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	<title>HYPS &#187; Identität</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Erektionsst&#246;rung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
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		<description><![CDATA[In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen. Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der n&#228;chsten Zeit m&#246;chte ich gerne ein paar der Situationen beschreiben, die in der Therapie auftauchen.</p>
<p>Ein Mann kam beispielsweise zu mir mit dem Wunsch, eine Erektionsst&#246;rung zu beheben. Das Problem sei erstmals aufgetreten, nachdem er mit seiner jetzigen Freundin zusammen sei. Er finde sie &#228;u&#223;erst attraktiv, sie allerdings beziehe das Problem auf sich und f&#252;hle sich sehr gekr&#228;nkt. Dadurch werde die Beziehung belastet.<br />
Nachfragen nach weiteren Problemen in der Partnerschaft und nach besonderen Ereignissen, die ausl&#246;send gewirkt haben k&#246;nnten, blieben ergebnislos. So erkl&#228;rte ich dem Mann, es w&#228;re m&#246;glich, dass die Schwierigkeit gewisserma&#223;en aus dem Nichts entstanden sei, sich selbst aufrechterhalte und nur eine einmalige Unterbrechung der kreisf&#246;rmigen Dynamik des Problems notwendig sei, um es zu beheben. Ich &#228;u&#223;erte die Gewissheit, dass das Symptom, wenngleich mit ung&#252;nstigem Ergebnis, eine gute Absicht verfolge und fragte ihn:<br />
Wenn der Pers&#246;nlichkeitsanteil, der das Symptom erzeugt, etwas Gutes f&#252;r ihn erreichen wolle, was w&#228;re dies? Welche Angst oder Bef&#252;rchtung dr&#252;ckt er aus, und wovor m&#246;chte er Sie folglich sch&#252;tzen?<br />
Ich bat ihn, mir die f&#252;nf ersten Impulse zu nennen, die ihm dazu einfielen. Der Mann erkl&#228;rte, das Erektionsproblem k&#246;nne die Angst ausdr&#252;cken, nicht m&#228;nnlich genug zu sein, seine Freundin zu kr&#228;nken, von ihr verlassen zu werden, dass seine Angst den Austausch von Z&#228;rtlichkeiten unm&#246;glich mache und dass er ein sexuelles Problem habe, das er nicht l&#246;sen k&#246;nnen werde.<br />
Ich notierte seine Antworten und las sie ihm einzeln nochmals vor.<br />
Nach dem Verlesen der ersten Antwort teilte ich ihm mit, ich spr&#228;che nun mit dem Pers&#246;nlichkeitsanteil, der diesen Satz hervorgebracht habe und lobte diesen Anteil f&#252;r sein Engagement zum Schutz des Klienten. Ich erkl&#228;rte, es best&#252;nde trotz bester Absicht von seiner Seite ein Missverst&#228;ndnis und seine Methode erbringe nicht das gew&#252;nschte Ergebnis und fragte ihn, ob er bereit w&#228;re, probeweise f&#252;r eine Woche still zu sein und zuzuschauen oder auch f&#252;r diese Zeit zum Wohl des Klienten probeweise das Gegenteil des Bisherigen zu tun. Wenn das Verhalten sich bew&#228;hrte, solle er anschlie&#223;end mehr desselben tun, wenn nicht, d&#252;rfe er zum bisherigen Muster zur&#252;ckkehren oder etwas Neues probieren. Er m&#246;ge sich des Kopfes des Klienten bedienen und seine Antwort durch Nicken oder Kopfsch&#252;tteln mitteilen. Der Pers&#246;nlichkeitsanteil stimmte dem zu.<br />
Dieselbe Vereinbarung traf ich mit den anderen vier Anteilen, von denen mir der Mann mitgeteilt hatte, dass sie seine Sexualit&#228;t blockierten.<br />
Die Erektionsst&#246;rung verschwand innerhalb der n&#228;chsten Tage.</p>
<p>Die Fallsituation habe ich beschrieben und weiterf&#252;hrend besprochen in: <a title="Zum Handbuch der therapeutischen Utilisation" href="http://www.amazon.de/Handbuch-therapeutischen-Utilisation-Psychotherapie-Familientherapie/dp/3608891080" target="_blank">Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Klett-Cotta, Stuttgart 2011</a>, S. 102ff.</p>
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		<title>Mit dem Gro&#223;herzog per Du</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 22:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Identität]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur gestrigen Geschichte passt diese, die sich  vor Jahren bei einem feierlichen Empfang im Badischen ereignet hat und mir aus gew&#246;hnlich gut informierter Quelle zugetragen wurde. Eine Studentin wurde mit dem badischen Gro&#223;herzog bekannt gemacht: „Darf ich vorstellen: Max von Baden.“ „Hallo“, sagte die junge Frau. „Ich bin die Christine aus Heidelberg.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur gestrigen Geschichte passt diese, die sich  vor Jahren bei einem feierlichen Empfang im Badischen ereignet hat und mir aus gew&#246;hnlich gut informierter Quelle zugetragen wurde.</p>
<p>Eine Studentin wurde mit dem badischen Gro&#223;herzog bekannt gemacht: „Darf ich vorstellen: Max von Baden.“ „Hallo“, sagte die junge Frau. „Ich bin die Christine aus Heidelberg.“</p>
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		<title>Der Pavian</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Doublebind]]></category>
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		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und w&#228;hrend dem Spritzengeben.</p>
<p>Eigentlich hie&#223; er Herr Albert. Aber wenn seine Sch&#252;ler von ihm redeten, dann nannten sie ihn nur „den Pavian“. Eines Morgens unterhielt er sich mit der Mutter eines Sch&#252;lers. „Guten Morgen, Herr Pavian“, sagte sie. Sie hatte es nicht anders gelernt.  „Ich hei&#223;e Albert“, erwiderte er &#228;rgerlich. „Ach so“, sagte die Frau. „Ich wollte dich nicht gleich duzen. Aber das ist in Ordnung. Ich hei&#223;e Helga.“</p>
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		<title>Spielend II</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/10/13/1891/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Resonanz im Saxophon erzeugt die zweite H&#228;lfte des Klanges, die Resonanz im Musiker die erste. (S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens, S. 234.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Resonanz im Saxophon erzeugt die zweite H&#228;lfte des Klanges, die Resonanz im Musiker die erste.</p>
<p>(<a title="Zum Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.klett-cotta.de/buch/Kinder-_und_Jugendliche/Handbuch_des_therapeutischen_Erzaehlens/5767" target="_blank">S. Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S. 234.)</p>
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		<title>Occupy Wall Street, oder: Aufkl&#228;rung heute</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/10/10/1879/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 22:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
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		<category><![CDATA[Webtipp]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Grund, warum wir hier sind, ist, weil wir genug haben von der Welt, &#8230; in der 1 % an die verhungernden Kinder geht. Das reicht, um uns ein gutes Gef&#252;hl zu geben. Nachdem wir die Arbeit und die Folter outgesourct haben. Und die Partneragenturen outsourcen unser Liebesleben t&#228;glich. Wir erkennen, dass wir f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Grund, warum wir hier sind, ist, weil wir genug haben von der Welt, &#8230; in der 1 % an die verhungernden Kinder geht. Das reicht, um uns ein gutes Gef&#252;hl zu geben. Nachdem wir die Arbeit und die Folter outgesourct haben. Und die Partneragenturen outsourcen unser Liebesleben t&#228;glich. Wir erkennen, dass wir f&#252;r eine lange Zeit unser politisches Engagement outgesourced haben. Wir wollen es zur&#252;ck.&#8221;</p>
<p>Das hat am Wochenende der Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Zizek in einer <a href="http://occupywallst.org/">Rede in Wall Street </a>ge&#228;u&#223;ert. Sehr bemerkenswert an dieser Occupy-Wall-Street-Bewegung scheint mir, dass diese Leute die Ursache der &#246;konomischen Misere vieler Amerikaner und vieler Menschen in anderen L&#228;ndern nicht ausschlie&#223;lich in einem Fehlverhalten von Politikern und Spekulanten sehen. Sie sehen die Ursache in einem System, von dem sie selbst ein Teil sind. Sie wollen dieses System ver&#228;ndern und dabei offenbar bei sich selbst anfangen.</p>
<p>Wer auf die <a href="http://occupywallst.org/">Website von Occupy Wall Street </a>schaut, findet dort auch deren Veranstaltungskalender. Am Wochenende gab es neben der Vorlesung des Philosophen und Kulturkritikers Zizek dort eine Vorlesung eines Philosophieprophessors aus der Schweiz &#252;ber &#8220;das Ende des Finanzdenkens und die transformation der globalen Klassenstruktur&#8221;. Gestern gab es eine Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Eingeborenen Amerikas, eine &#8220;Einf&#252;hrung in Basisdemokratie&#8221;, heute vermittelt eine Professorin &#8220;Grundlagen des Aktienmarktes&#8221;, danach gibt es einen Vortrag &#8220;Warum soziale Ungleichheit die Wirtschaft destabilisiert (und was wir dagegen tun k&#246;nnen)&#8221;.</p>
<p>Es ist bemerkenswert, dass diese Leute sich selbst als Teil des Systems, das sie unterdr&#252;ckt hat, wahrnehmen und daran arbeiten, sich ihre politische M&#252;ndigkeit von diesem Standpunkt aus aktiv zur&#252;ckerobern.</p>
<p>Das erinnert an die Gedanken, die Immanuel Kant vor langer Zeit ge&#228;u&#223;ert hat:</p>
<blockquote><p>Aufkl&#228;rung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unm&#252;ndigkeit. Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie&#223;ung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufkl&#228;rung.</p>
<p>Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so gro&#223;er Teil der Menschen, nachdem sie die Natur l&#228;ngst von fremder Leitung freigesprochen &#8230;, dennoch gerne zeitlebens unm&#252;ndig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vorm&#252;ndern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unm&#252;ndig zu sein. Habe ich ein Buch, das f&#252;r mich Verstand hat, einen Seelsorger, der f&#252;r mich Gewissen hat, einen Arzt, der f&#252;r mich die Di&#228;t beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bem&#252;hen. Ich habe nicht n&#246;tig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrie&#223;liche Gesch&#228;ft schon f&#252;r mich &#252;bernehmen.</p></blockquote>
<p>In der Medizin und Psychotherapie w&#252;nschen viele Patienten und Klienten weiterhin, dass der Fachmann oder die Fachfrau f&#252;r sie wissen m&#246;ge, was richtig ist. Ich werde nicht m&#252;de, meinen Klienten zu sagen: &#8220;Sie sind die K&#246;nigin! Sie sind der K&#246;nig. Die &#196;rzte und Berater und aucIhrychotherapeut &#8211; wir sind nur Ihre Minister.&#8221; Manchmalf&#252;ge ich noch hinzu: &#8220;Wir haben spezielle Erfahrung, die Ihre Erfahrung wertvoll erg&#228;nzt. Aber wir machen nur Vorschl&#228;ge, und Sie entscheiden, was Sie annehmen und was Sie verwerfen. Sie k&#246;nnen mich jederzeit entlassen.&#8221; Ich habe den Eindruck, manche Klienten verwundert das, und viele wollen das auch gar nicht. Sie wollen, dass ich f&#252;r sie entscheide, was gut ist.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck scheint die Zahl derer mehr zu werden, die nicht behandelt werden m&#246;chte, sondern beraten. Und die dann selbst entscheiden, was sie w&#228;hlen und was sie verwerfen. Indessen &#8211; sicher bin ich mir dar&#252;ber nicht. Ich wei&#223; nur, dass ich es mir w&#252;nsche.</p>
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		<title>Der laute Junge</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/06/1778/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 17:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kam einmal ein Junge und erz&#228;hlte mir: „Meine Eltern h&#246;ren mir nie zu. Sie bemerken mich nicht einmal.“ „Er redet st&#228;ndig und ununterbrochen. Er redet oft und viel. Er unterbricht andere im Gespr&#228;ch und will selbst nie unterbrochen werden“, erz&#228;hlten die Eltern. „Je lauter ich war, desto weniger haben sie zugeh&#246;rt“, sagte der Junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kam einmal ein Junge und erz&#228;hlte mir:</p>
<p>„Meine Eltern h&#246;ren mir nie zu. Sie bemerken mich nicht einmal.“</p>
<p>„Er redet st&#228;ndig und ununterbrochen. Er redet oft und viel. Er unterbricht andere im Gespr&#228;ch und will selbst nie unterbrochen werden“, erz&#228;hlten die Eltern.</p>
<p>„Je lauter ich war, desto weniger haben sie zugeh&#246;rt“, sagte der Junge sp&#228;ter. „Und je weniger sie zuh&#246;rten, desto lauter wurde ich.“ Dann wurde er leise und seine Eltern h&#246;rten ihm zu.</p>
<p>Die Wirkung der Sichtweisen und V erhaltensweisen innerhalb einer Familie verst&#228;rkt und erh&#228;lt sich oft kreisf&#246;rmig. In der Familientherapie spricht man von &#8220;zirk&#252;l&#228;rer Kausalit&#228;t&#8221; und &#252;berlegt, wie eine &#8220;Musterunterbrechung&#8221; in der Interaktion der Familie aussehen kann. Was k&#246;nnte ein Therapeut dazu beitragen, dass entweder der Junge oder seine Eltern oder beide sich f&#252;r eine kleine Weile derart anders verhalten, dass die jeweils andere Partei nicht mehr gleich wie bisher reagieren kann&#8230; so dass am Ende keiner mehr das Verhalten des anderen wie bisher deuten kann und keiner mehr wie bisher reagiert&#8230; weil jeder findet, der andere habe angefangen, mit seinem unguten Verhalten aufzuh&#246;ren&#8230;?</p>
<p>Quelle:<a title="Der Grashalm in der W&#252;ste" href="http://www.stefanhammel.de/das-halmbuch.html" target="_blank"> Der Grashalm in der W&#252;ste</a>, S.126, Stefan Hammel</p>
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		<title>Ein Baum ist ein Baum&#8230;</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 20:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin Ulrike Dauenhauer hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230; Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin <a title="Zur Praxis Doppelpunkt" href="http://www.doppelpunkt-praxis.de/therapeuten.php">Ulrike Dauenhauer </a>hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein Baum, einfach ein Baum, und ich versuche, Baum zu sein so gut ich kann. Noch nie in meinem langen Leben kam mir der Gedanke, ob ich wohl Baum genug sei, um eine Berechtigung zu haben, in diesem Wald zu stehen. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Noch nie habe ich mich gefragt, warum ich gerade in diesem Wald stehe. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich mir bisher keine Gedanken dar&#252;ber gemacht, ob die B&#228;ume neben mir wohl mehr oder weniger Biomasse produzieren als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Ich &#252;berlege nicht, ob die anderen B&#228;ume sch&#246;nere Bl&#228;tter haben oder besser gewachsen sind als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Die Zeiten sind sehr verschieden und damit auch die Bedingungen hier im Wald. Mal hat es viel Regen im Jahr, mal wenig. Mal hat es ganz viele K&#228;fer, die meine Bl&#228;tter fressen, mal wenig. Immer &#228;ndern sich die Bedingungen. Die Forscher k&#246;nnen das alles an meinen Jahresringen ablesen. Aber ich mache mir dar&#252;ber keine Gedanken. Wie immer die Bedingungen auch sind: Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich festgestellt, dass ich eine Buche bin und ich h&#246;rte von Mammutb&#228;umen. Ich w&#252;rde nie auf die Idee kommen, ein Mammutbaum sein zu wollen. Ich bin Buche so gut ich eine Buche sein kann. Sei Baum, einfach Baum, und das sei so gut es Dir m&#246;glich ist.&#8221; Dies sprach er und lie&#223; dazu sanft seine &#196;ste schwingen.</p></blockquote>
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		<title>Eine Geschichte vom Himmel</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 14:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
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		<description><![CDATA[Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Ostern euch allen! Also, diese Geschichte habe ich mir weder ausgedacht, noch hab ich sie erlebt. Ein Freund hat sie mir geschickt. Sie stammt von einem Autor namens Tilman Haberer. Ich mag diese Geschichte sehr, und ich dachte mir, weil heute Ostern ist, &#8230; oder vielleicht auch einfach sowieso &#8230; egal, ich m&#246;chte diese Geschichte gerne mit euch teilen. Also&#8230;</p>
<p>Ich stell&#8217; mir vor, ich bin gestorben, und ich stehe vor der T&#252;r des Himmels. Die ist, so nehme ich an, eine ganz normale T&#252;r an einem ganz normalen Haus. Aber ich wei&#223;, hinter der T&#252;r wohnt Gott. Ich habe ein ganz sch&#246;n mulmiges Gef&#252;hl im Bauch, schlie&#223;lich habe ich ja Gott noch nie von Angesicht zu Angesicht gegen&#252;bergestanden. Trotzdem fasse ich mir ein Herz und dr&#252;cke auf die Klinke.<br />
Ich brauche nicht lange zu warten, da geht die T&#252;r auf. Ich bin als erstes sehr &#252;berrascht, denn Gott sieht anders aus als ich erwartet habe. Er ist noch recht jung, noch keine 30, er ist ganz normal gekleidet, nicht anders als ich. Als er mich sieht, strahlt er mich an und sagt: &#8220;Mensch, Tilman, sch&#246;n, dass du da bist! Komm rein!&#8221; In demselben Moment, in dem ich Gott sehe, ist mein mulmiges Gef&#252;hl fort.<br />
Gott sieht sehr sympathisch aus, und ich merke sofort, dass er mich mag. Ich folge ihm in die Wohnung. Sie ist ziemlich einfach eingerichtet, aber sehr gem&#252;tlich. Sofort f&#252;hle ich mich wohl. Ich f&#252;hle mich zu Hause. Hier geh&#246;re ich hin. Gott bietet mir einen Platz an, dann stellt er zwei Weingl&#228;ser auf den Tisch und macht einen guten Frankenwein auf. Meine urspr&#252;ngliche Spannung und Nervosit&#228;t ist wie weggeblasen, und dann fangen wir an zu reden.<br />
Wir reden &#252;ber mein ganzes Leben, &#252;ber die guten und sch&#246;nen Erfahrungen, die ich gemacht habe, aber auch &#252;ber das, was nicht gut war, wo ich etwas falsch gemacht habe, wo mich andere falsch behandelt haben, wo ich gelitten habe und anderen Leid zugef&#252;gt habe. Aber aus der Art und Weise, wie Gott mit mir dar&#252;ber redet, merke ich: Das alles steht nicht zwischen uns, es trennt mich nicht mehr von Gott; ja, ich erkenne, was f&#252;r ein miserables Leben ich teilweise gef&#252;hrt habe. Aber ich wei&#223;: Gott tr&#228;gt mir das nicht nach. Gott nimmt mich einfach so, wie ich bin. Diese Erkenntnis tut gut, sie tut aber auch sehr weh. Gott hat mich einfach gern mit all dem, was ich verbockt habe, und das tut wirklich weh.</p>
<p>Ja, und dann sagt Gott zu mir: &#8220;So, jetzt gehen wir zu den anderen.&#8221; Und er steht auf und &#246;ffnet eine T&#252;r. Da steht eine gro&#223;e Festtafel, und da sitzen alle, die mir in meinem Leben lieb waren: meine Eltern, meine Freunde, und auch die, die mir nicht lieb waren. Aber ich sp&#252;re: Auch von denen trennt mich nichts mehr. Noch einmal rei&#223;t mich ein Schmerz fast in St&#252;cke. Ich sehe die Menschen, mit denen ich zusammen war. Und mir wird klar, wie viel Dummheit und Gemeinheit und Bosheit zwischen uns lag. Aber der Schmerz vergeht, und wir k&#246;nnen uns in die Augen sehen. Und dann beginnt das Fest. Und das ist der Himmel.</p>
<p>(Quelle: Andreas Ebert, Auf Schatzsuche. 12 Expeditionen ins Innere des Christentums, Claudius Verlag 1993, S. 14f.)</p>
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		<title>Die Seefrau an Land</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 08:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte habe ich in der Therapie verwendet bei Leuten, die einen organisch nicht erkl&#228;rbaren Schwindel hatten.(Anhaltenden Schwindel immer &#228;rztlich abkl&#228;ren lassen!) Das Bild ist auch geeignet f&#252;r die Therapie von Menschen in manchen Mobbing- oder Verlustsituationen und in anderen Therapien zum Thema Identit&#228;tsfindung (etwa im Umfeld von Beratungen zu Selbstsicherheit, Traumaerfahrungen und bei Borderline-Diagnosen). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte habe ich in der Therapie verwendet bei Leuten, die einen organisch nicht erkl&#228;rbaren Schwindel hatten.(Anhaltenden Schwindel immer &#228;rztlich abkl&#228;ren lassen!) Das Bild ist auch geeignet f&#252;r die Therapie von Menschen in manchen Mobbing- oder Verlustsituationen und in anderen Therapien zum Thema Identit&#228;tsfindung (etwa im Umfeld von Beratungen zu Selbstsicherheit, Traumaerfahrungen und bei Borderline-Diagnosen).</p>
<p>„Ich komme gerade von einem f&#252;nft&#228;gigen Segelt&#246;rn“, erz&#228;hlte die Frau. „Mein Kopf gaukelt mir vor, ich w&#228;re noch auf dem Schiff. Alles hier schaukelt und schwankt.“ „Ich war einmal in einem Schiffsmuseum“, antwortete der Mann. „Sie hatten dort eine Halterung f&#252;r Kerzen, so dass sie selbst auf hoher See stets aufrecht stehen bleiben. Die Halterung besteht aus drei ineinander gef&#252;gten Ringen, die miteinander verbunden sind, so dass jeder innerhalb des anderen frei drehbar ist. Der &#228;u&#223;ere Ring, der an einer Kette h&#228;ngt, ist senkrecht befestigt, der mittlere des gleichen, jedoch in rechtem Winkel quer zu ihm. Der innere Ring darin liegt waagerecht. In ihm befindet sich der Kerzenhalter, mit seinem Schwerpunkt unterhalb des Rings. Gleich, wie das Schiff nun schwankt, bewegen  sich die Ringe so, dass ihre Kerze aufrecht bleibt.“ „Jetzt ist der Schwindel weg“, sagte die Frau.</p>
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		<title>Der Grashalm in der W&#252;ste</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 15:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich in der Kinderpsychiatrie und habe den Kindern eine Geschichte erz&#228;hlt. Wir vergessen so oft, dass Menschen, die sich selbst und anderen M&#252;he bereiten, nicht nur aus ihren Problemen bestehen, sondern auch aus dem, was heil ist.Und wenn wir das Gesunde, Kraftvolle, Gl&#252;ckspendende im Leben der Kinder oder auch von uns selber pflegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Kinderpsychiatrie und habe den Kindern eine Geschichte erz&#228;hlt. Wir vergessen so oft, dass Menschen, die sich selbst und anderen M&#252;he bereiten, nicht nur aus ihren Problemen bestehen, sondern auch aus dem, was heil ist.Und wenn wir das Gesunde, Kraftvolle, Gl&#252;ckspendende im Leben der Kinder oder auch von uns selber pflegen, k&#246;nnte es sein, dass wir mehr erreichen, als wenn wir immer mehr Zeit auf die Behandlung des St&#246;renden verwenden. Nat&#252;rlich muss man zuweilen bei dem, was st&#246;rt, ankn&#252;pfen. Wenn man allerdings bei der Behandlung der St&#246;rung h&#228;ngen bleibt, ist man wahrscheinlich schon selbst ein Teil der St&#246;rung geworden. Denn wer sagt uns, dass die Reaktionen der Menschen auf das Problem nicht zu dem Problem ma&#223;geblich beitragen? Vielleicht kommen wir schneller zum Ziel, wenn wir das Unauff&#228;llige, Gesunde, Normale in den Vordergrund unserer Betrachtung stellen. Ich habe jedenfalls den Kindern die folgende Geschichte erz&#228;hlt.</p>
<p>Ein Mann durchquerte eine W&#252;ste. Rings um ihn her gab es nur Sand, Steine und Felsen, den leuchtend blauen Himmel und &#252;ber ihm die gl&#252;hend hei&#223;e Sonne. Auf der H&#228;lfte seines Weges geschah es, dass er Rast machen wollte und sich nach einem geeigneten Platz umsah.<span id="more-1610"></span> Etwas abseits des Weges fand er einen &#252;berh&#228;ngenden Felsen, der ihm Schatten bieten konnte f&#252;r die Zeit seiner Rast. Der Mann ging dorthin. Als er ankam, sah er etwas Ungew&#246;hnliches: Im Schatten dieses Felsens wuchs tats&#228;chlich ein Grashalm. „Nanu, wo kommst du denn her?“ fragte der Mann, und dann lachte er &#252;ber sich selbst: „In meiner Einsamkeit rede ich schon mit dem Gras. Es wird besser sein, ich untersuche einmal, wo der Grashalm herkommt.“ Er scharrte das Pfl&#228;nzchen aus dem Sand und legte es behutsam zur Seite. Dann grub er tiefer und tiefer. Auch wenn er nicht gerade auf eine sprudelnde Quelle traf, so war die Erde hier tats&#228;chlich etwas feucht. Als der Mann sich wieder auf den Weg machte, verga&#223; er nicht, den Grashalm wieder auf die feuchte Erde zu setzen. Mit ein paar Steinen baute er eine kleine Mauer davor, um die Pflanze vor dem Austrocknen durch den hei&#223;en W&#252;stenwind zu sch&#252;tzen. Dann setzte er seine Reise fort. Auf seinem R&#252;ckweg kam er wieder an der Stelle vorbei. Nat&#252;rlich schaute er nach, ob sein Pfl&#228;nzchen noch lebte. Er war sehr erfreut: Aus dem Grashalm war ein richtiges kleines Grasb&#252;schel geworden. Der Mann grub noch etwas tiefer in die Erde und drang in noch feuchteres Erdreich vor. Mit einem Tuch, zwei Pf&#228;hlen und ein paar Schn&#252;ren, die er f&#252;r die R&#252;ckreise mitgenommen hatte, verbesserte er den Windschutz f&#252;r seine Pflanze. Viele Jahre sp&#228;ter musste ein Freund dieses Mannes dieselbe W&#252;ste durchqueren. Da bat er den Freund: „Schau’ doch einmal nach, was aus meiner Pflanze geworden ist – ob sie noch da ist!“ Der Freund versprach es ihm. Als er von der Reise zur&#252;ckkehrte, berichtete er: „Aus deinem Grasb&#252;schel ist ein kleines St&#252;ck Wiese geworden. Andere Reisende haben die Stelle entdeckt. Sie haben die Mauer vergr&#246;&#223;ert und noch mehr Pf&#228;hle mit T&#252;chern dort aufgestellt. Jemand hat dort einen Brunnen gegraben und mit einem St&#252;ck Leder abgedeckt. Neben dem Brunnen w&#228;chst ein sch&#246;ner Feigenbaum. In seinen Bl&#228;ttern zirpte eine Grille.</p>
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