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	<title>HYPS &#187; Immunsystem</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Das Myom I</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 15:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken. Die Frau verstand den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer befreundeten jungen Frau in meinem Bekanntenkreis wurde ein Myom im Au&#223;enbereich des Uterus mit einer Gr&#246;&#223;e von 67 mm x 52 mm x 58 mm gefunden. Aus verschiedenen Gr&#252;nden war eine Operation erst viereinhalb Monate sp&#228;ter m&#246;glich, und so nutzten wir die Zeit, um suggestiv auf den Tumor einzuwirken.</p>
<p>Die Frau verstand den Tumor unter anderem psychosomatisch in Verbindung mit einem unerf&#252;llten Kinderwunsch oder einem ambivalenten Umgang mit dem Thema der Familiengr&#252;ndung. Ich erz&#228;hlte ihr, wie Therapeuten bei anderen Geschwulsten vorgegangen sind, und schlug ihr vor, sich aus den Berichten das f&#252;r sie Passende herauszusuchen und ihre individuellen Suggestionen daraus zu formulieren. Ich erz&#228;hlte von den Erfahrungen anderer Patienten mit Visualisierungs&#252;bungen, etwa bei der hypnotherapeutischen Unterst&#252;tzung der Behandlung von Brustkrebs und Karzinomen im Bauchbereich und von Methoden, mit denen auf Warzen und Lipome Einfluss genommen werden kann. Ich erz&#228;hlte ihr, dass fortlaufende Zellteilung prinzipiell eine wunderbare Sache sein k&#246;nne, aber wohlgeordnet und zielgerichtet, zu passender Zeit an passendem Ort, sprich, in einer Geb&#228;rmutter, nicht au&#223;erhalb. Letzteres fasste ich als ein Missverst&#228;ndnis des K&#246;rpers in bester Absicht auf, das im Gespr&#228;ch oder Selbstgespr&#228;ch mit dem K&#246;rper aufzukl&#228;ren sei. Ich schlug ihr vor, den K&#246;rper, die Geb&#228;rmutter und das Myom direkt anzusprechen und ihnen zu sagen, was sie von ihnen w&#252;nsche. Sie tat das auf ihre Art, indem sie sich im Internet einen Film anschaute, in dem gezeigt wurde, wie ein Myom w&#228;hrend einer Operation in Scheiben geschnitten und in kleinen Portionen entfernt wird. Anschlie&#223;end bat sie ihren K&#246;rper, diesen Film als Vorbild zu nehmen und das Myom Scheibe f&#252;r Scheibe zu entfernen.</p>
<p>Sechs Wochen sp&#228;ter &#228;u&#223;erte sie, das in den vorangegangenen Wochen sp&#252;rbare Druckgef&#252;hl im Bauch sei verschwunden, und das Erleben, h&#228;ufig und dringend Wasser lassen zu m&#252;ssen, sei nicht mehr vorhanden. Getr&#228;umt habe sie, sie h&#228;tte das Myom in der Gr&#246;&#223;e eines kleinen Fingernagels gesehen. Eine neue Messung des Myoms vor der Operation, knapp viereinhalb Monate nach der Diagnosestellung, ergab eine Gr&#246;&#223;e von 58 mm x 52 mm x 54 mm. Der Unterschied k&#246;nnte als Messungenauigkeit gedeutet werden oder als Hinweis darauf, dass sich der Tumor in L&#228;nge und H&#246;he reduziert hat. Die Frau selbst ging davon aus, dass sich das Myom in Folge der Autosuggestion verkleinert hatte, entschied sich aber dennoch f&#252;r die Operation als einen relativ kurzen und sicheren Weg der Problembehebung.</p>
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		<title>Der Weg zur Wiese</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden. Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden.</p>
<p>Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, und nimm diesen guten Atem und diese angenehme Ruhe mit! Stell dir vor, du atmest tief und ruhig und gen&#252;sslich, denn du wei&#223;t, du bist sicher, und du bleibst es auch. Es tut gut, so entspannt und gel&#246;st zu atmen. Stell dir vor, es ist Fr&#252;hling, und du gehst mit dieser Ruhe und mit diesem guten Atem – und vielleicht wundert es dich sogar, dass das so gut geht – auf eine Wiese mit bl&#252;henden Birken. Du atmest tief und gut. Du bist frei von jeder Angst, und du genie&#223;t es. Stell dir vor, du gehst zu einer Birke, und du hast diesen wundersch&#246;nen Impuls: Du umarmst sie, und es ist sehr gut.</p>
<p>Quelle: Stefan Hammel, <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank"> Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.58</p>
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		<title>Ein Baum ist ein Baum&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 20:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin Ulrike Dauenhauer hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230; Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin <a title="Zur Praxis Doppelpunkt" href="http://www.doppelpunkt-praxis.de/therapeuten.php">Ulrike Dauenhauer </a>hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein Baum, einfach ein Baum, und ich versuche, Baum zu sein so gut ich kann. Noch nie in meinem langen Leben kam mir der Gedanke, ob ich wohl Baum genug sei, um eine Berechtigung zu haben, in diesem Wald zu stehen. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Noch nie habe ich mich gefragt, warum ich gerade in diesem Wald stehe. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich mir bisher keine Gedanken dar&#252;ber gemacht, ob die B&#228;ume neben mir wohl mehr oder weniger Biomasse produzieren als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Ich &#252;berlege nicht, ob die anderen B&#228;ume sch&#246;nere Bl&#228;tter haben oder besser gewachsen sind als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Die Zeiten sind sehr verschieden und damit auch die Bedingungen hier im Wald. Mal hat es viel Regen im Jahr, mal wenig. Mal hat es ganz viele K&#228;fer, die meine Bl&#228;tter fressen, mal wenig. Immer &#228;ndern sich die Bedingungen. Die Forscher k&#246;nnen das alles an meinen Jahresringen ablesen. Aber ich mache mir dar&#252;ber keine Gedanken. Wie immer die Bedingungen auch sind: Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich festgestellt, dass ich eine Buche bin und ich h&#246;rte von Mammutb&#228;umen. Ich w&#252;rde nie auf die Idee kommen, ein Mammutbaum sein zu wollen. Ich bin Buche so gut ich eine Buche sein kann. Sei Baum, einfach Baum, und das sei so gut es Dir m&#246;glich ist.&#8221; Dies sprach er und lie&#223; dazu sanft seine &#196;ste schwingen.</p></blockquote>
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		<title>Schleuderkurs</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/04/27/1502/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Schweizer Kollegin Catherine Iseli hat in einem Forum erz&#228;hlt von einer Schweizer Radiosendung mit dem Titel &#8220;Schleudern ohne ins Schleudern zu geraten&#8221; &#252;ber &#8220;Autofahren unter erschwerten Bedingungen&#8221; (Radio DRS1, 12.4.2010, 9-11 Uhr). Catherine berichtete: Eine Abteilung der Z&#252;rcher Polizei musste einen Auffrischungskurs besuchen, und der Polizeiinstruktor gab dann im Interview Auskunft dar&#252;ber, welches die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schweizer Kollegin Catherine Iseli hat in einem Forum erz&#228;hlt von einer Schweizer Radiosendung mit dem Titel <a title="Zur Radiosendung" href="http://www.drs.ch/www/de/drs1/sendungen/treffpunkt/2785.sh10130488.html" target="_blank">&#8220;Schleudern ohne ins Schleudern zu geraten&#8221;</a> &#252;ber &#8220;Autofahren unter erschwerten Bedingungen&#8221; (Radio DRS1, 12.4.2010, 9-11 Uhr).</p>
<p>Catherine berichtete:</p>
<blockquote><p>Eine Abteilung der Z&#252;rcher Polizei musste einen Auffrischungskurs besuchen, und der Polizeiinstruktor gab dann im Interview Auskunft dar&#252;ber, welches die entscheidenden Dinge seien, die man trainieren m&#252;sse, um in einer  Extremsituation mit seinem Wagen nicht ins Schleudern zu geraten. Der  Instruktor sagte sinngem&#228;ss:</p>
<p>&#8220;Das Wichtigste, was man trainieren muss, ist <strong>der Blick</strong>. Menschen tendieren in einer Gefahrensituation dazu, in Panik zu geraten, die &#220;bersicht zu verlieren. Der Blick geht dann dorthin, wo das Hindernis  ist und die Gefahr droht. Die H&#228;nde lenken das Fahrzeug in die Richtung, in die der Blick geht. Das erkl&#228;rt auch, weshalb viele  Schleuderfahrten an einem Baum, einem Laternenpfahl, Pfosten etc. enden,  auch wenn sonst weit und breit kein Hindernis ist.<br />
Es gilt also, zu trainieren, den Blick und die Aufmerksamkeit in die  Richtung zu richten, wo keine Gefahr droht, wo freie Fahrt m&#246;glich ist, also in die gew&#252;nschte Richtung. Wenn der Blick dorthin geht, dann folgen die H&#228;nde automatisch und tun das Richtige, um den Wagen aus der Gefahrenzone zu bringen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie sagt:</p>
<p>Psychotherapie ist wie Autofahren unter erschwerten Bedingungen;  unsere Klienten brauchen einen Antischleuderkurs, und sie m&#252;ssen  lernen, &#8220;<strong>den Blick</strong>&#8221; zu trainieren&#8230;</p>
<p>Danke, Catherine!</p>
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		<title>Die Zirbelkiefer (Wachstumsst&#246;rung)</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/28/1425/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wie geht es eigentlich deiner Freundin Lara?&#8221;, habe ich eben meine Nichte gefragt. &#8220;Hat sie noch Allergieprobleme?&#8221; &#8220;Sie behauptet noch welche zu haben, aber bei unserem gemeinsamen Urlaub vor ein paar Wochen haben wir Katzen gestreichelt, und sie hat nicht darauf reagiert. Dabei war sie fr&#252;her schlimm allergisch&#8221;. &#8220;Und ihr Asthma?&#8221; &#8220;Ich glaube, das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie geht es eigentlich deiner Freundin Lara?&#8221;, habe ich eben meine Nichte gefragt. &#8220;Hat sie noch Allergieprobleme?&#8221; &#8220;Sie behauptet noch welche zu haben, aber bei unserem gemeinsamen Urlaub vor ein paar Wochen haben wir Katzen gestreichelt, und sie hat nicht darauf reagiert. Dabei war sie fr&#252;her schlimm allergisch&#8221;. &#8220;Und ihr Asthma?&#8221; &#8220;Ich glaube, das ist ziemlich weg. Ich h&#246;re nichts mehr von Asthmaanf&#228;llen. Und ich erlebe keine, wenn ich bei ihr bin.&#8221;</p>
<p>Lara hatte eine Wachstumsst&#246;rung gehabt. Die St&#246;rung war wohl eine Nebenwirkung von Asthmamedikamenten, die sie regelm&#228;&#223;ig nehmen musste. So jedenfalls stand es auf dem Beipackzettel und so erkl&#228;rten es ihr die behandelnden &#196;rzte. Lara war mit zw&#246;lf auff&#228;llig klein. Das Asthma wiederum stand wohl in einem Zusammenhang mit ihren Allergien.</p>
<p>&#8220;Und ist sie gewachsen?&#8221;, habe ich weiter gefragt.&#8221;Sie behauptet immer, sie w&#228;chst nicht&#8221;, sagte meine Nichte. Aber ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so schnell wachsen gesehen. Sie ist schon fast so gro&#223; wie ihre Mutter. Sie hat ja damals gesagt, sie wollte so gro&#223; wie ihre Mutter werden.&#8221; &#8220;Was habe ich eigentlich damals mit ihr gemacht?&#8221;, habe ich weiter gefragt. Ich hatte sie vor einem F&#252;nfvierteljahr und vor einem Dreivierteljahr zweimal hypnotisiert mit dem Ziel, ihre Allergien und ihr Asthma zu reduzieren und ihr Wachstum zu beschleunigen. &#8220;Du hattest etwas &#252;ber einen Baum erz&#228;hlt in ihrer Heimat, wie er w&#228;chst, und etwas &#252;ber Pollen&#8230;&#8221;</p>
<p>Jetzt ist es mir wieder eingefallen: Ich habe Lara gefragt, ob sie in der Schweiz, wo sie herkommt, solche Kiefern kennt, hoch oben in den Bergen, die ganz klein sind. Sie hat mir dann etwas von diesen B&#228;umen erz&#228;hlt. Ich habe sie dann gebeten, sich genau vorzustellen, sie sei eine solche Kiefer, eine Zirbelkiefer, so hei&#223;t diese besondere Sorte &#8211; das erinnerte mich daran, so erz&#228;hlte ich ihr, dass im Gehirn die Zirbeldr&#252;se sitze, die f&#252;r das Wachstum zust&#228;ndig sei, und diese Zirbelkiefern, die sind manchmal ganz klein, weil es dort oben in den Bergen so kalt ist. Aber jetzt gibt es ja diese Klimaver&#228;nderung, und die Forscher haben festgestellt, dass diese Kiefern jetzt viel schneller wachsen als vorher, und gr&#246;&#223;er werden als man das bisher kannte und von diesen B&#228;umen erwartet hat&#8230; das ist eine faszinierende Sache: Die wachsen jetzt schneller und werden gr&#246;&#223;er. Und ich glaube, dass diese Zirbelkiefer bestimmt so gro&#223; wird wie deine Mutter, sagte ich, und bin gespannt, wie gro&#223; sie noch wird&#8230;</p>
<p>Ich habe dann viel &#252;ber das Wachstum dieser Kiefern geredet.Dann erz&#228;hlte ich noch etwas dar&#252;ber, wie gut die Luft dort oben ist, und wie geschmeidig der Atem dort ist, und wie tief und gut man da atmen kann, und wie angenehm sich die Haut und die Atemwege dort anf&#252;hlen, und dass es dort zwar auch Pollen gibt, aber dass die einem gar nichts machen, weil die Luft so gut ist, und die Zirbelkiefer hat sowieso nichts gegen Pollen, sie hat ja selber welche und f&#252;hlt sich gut da oben, und in der Weise redete ich noch eine Weile weiter und lie&#223; sie dann auftauchen. (Hypnotherapeutisch fundierte Herangehensweisen bei Allergien und Asthma sind in diesem Blog unter den betreffenden Kategorien beschrieben.)</p>
<p>Interessanterweise hat meine Nichte mit Lara in den letzten Jahren Gr&#246;&#223;enmessungen mit Lara gemacht und Striche mit Daten an ihrer Zimmert&#252;re angebracht. So ergibt sich im R&#252;ckblick folgende Entwicklung:</p>
<p>Feb. 2008  dreizehnter Geburtstag<br />
27.4.2008  1,40 m<br />
14.8.2008  1,43 m<br />
3.1.2009   1. Hypnotherapie<br />
Feb. 2009  vierzehnter Geburtstag<br />
29.3.2009  1,455 m<br />
26.5.2009  1,465 m<br />
9.6.2009   1,47 m<br />
13.6.2009  2. Hypnotherapie (wovon ich oben erz&#228;hlte)<br />
9.8.2009   1,48 m<br />
14.9.2009  1,49 m<br />
18.12.2009 1,50 m</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nussallergie</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/23/1410/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 13:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich bei Freunden zu Besuch, um mit ihnen und ihrem vierj&#228;hrigen Sohn Tim Schlitten fahren zu gehen. Wir sa&#223;en gerade beim Abendessen, als Tatjana und Markus von den Nuss- und Pollenallergien ihres Sohnes Tim erz&#228;hlten. &#8220;Man kann das hypnotherapeutisch gut behandeln&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich habe das schonmal mit einem Vierj&#228;hrigen probiert, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich bei Freunden zu Besuch, um mit ihnen und ihrem vierj&#228;hrigen Sohn Tim Schlitten fahren zu gehen. Wir sa&#223;en gerade beim Abendessen, als Tatjana und Markus von den Nuss- und Pollenallergien ihres Sohnes Tim erz&#228;hlten. &#8220;Man kann das hypnotherapeutisch gut behandeln&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich habe das schonmal mit einem Vierj&#228;hrigen probiert, und es hat gut geklappt.&#8221; &#8220;Wie geht das?&#8221; Wenn ich es ihr erkl&#228;re, kann ich es auch gleich tun, dachte ich.</p>
<p>&#8220;Also&#8221;, sagte ich und wandte mich an ihren Sohn, &#8220;Tim, du wei&#223;t doch, dass der K&#246;rper sich gegen Feinde wehrt, also gegen Bakterien und solche B&#246;sewichte. Aber manchmal erwischt er auch Leute, die gar nichts B&#246;ses vorhaben, also Freunde und ganz harmlose Besucher. Das ist wie auf einer Burg, wo die Ritter auf der Burgmauer stehen und alle B&#246;sen Feinde bek&#228;mpfen. Aber weil sie so eifrig sind und keinen Feind &#252;bersehen m&#246;chten, greifen sie auch noch G&#228;ste und Freunde an, die nur friedlich die Burg besuchen m&#246;chten. D kommen zum Beispiel N&#252;sse, die gar nichts B&#246;ses vorhaben, und sie greifen sie an, und da kommen Blumen, die lieb sind, und die machen sie kaputt. Die Ritter meinen das nicht b&#246;s, sie haben nur etwas falsch verstanden. Und wenn die richtigen Feinde kommen, sind die Ritter auch noch m&#252;de, weil sie die ganze Zeit gegen normale Besucher gek&#228;mpft haben. Das ist nicht gut. Darum ruft der K&#246;nig die Ritter zusammen und sagt zu ihnen. &#8216;H&#246;rt mal, ihr macht das schon toll mit den Feinden, aber ihr braucht doch nicht die Freunde anzugreifen, und die Besucher, die sich nur mal umschauen wollen und dann wieder gehen. Die sind uns doch willkommen! Die d&#252;rfen reinkommen! Das sind doch unsere G&#228;ste! Jetzt guckt nochmal genau hin, wer die Feinde sind und wer harmlose G&#228;ste sind. Und greift nur die an, die Waffen tragen, und die Unbewaffneten lasst reinkommen. Mit denen k&#246;nnen wir feiern und es uns gut gehen lassen!&#8217; Und ich glaube, danach sind sie Schlitten fahren gegangen.&#8221; &#8220;Das letzte war geflunkert&#8221;, hat Tim gesagt und hat gekichert. &#8220;Ich gebe es zu&#8221;, habe ich geantwortet, &#8220;aber der Rest ist wirklich wahr.&#8221;</p>
<p>Jetzt hat mich Tatjana nochmal angerufen. Sie hat gesagt: &#8220;Tim hat im Kindergarten ein Nutellabrot gegessen, und keiner hat es bemerkt. Die Erzieherinnen passen da eigentlich gut auf, und sie halten den Spray immer in Reichweite, damit man Tim bei einem Erstickungsanfall schnell behhandeln kann, wenn er doch einmal N&#252;sse essen sollte. Jetzt ist ihnen das aber entgangen. Tim hat &#252;berhaupt keine Symptome gezeigt und hat weiter gespielt, als ob nichts Besonderes passiert w&#228;re.&#8221;</p>
<p>Hinweis: Vorsicht bei schweren Allergien! Die &#220;berpr&#252;fung, ob eine Allergie verschwunden ist, kann au&#223;erhalb &#228;rztlicher Behandlungen lebensgef&#228;hrlich sein.</p>
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		<title>Hypnotherapie bei Brustkrebs?</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/07/18/1134/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einem Bekannten habe ich letzte Woche die folgende E-mail erhalten. Seine Frau (etwa 35 Jahre alt) war zu mir in Therapie gekommen, nachdem ein aggressives Karzinom in der Brust gefunden worden war, das bereits im Bereich der Brust gestreut hatte. Ihr Anliegen war, dass ich mit hypnotherapeutischen Mitteln die medizinische Behandlung unterst&#252;tzen sollte. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem Bekannten habe ich letzte Woche die folgende E-mail erhalten. Seine Frau (etwa 35 Jahre alt) war zu mir in Therapie gekommen, nachdem ein aggressives Karzinom in der Brust gefunden worden war, das bereits im Bereich der Brust gestreut hatte. Ihr Anliegen war, dass ich mit hypnotherapeutischen Mitteln die medizinische Behandlung unterst&#252;tzen sollte. Sie hatten sich, dem Rat der behandelnden &#196;rzte folgend, f&#252;r eine Brustamputation entschieden, wollten jedoch, gegen deren Meinung, keine Chemotherapie machen und nicht an der Erprobung eines neuen Medikamentes teilnehmen. Die Namen sind, wie &#252;blich, ver&#228;ndert.</p>
<p>Hallo Stefan,</p>
<p>vielen herzlichen Dank f&#252;r Deine Unterst&#252;tzung!<br />
Anke ist noch im Krankenhaus und kann den Termin morgen nicht wahrnehmen.<br />
Nach der OP war sie sichtlich erleichtert. Sie sagte mir, dass Abendbrot h&#228;tte ihr so gut geschmeckt, wie die letzten 3 Wochen nicht mehr. Der Schnellbefund hat ergeben, dass die W&#228;chtelymphknoten „heil“ sind. Das gibt uns ein ganzes St&#252;ck Beruhigung. Wir sind sicher, den richtigen Weg genommen zu haben.<br />
Ich kann es kaum in Worte fassen. Die Prognosen sahen anders aus. Ich bin &#252;berzeugt, dass das Gebet und Deine Therapie Wunder bewirkt haben. Bei dem Endergebnis bin ich zuversichtlich, dass dies ebenfalls positiv ausf&#228;llt.<br />
Das muss ich noch loswerden: Nachdem ich die Geschichten in Deinem Buch verschlungen habe (<a title="Zur Brillen-Geschichte" href="http://www.stefanhammel.de/blog/2007/06/03/188/" target="_self">die mit der Brille als Kr&#252;cke</a>) hatte ich immer mehr den Anschein, dass auf meiner Brille ein wei&#223;er Schleier liegt, obwohl ich sie geputzt habe.<br />
Seit Sonntag hatte ich diese nicht mehr auf der Nase. Ich f&#252;hle mich richtig gut damit.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Peter</p>
<p>Ich m&#246;chte ein paar Gedanken zum Verfahren anschlie&#223;en: In der Therapie habe ich die Frau unter anderem gebeten, sie m&#246;ge&#8230;</p>
<ul>
<li>ihr Immunsystem daf&#252;r loben, dass es schon lebenslang fast alle Krebszellen aussortiert und abgesondert hat</li>
<li>die Krebszellen auffassen als solche, die als Freunde des K&#246;rpers in bester Absicht etwas gewaltig &#252;bertreiben</li>
<li>allen Zellen ausrichten, sie sollen wachsen, bis sie an eine andere Zelle sto&#223;en und dann aufh&#246;ren</li>
<li>den Krebszellen erlauben, sich zur&#252;ckzubilden und am Leben zu bleiben, oder</li>
<li>andernfalls d&#252;rfe der K&#246;rper sie beseitigen.</li>
<li>sich regulierende Bilder vorstellen, die ihre K&#246;rperfunktionen neu aufeinander abstimmen, zum Beispiel die <a title="Zur Geschichte &quot;Ventile&quot;" href="http://www.stefanhammel.de/blog/2007/06/07/33/">Wirkung von Ventilen</a>.</li>
</ul>
<p>Das hypnotherapeutische Verfahren war sehr &#228;hnlich demjenigen bei einem<a href="http://www.stefanhammel.de/blog/2009/05/09/1059/"> anderen Patienten</a>, von dem ich (auf dessen ausdr&#252;ckliche Aufforderung hin) neulich berichtet habe.</p>
<p>Vorgestern hat Peter angerufen und mir mitgeteilt, dass die Laborbefunde vorliegen. Der entfernte Tumor werde nicht mehr als G3 sondern als G2 bewertet. Das hei&#223;t, dass sich der Tumor in der Laborauswertung als weniger verwachsen und verzweigt darstellt als in den Voruntersuchungen. Er wird daher, grob gesprochen, als weniger aggressiv angesehen. G1 steht f&#252;r leichte, G 2 f&#252;r mittlere, G3 f&#252;r starke und G4 f&#252;r extreme Verwachsungen.</p>
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		<title>Nachricht eines Klienten</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 15:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich die folgende Mail bekommen, die mich froh gemacht hat und mich wieder einmal zum Nachdenken bringt. Sehr geehrter Hr. Hammel, wie versprochen nochmal R&#252;ckmeldung von mir, bez&#252;glich der Weiterbehandlung meiner Erkrankung (Tumor im Oberbauch). Wie ich Ihnen ja schon mitgeteilt habe, hatte sich der Tumor trotz therapeutischer Sitzung bei Ihnen und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich die folgende Mail bekommen, die mich froh gemacht hat und mich wieder einmal zum Nachdenken bringt.</p>
<p>Sehr geehrter Hr. Hammel,</p>
<p>wie versprochen nochmal R&#252;ckmeldung von mir, bez&#252;glich der Weiterbehandlung meiner Erkrankung (Tumor im Oberbauch). Wie ich Ihnen ja schon mitgeteilt habe, hatte sich der Tumor trotz therapeutischer Sitzung bei Ihnen und der Einnahme von Glivec nicht weiter verkleinert und musste am 14.4.09 operativ entfernt werden. Bis zuletzt ging ich (und auch die &#196;rzte) davon aus, dass in Folge der Resektion des Tumors auch der &#252;berwiegende Teil des Magens sowie die Milz entfernt werden m&#252;ssten.</p>
<p>W&#228;hrend der Operation ergab sich, dass der Tumor lediglich an einer vergleichsweise kleinen Stelle am Magenfundus angewachsen war, so dass 90% des Organs erhalten geblieben sind. Die Milz war kaum befallen und ist auch noch da wo sie hingeh&#246;rt. Der Tumor wurde komplett entfernt (R 0 Resektion).</p>
<p>Endg&#252;ltige histologische Befunde liege noch nicht vor aber es sieht fast so aus, als ob das gesamte Tumorgewebe abgestorben ist. M&#246;glicherweise seien noch ein oder zwei Stellen im Tumor minimal aktiv gewesen, was zur Folge hat, dass keine weitere medikament&#246;se Behandlung n&#246;tig ist.</p>
<p>F&#252;r mich heisst das, ich kann im Grunde so weiterleben wie bisher, genau was ich mir gew&#252;nscht habe und was das Grobziel der therapeutischen Sitzungen bei Ihnen war.</p>
<p>Ich f&#252;hre einen grossen Teil des positiven Verlaufs dieser Geschichte auch auf Ihre Behandlung zur&#252;ck und danke Ihnen von ganzem Herzen. Bitte verwenden Sie diese Nachricht, wenn m&#246;glich, um Werbung f&#252;r Ihre Arbeit zu machen.<br />
Gott segne Sie.</p>
<p>Mit ergebenstem Dank, hochachtungsvoll</p>
<p>A. L.</p>
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		<title>Wertvolle Beratung: Vergebung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/04/26/1047/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der Therapie ist der Begriff eher in Vergessenheit geraten. Ich gebracuche den Begriff auch eher selten, weil er etwas gro&#223; und pathetisch klingen mag, und manchmal ist leichter, mit den Klienten viele kleine, vielleicht gar unscheinbare, Schritte aneinander zu reihen, bis man sich unversehens gemeinsam am Ziel findet.</p>
<p>Oftmals, so denke ich, geht es in der Therapie darum, zu lernen, das Recht auf Zorn und Groll, das Recht auf Wiedergutmachung, das Recht auf eine Entschuldigung oder S&#252;hne loszulassen und darauf zu verzichten, Gerechtigkeit (wie jeder selber sie versteht, wieder einzufordern. Vergebung kann auch bedeuten, nicht in der Vergangenheit, die niemand &#228;ndern kann, zu kreisen und Forderungen zu stellen, die sich nur durch eine Zeitreise in fr&#252;here Tage einl&#246;sen lie&#223;en. Oftmals geht es gar nicht um die moralische Frage, dass es &#8220;gut&#8221; sei, anderen zu vergeben. Oftmals ist das wichtigste an der Vergebung, einen selbstzerst&#246;rerischen Prozess zu beenden; denn derjenige, dem vergeben werden soll, hat m&#246;glicherweise mit der behaupteten Schuld gar kein Problem &#8211; oder ist wom&#246;glich selbst gar nicht mehr am Leben. Mit der Vergebung hat es aus therapeutischer Sicht aber die folgende Bewandnis:<span id="more-1047"></span></p>
<p>Als wir S&#228;uglinge waren, haben wir in uns unwillk&#252;rlich Abbilder aller Dinge und Personen geschaffen, die wir wahrgenommen haben. Und die Personen, die f&#252;r uns wichtig waren, bekamen ein Abbild von besonderer Intensit&#228;t. Man k&#246;nnte auch sagen, dass unsere Wirklichkeit bis heute nur aus diesen Abbildern besteht. Denn alles, was wir sagen k&#246;nnen &#252;ber die Welt ist, dass wir reden &#252;ber da, was die Welt in uns an Bildern und Gedanken erschaffen hat.</p>
<p>Die Abbilder wichtiger Menschen jedenfalls haben sich in uns eingepr&#228;gt mitsamt dem Verhalten dieser Menschen untereinander und uns gegen&#252;ber. Und aus ihrem Verhalten haben wir nach und nach geschlossen, wer wir sind. Identit&#228;t nennt man das, wenn ich ein Bild von mir habe, das mit dem Bild das andere von mir haben zu einem hohen Grad zur Deckung kommt &#8211; oder auch, wenn mein Bild von mir gestern und heute in etwa dasselbe ist, relativ unabh&#228;ngig davon, wer und was mir gerade begegnet. Die Bilder der Personen, die in meinem Leben wichtig sind, nennt man auch Introjekte, das hei&#223;t &#8220;hineingeworfene&#8221; Teilpers&#246;nlichkeiten. Denn meine Identit&#228;t besteht zun&#228;chst aus dem innerlich abgebildeten Sozialsystem der &#8220;inneren Leute&#8221;, die die &#228;u&#223;eren Leute widerspiegeln. Eine stabile Identit&#228;t bedeutet eine hohe Identit&#228;t (also ein hoher Deckungsgrad) im Bereich der Ideen, die meine inneren Figuren dar&#252;ber haben, wer ich bin.  Nat&#252;rlich bilden sich irgendwann auch Pers&#246;nlichkeitsanteile (oder Teilpers&#246;nlichkeiten) aus, die nicht genau einer bestimmten &#228;u&#223;eren Person entsprechen. Sie sind entsprungen als neue Pers&#246;nlichkeitsaspekte aus der gedanklichen Diskussion zwischen verschiedenen Introjekten oder aus Einfl&#252;ssen wie biographischen Erlebnissen, Medien und schwer fassbaren Zeitstr&#246;mungen. Es entstehen also synthetische neue Figuren, die zu dem inneren Team meiner Pers&#246;nlichkeitsaspekte mit eigenen &#8220;inneren Stimmen&#8221; beitragen.</p>
<p>Wenn ich nun einem Menschen nicht vergebe, bedeutet das auch, dass einige der Pers&#246;nlichkeitsanteile einander bek&#228;mpfen. Das ist ganz offensichtlich ein Schaden f&#252;r die Identit&#228;t der Person &#8211; und oftmals nur f&#252;r sie, wie etwa dann, wenn der Mensch, dem ich nicht verzeihen will (oder, wie &#246;fter zu h&#246;ren ist, &#8220;nicht kann&#8221;), l&#228;ngst verstorben ist und sich mutma&#223;lich an meinem Groll gar nicht mehr st&#246;rt. Aus Nachsicht und Verst&#228;ndnis eine Person im Nicht-Vergeben zu unterst&#252;tzen, scheint mir fahrl&#228;ssig &#8211; und zwar nicht, weil ich den vermeintlichen T&#228;ter schonen wollte, sondern weil das Opfer erst dann aufh&#246;rt, Opfer zu sein, wenn es aufh&#246;rt, sich als Opfer zu sehen.</p>
<p>Sinnvoll ist es, nach M&#246;glichkeiten eines inneren (und gelegentlich auch &#228;u&#223;eren) T&#228;ter-Opfer-Ausgleichs zu suchen, also zu ringen um den h&#246;chstm&#246;glichen Grad an gegenseitiger Anerkennung, an Respekt, an Vergebung, Vers&#246;hnung, schiedlich-friedlichem Auseinandergehen oder was immer in die Richtung zielen mag, dass die verfeindeten Pers&#246;nlichkeitsanteile keine Forderungen mehr aneinander stellen &#8211; weil die Personen es auch nicht mehr tun.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass der innere &#8220;T&#228;ter&#8221; nutzbar gemacht werden kann, ist n&#252;tzlich, weil ein gr&#246;&#223;erer Teil der Pers&#246;nlichkeit aktiv sein kann und ein m&#246;glichst kleiner Teil ausgegrenzt oder eingesperrt wird. Was immer dazu beitr&#228;gt, dass das innere &#8220;Opfer&#8221; t&#228;tig werden kann, ist wertvoll, weil es ebenfalls dazu beitr&#228;gt, dass ein m&#246;glichst gro&#223;er Teil der Pers&#246;nlichkeit gestaltend sein kann.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass es im Inneren Team m&#246;glichst keine &#8220;T&#228;ter&#8221; und &#8220;Opfer&#8221; mehr gibt, also, dass keine destruktiven inneren Dialoge mehr gef&#252;hrt werden, ist gut f&#252;r die Identit&#228;t. Manchmal ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Oftmals darf es niemand fordern, weil der Weg so schwierig ist und jede Forderung eines anderen Menschen hier eine Anma&#223;ung w&#228;re. Trotzdem, ich bleibe dabei: Wenn m&#246;glichst alle biographisch und synthetisch entwickelten Personen in mir an einem Tisch sitzen und vertrauensvoll miteinander im Gespr&#228;ch sind und alle gemeinsam handlungsf&#228;hig sind, dann ist das Ziel der Vergebung in mir erreicht.</p>
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		<title>Das Gesundungsspiel</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 10:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist eine Intervention zur St&#228;rkung des Immunsystems&#8230; entnommen aus dem &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;&#8230; gut geeignet zur Vorbeugung und &#220;berwindung von Infekten&#8230; mit solchen imagin&#228;ren Computerspielen kann man auch viele andere k&#246;rperliche, seelische und soziale Probleme meistern&#8230; viel Spa&#223; beim Ausprobieren! Paul liegt im Bett. Er langweilt sich. Er wartet darauf, dass er gesund wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist eine Intervention zur St&#228;rkung des Immunsystems&#8230; entnommen aus dem &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;&#8230; gut geeignet zur Vorbeugung und &#220;berwindung von Infekten&#8230; mit solchen imagin&#228;ren Computerspielen kann man auch viele andere k&#246;rperliche, seelische und soziale Probleme meistern&#8230; viel Spa&#223; beim Ausprobieren!</p>
<p>Paul liegt im Bett. Er langweilt sich. Er wartet darauf, dass er gesund wird. „Kann man nicht etwas machen, damit das schneller geht?“, fragt er. „Das braucht etwas Zeit“, erh&#228;lt er zur Antwort. „Es gibt &#252;brigens ein Computerspiel… wir haben es ja leider nicht hier, aber du kannst es dir bestimmt ganz gut vorstellen… da geht es genau darum: Die K&#246;rperpolizei ist unterwegs in den Blutgef&#228;&#223;en und im ganzen K&#246;rper und sucht nach den Verbrechern. Die Polizei, das sind gro&#223;e runde Kugeln mit Augen und scharfen Z&#228;hnen. Die Verbrecher sind kleine Kugeln, die sich zu verstecken versuchen. Wenn ein Polizist f&#252;nf von diesen kleinen Dingern gefressen hat, hat er gen&#252;gend Kraftpunkte gesammelt und kann sich in zwei Kugeln aufteilen. Dann jagen sie zu zweit und bald zu viert, zu acht, und so weiter. Man kann dieses Spiel in unterschiedlichen Geschwindigkeiten spielen. Nat&#252;rlich stellt man es so ein, dass die Polizisten m&#246;glichst schnell sind, aber doch auch alle Verbrecher erwischen und an keiner dieser kleinen Kugeln vorbeisausen. Wenn dir das gut gelingt, kannst du die Geschwindigkeit erh&#246;hen.  Es gibt dieses Spiel auf zehn Levels, also auf verschiedenen Geschicklichkeitsstufen. &#220;berlege, auf welcher Stufe du gerne anfangen m&#246;chtest; du willst nat&#252;rlich auch gewinnen! Schlie&#223;lich hat das Spiel ein ganz ausgefeiltes Grafikprogramm, und du kannst zwischen verschiedenen Darstellungsarten w&#228;hlen. Du kannst die Polizisten entweder durch die gro&#223;en und kleinen Adern sausen sehen oder durch eine Art Kanalisationssystem, das aussieht, wie eine gro&#223;e, komplizierte Wasserrutsche. Du kannst sie wie Murmeln durch eine Art Kugelbahn flitzen lassen, mit Aufz&#252;gen und Rolltreppen, oder du kannst sie in Raumschiffen mit &#220;berschallgeschwindigkeit durch ein gro&#223;es galaktisches Tunnelsystem schweben lassen. W&#228;hle aus, mit welchem Spiel du gerne beginnen m&#246;chtest und dr&#252;cke den Startknopf – jetzt!“</p>
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