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	<title>HYPS &#187; Methoden</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Erektionsst&#246;rung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
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		<description><![CDATA[In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen. Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen.</p>
<p>Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich und f&#252;hle sich sehr gekr&#228;nkt. Dadurch werde die Beziehung belastet.<br />
Nachfragen nach weiteren Problemen in der Partnerschaft und nach besonderen Ereignissen, die ausl&#246;send gewirkt haben k&#246;nnten, blieben ergebnislos. So erkl&#228;rte ich dem Mann, es w&#228;re m&#246;glich, dass die Schwierigkeit gewisserma&#223;en aus dem Nichts entstanden sei, sich selbst aufrechterhalte und nur eine einmalige Unterbrechung der kreisf&#246;rmigen Dynamik des Problems notwendig sei, um es zu beheben. Ich &#228;u&#223;erte die Gewissheit, dass das Symptom, wenngleich mit ung&#252;nstigem Ergebnis, eine gute Absicht verfolge und fragte ihn:<br />
Wenn der Pers&#246;nlichkeitsanteil, der das Symptom erzeugt, etwas Gutes f&#252;r ihn erreichen wolle, was w&#228;re dies? Welche Angst oder Bef&#252;rchtung dr&#252;ckt er aus, und wovor m&#246;chte er Sie folglich sch&#252;tzen?<br />
Ich bat ihn, mir die f&#252;nf ersten Impulse zu nennen, die ihm dazu einfielen. Der Mann erkl&#228;rte, das Erektionsproblem k&#246;nne die Angst ausdr&#252;cken, nicht m&#228;nnlich genug zu sein, seine Freundin zu kr&#228;nken, von ihr verlassen zu werden, dass seine Angst den Austausch von Z&#228;rtlichkeiten unm&#246;glich mache und dass er ein sexuelles Problem habe, das er nicht l&#246;sen k&#246;nnen werde.<br />
Ich notierte seine Antworten und las sie ihm einzeln nochmals vor.<br />
Nach dem Verlesen der ersten Antwort teilte ich ihm mit, ich spr&#228;che nun mit dem Pers&#246;nlichkeitsanteil, der diesen Satz hervorgebracht habe und lobte diesen Anteil f&#252;r sein Engagement zum Schutz des Klienten. Ich erkl&#228;rte, es best&#252;nde trotz bester Absicht von seiner Seite ein Missverst&#228;ndnis und seine Methode erbringe nicht das gew&#252;nschte Ergebnis und fragte ihn, ob er bereit w&#228;re, probeweise f&#252;r eine Woche still zu sein und zuzuschauen oder auch f&#252;r diese Zeit zum Wohl des Klienten probeweise das Gegenteil des Bisherigen zu tun. Wenn das Verhalten sich bew&#228;hrte, solle er anschlie&#223;end mehr desselben tun, wenn nicht, d&#252;rfe er zum bisherigen Muster zur&#252;ckkehren oder etwas Neues probieren. Er m&#246;ge sich des Kopfes des Klienten bedienen und seine Antwort durch Nicken oder Kopfsch&#252;tteln mitteilen. Der Pers&#246;nlichkeitsanteil stimmte dem zu.<br />
Dieselbe Vereinbarung traf ich mit den anderen vier Anteilen, von denen mir der Mann mitgeteilt hatte, dass sie seine Sexualit&#228;t blockierten.<br />
Die Erektionsst&#246;rung verschwand innerhalb der n&#228;chsten Tage.</p>
<p>Die Fallsituation habe ich beschrieben und weiterf&#252;hrend besprochen in: <a title="Zum Handbuch der therapeutischen Utilisation" href="http://www.amazon.de/Handbuch-therapeutischen-Utilisation-Psychotherapie-Familientherapie/dp/3608891080" target="_blank">Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Klett-Cotta, Stuttgart 2011</a>, S. 102ff.</p>
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		<title>Der Pavian</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Doublebind]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und w&#228;hrend dem Spritzengeben.</p>
<p>Eigentlich hie&#223; er Herr Albert. Aber wenn seine Sch&#252;ler von ihm redeten, dann nannten sie ihn nur „den Pavian“. Eines Morgens unterhielt er sich mit der Mutter eines Sch&#252;lers. „Guten Morgen, Herr Pavian“, sagte sie. Sie hatte es nicht anders gelernt.  „Ich hei&#223;e Albert“, erwiderte er &#228;rgerlich. „Ach so“, sagte die Frau. „Ich wollte dich nicht gleich duzen. Aber das ist in Ordnung. Ich hei&#223;e Helga.“</p>
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		<title>Der Weg zur Wiese</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden. Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden.</p>
<p>Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, und nimm diesen guten Atem und diese angenehme Ruhe mit! Stell dir vor, du atmest tief und ruhig und gen&#252;sslich, denn du wei&#223;t, du bist sicher, und du bleibst es auch. Es tut gut, so entspannt und gel&#246;st zu atmen. Stell dir vor, es ist Fr&#252;hling, und du gehst mit dieser Ruhe und mit diesem guten Atem – und vielleicht wundert es dich sogar, dass das so gut geht – auf eine Wiese mit bl&#252;henden Birken. Du atmest tief und gut. Du bist frei von jeder Angst, und du genie&#223;t es. Stell dir vor, du gehst zu einer Birke, und du hast diesen wundersch&#246;nen Impuls: Du umarmst sie, und es ist sehr gut.</p>
<p>Quelle: Stefan Hammel, <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank"> Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.58</p>
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		<title>Alle Zellen leben lassen!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern. Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern.</p>
<p>Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, dachte er pl&#246;tzlich, in den Schmerz hinein, gerade so, als ob er es laut seinem Gaumen zuriefe. Immer wieder rief er in seinen Gedanken „Alle Zellen leben lassen!“ Der Schmerz lie&#223; endlich nach. Mit der Zunge f&#252;hlte er seinen Mundraum ab. Alles war dort wie vorher, weich und geschmeidig. Der K&#246;rper war seiner Anweisung gefolgt.</p>
<p>Diese Geschichte ist in der abgewandelten Form mit: ,,Alles Gesunde leben lassen!&#8221; auch f&#252;r Bestrahlungen n&#252;tzlich.</p>
<p>Quelle: <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank">Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.65,  Stefan Hammel</p>
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		<title>Radiointerview &#8220;Vom Nutzen des Unn&#252;tzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 08:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend habe ich bei Radio Dreyeckland ein Interview zum Thema &#8220;Utilisation&#8221; &#8211; und habe schon Lampenfieber. Unter &#8220;Utilisation&#8221; ist das Nutzen der Ausgangssituation einer Therapie oder Beratung zum Erreichen der Ziele zu verstehen. Ich nenne diese Vorgehensweise oft &#8220;das Unn&#252;tze nutzen&#8221;. Man macht im Gespr&#228;ch gerade die Symptome und Probleme der Klienten n&#252;tzlich, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend habe ich bei Radio Dreyeckland ein Interview zum Thema  &#8220;Utilisation&#8221; &#8211; und habe schon Lampenfieber. Unter &#8220;Utilisation&#8221; ist das  Nutzen der Ausgangssituation einer Therapie oder Beratung zum Erreichen  der Ziele zu verstehen. Ich nenne diese Vorgehensweise oft &#8220;das Unn&#252;tze nutzen&#8221;. Man macht im Gespr&#228;ch gerade die Symptome und Probleme der Klienten n&#252;tzlich, um die Ziele zu erreichen und die Probleme zu &#252;berwinden. Wie man Symptome verwenden kann, um  Symptome zu verlieren, davon handelt der Radiobeitrag. Erz&#228;hlt wird auch,  wie man den Beruf und die Interessen der Klienten in der Therapie einsetzen kann,  ebenso das Wetter, Handwerkerl&#228;rm, Kirchenglocken und andere  Ereignisse.</p>
<p>Der Beitrag ist heute bei rdl ab etwa 19.10 Uhr zu h&#246;ren. Ihr bekommt den Sender <a title="Zu Radio Dreyeckland" href="http://www.rdl.de" target="_blank">Radio Dreyeckland als Internetradio</a>, wenn ihr auf der Webseite www.rdl.de oben rechts auf das Lautsprechersymbol klickt. Der Beitrag wird morgen vormittag ab 11.10 Uhr wiederholt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>﻿</p>
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		<title>Symptome in den Urlaub schicken</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/05/19/1735/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal schlage ich Klienten vor, mit ihren K&#246;rperteilen oder auch mit ihren Symptomen zu sprechen, mit ihrer Angst, ihrem Schwindel, ihren Schmerzen oder ihrem Ohrgeklingel. Manchmal bitte ich sie, ihnen etwas auszurichten, zum Beispiel, dass wir ihre positive Absicht sehen, den Klienten zu sch&#252;tzen und ihnen jetzt zeigen, wie die Symptome &#8220;ihrem Menschen&#8221; noch besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal schlage ich Klienten vor, mit ihren K&#246;rperteilen oder auch mit ihren Symptomen zu sprechen, mit ihrer Angst, ihrem Schwindel, ihren Schmerzen oder ihrem Ohrgeklingel. Manchmal bitte ich sie, ihnen etwas auszurichten, zum Beispiel, dass wir ihre positive Absicht sehen, den Klienten zu sch&#252;tzen und ihnen jetzt zeigen, wie die Symptome &#8220;ihrem Menschen&#8221; noch besser als bisher helfen k&#246;nnen. Manchmal schlage ich ihnen vor, ihre Symptome mit einer neuen Aufgabe zu betrauen, zum Beispiel einen bisher eher hinderlichen &#196;rger oder Gr&#252;belzwang zu bitten, zuk&#252;nftig die Abwehr von Krankheitserregern zu unterst&#252;tzen und sich somit beim Immunsystem n&#252;tzlich zu machen. Manchmal schlage ich den Klienten auch vor, ihre Symptome als Dank f&#252;r ihren unerm&#252;dlichen Einsatz in Urlaub zu schicken oder sie ehrenvoll in den Ruhestand zu versetzen &#8211; zuweilen auch verbunden mit der Bitte, in ganz besonderen F&#228;llen noch einmal auf ihren Rat und ihre langj&#228;hrige Lebenserfahrung zur&#252;ckgreifen zu d&#252;rfen. Johannes Conzelmann, ein Kollege von mir aus G&#246;rlitz, den ich vor einigen Jahren im Bereich Hypnotherapie ausgebildet habe, nutzt diese Art, mit dem K&#246;rper und seinen Symptomen umzugehen, ebenfalls. Ich glaube, sein Sohn hat sich das von ihm abgeguckt. Der Kollege hat mir diese Woche jedenfalls Folgendes berichtet:</p>
<blockquote><p>Mein Sohnemann Vincent (5) sollte gestern Abend, wie jeden Abend, ins Bett gehen und wie jeden Abend wollte er noch nicht. Ich versuchte also ihn davon zu &#252;berzeugen, dass er doch M&#252;de sei, schlie&#223;lich habe er sich schon die Augen gerieben.<br />
Vincent &#252;berlegte kurz, guckte erst auf die Seite, dann wieder zu mir, grinste von einem Ohr bis zum anderen und sagte:<br />
&#8220;Meine M&#252;digkeit ist gerade in Urlaub gefahren, da kann sie sich von dem bl&#246;den Augenreiben erholen. Komm jetzt, wir spielen noch ein bisschen!&#8221;<br />
Tats&#228;chlich war er f&#252;r die n&#228;chste Dreiviertelstunde nochmal so munter, dass an schlafen gehen nicht zu denken war <img src='http://www.stefanhammel.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Leben entschlammen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/03/10/1675/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 14:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-State-Therapie]]></category>
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		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich eine Frau in Therapie, mit der ich im letzten Jahr an der Aufl&#246;sung ihrer Depressionen gearbeitet hatte. Die letzen Monate war es ihr ausgezeichnet gegangen. Jetzt hatten famili&#228;re und berufliche Belastungen dazu gef&#252;hrt, dass sie wieder ganz im Sumpf des Ungl&#252;cklichseins steckte. Sie sa&#223; vor mir als ein H&#228;ufchen Elend, bewegte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte ich eine Frau in Therapie, mit der ich im letzten Jahr an der Aufl&#246;sung ihrer Depressionen gearbeitet hatte. Die letzen Monate war es ihr ausgezeichnet gegangen. Jetzt hatten famili&#228;re und berufliche Belastungen dazu gef&#252;hrt, dass sie wieder ganz im Sumpf des Ungl&#252;cklichseins steckte. Sie sa&#223; vor mir als ein H&#228;ufchen Elend, bewegte sich kaum und sprach ganz leise. Ihr Partner, der sie hergebracht hatte, sa&#223; ratlos neben ihr. &#8220;Wie kam denn das?&#8221; fragte ich. Sie erz&#228;hlte von ihrer Mutter, die nicht mehr mit ihr sprechen wollte, von Schwierigkeiten mit ihrer Tochter und davon, dass zuletzt der Hinweis eines Kunden, dass ihr Angebot &#8220;nicht das Richtige&#8221; f&#252;r ihn sei, gen&#252;gt habe, um sie ganz zusammenbrechen zu lassen. Die Kritik, die sie darin empfunden habe, erinnere sie an die Art, wie ihr Vater sie fr&#252;her kritisiert habe&#8230; Ich fragte die Frau, was ich f&#252;r Sie tun k&#246;nne, und sie antwortete, sie wisse es nicht. Was ihr Ziel sei? Das wisse sie auch nicht. Ob sie m&#246;chte, dass ich tue, was ich f&#252;r sie f&#252;r richtig halte? Ja, das sei gut, antwortete die Frau.</p>
<p>So sagte ich zu ihr: <span id="more-1675"></span>&#8220;Mir scheint, da ist etwas aus Ihrer Kindheit in Ihre aktuelle Zeit hereingeschwappt. Als erstes machen wir mal einen Korken auf das Loch, wo dieser Schlamm herausgeschwappt ist. Wissen Sie, in der Schweiz gibt es manchmal solche Erdrutsche, oft am Ende des Winters, wenn der Schnee schmilzt und alles ganz matschig ist. Manchmal gibt es auch hochwasser, und die Fl&#252;sse tragen den Schlamm durch ein ganzes Tal. Wenn dann der Erdrutsch oder die Schlammflut zu Ende ist, machen sich die Schweizer an die Arbeit. Die sind f&#252;r sowas ausgef&#252;stet, die haben Ger&#228;tschaften und Aufr&#228;umtrupps, um ihr Land wieder in Ordnung zu bringen. Stellen Sie sich einmal vor, wie das aussieht, wenn Ihr Aufr&#228;umtrupp den ganzen Schlamm, der da in Ihren Alltag geschwappt ist, beseitigt. Wie machen die das? Haben die Wasserschl&#228;uche oder leiten die einen Bach um?&#8221; &#8220;Ja, die haben Schl&#228;uche. Damit machen die das sauber.&#8221; &#8220;Gucken Sie mal, wie sorgf&#228;ltig und akkurat die arbeiten. Wo sp&#252;len die denn den ganzen Schlamm hin?&#8221; &#8220;Da hinten ist ein Loch, wie so eine H&#246;hle, da sp&#252;len die das rein.&#8221; &#8220;Ja, und da flie&#223;t das auch alles ab, und ist weg, oder?&#8221;`&#8221;Ja.&#8221; &#8220;Ich glaube, da gibt es zwei Trupps: Einen f&#252;r das Entschlammen und den anderen f&#252;r die Feinheiten. Damit das wieder richtig gl&#228;nzt. Gucken Sie mal, wie der zweite Trupp arbeitet, der da hinterherkommt. Wie der die Farben wieder rausbringt.&#8221; &#8220;Das ist sch&#246;n.&#8221; &#8220;Das wird wieder richtig bunt hier. Die machen das gut!&#8221; &#8220;Wie weit ist denn der erste Trupp mit seiner Arbeit?&#8221; &#8220;Na, die haben schon noch was zu tun. Die haben jetzt vielleicht drei Viertel entschlammt.&#8221; &#8220;Ja, die arbeiten jetzt weiter, w&#228;hrend wir uns etwas anderem zuwenden, und nachher gucken wir wieder, wie weit die inzwischen sind.&#8221;</p>
<p>Ich machte einige andere &#220;bungen mit ihr. Zum Beispiel lie&#223; ich sie sich vorstellen, dass sie alles, was sie belastete, in einem Korb sammelte. &#8220;Wie voll ist der jetzt?&#8221; &#8220;Der quillt &#252;ber. Das passt gar nicht alles rein.&#8221; &#8220;Machen Sie den Korb so gro&#223;, bis es reinpasst. Das hier ist Kopfkino. Was machen wir jetzt damit? Bringen wir es zum Wertstoffhof oder in die Vergangenheit, aus der es stammt?&#8221; &#8220;Nein.&#8221; &#8220;Wo m&#246;chten Sie es denn gerne hintun?&#8221; &#8220;In das Loch.&#8221; &#8220;Ah, Sie meinen, wo der Schlamm reingesp&#252;lt wird?&#8221; &#8220;Ja, dahin.&#8221; &#8220;Das ist eine gute Idee. Da passt das ja ausgezeichnet hin. Schauen Sie mal, wie die Einsatzkr&#228;fte das wegsp&#252;len.&#8221;</p>
<p>Ich spielte dann noch <a title="Zu &quot;Der Platz neben dir&quot;" href="http://www.stefanhammel.de/blog/2008/12/18/778/" target="_blank">&#8220;Der Platz neben dir&#8221;</a> mit ihr, nur dass ich als Zweit-Pers&#246;nlichkeit von ihr die Frau auf den Platz neben sie setzte, die sie sein wird, wenn sie in einiger Zeit gl&#252;cklicher sein wird, als sie es jetzt noch f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt. Ich bat sie, mir die Frau, die sie dann ist, genau zu beschreiben, ihren Atem, ihre Muskelspannung,  ihre K&#246;rperhaltung, ihre Stimme und ihre Emotionen zu beschreiben. Danach setzte ich sie auf den Platz, wo die von ihr beschriebene Zweit-Pers&#246;nlichkeit von sich gesessen hatte und lie&#223; sie nochmals beschreiben, wie es ist, auf deren Platz zu sitzen. Alles Positive verst&#228;rkte ich, alles eher Schw&#228;chende erkl&#228;rte ich als Einwurf von der Frau, als die sie eben noch auf einem anderen Platz gesessen hatte.</p>
<p>&#8220;Wie weit sind denn jetzt die Einsatzkr&#228;fte?&#8221;, fragte ich. &#8220;Ziemlich weit. Die machen jetzt den Rest noch sauber.&#8221; &#8220;Dann kann ich Sie ja jetzt gehen lassen, oder?&#8221; &#8220;Ja, das k&#246;nnen sie.&#8221; Fr&#246;hlich lachend verlie&#223; sie mit ihrem Partner die Praxis.</p>
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		<title>Trichotillomanie I</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/06/1669/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 22:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Haut & Haar]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitspflege]]></category>
		<category><![CDATA[Tics]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte ich in Mainz ein M&#228;dchen in Therapie, die sich regelm&#228;&#223;ig alle Augenbrauen- und Lidhaare ausgezupft hat. Trichotillomanie nennt an diese St&#246;rung, allerdings nehmen die meisten Betroffenen daf&#252;r Kopfhaare. Nachdem ich mich nach den Hintergr&#252;nden erkundigt hatte, keine ausl&#246;senden Ereignisse oder chronischen Belastungen finden konnte und erfahren hatte, dass sie sich ausschlie&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hatte ich in Mainz ein M&#228;dchen in Therapie, die sich regelm&#228;&#223;ig alle Augenbrauen- und Lidhaare ausgezupft hat. Trichotillomanie nennt an diese St&#246;rung, allerdings nehmen die meisten Betroffenen daf&#252;r Kopfhaare.</p>
<p>Nachdem ich mich nach den Hintergr&#252;nden erkundigt hatte, keine ausl&#246;senden Ereignisse oder chronischen Belastungen finden konnte und erfahren hatte, dass sie sich ausschlie&#223;lich am Badezimmerspiegel zupft, sagte ich ihr und den Eltern, , es gebe mehrere m&#246;gliche Therapieans&#228;tze. Meine bevorzugte Herangehensweise sei die: Sie m&#252;ssten f&#252;r etwa zwei Wochen den Badspiegel und vorsichtshalber auch alle anderen Spiegel im Haus entfernen. Dem M&#228;dchen gefiel das gar nicht, und auch die Eltern schienen zu z&#246;gern. So sagte ich, es gebe noch eine zweite M&#246;glichkeit. Ich bat das M&#228;dchen, sich bis zur n&#228;chsten Woche entweder nur noch die Lidhaare auszuzupfen und die Augenbrauenhaare daf&#252;r konsequent wachsen zu lassen oder umgekehrt oder nur die linke Seite auszuzupfen und daf&#252;r die rechte wachsen zu lassen oder umgekehrt. Sie sollte bitte das Zupfen auf der erlaubten Seite noch intensivieren, daf&#252;r aber auf der anderen Seite genauso konsequent unterlassen. Wann immer sie versehentlich im verbotenen Bereich zupfe, m&#252;sse sie zum Ausgleich doppelt so viel im erlaubten Bereich zupfen. Das M&#228;dchen entschied sich daf&#252;r, die rechten Augenbrauen und Wimpern weiter kr&#228;ftig auszuzupfen und die linken daf&#252;r wachsen zu lassen. Au&#223;erdem schlug ich ihr vor, <span id="more-1669"></span>sich eine Glaskugel vorzustellen, die ihren Kopf umgibt, sie k&#246;nne entscheiden, ob diese Kugel einen Durchmesser von einem halben oder einem ganzen Meter habe oder ob sie eine andere Gr&#246;&#223;e habe. Wann immer ihre Hand die unsichtbare Kugelwand durchdringt, solle sie sich ein Alarmsignal vorstellen, das ihr die Entscheidung erm&#246;gliche, die Hand nochmals zur&#252;ckzuziehen. Wenn sie aber weiterhin zupfe, solle sie sich ganz auf die rechte Seite konzentrieren. Eine Weile &#252;bten wir, den Signalton m&#246;glichst genau in ihrer Vorstellung zu h&#246;ren.</p>
<p>Nach einer Woche schickte sie mir eine E-mail und teilte mir mit, das einseitige Zupfen funktioniere gut, die Sache mit der Glaskugel aber gar nicht. Was sie tun k&#246;nne, um dies zu verbessern? Ich schrieb zur&#252;ck, sie k&#246;nne einen Papierstreifen &#252;ber den Spiegel kleben, genau auf ihrer Augenh&#246;he. Nach Wochen kam sie wieder in Therapie und hatte konsequent die eine Seite gezupft und die andere wachsen lassen. Ich gab ihr wieder mehrere M&#246;glichkeiten zur Auswahl, was sie als n&#228;chstes &#252;ben k&#246;nne. Sie k&#246;nne sich zum Beispiel die Armhaare zupfen oder probieren, sich Z&#228;hne zu ziehen. Oder sie k&#246;nne sich die Brauen wachsen lassen und eine Wimpernseiten auzupfen oder auch umgekehrt die Wimpern wachsen lassen und die Haare der einen Braue entfernen. Sie entschied sich schlie&#223;lich daf&#252;r, diesmal genau die andere Seite auszuzupfen und daf&#252;r diejenige wachsen zu lassen, an der sie vorher gezupft hatte.</p>
<p>Nach weiteren zwei Wochen kam sie wieder und berichtete, sie habe noch an zwei Tagen der Woche etwas an den Haaren gezupft, ansonsten aber beide Seiten wachsen lassen. Ich erkl&#228;rte etwas irritiert, dies entspreche nicht ihrer Vereinbarung, und ich h&#228;tte eigentlich erwartet, dass sie sich an unsere Absprache halte. Da sie nun aber das Programm von sich aus ge&#228;ndert habe, sei zu &#252;berlegen, wie wir jetzt fortfahren k&#246;nnten. Von mehreren M&#246;glichkeiten w&#228;hlte sie die, an einem statt an zwei Tagen der Woche zu zupfen und dies nur zu den ungeraden Stunden zu tun (also in den sechzig Minuten ab 7, 9 11, 13 Uhr und so weiter). Da aber d&#252;rfe sie an dem betreffenden Tag nach Herzenslust zupfen. Ich erkl&#228;rte, ich sei etwas entt&#228;uscht, da ich gehofft h&#228;tte, an ihr gutes Geld zu verdienen und sie zu schnelle Fortschritte mache. Ich entlie&#223; sie nach einer halben Stunde (und einem halbierten Honorar f&#252;r mich) und schlug ihr vor, sich Zeit zu lassen&#8230;</p>
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		<title>Seminar: Grundlagen hypnosystemischer Beratung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/05/1659/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 12:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. bis 9. M&#228;rz halte ich bei der Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie ein Seminar &#252;ber die Arbeit mit Trance, Rapport und Suggestionen in der systemischen Beratung. Es geht darum, wie man Wissen und Fertigkeiten aus Hypnotherapie und Mentaltraining in die normale, vordergr&#252;ndig eher &#8220;wache&#8221; (oder zumindest nicht explizit &#8220;hypnotische&#8221;) Beratungsarbeit einbringen kann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. bis 9. M&#228;rz halte ich bei der Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie ein Seminar &#252;ber die Arbeit mit Trance, Rapport und Suggestionen in der systemischen Beratung. Es geht darum, wie man Wissen und Fertigkeiten aus Hypnotherapie und Mentaltraining in die normale, vordergr&#252;ndig eher &#8220;wache&#8221; (oder zumindest nicht explizit &#8220;hypnotische&#8221;) Beratungsarbeit einbringen kann und den Klienten damit weiterhelfen kann, ohne daf&#252;r eine ganze Hypnotherapieausbildung zu machen und Hypnose ins angebotsspektrum. Also eine mehr allt&#228;gliche Nutzung hypnotischer Ph&#228;nomene im Beratungs- und Therapiealltag. Ich w&#252;rde mich freuen, wenn ich einige von euch dort wiedersehen bzw. kennen lernen d&#252;rfte.</p>
<p>Der Ausschreibungstext f&#252;r das Seminar lautet so:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Trance, Rapport und Suggestionen: Grundlagen der Hypnosystemischen Beratung</span></p>
<p>3-t&#228;giges Seminar zur Wahrnehmung und Nutzung hypnotischer Prozesse im systemischen Alltag</p>
<p>Das Seminar sch&#228;rft die Wahrnehmung f&#252;r Prozesse von nonverbaler Kommunikation in der Beratung sowie f&#252;r die – oft unbewusste &#8211; suggestive Kraft der Implikationen von Worten und Sprachbildern. Die Teilnehmer lernen, unwillk&#252;rlich auftretende Ph&#228;nomene von Trance, Rapport und Suggestion in der Beratung zu erkennen und aktiv zu nutzen. Vermittelt wird, wie man spontan auftretende Trance- und Rapportph&#228;nomene vertiefen und f&#252;r die Ziele der Klienten nutzbar machen kann und wie suggestive Sprache im Dienst systemischer Beratung gebraucht werden kann. Fertigkeiten aus Hypnotherapie und Hypnosystemik erweitern die systemische Beratung in Hinblick auf die Nutzung von K&#246;rpersprache, bildhafter und mehrdeutiger Rede und anderen Kommunikationsformen. Das Seminar ist &#228;u&#223;erst praxisbezogen und &#252;bungsintensiv konzipiert und geht auf die konkreten Beratungssituationen der Teilnehmenden ein.</p>
<p>Termin: 07.03.- 09.03.2011 (Mo &#8211; Mi)<br />
Beginn 1.Tag: 10.00 Uhr<br />
Ende 3. Tag: 14.00 Uhr</p>
<p>Teilnahmegeb&#252;hr: EUR 320,-</p>
<p>Veranstaltungsort und <a title="Zur Anmeldung f&#252;r das Seminar: &quot;Trance, Rapport und Suggestionen&quot;" href="http://www.igst.org/anmeldung/index.php?vgForm=wahl-SemRapp11" target="_blank">Anmeldung</a>:</p>
<p>Internationale Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)<br />
Gaisbergstra&#223;e 3<br />
69115 Heidelberg</p>
<p>06221 / 40 64 &#8211; 0</p>
<p>www.igst.org / info@igst.org</p>
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		<title>Geschichten-Seminar in Bremen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/04/1661/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 11:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[In Bremen halte ich am 26. und 27. Februar ein Seminar zu therapeutischem Geschichtenerz&#228;hlen und anderen hypnosystemischen Methoden wie zirkul&#228;ren Fragen und Konfusionstechniken als informelle Tranceinduktion in Therapie und Beratung. Einige Pl&#228;tze sind noch frei, und so m&#246;chte ich gerne auf dieses Seminar hinweisen. Hier kommt der offizielle Ank&#252;ndigungstext: Therapeutisch wirksame Geschichten und Metaphern sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Bremen halte ich am 26. und 27. Februar ein Seminar zu therapeutischem Geschichtenerz&#228;hlen und anderen hypnosystemischen Methoden wie zirkul&#228;ren Fragen und Konfusionstechniken als informelle Tranceinduktion in Therapie und Beratung. Einige Pl&#228;tze sind noch frei, und so m&#246;chte ich gerne auf dieses Seminar hinweisen. Hier kommt der offizielle Ank&#252;ndigungstext:<br />
Therapeutisch wirksame Geschichten und Metaphern sind seit Menschengedenken Bestandteil der Beratung in vielen Kulturen. Die Psychotherapie hat diese effektive Herangehensweise in der letzten Zeit wieder entdeckt. Erz&#228;hlt wird oft aber mehr &#8220;aus dem Bauch heraus&#8221; &#8211; oft fehlen schl&#252;ssige Konzepte f&#252;r das therapeutische Erz&#228;hlen. Wie finde ich also die rechte Geschichte zur rechten Zeit? Was wirkt an therapeutischen Metaphern? Wie konstruiere ich therapeutische Geschichten planvoll und wie erz&#228;hle ich sie? Wie kann ich systemische Interventionen (Reframing, positive Konnotation, Fragetechniken, etc.) hypnotherapeutisch wirksam in erz&#228;hlender Weise gestalten? Wie werden systemische Fragen und hypnosystemisch fundierte Geschichten als informelle Tranceinduktion eingesetzt? Ziel des Seminars ist es, zu lernen wie man&#8230;</p>
<p>- Techniken wie zirkul&#228;re Fragen als Suggestion und als Tranceinduktionen nutzt.<br />
- Tranceinduktionen und Interventionen erz&#228;hlend gestaltet.<br />
- Systemische Techniken in Suggestivgeschichten verpackt.<br />
- Therapeutische Metaphern f&#252;r Klienten entwickelt.<br />
- Spontan Geschichten f&#252;r einzigartige Lebenssituationen findet.<br />
- Erz&#228;hlungen therapeutisch wirksam formuliert und einbettet.<br />
- Problemmetaphern in L&#246;sungsmetaphern transformiert.<br />
- Ermutigende, warnende und lernf&#246;rdernde Geschichten aufbaut.</p>
<p>Dieses Aufbauseminar wendet sich an AbsolventInnen der Intensivausbildung Hypnose (LaHN) sowie an Menschen, die bereits erste Schritte im Bereich der Hypnoseanwendung gemacht haben.</p>
<p>Das Seminar besteht aus kurzen Theorieeinheiten, diversen &#220;bungen und viel Selbsterfahrung. Sie findet in gewohnter Atmosph&#228;re von Vertrauen und Spa&#223; am Lernen statt, die motiviert und f&#252;r die Hypnose begeistert.</p>
<p>Bitte eine Decke, warme Socken und eine Matte und, falls vorhanden, ein Meditationskissen oder -stuhl mitbringen.</p>
<p>F&#252;r eine begrenzte Anzahl ehemaliger Teilnehmer/innen besteht die M&#246;glichkeit, das Aufbauseminar zu einer erm&#228;&#223;igten Geb&#252;hr zu wiederholen.</p>
<p>Das Aufbauseminar umfasst 15 Unterrichtsstunden à 45 Minuten.<br />
Seminarort und Anmeldung: <a title="Zum LaHN Bremen" href="www.lahn-bremen.de/ausbildung/#termine" target="_blank">Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose (LaHN) Bremen</a></p>
<p>Isarstra&#223;e 33<br />
28199 Bremen</p>
<p>www.lahn-bremen.de / kontakt@lahn-bremen.de</p>
<p>Telefon 0421/ 277 63 47</p>
<p>Samstag,26.2.11, 10.00 – 17.00 Uhr<br />
Sonntag, 27.2.11, 10.00 – 15.00 Uhr<br />
Kosten: 260 Euro, mit FP 310 €</p>
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