wollte dann noch einmal hypnotisiert werden, und ich sagte etwa das Folgende zu ihr: &#8220;Es kann sein, dass es Sie weiter st&#246;rt, dass Ihr Mann schnarcht. Aber das braucht Sie nicht zu st&#246;ren. Es braucht Sie nicht zu st&#246;ren, wenn es Sie st&#246;rt. Ein Teil von Ihnen kann sich dar&#252;ber &#228;rgern und daran st&#246;ren, w&#228;hrend die anderen Teile von Ihnen sich nicht daran zu st&#246;ren brauchen, dass es diesen Teil st&#246;rt. Dieser Teil hat seine guten Gr&#252;nde daf&#252;r, und die anderen Teile k&#246;nnen sich mit etwas anderem befassen und schon einmal schlafen gehen. Dieser Teil kann wach bleiben, um sich daran zu st&#246;ren, oder er kann sich entscheiden, dass es die Hauptsache ist, sich daran zu st&#246;ren, und er das auch im Schlaf tun kann. Vielleicht entdeckt er auch, dass er auf einer Skala des &#196;rgerns nur einen bestimmten Grad des Genervtseins braucht oder dass es verschiedene Arten gibt, sich an etwas zu st&#246;ren, und er eine bestimmte Art vorzieht. Vielleicht entdeckt er, dass er seine gute Intention auf eine andere Art als vorher verwirklichen kann, und egal, auf welche Art er sich an dem Schnarchen st&#246;ren m&#246;chte und wieviel er davon braucht, braucht es die anderen Teile der Pers&#246;nlichkeit nicht zu st&#246;ren. Sie k&#246;nnen sich mit etwas anderem befassen und gerne auch schlafen.&#8221;</p>
<p>Das Gesicht der Klientin ver&#228;nderte sich vollkommen. Sie sah sehr gl&#252;cklich aus. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/01/07/1637/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Recycling II</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/10/09/1593/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/10/09/1593/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 16:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1593</guid>
		<description><![CDATA[Das erinnert mich an eine Beobachtung in verschiedenen St&#228;dten in Kambodscha. Ich denke zum Beispiel an Phnom Penh. Wir gehen durch eine Einkaufsstra&#223;e. „Wick-wack, wick-wack.“ Eine Hupe, die wie eine Gummi-Badeente klingt, k&#252;ndigt eine M&#252;llsammlerin an, mit ihrem Handwagen durch die Stra&#223;e zieht. Manche dieser Sammlerinnen sind auf Glas- und Plasikflaschen spezialisiert, manche nehmen jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erinnert mich an eine Beobachtung in verschiedenen St&#228;dten in Kambodscha. Ich denke zum Beispiel an Phnom Penh.</p>
<p>Wir gehen durch eine Einkaufsstra&#223;e.<br />
„Wick-wack, wick-wack.“<br />
Eine Hupe, die wie eine Gummi-Badeente klingt, k&#252;ndigt eine M&#252;llsammlerin an, mit ihrem Handwagen durch die Stra&#223;e zieht. Manche dieser Sammlerinnen sind auf Glas- und Plasikflaschen spezialisiert, manche nehmen jede Art von M&#252;ll, einige suchen Reis- und Baustoffs&#228;cke oder Dosen.<br />
Glasflaschen werden an Moped-Tankstellen verkauft, die am Stra&#223;enrand Benzin verkaufen, Plastikflaschen k&#246;nnen als Wasserbeh&#228;lter dienen oder verfeuert werden, Baustoffs&#228;cke k&#246;nnen mit Beton gef&#252;llt als formbare Mauersteine Verwendung finden und Nahrungsmittels&#228;cke mit sch&#246;nen Motiven k&#246;nnen in Taschen f&#252;r Touristen verwandelt werden. Aus Blechdosen kann man Spielzeug machen, das ebenfalls von Touristen gekauft wird.<br />
Phnom Penh hat keine geregelte M&#252;llabfuhr. Die Stra&#223;en sind weitgehend abfallfrei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/10/09/1593/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

