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	<title>HYPS &#187; Lernen</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Spielend IV</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 13:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>

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		<description><![CDATA[„Manchmal scheint es, als lernte ich wochenlang nichts auf meinem Instrument“, sagte ein Musiksch&#252;ler, „obwohl ich &#252;be. Dann wieder geht alles ganz schnell voran.“ „Das eine bedingt das andere“, sagte sein Lehrer. (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens, S. 235)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Manchmal scheint es, als lernte ich wochenlang nichts auf meinem Instrument“, sagte ein Musiksch&#252;ler, „obwohl ich &#252;be. Dann wieder geht alles ganz schnell voran.“ „Das eine bedingt das andere“, sagte sein Lehrer.</p>
<p>(<a title="Zum Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.klett-cotta.de/buch/Kinder-_und_Jugendliche/Handbuch_des_therapeutischen_Erzaehlens/5767" target="_blank">S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S. 235)</p>
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		<title>Der Weg zur Wiese</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden. Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden.</p>
<p>Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, und nimm diesen guten Atem und diese angenehme Ruhe mit! Stell dir vor, du atmest tief und ruhig und gen&#252;sslich, denn du wei&#223;t, du bist sicher, und du bleibst es auch. Es tut gut, so entspannt und gel&#246;st zu atmen. Stell dir vor, es ist Fr&#252;hling, und du gehst mit dieser Ruhe und mit diesem guten Atem – und vielleicht wundert es dich sogar, dass das so gut geht – auf eine Wiese mit bl&#252;henden Birken. Du atmest tief und gut. Du bist frei von jeder Angst, und du genie&#223;t es. Stell dir vor, du gehst zu einer Birke, und du hast diesen wundersch&#246;nen Impuls: Du umarmst sie, und es ist sehr gut.</p>
<p>Quelle: Stefan Hammel, <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank"> Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.58</p>
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		<title>Alle Zellen leben lassen!</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/20/1763/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern. Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern.</p>
<p>Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, dachte er pl&#246;tzlich, in den Schmerz hinein, gerade so, als ob er es laut seinem Gaumen zuriefe. Immer wieder rief er in seinen Gedanken „Alle Zellen leben lassen!“ Der Schmerz lie&#223; endlich nach. Mit der Zunge f&#252;hlte er seinen Mundraum ab. Alles war dort wie vorher, weich und geschmeidig. Der K&#246;rper war seiner Anweisung gefolgt.</p>
<p>Diese Geschichte ist in der abgewandelten Form mit: ,,Alles Gesunde leben lassen!&#8221; auch f&#252;r Bestrahlungen n&#252;tzlich.</p>
<p>Quelle: <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank">Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.65,  Stefan Hammel</p>
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		<title>Radiointerview &#8220;Vom Nutzen des Unn&#252;tzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 08:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend habe ich bei Radio Dreyeckland ein Interview zum Thema &#8220;Utilisation&#8221; &#8211; und habe schon Lampenfieber. Unter &#8220;Utilisation&#8221; ist das Nutzen der Ausgangssituation einer Therapie oder Beratung zum Erreichen der Ziele zu verstehen. Ich nenne diese Vorgehensweise oft &#8220;das Unn&#252;tze nutzen&#8221;. Man macht im Gespr&#228;ch gerade die Symptome und Probleme der Klienten n&#252;tzlich, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend habe ich bei Radio Dreyeckland ein Interview zum Thema  &#8220;Utilisation&#8221; &#8211; und habe schon Lampenfieber. Unter &#8220;Utilisation&#8221; ist das  Nutzen der Ausgangssituation einer Therapie oder Beratung zum Erreichen  der Ziele zu verstehen. Ich nenne diese Vorgehensweise oft &#8220;das Unn&#252;tze nutzen&#8221;. Man macht im Gespr&#228;ch gerade die Symptome und Probleme der Klienten n&#252;tzlich, um die Ziele zu erreichen und die Probleme zu &#252;berwinden. Wie man Symptome verwenden kann, um  Symptome zu verlieren, davon handelt der Radiobeitrag. Erz&#228;hlt wird auch,  wie man den Beruf und die Interessen der Klienten in der Therapie einsetzen kann,  ebenso das Wetter, Handwerkerl&#228;rm, Kirchenglocken und andere  Ereignisse.</p>
<p>Der Beitrag ist heute bei rdl ab etwa 19.10 Uhr zu h&#246;ren. Ihr bekommt den Sender <a title="Zu Radio Dreyeckland" href="http://www.rdl.de" target="_blank">Radio Dreyeckland als Internetradio</a>, wenn ihr auf der Webseite www.rdl.de oben rechts auf das Lautsprechersymbol klickt. Der Beitrag wird morgen vormittag ab 11.10 Uhr wiederholt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>﻿</p>
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		<title>Trichotillomanie I</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/02/06/1669/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 22:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte ich in Mainz ein M&#228;dchen in Therapie, die sich regelm&#228;&#223;ig alle Augenbrauen- und Lidhaare ausgezupft hat. Trichotillomanie nennt an diese St&#246;rung, allerdings nehmen die meisten Betroffenen daf&#252;r Kopfhaare. Nachdem ich mich nach den Hintergr&#252;nden erkundigt hatte, keine ausl&#246;senden Ereignisse oder chronischen Belastungen finden konnte und erfahren hatte, dass sie sich ausschlie&#223;lich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hatte ich in Mainz ein M&#228;dchen in Therapie, die sich regelm&#228;&#223;ig alle Augenbrauen- und Lidhaare ausgezupft hat. Trichotillomanie nennt an diese St&#246;rung, allerdings nehmen die meisten Betroffenen daf&#252;r Kopfhaare.</p>
<p>Nachdem ich mich nach den Hintergr&#252;nden erkundigt hatte, keine ausl&#246;senden Ereignisse oder chronischen Belastungen finden konnte und erfahren hatte, dass sie sich ausschlie&#223;lich am Badezimmerspiegel zupft, sagte ich ihr und den Eltern, , es gebe mehrere m&#246;gliche Therapieans&#228;tze. Meine bevorzugte Herangehensweise sei die: Sie m&#252;ssten f&#252;r etwa zwei Wochen den Badspiegel und vorsichtshalber auch alle anderen Spiegel im Haus entfernen. Dem M&#228;dchen gefiel das gar nicht, und auch die Eltern schienen zu z&#246;gern. So sagte ich, es gebe noch eine zweite M&#246;glichkeit. Ich bat das M&#228;dchen, sich bis zur n&#228;chsten Woche entweder nur noch die Lidhaare auszuzupfen und die Augenbrauenhaare daf&#252;r konsequent wachsen zu lassen oder umgekehrt oder nur die linke Seite auszuzupfen und daf&#252;r die rechte wachsen zu lassen oder umgekehrt. Sie sollte bitte das Zupfen auf der erlaubten Seite noch intensivieren, daf&#252;r aber auf der anderen Seite genauso konsequent unterlassen. Wann immer sie versehentlich im verbotenen Bereich zupfe, m&#252;sse sie zum Ausgleich doppelt so viel im erlaubten Bereich zupfen. Das M&#228;dchen entschied sich daf&#252;r, die rechten Augenbrauen und Wimpern weiter kr&#228;ftig auszuzupfen und die linken daf&#252;r wachsen zu lassen. Au&#223;erdem schlug ich ihr vor, <span id="more-1669"></span>sich eine Glaskugel vorzustellen, die ihren Kopf umgibt, sie k&#246;nne entscheiden, ob diese Kugel einen Durchmesser von einem halben oder einem ganzen Meter habe oder ob sie eine andere Gr&#246;&#223;e habe. Wann immer ihre Hand die unsichtbare Kugelwand durchdringt, solle sie sich ein Alarmsignal vorstellen, das ihr die Entscheidung erm&#246;gliche, die Hand nochmals zur&#252;ckzuziehen. Wenn sie aber weiterhin zupfe, solle sie sich ganz auf die rechte Seite konzentrieren. Eine Weile &#252;bten wir, den Signalton m&#246;glichst genau in ihrer Vorstellung zu h&#246;ren.</p>
<p>Nach einer Woche schickte sie mir eine E-mail und teilte mir mit, das einseitige Zupfen funktioniere gut, die Sache mit der Glaskugel aber gar nicht. Was sie tun k&#246;nne, um dies zu verbessern? Ich schrieb zur&#252;ck, sie k&#246;nne einen Papierstreifen &#252;ber den Spiegel kleben, genau auf ihrer Augenh&#246;he. Nach Wochen kam sie wieder in Therapie und hatte konsequent die eine Seite gezupft und die andere wachsen lassen. Ich gab ihr wieder mehrere M&#246;glichkeiten zur Auswahl, was sie als n&#228;chstes &#252;ben k&#246;nne. Sie k&#246;nne sich zum Beispiel die Armhaare zupfen oder probieren, sich Z&#228;hne zu ziehen. Oder sie k&#246;nne sich die Brauen wachsen lassen und eine Wimpernseiten auzupfen oder auch umgekehrt die Wimpern wachsen lassen und die Haare der einen Braue entfernen. Sie entschied sich schlie&#223;lich daf&#252;r, diesmal genau die andere Seite auszuzupfen und daf&#252;r diejenige wachsen zu lassen, an der sie vorher gezupft hatte.</p>
<p>Nach weiteren zwei Wochen kam sie wieder und berichtete, sie habe noch an zwei Tagen der Woche etwas an den Haaren gezupft, ansonsten aber beide Seiten wachsen lassen. Ich erkl&#228;rte etwas irritiert, dies entspreche nicht ihrer Vereinbarung, und ich h&#228;tte eigentlich erwartet, dass sie sich an unsere Absprache halte. Da sie nun aber das Programm von sich aus ge&#228;ndert habe, sei zu &#252;berlegen, wie wir jetzt fortfahren k&#246;nnten. Von mehreren M&#246;glichkeiten w&#228;hlte sie die, an einem statt an zwei Tagen der Woche zu zupfen und dies nur zu den ungeraden Stunden zu tun (also in den sechzig Minuten ab 7, 9 11, 13 Uhr und so weiter). Da aber d&#252;rfe sie an dem betreffenden Tag nach Herzenslust zupfen. Ich erkl&#228;rte, ich sei etwas entt&#228;uscht, da ich gehofft h&#228;tte, an ihr gutes Geld zu verdienen und sie zu schnelle Fortschritte mache. Ich entlie&#223; sie nach einer halben Stunde (und einem halbierten Honorar f&#252;r mich) und schlug ihr vor, sich Zeit zu lassen&#8230;</p>
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		<title>Seminare im kommenden Jahr</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/12/12/1619/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 12:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz vor dem Ende des Jahres m&#246;chte ich, wie schon in den vergangenen Jahren, etwas erz&#228;hlen zu meinen Seminarpl&#228;nen f&#252;r das kommende Jahr &#8211; und noch etwas dar&#252;berhinaus. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich folgende Seminare geplant: 1. Zusammen mit ISB Mainz biete ich auf Burg F&#252;rsteneck bei Fulda eine systemische Intensiv-Ausbildung an, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor dem Ende des Jahres m&#246;chte ich, wie schon in den vergangenen Jahren, etwas erz&#228;hlen zu meinen Seminarpl&#228;nen f&#252;r das kommende Jahr &#8211; und noch etwas dar&#252;berhinaus.<strong><br />
</strong></p>
<p>In den Jahren 2011 und 2012 habe ich folgende Seminare geplant:</p>
<p>1. Zusammen mit <a title="Zu ISB Mainz" href="http://www.isb-mainz.de/fortbildung/aus-und-weiterbildung.html" target="_blank">ISB Mainz</a> biete ich auf <a title="Zu Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/fortbildung/005/index.htm" target="_blank">Burg F&#252;rsteneck</a> bei Fulda eine <strong>systemische Intensiv-Ausbildung</strong> an, in sechs 2,5-t&#228;gigen Seminaren. Das Seminar &#8220;<a title="Zu den Seminaren mit Stefan Hammel auf Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/referenten/details_20833.htm" target="_blank">Von Grashalmen und Oasen</a> &#8211; <strong>Systemisches Mentaltraining</strong>&#8221;   mit Stefan Hammel und Anita Huge-St&#246;hr findet am 30.5.-1.6.2011 und   25.6.-27.6.2012 statt. Der Preis incl. &#220;VP auf der Burg liegt bei 360,00  Euro.</p>
<p>2. In Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz biete ich ab 30. September 2011 eine <strong>Grundausbildung</strong> <strong>&#8220;Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen&#8221;</strong> an. Die Seminarreihe beinhaltet 24 Tage in 3-Tagesblocks.   Sie  wird vom Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb westpfalz)     zertifiziert und diplomiert. N&#228;here <a title="&#214;ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" href="http://www.hsb-westpfalz.de/seminare/geschichtenerzaehlen.html" target="_top">Informationen gibt es hier.</a></p>
<p>3. Ebenfalls in Kaiserslautern biete ich ab Oktober 2011 wieder eine <strong>Hypnotherapie-Grundausbildung</strong> an. Der Kurs <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=111" target="_self">&#8220;Hypnotherapie nach den Verfahren von Milton Erickson&#8221;</a> beinhaltet    24 Tage in 3-Tagesblocks. Er erstreckt sich &#252;ber ein Dreivierteljahr    und wird vom Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb westpfalz)    zertifiziert und diplomiert.</p>
<p>4. Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in Heidelberg halte ich am 7.11.-9.11.2011  ein dreit&#228;giges Seminar   zum Erlernen von erz&#228;hlenden Techniken f&#252;r  Beratung und Therapie. Das   Seminar steht unter dem Titel: &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung &quot;Metaphern, die heilen&quot;" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=123" target="_self">Metaphern, die heilen</a> &#8211; <strong>Wie man therapeutische Geschichten findet, erfindet und erz&#228;hlt</strong>&#8220;.</p>
<p>5. Ein 2-Tages-Seminar &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=116" target="_self">Metaphern in der hypno-systemischen Beratung</a>&#8221; findet statt beim <a title="Zum Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN)" href="http://www.lahn-bremen.de/" target="_blank">Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN) </a>in Bremen, am 26.-27.2.2011</p>
<p>6. Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in Heidelberg halte ich am 7.3.-9.3.2011 ein dreit&#228;giges Seminar zur    Wahrnehmung und Nutzung hypnotischer Prozesse im systemischen Alltag.    Der Titel des Seminars ist <a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=117" target="_blank">&#8220;Trance, Rapport und Suggestionen</a> &#8211; <strong>Grundlagen der hypno-systemischen Beratung</strong>&#8220;.</p>
<p>7. Beim &#246;sterreichischen <a title="Zum VPA" href="http://www.vpa.at/" target="_blank">Verein f&#252;r psycho-soziale und psychotherapeutische Aus-, Fort- und Weiterbildung (VPA) </a>biete    ich am 1.4.-2.4.2011 sowie am 4.5.-5.5.2012 ein Seminar in Wien an  mit   Geschichten und therapeutischen Interventionen insbesondere f&#252;r  Kinder   und Jugendliche, die bekuden, &#8220;Keinen Bock&#8221; und &#8220;Keine Ahnung&#8221;  zu  haben.</p>
<p>8. Beim <a title="Zum m.e.i. Heidelberg" href="http://www.meihei.de/" target="_blank">Heidelberger Milton-Erickson-Institut</a> halte ich am 5.2.-6.2.2011 wieder  ein zweit&#228;giges Seminar zu <strong>hypno-systemischer Metaphernarbeit und ma&#223;geschneiderten Geschichten</strong>.</p>
<p>9. Bei <a title="Zur Website von Peter Allemann" href="http://www.peterallemann.ch/" target="_blank">Peter Allemann</a> in der Schweiz halte ich ein Seminar unter dem Titel <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=125" target="_self">&#8220;Da f&#228;llt mir eine Geschichte ein…</a>&#8221; &#252;ber <strong>Therapeutisches Erz&#228;hlen f&#252;r Kinder und Jugendliche</strong>. Das Seminar findet statt in B&#252;lach bei Z&#252;rich am 27.5.-28.5.2011.</p>
<p>10. Im Rahmen des geplanten Systemischen Curriculums an der<a href="http://www.hs-zigr.de/" target="_self"> Hochschule Zittau / G&#246;rlitz</a> halte ich am 20.6.-22.6.2011 ein Seminar &#252;ber &#8220;<strong>Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen in der Systemischen Beratung</strong>&#8220;.</p>
<p>11. Am 9.9.-11.9.2011 biete ich bei <a href="http://www.training.at/go.asp?sektion=personen&amp;personen_id=136107&amp;rkarte=infodetails&amp;berufsgruppe=fat&amp;bereich_id=9303&amp;subbereich_id=0" target="_self">Sibylle Halder in Wien</a> ein Seminar an &#252;ber <strong>&#8220;Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen&#8221;</strong>. N&#228;heres auf Anfrage bei mir oder bei Sibylle Halder.</p>
<p>12. Am 23.9.-24.9.2011 halte ich beim<a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/info.php?WEBYEP_DI=517" target="_self"> Ausbildungsinstitut wint in M&#252;nster</a> ein Seminar f&#252;r Logop&#228;den: &#8220;<strong>Geschichtenerfinder &#8211; Einf&#252;hrung in die Arbeit mit therapeutischen Geschichten</strong>&#8220;.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, den einen oder die andere von euch bei einem dieser Seminare zu sehen!</p>
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		<title>Good Vibrations</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich mit den Korrekturen zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; besch&#228;ftigt, das im April bei Klett-Cotta erscheint. Das Buch enth&#228;ltFallbeispiele und Erkl&#228;rungen dazu, wie man in der Therapie gerade die Dinge f&#252;r die Ziele der Klienten nutzen kann, die auf den ersten Blick unn&#252;tz, l&#228;stig oder geradezu sch&#228;dlich erscheinen. Dazu geh&#246;ren nat&#252;rlich die Erfahrungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bin ich mit den Korrekturen zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; besch&#228;ftigt, das im April bei Klett-Cotta erscheint. Das Buch enth&#228;ltFallbeispiele und Erkl&#228;rungen dazu, wie man  in der Therapie gerade die Dinge f&#252;r die Ziele der Klienten nutzen kann, die auf den ersten Blick unn&#252;tz, l&#228;stig oder geradezu sch&#228;dlich erscheinen. Dazu geh&#246;ren nat&#252;rlich die Erfahrungen, deretwegen die Leute in Therapie gekommen sind, zum anderen aber auch ganz allt&#228;gliche St&#246;rungen. Ich gebe einmal ein Beispiel.</p>
<p>Eine Frau wollte gerne hypnotisiert werden, weil sie sich nur schwer konzentrieren k&#246;nne, Ged&#228;chtnisprobleme habe und sich meistens verwirrt f&#252;hle. Die ersten Therapiestunden ergaben, dass es gen&#252;gend famili&#228;re Probleme gab, um diese Schwierigkeiten zu erkl&#228;ren. Die Frau w&#252;nschte sich jedoch eine Therapie, die die ihre Familiensituation unber&#252;cksichtigt lassen sollte. Ich erkl&#228;rte ihr, ich hielte zwar grunds&#228;tzlich ein anderes Vorgehen f&#252;r angezeigt, ihrem ausdr&#252;cklichen Wunsch entsprechend werde ich aber mit ihr daran arbeiten, ihre mentalen Prozesse so weit als m&#246;glich zu optimieren, ohne ihre Familienbeziehungen und die sich daraus ergebenden Probleme zu bearbeiten.<br />
Nach einigen S&#228;tzen der Hypnoseinduktion begann, f&#252;r mich unvorhergesehen, im Keller ein Handwerker mit einer Schlagbohrmaschine eine Wand zu durchbohren. Minutenlang vibrierte das Haus, und der L&#228;rm war so gewaltig, dass ich sehr laut reden musste, um f&#252;r die Klientin h&#246;rbar zu bleiben. Ich sagte:<br />
„Manchmal geschieht es, dass etwas Unvorgesehenes unser Leben ersch&#252;ttert, und wir merken erst einen Augenblick sp&#228;ter, dass es etwas Gutes ist, was mit uns geschieht. Es ist, als ob in uns etwas zurecht ger&#252;ttelt wird, so dass in unserem K&#246;rper und Geist etwas vibriert und unsere geistigen F&#228;higkeiten aktiviert. In uns kommt etwas zum Schwingen und eine gute Resonanz bringt in uns alle Gedanken an den richtigen Platz, alle Erinnerungen und all unser Wissen werden dadurch aufger&#228;umt, werden neu geordnet und dadurch neu auffindbar.“<br />
Einige Tage sp&#228;ter sagte eine andere Frau, die mit dieser Klientin befreundet war, zu mir: „Meine Freundin hat gesagt, Sie hatten einen Handwerker im Haus, der mit einer Maschine gearbeitet hat, und das sei so wohltuend gewesen.“</p>
<p>(Aus: Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Stuttgart, Klett-Cotta 2011)</p>
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		<title>Der Grashalm in der W&#252;ste</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 15:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Kinderpsychiatrie und habe den Kindern eine Geschichte erz&#228;hlt. Wir vergessen so oft, dass Menschen, die sich selbst und anderen M&#252;he bereiten, nicht nur aus ihren Problemen bestehen, sondern auch aus dem, was heil ist.Und wenn wir das Gesunde, Kraftvolle, Gl&#252;ckspendende im Leben der Kinder oder auch von uns selber pflegen, k&#246;nnte es sein, dass wir mehr erreichen, als wenn wir immer mehr Zeit auf die Behandlung des St&#246;renden verwenden. Nat&#252;rlich muss man zuweilen bei dem, was st&#246;rt, ankn&#252;pfen. Wenn man allerdings bei der Behandlung der St&#246;rung h&#228;ngen bleibt, ist man wahrscheinlich schon selbst ein Teil der St&#246;rung geworden. Denn wer sagt uns, dass die Reaktionen der Menschen auf das Problem nicht zu dem Problem ma&#223;geblich beitragen? Vielleicht kommen wir schneller zum Ziel, wenn wir das Unauff&#228;llige, Gesunde, Normale in den Vordergrund unserer Betrachtung stellen. Ich habe jedenfalls den Kindern die folgende Geschichte erz&#228;hlt.</p>
<p>Ein Mann durchquerte eine W&#252;ste. Rings um ihn her gab es nur Sand, Steine und Felsen, den leuchtend blauen Himmel und &#252;ber ihm die gl&#252;hend hei&#223;e Sonne. Auf der H&#228;lfte seines Weges geschah es, dass er Rast machen wollte und sich nach einem geeigneten Platz umsah.<span id="more-1610"></span> Etwas abseits des Weges fand er einen &#252;berh&#228;ngenden Felsen, der ihm Schatten bieten konnte f&#252;r die Zeit seiner Rast. Der Mann ging dorthin. Als er ankam, sah er etwas Ungew&#246;hnliches: Im Schatten dieses Felsens wuchs tats&#228;chlich ein Grashalm. „Nanu, wo kommst du denn her?“ fragte der Mann, und dann lachte er &#252;ber sich selbst: „In meiner Einsamkeit rede ich schon mit dem Gras. Es wird besser sein, ich untersuche einmal, wo der Grashalm herkommt.“ Er scharrte das Pfl&#228;nzchen aus dem Sand und legte es behutsam zur Seite. Dann grub er tiefer und tiefer. Auch wenn er nicht gerade auf eine sprudelnde Quelle traf, so war die Erde hier tats&#228;chlich etwas feucht. Als der Mann sich wieder auf den Weg machte, verga&#223; er nicht, den Grashalm wieder auf die feuchte Erde zu setzen. Mit ein paar Steinen baute er eine kleine Mauer davor, um die Pflanze vor dem Austrocknen durch den hei&#223;en W&#252;stenwind zu sch&#252;tzen. Dann setzte er seine Reise fort. Auf seinem R&#252;ckweg kam er wieder an der Stelle vorbei. Nat&#252;rlich schaute er nach, ob sein Pfl&#228;nzchen noch lebte. Er war sehr erfreut: Aus dem Grashalm war ein richtiges kleines Grasb&#252;schel geworden. Der Mann grub noch etwas tiefer in die Erde und drang in noch feuchteres Erdreich vor. Mit einem Tuch, zwei Pf&#228;hlen und ein paar Schn&#252;ren, die er f&#252;r die R&#252;ckreise mitgenommen hatte, verbesserte er den Windschutz f&#252;r seine Pflanze. Viele Jahre sp&#228;ter musste ein Freund dieses Mannes dieselbe W&#252;ste durchqueren. Da bat er den Freund: „Schau’ doch einmal nach, was aus meiner Pflanze geworden ist – ob sie noch da ist!“ Der Freund versprach es ihm. Als er von der Reise zur&#252;ckkehrte, berichtete er: „Aus deinem Grasb&#252;schel ist ein kleines St&#252;ck Wiese geworden. Andere Reisende haben die Stelle entdeckt. Sie haben die Mauer vergr&#246;&#223;ert und noch mehr Pf&#228;hle mit T&#252;chern dort aufgestellt. Jemand hat dort einen Brunnen gegraben und mit einem St&#252;ck Leder abgedeckt. Neben dem Brunnen w&#228;chst ein sch&#246;ner Feigenbaum. In seinen Bl&#228;ttern zirpte eine Grille.</p>
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		<title>Vorankommen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte habe ich vor vielen Jahren entwickelt, als ich frustriert war, dass ein Projekt sich nicht voran, sondern, wie es schien, sogar r&#252;ckw&#228;rts entwickelte. Das lag wohl daran, dass ich vor lauter anderen Besch&#228;ftigungen nicht die Zeit und Energie fand, daran konsequent zu arbeiten. Aber je mehr das Projekt vor sich hin stagnierte, desto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte habe ich vor vielen Jahren entwickelt, als ich frustriert war, dass ein Projekt sich nicht voran, sondern, wie es schien, sogar r&#252;ckw&#228;rts entwickelte. Das lag wohl daran, dass ich vor lauter anderen Besch&#228;ftigungen nicht die Zeit und Energie fand, daran konsequent zu arbeiten. Aber je mehr das Projekt vor sich hin stagnierte, desto geringer wurde auch die Motivation, einen neuen Anfang zu machen. Schlie&#223;lich nahm ich mir vor, nur noch wenig an dem Projekt zu arbeiten, und dabei nur eine einzige kleine Regel streng zu beachten&#8230;</p>
<p>Ein Lachs war auf der Reise. Immer stromaufw&#228;rts ging sein Weg. Stromschnelle um Stromschnelle hatte er schon &#252;berwunden, Stein um Stein &#252;bersprungen. Sogar einige Wasserf&#228;lle hatte er mit Kraft und Geschick bew&#228;ltigt. „Jetzt ist es nicht mehr lang“, sagte der Lachs schlie&#223;lich zu sich selbst. „Ich erinnere mich an diese Stelle noch genau. Auf meinem Hinweg bin ich hier am ersten Abend gleich vorbei gekommen. Ich bin nun gro&#223; und stark geworden. In wenigen Stunden sollte ich am Ziel meiner Reise sein.“ Der Lachs vergr&#246;&#223;erte noch einmal seine Anstrengungen. Schnell, noch schneller wollte er vorankommen. Doch die Str&#246;mung wurde immer st&#228;rker. War ihm der Weg flussabw&#228;rts kinderleicht gefallen, so schien der R&#252;ckweg nun die reinste Qual zu sein. Manchmal war er zu m&#252;de, um zu schwimmen, oft fehlte ihm die Konzentration f&#252;r einen gezielten Sprung, mehrmals galt es die Angeln und Reusen der Lachsfischer zu umschwimmen und einmal gar musste er der Tatze eines hungrigen B&#228;ren ausweichen. Immer wieder hielt er jetzt inne, um Kraft zu sch&#246;pfen. Der Fluss aber str&#246;mte unentwegt zum Meer. Am Abend schlie&#223;lich stellte der Lachs fest, dass er nicht vorangekommen, sondern sogar noch zur&#252;ckgetrieben worden war. Traurig und entt&#228;uscht suchte er sich eine gesch&#252;tzte Stelle zwischen zwei Felsbl&#246;cken am Ufer. Er dachte nach. „Es muss m&#246;glich sein, das Ziel zu erreichen. Andere haben es schlie&#223;lich vor mir geschafft. Aber wie?“ Da hatte der kluge Fisch eine Idee. „Ich will nicht mehr versuchen, m&#246;glichst schnell dort anzukommen, sondern nur noch, &#252;berhaupt voran zu kommen. Alles, was ich also jetzt von mir verlange, ist dies: Ich will jetzt jeden Abend etwas n&#228;her am Ziel sein als morgens, das aber Tag f&#252;r Tag. Irgendwann bin ich am Ziel! Wenn ich nur bis zum Abend jedes Mal ein St&#252;ck vorankomme, so soll die allerkleinste Strecke mir gen&#252;gen – und sei es nur einen halben Zoll.“ Von da an fasste der Lachs neuen Mut. An manchen Tagen kam er kaum voran, doch meistens kam er sehr viel weiter, als er erwartete, und wenn es manchmal nicht so war, erinnerte er sich an seinen Vorsatz und war zufrieden. Nach ein paar Wochen hatte er sein Ziel erreicht, einen See nahe der Quelle, wo jener Fluss entsprang. Der Lachs schaute sich um. Noch hatten nur wenige andere Lachse diesen Ort erreicht. Die meisten versuchten noch, in ganz besonders kurzer Zeit am Ziel zu sein.</p>
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		<title>Geschichtenerfinder-Seminar</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
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		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 23. &#8211; 25. Juli 2010 halte ich bei der Sommerakademie auf der Bodenseeinsel Reichenau ein Geschichtenerfinder-Seminar als Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende. Der Preis liegt ebenfalls bei 280 €. Den Seminarablauf k&#246;nnt ihr auf der Webseite der Sommerakademie einsehen. Therapeutisch wirksame Geschichten und Metaphern sind seit Menschengedenken Bestandteil der Beratung in vielen Kulturen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 23. &#8211; 25. Juli 2010 halte ich bei der Sommerakademie auf der Bodenseeinsel Reichenau ein Geschichtenerfinder-Seminar als Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende. Der Preis liegt ebenfalls bei 280 €. Den Seminarablauf k&#246;nnt ihr <a href="http://www.sommerakademie-reichenau.de/13.Geschichtenerfinder-Seminar_Ablauf.pdf">auf der Webseite der Sommerakademie</a> einsehen.</p>
<p>Therapeutisch wirksame Geschichten und Metaphern sind seit Menschengedenken Bestandteil der Beratung in vielen Kulturen. Die Psychotherapie hat diese effektive Herangehensweise in der letzten Zeit wieder entdeckt. Erz&#228;hlt wird oft aber mehr „aus dem Bauch heraus“ – weithin fehlen schl&#252;ssige Konzepte f&#252;r das therapeutische Erz&#228;hlen.</p>
<p>Wie finde ich also die rechte Geschichte zur rechten Zeit? Was wirkt an therapeutischen Metaphern? Wie konstruiere ich therapeutische Geschichten planvoll und wie erz&#228;hle ich sie?</p>
<p>Ziel des Seminars ist es, zu lernen, wie man…</p>
<ul>
<li>therapeutische Metaphern f&#252;r Klientinnen und      Klienten entwickelt</li>
<li>jederzeit Geschichten f&#252;r einzigartige      Lebenssituationen entwickelt</li>
<li>Therapeutische Erz&#228;hlungen formuliert und      ins Gespr&#228;ch einbettet</li>
<li>Problemmetaphern von Klienten in      L&#246;sungsmetaphern umwandelt</li>
<li>durch Geschichten ermutigt, warnt und Suchhaltungen aktiviert.</li>
</ul>
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