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	<title>HYPS &#187; Grundbegriffe</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Von den Sternen lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 21:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich das Manuskript zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; bei der Lektorin zur Korrektur abgegeben, das Anfang April kommenden Jahres bei Klett-Cotta erscheint. Trotzdem die Abgabe mich jetzt ein bisschen erleichtert, sind noch viele Feinarbeiten n&#246;tig. Der Kern des Buches besteht aus &#252;ber 60 kurzen Fallgeschichten aus der Beratungs- und Therapiearbeit, die auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich das Manuskript zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; bei der Lektorin zur Korrektur abgegeben, das Anfang April kommenden Jahres bei Klett-Cotta erscheint. Trotzdem die Abgabe mich jetzt ein bisschen erleichtert, sind noch viele Feinarbeiten n&#246;tig. Der Kern des Buches besteht aus &#252;ber 60 kurzen Fallgeschichten aus der Beratungs- und Therapiearbeit, die auf die Fragen hin untersucht werden: Was aus dem Leben der Klienten und was von ihren Problemen oder Symptomen (oder auch was von der aktuellen Beratungssituation) wird in der Therapie jeweils genutzt, um zu L&#246;sungen zu kommen. Und wie geht das? Wass wirkt befreiend an der Therapie? Und wie kann die Therapie so individualisiert werden, damit die Beratung so individuell wird wie die Klienten und ihre Geschichten es sind?</p>
<p>Einige Geschichten, die ich in dem Buch betrachte, handeln von Klienten mit Tinnitus. Davon m&#246;chte ich hier eine herausgreifen. Das war in diesem Fr&#252;hjahr&#8230;<span id="more-1604"></span><!--more--></p>
<p>Ein etwa 60j&#228;hriger Mann war wegen Tinnitus zu mir in Therapie gekommen. Er wirkte auf mich kaum hoffnungsvoll, eher m&#252;de und depressiv. In den zwei ersten Stunden machte die Therapie wenige Fortschritte. In der dritten Stunde hielt ich folgende Rede: „Ist es nicht seltsam, dass wir ein nerv&#246;ses Zucken der Augenlider ganz deutlich bemerken, wenn wir etwa unausgeschlafen sind und die Nerven sich nicht gen&#252;gend erholt haben, den Herzschlag, der viel st&#228;rker ist, aber fast nie wahrnehmen? Wir blenden ihn einfach aus. Und warum bemerken wir einen Schluckauf viel mehr als den Herzschlag, obwohl der Herzschlag eine weit gr&#246;&#223;ere Aktivit&#228;t von Muskeln und Nerven beansprucht? Und ist es nicht eigenartig, dass wir die Schl&#228;fenader, die doch direkt neben dem Trommelfell vorbei l&#228;uft, niemals h&#246;ren? Auch die blenden wir aus. Unseren Atem sp&#252;ren wir nur selten und h&#246;ren ihn fast nie, obwohl wir ihn doch st&#228;ndig f&#252;hlen und sehr oft auch h&#246;ren k&#246;nnten. Er bietet keine Neuinformation f&#252;r uns, er hat keinen Informationswert, darum vergessen wir ihn, und das ist gut so. Wir kommen auch nicht auf die Idee, uns &#252;ber unseren Atem zu &#228;rgern oder ihn belastend zu finden. Er geh&#246;rt einfach dazu. Wenn ich Sie fragen w&#252;rde, ob es Sie irgendwo juckt oder kribbelt, k&#246;nnten Sie mir bestimmt etwas dazu sagen, aber eben haben Sie noch nichts davon bemerkt. Ihre Augenlider schlagen mehrmals in der Minute, aber Sie bemerken Ihren Lidschlag sicher seltener als einmal am Tag. Ihr Unbewusstes wei&#223;, dass er da ist, aber ihr Bewusstes bemerkt davon nichts. Es braucht nichts davon zu wissen, ihr Lidschlag enth&#228;lt keine f&#252;r Sie relevante Information. Sie verschwenden keinen Gedanken daran, die Unterbrechung des Sehens als l&#228;stig zu empfinden. Sie sind es gewohnt, Sie bemerken es gar nicht. Dasselbe gilt auch f&#252;r andere Wahrnehmungen. Wenn Sie darauf achten w&#252;rden, wie oft im K&#246;rper ein Knochen knackt, etwa ein Fingerknochen, der Unterkiefer, das Knie oder ein Knochen der Wirbels&#228;ule, dann w&#228;ren Sie &#252;berrascht. Sie nehmen es nur selten wahr, es braucht Sie nicht zu interessieren, genauso wenig wie andere Dinge, die Sie in ihrem K&#246;rper h&#246;ren, etwa die Ger&#228;usche Ihres Darms, der sich &#252;brigens unabl&#228;ssig bewegt, ohne dass Sie das sp&#252;ren, obwohl sich nirgendwo im K&#246;rper mehr Nerven befinden als gerade im Bereich Ihres Darmes. Wenn Sie genau hinf&#252;hlen, k&#246;nnen Sie etwas von der Durchblutung Ihrer K&#246;rperteile bemerken, wie das Blut ununterbrochen durch sie hindurch str&#246;mt. Im Alltag bemerken Sie das nicht, es ist belanglos, Sie blenden es aus, genauso wie die Schlieren, die &#252;ber Ihr Gesichtsfeld ziehen. Im Auge haben Sie einen blinden Fleck, wo Sie nichts sehen, und auch den bemerken Sie nicht. Wenn Sie zuhause sitzen, bemerken Sie nur ganz selten das Ger&#228;usch der Heizung oder das der Autos, die drau&#223;en vor&#252;ber fahren, und w&#228;hrend Sie fernsehen, h&#246;ren Sie nicht die Sp&#252;lmaschine, die nebenan l&#228;uft. Ihr K&#246;rper kann laute Dinge leise h&#246;ren und leise Dinge laut. Und wenn Sie bei Nacht in den Sternenhimmel schauen, k&#246;nnen Sie im Augenwinkel einen Stern sehen, und wenn Sie darauf schauen, sehen Sie ihn nicht. Dann schauen Sie daneben, er ist wieder da, schauen hin, und der Stern ist weg. Manchmal k&#246;nnen Sie die Milchstra&#223;e nur im Augenwinkel sehen, wenn Sie darauf schauen, aber nicht. Und das ist mit anderen Wahrnehmungen genauso. Wenn Sie mitten in einen Schmerz hinein f&#252;hlen, wird er m&#246;glicherweise weniger. Manchmal meinen Sie, etwas geh&#246;rt zu haben, und wenn Sie hin horchen, ist es weg. So kann sich das Gewohnte umkehren, und die erwartete Wahrnehmung sich in ihr Gegenteil verwandeln, und all das ist ganz allt&#228;glich.“<br />
Ich fragte ihn:  „Was gibt es, was Sie mir im Moment gerne sagen m&#246;chten?“ „Ich wei&#223; nicht, es ist alles normal.“ „Was hei&#223;t das genau f&#252;r Sie: ‘Es ist normal?’&#8221; „Wie immer.“ „Und wie ist es jetzt gerade?“ „Wenn ich hinh&#246;re, wird der Ton leiser.“ „Ist das denn normal?“ Und er bemerkte, dass zuvor der Ton immer lauter geworden war, wenn er auf ihn geachtet hatte.</p>
<p>Aus: Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Stuttgart, Klett-Cotta 2011 (Erscheinungstermin Ende M&#228;rz / Anfang April).</p>
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		<title>Sch&#246;ne Arbeit an sch&#246;nen Orten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 16:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Systemisches]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten habe ich einige sch&#246;ne Seminare vereinbaren k&#246;nnen. Das hei&#223;t, ich hoffe, dass die Seminare sch&#246;n werden&#8230; Fest steht schon, dass die Seminarorte wundersch&#246;n sind: Bei der Sommerakademie auf der Bodenseeinsel Reichenau halte ich am 23.7.-25.7.10 das  &#8220;Geschichtenerfinder-Seminar &#8211; ein Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende&#8220;. Ein 2-Tages-Seminar &#8220;Metaphern in der hypno-systemischen Beratung&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten habe ich einige sch&#246;ne Seminare vereinbaren k&#246;nnen. Das hei&#223;t, ich hoffe, dass die Seminare sch&#246;n werden&#8230; Fest steht schon, dass die Seminarorte wundersch&#246;n sind:</p>
<p>Bei der <a title="Zur Sommerakademie Reichenau" href="http://www.sommerakademie-reichenau.de/" target="_blank">Sommerakademie </a>auf der <strong>Bodenseeinsel Reichenau</strong> halte ich am 23.7.-25.7.10 das  &#8220;<a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=121" target="_self">Geschichtenerfinder-Seminar</a> &#8211; ein Intensivwochenende f&#252;r Therapeuten und Beratende<strong></strong>&#8220;.</p>
<p>Ein 2-Tages-Seminar &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=116" target="_self">Metaphern in der hypno-systemischen Beratung</a>&#8221; halte ich beim <a title="Zum Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN)" href="http://www.lahn-bremen.de/" target="_blank">Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN) </a>in <strong>Bremen</strong>, am 26.-27.2.2011.</p>
<p>Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in <strong>Heidelberg</strong> halte ich am 7.3.-9.3.2011 ein dreit&#228;giges Seminar zur Wahrnehmung und Nutzung hypnotischer Prozesse im systemischen Alltag. Der Titel des Seminars ist <a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=117" target="_blank">&#8220;Trance, Rapport und Suggestionen</a> &#8211; Grundlagen der hypno-systemischen Beratung <strong> </strong>&#8220;.</p>
<p>Auf <a title="Zu Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/fortbildung/kurs_3450.htm" target="_blank">Burg F&#252;rsteneck </a>bei <strong>Fulda</strong> findet im Sommer 2011 unter gemeinsamer Leitung mit Anita Huge-St&#246;hr das 2,5-Tages-Seminar statt: &#8220;<a title="Zum Seminar &quot;Wie sag ich's meinem Kinde&quot;" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=122" target="_self">Wie sag ich’s meinem Kinde</a> <strong>– </strong>Bilder und Geschichten f&#252;r Kinder und Jugendliche&#8221;.</p>
<p>Beim <a title="Zum VPA" href="http://www.vpa.at/" target="_blank">VPA</a> in <strong>Wien</strong> biete ich am 1.4.-2.4.2011 sowie am 4.5.-5.5.2012 ein Seminar an mit Geschichten und therapeutischen Interventionen insbesondere f&#252;r Kinder und Jugendliche, die &#8220;Keinen Bock&#8221; und &#8220;Keine Ahnung&#8221; bekunden.</p>
<p>Beim <strong>Heidelberger</strong> <a title="Zum m.e.i. Heidelberg" href="http://www.meihei.de/" target="_blank">Milton-Erickson-Institut</a> halte ich am 5.2.-6.2.2011 wieder  ein zweit&#228;giges Seminar zu hypno-systemischer Metaphernarbeit und ma&#223;geschneiderten Geschichten.</p>
<p>Nach <strong>B&#252;lach bei Z&#252;rich</strong> hat mich <a title="Zur Website von Peter Allemann" href="http://www.peterallemann.ch/" target="_blank">Peter Allemann</a> eingeladen. Dort halte ich unter dem Titel <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=125" target="_self">„Da f&#228;llt mir eine Geschichte ein…“</a> ein Seminar &#252;ber <strong><strong></strong></strong>Therapeutisches Erz&#228;hlen f&#252;r Kinder und Jugendliche. Der Kurs findet statt  am 27.5.-28.5.2011.</p>
<p>In <strong>M&#252;nster</strong> biete ich am 23.9.-24.9.2011 mit dem Ausbildungsinstitut <a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/" target="_blank"> wint</a> wint  <a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/" target="_blank"></a>ein Seminar f&#252;r Logop&#228;den an: &#8220;Geschichtenerfinder -  eine Einf&#252;hrung in die Arbeit mit therapeutischen Geschichten&#8221;.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, viele von euch an einem dieser sch&#246;nen Orte zu sehen&#8230;</p>
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		<title>Seminar &#252;ber therapeutische Utilisation</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/26/1414/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 15:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswege]]></category>
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		<description><![CDATA[In der kommenden Woche, vom 1.2. bis 3.2.2010 (Montag bis Mittwoch), halte ich beim Institut f&#252;r Systemische Arbeiten (isa) in Chemnitz (siehe Men&#252;punkt Fortbildung Seminare / Utilisation) ein Seminar &#252;ber therapeutische Utilisation, also dar&#252;ber, wie man die Symptome und Probleme von Menschen wertsch&#228;tzt und gerade sie nutzt, um Ver&#228;nderungen hervorzubringen. Soweit ich h&#246;re, sind noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kommenden Woche, vom 1.2. bis 3.2.2010 (Montag bis Mittwoch), halte ich beim <a title="Zu isa Chemnitz" href="http://www.isa-chemnitz.de/" target="_blank">Institut f&#252;r Systemische Arbeiten (isa) in Chemnitz</a> (siehe Men&#252;punkt Fortbildung Seminare / Utilisation) ein Seminar &#252;ber therapeutische Utilisation, also dar&#252;ber, wie man die Symptome und Probleme von Menschen wertsch&#228;tzt und gerade sie nutzt, um Ver&#228;nderungen hervorzubringen. Soweit ich h&#246;re, sind noch Pl&#228;tze frei. Wer also Lust hat, sich anzumelden, kann dies in den n&#228;chsten Tagen noch tun. F&#252;r alle Interessierten folgen hier der Ausschreibungstext und die wichtigsten Informationen.</p>
<p>„Utilisation: Wie spanne ich das Problem vor die Karre der L&#246;sung?“</p>
<p>Utilisation ist die Kunst, ein Symptom, ein K&#246;rper- oder Charaktermerkmal des Klienten, oder ein anderes markantes Element der Problem- und Beratungssituation zu nutzen, um unwillk&#252;rlich und unwiderstehlich eine L&#246;sung herbeizuf&#252;hren.</p>
<p>Genutzt wird meist ein zentrales oder symboltr&#228;chtiges Element der Ausgangssituation, um das Weiter- bzw. Wieder-Auftreten des Problems unwahrscheinlich bis unm&#246;glich zu machen.</p>
<p>Klassische systemische Utilisationstechniken sind Symptom-verschreibungen, paradoxe Interventionen sowie manche Rituale und Hausaufgaben. Milton Erickson und andere Hypnotherapeuten haben weitere Techniken entwickelt, um durch Symptomverst&#228;rkung, Symptomverschiebung, paradoxe Logik, realistische und absurde Reframings, durch die Provokation von Reaktanz, das Erzeugen von Konfusion und Formen systematischer Desensibilisierung Merkmale des Problemsystems f&#252;r das Erzeugen eines L&#246;sungssystems nutzbar zu machen.</p>
<p>Das Seminar vermittelt diese Techniken anhand von vielen Beispielen, Demonstrationen und &#220;bungen und macht sie im systemischen Beratungsalltag spontan verf&#252;gbar.</p>
<p>Seminarschwerpunkte:</p>
<p>* Psychische und physische Symptome f&#252;r L&#246;sungen nutzen<br />
* Werte, Vorlieben, Sprache, Pers&#246;nlichkeitsmerkmale  nutzen<br />
* Aspekte der Beratungssituation f&#252;r die Probleml&#246;sung nutzen<br />
* Handlungen und Objekte als L&#246;sungsmetaphern einsetzen</p>
<p>Kursleiter: Stefan Hammel ist ausgebildet als Systemtherapeut (IGST/hsi), Hypnotherapeut nach Milton Erickson (MEG), als Evangelischer Theologe (Klinik- und Psychiatrieseelsorger) sowie als Heilpraktiker f&#252;r Psychotherapie. Er ist Leiter des Instituts f&#252;r Hypno-Systemische Beratung in Kaiserslautern, Referent verschiedener systemischer und hypnotherapeutischer Ausbildungsinstitute. Er ist Redakteur der Elternzeitschrift „KidsLife“, Autor des „Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens“, des Buchs und H&#246;rbuchs „Der Grashalm in der W&#252;ste“, der paartherapeutischen Landkarte „Insel der Liebe“ sowie des hypno-systemischen Blogs HYPS.</p>
<p>Ort:             Chemnitz</p>
<p>Termin:        1.-3. Februar 2010</p>
<p>Kosten:        280.-EUR inkl. 19% MWST</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Problem vor der Karre der L&#246;sung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/13/1347/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 1. &#8211; 3. Februar halte ich beim Institut f&#252;r Systemische Arbeiten (isa) in Chemnitz ein hypnosystemisches Seminar zum Thema &#8220;Utilisation &#8211; Wie spanne ich das Problem vor die Karre der L&#246;sung?&#8221; Ich glaube, es sind dort noch Pl&#228;tze frei. Wer Interesse hat und gerne N&#228;heres erfahren m&#246;chte, wendet sich entweder an das Institut in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. &#8211; 3. Februar halte ich beim <a title="Zu isa Chemnitz" href="http://www.isa-chemnitz.de" target="_blank">Institut f&#252;r Systemische Arbeiten (isa) in Chemnitz </a>ein hypnosystemisches Seminar zum Thema &#8220;Utilisation &#8211; Wie spanne ich das Problem vor die Karre der L&#246;sung?&#8221; Ich glaube, es sind dort noch Pl&#228;tze frei. Wer Interesse hat und gerne N&#228;heres erfahren m&#246;chte, wendet sich entweder an das Institut in Chemnitz oder direkt an mich. Die Kosten f&#252;r das dreit&#228;gige Seminar liegen bei 280,00 € incl. MWS. Wir freuen &#252;ber jede R&#252;ck- und Nachfrage! Hier folgt der Ausschreibungstext&#8230;</p>
<p>Utilisation ist die Kunst, ein Symptom, ein K&#246;rper- oder Charaktermerkmal des Klienten, oder ein anderes markantes Element der Problem- und Beratungssituation zu nutzen, um unwillk&#252;rlich und unwiderstehlich eine L&#246;sung herbeizuf&#252;hren.<br />
Genutzt wird meist ein zentrales oder symboltr&#228;chtiges Element der Ausgangssituation, um das Weiter- bzw. Wieder-Auftreten des Problems unwahrscheinlich bis unm&#246;glich zu machen.<br />
Klassische systemische Utilisationstechniken sind Symptomverschreibungen, paradoxe Interventionen sowie manche Rituale und Hausaufgaben. Milton Erickson und andere Hypnotherapeuten haben weitere Techniken entwickelt, um durch Symptomverst&#228;rkung, Symptomverschiebung, paradoxe Logik, realistische und absurde Reframings, durch die Provokation von Reaktanz, das Erzeugen von Konfusion und Formen systematischer Desensibilisierung Merkmale des Problemsystems f&#252;r das Erzeugen eines L&#246;sungssystems nutzbar zu machen.<br />
Das Seminar vermittelt diese Techniken anhand von vielen Beispielen, Demonstrationen und &#220;bungen und macht sie im systemischen Beratungsalltag spontan verf&#252;gbar.</p>
<p>Seminarschwerpunkte:<br />
- Psychische und physische Symptome f&#252;r L&#246;sungen gebrauchen<br />
- Vorlieben und Eigenarten von Klienten f&#252;r deren Ziele nutzen<br />
- Aspekte der Beratungssituation f&#252;r die Probleml&#246;sung nutzen<br />
- Handlungen und Objekte als L&#246;sungskatalysatoren einsetzen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wertvolle Beratung: Vergebung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/04/26/1047/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-State-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der Therapie ist der Begriff eher in Vergessenheit geraten. Ich gebracuche den Begriff auch eher selten, weil er etwas gro&#223; und pathetisch klingen mag, und manchmal ist leichter, mit den Klienten viele kleine, vielleicht gar unscheinbare, Schritte aneinander zu reihen, bis man sich unversehens gemeinsam am Ziel findet.</p>
<p>Oftmals, so denke ich, geht es in der Therapie darum, zu lernen, das Recht auf Zorn und Groll, das Recht auf Wiedergutmachung, das Recht auf eine Entschuldigung oder S&#252;hne loszulassen und darauf zu verzichten, Gerechtigkeit (wie jeder selber sie versteht, wieder einzufordern. Vergebung kann auch bedeuten, nicht in der Vergangenheit, die niemand &#228;ndern kann, zu kreisen und Forderungen zu stellen, die sich nur durch eine Zeitreise in fr&#252;here Tage einl&#246;sen lie&#223;en. Oftmals geht es gar nicht um die moralische Frage, dass es &#8220;gut&#8221; sei, anderen zu vergeben. Oftmals ist das wichtigste an der Vergebung, einen selbstzerst&#246;rerischen Prozess zu beenden; denn derjenige, dem vergeben werden soll, hat m&#246;glicherweise mit der behaupteten Schuld gar kein Problem &#8211; oder ist wom&#246;glich selbst gar nicht mehr am Leben. Mit der Vergebung hat es aus therapeutischer Sicht aber die folgende Bewandnis:<span id="more-1047"></span></p>
<p>Als wir S&#228;uglinge waren, haben wir in uns unwillk&#252;rlich Abbilder aller Dinge und Personen geschaffen, die wir wahrgenommen haben. Und die Personen, die f&#252;r uns wichtig waren, bekamen ein Abbild von besonderer Intensit&#228;t. Man k&#246;nnte auch sagen, dass unsere Wirklichkeit bis heute nur aus diesen Abbildern besteht. Denn alles, was wir sagen k&#246;nnen &#252;ber die Welt ist, dass wir reden &#252;ber da, was die Welt in uns an Bildern und Gedanken erschaffen hat.</p>
<p>Die Abbilder wichtiger Menschen jedenfalls haben sich in uns eingepr&#228;gt mitsamt dem Verhalten dieser Menschen untereinander und uns gegen&#252;ber. Und aus ihrem Verhalten haben wir nach und nach geschlossen, wer wir sind. Identit&#228;t nennt man das, wenn ich ein Bild von mir habe, das mit dem Bild das andere von mir haben zu einem hohen Grad zur Deckung kommt &#8211; oder auch, wenn mein Bild von mir gestern und heute in etwa dasselbe ist, relativ unabh&#228;ngig davon, wer und was mir gerade begegnet. Die Bilder der Personen, die in meinem Leben wichtig sind, nennt man auch Introjekte, das hei&#223;t &#8220;hineingeworfene&#8221; Teilpers&#246;nlichkeiten. Denn meine Identit&#228;t besteht zun&#228;chst aus dem innerlich abgebildeten Sozialsystem der &#8220;inneren Leute&#8221;, die die &#228;u&#223;eren Leute widerspiegeln. Eine stabile Identit&#228;t bedeutet eine hohe Identit&#228;t (also ein hoher Deckungsgrad) im Bereich der Ideen, die meine inneren Figuren dar&#252;ber haben, wer ich bin.  Nat&#252;rlich bilden sich irgendwann auch Pers&#246;nlichkeitsanteile (oder Teilpers&#246;nlichkeiten) aus, die nicht genau einer bestimmten &#228;u&#223;eren Person entsprechen. Sie sind entsprungen als neue Pers&#246;nlichkeitsaspekte aus der gedanklichen Diskussion zwischen verschiedenen Introjekten oder aus Einfl&#252;ssen wie biographischen Erlebnissen, Medien und schwer fassbaren Zeitstr&#246;mungen. Es entstehen also synthetische neue Figuren, die zu dem inneren Team meiner Pers&#246;nlichkeitsaspekte mit eigenen &#8220;inneren Stimmen&#8221; beitragen.</p>
<p>Wenn ich nun einem Menschen nicht vergebe, bedeutet das auch, dass einige der Pers&#246;nlichkeitsanteile einander bek&#228;mpfen. Das ist ganz offensichtlich ein Schaden f&#252;r die Identit&#228;t der Person &#8211; und oftmals nur f&#252;r sie, wie etwa dann, wenn der Mensch, dem ich nicht verzeihen will (oder, wie &#246;fter zu h&#246;ren ist, &#8220;nicht kann&#8221;), l&#228;ngst verstorben ist und sich mutma&#223;lich an meinem Groll gar nicht mehr st&#246;rt. Aus Nachsicht und Verst&#228;ndnis eine Person im Nicht-Vergeben zu unterst&#252;tzen, scheint mir fahrl&#228;ssig &#8211; und zwar nicht, weil ich den vermeintlichen T&#228;ter schonen wollte, sondern weil das Opfer erst dann aufh&#246;rt, Opfer zu sein, wenn es aufh&#246;rt, sich als Opfer zu sehen.</p>
<p>Sinnvoll ist es, nach M&#246;glichkeiten eines inneren (und gelegentlich auch &#228;u&#223;eren) T&#228;ter-Opfer-Ausgleichs zu suchen, also zu ringen um den h&#246;chstm&#246;glichen Grad an gegenseitiger Anerkennung, an Respekt, an Vergebung, Vers&#246;hnung, schiedlich-friedlichem Auseinandergehen oder was immer in die Richtung zielen mag, dass die verfeindeten Pers&#246;nlichkeitsanteile keine Forderungen mehr aneinander stellen &#8211; weil die Personen es auch nicht mehr tun.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass der innere &#8220;T&#228;ter&#8221; nutzbar gemacht werden kann, ist n&#252;tzlich, weil ein gr&#246;&#223;erer Teil der Pers&#246;nlichkeit aktiv sein kann und ein m&#246;glichst kleiner Teil ausgegrenzt oder eingesperrt wird. Was immer dazu beitr&#228;gt, dass das innere &#8220;Opfer&#8221; t&#228;tig werden kann, ist wertvoll, weil es ebenfalls dazu beitr&#228;gt, dass ein m&#246;glichst gro&#223;er Teil der Pers&#246;nlichkeit gestaltend sein kann.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass es im Inneren Team m&#246;glichst keine &#8220;T&#228;ter&#8221; und &#8220;Opfer&#8221; mehr gibt, also, dass keine destruktiven inneren Dialoge mehr gef&#252;hrt werden, ist gut f&#252;r die Identit&#228;t. Manchmal ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Oftmals darf es niemand fordern, weil der Weg so schwierig ist und jede Forderung eines anderen Menschen hier eine Anma&#223;ung w&#228;re. Trotzdem, ich bleibe dabei: Wenn m&#246;glichst alle biographisch und synthetisch entwickelten Personen in mir an einem Tisch sitzen und vertrauensvoll miteinander im Gespr&#228;ch sind und alle gemeinsam handlungsf&#228;hig sind, dann ist das Ziel der Vergebung in mir erreicht.</p>
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		<title>Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/04/04/699/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 20:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich das erste Exemplar in der Hand gehabt: Das &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;, in dem auch viele der Geschichten aus diesem Blog enthalten sind, ist frisch erschienen. Mit fast 370 Seiten ist es umfangreicher geworden, als urspr&#252;nglich geplant. Wie die Lektorin nach getaner Arbeit zu mir sagte: &#8220;Der Titel beschreibt das Konzept genau; es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich das erste Exemplar in der Hand gehabt: Das &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;, in dem auch viele der Geschichten aus diesem Blog enthalten sind, ist frisch erschienen. Mit fast 370 Seiten ist es umfangreicher geworden, als urspr&#252;nglich geplant. Wie die Lektorin nach getaner Arbeit zu mir sagte: &#8220;Der Titel beschreibt das Konzept genau; es ist wirklich ein &#8216;Handbuch&#8217;.&#8221; Das hei&#223;t, es fasst als Grundlagen- und Nachschlagewerk gleichzeitig umfassend und kompakt m&#246;glichst alles Wesentliche zum Thema zusammen. Die bibliographischen Angaben des Buches lauten:</p>
<p><a title="Zum Handbuch im Verlagsprogramm von Klett-Cotta" href="http://www.klett-cotta.de/psychologie_buecherg.html?&amp;tt_products=2239&amp;backPID=99" target="_blank">Stefan Hammel: Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens. Geschichten und Metaphern in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde, Coaching und Supervision. Klett-Cotta, Stuttgart 2009 (Reihe Leben Lernen).</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.stefanhammel.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/hammel_handbuch_600.jpg" target="_new"><img class="size-medium wp-image-707 aligncenter" title="Stefan Hammel: Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" src="http://www.stefanhammel.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/hammel_handbuch_600-192x300.jpg" alt="Stefan Hammel: Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" width="192" height="300" /></a></p>
<p>Das Handbuch enth&#228;lt:</p>
<ul>
<li>&#220;ber 230 kommentierte Geschichten</li>
<li>Psychotherapie, Kinder- &amp; Familientherapie, Heilkunde, Coaching</li>
<li>Detaillierte Erkl&#228;rung der Methodik des therapeutischen Erz&#228;hlens</li>
<li>Register zu Symptomen, Problemen, therapeutischen Methoden</li>
<li>367 Seiten</li>
</ul>
<p>Es kostet in Deutschland 34,90 € (Schweiz 59,00 SFr), und hat die ISBN 978-3-608-89081-5.</p>
<p>Der Verlag selbst beschreibt das Buch so:<span id="more-699"></span></p>
<p>F&#252;r alle g&#228;ngigen Therapieformen stellt die Einbeziehung therapeutischer Geschichten und Metaphern eine Bereicherung dar. Denn sie wirken direkt auf das Unbewusste. Das Handbuch bietet f&#252;r alle h&#228;ufig vorkommenden St&#246;rungen Texte an, die direkt &#252;bernommen oder auch abgewandelt werden k&#246;nnen, und es erkl&#228;rt, wie man sie sinnvoll einsetzt.</p>
<p>Geschichten und Metaphern wirken auf die Seele, denn sie sprechen unbewusste Instanzen in uns an. Die L&#246;sung eines Problems wird dem Unbewussten &#252;berlassen, dessen Suchm&#246;glichkeiten nachweislich reicher sind als das rationale Denken. Das »Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens« ist die erste umfassende Ver&#246;ffentlichung zu dieser kreativen Interventionsform. Sie bietet zweierlei:</p>
<ul>
<li>eine F&#252;lle vom Autor selbst erdachter therapeutischer Metaphern und Geschichten, aufgeschl&#252;sselt nach Problemstellungen und therapeutischen Zielen. Sie lassen sich wie Bausteine in die eigene therapeutische Arbeit integrieren.</li>
<li>einen Methodenteil, der z. B. Aufschluss dar&#252;ber gibt, wie Suggestion funktioniert, welche Erz&#228;hltypen wie wirken und wie Geschichten dialogisch entwickelt werden.</li>
</ul>
<p>Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aller Schulen und in Beratung T&#228;tige erwartet ein Fundus an Texten, die nach individuellem Bedarf abgewandelt werden k&#246;nnen und die therapeutische Arbeit elegant erg&#228;nzen.</p>
<p><a title="Stefan Hammel: Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens: Verlagstext als PDF" href="http://www.stefanhammel.de/fileadmin/downloads/pdf/Handbuch_Stefan_Hammel.pdf" target="_blank">Der Verlagstext als PDF</a></p>
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		<title>Wertvolle Beratung: Liebe</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/03/26/1018/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Liebe kann vieles hei&#223;en &#8211; von Diakonie bis Puff.&#8221; So h&#246;rte ich einen Pfarrer vor einiger Zeit sagen. Recht hat er: Es ist ein arg geschundenes Wort, und &#228;u&#223;erst ungenau zudem. Bei der Diskussion der Frage, welche Werte ein guter Therapeut oder eine gute Therapeutin f&#252;r die Arbeit mit den Klienten ben&#246;tigt, m&#246;chte ich diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Liebe kann vieles hei&#223;en &#8211; von Diakonie bis Puff.&#8221; So h&#246;rte ich einen Pfarrer vor einiger Zeit sagen. Recht hat er: Es ist ein arg geschundenes Wort, und &#228;u&#223;erst ungenau zudem. Bei der Diskussion der Frage, welche Werte ein guter Therapeut oder eine gute Therapeutin f&#252;r die Arbeit mit den Klienten ben&#246;tigt, m&#246;chte ich diesen Begriff trotzdem an die erste Stelle setzen. In der Kirche wird von N&#228;chstenliebe gesprochen. Ich nenne es Liebe zu den Menschen, mit denen wir es zu tun haben, und Sorgfalt im Umgang mit ihren Anliegen.</p>
<p>Ich habe den Eindruck, dass f&#252;r Psychotherapeuten ein fachkundiger, sachkundiger Umgang mit St&#246;rungsbildern (Krankheiten, problema-tischen Mustern) von Klienten im Vordergrund steht. Ich denke zwar, dass Sachkompetenz sehr wichtig ist, meine aber auch, dass jeder Mensch ein Individuum ist und es darum einen sachgerechten Umgang mit Menschen und ihren Problemen nicht gibt. Ich denke, dass Liebe zu Menschen die H&#228;lfte von guter Psychotherapie ausmacht.<span id="more-1018"></span></p>
<p>Allerdings ist Liebe f&#252;r mich etwas anderes als Empathie. Denn Empathie oder Mitgef&#252;hl mit dem Leiden von Menschen kann sie sehr leicht schw&#228;chen. Sie k&#246;nnen dadurch in einer passiven, erleidenden Rolle best&#228;rkt werden, anstatt in eine aktive, gestaltende Rolle &#252;berzugehen. Sie k&#246;nnen leicht Opfer ihres Schicksals bleiben, anstatt T&#228;ter ihres Lebens zu werden. Empathie ist auch f&#252;r den Therapeuten riskant: Wer oft mitschwingt mit depressiven oder s&#252;chtigen Menschen, wird deren Haltung und Erleben zunehmend selbst sp&#252;ren und kann davon gel&#228;hmt werden. Empathie ist in sozialen Berufen Burnout-Faktor Nr. 1.</p>
<p>Liebe bedeutet f&#252;r mich nicht Empathie, sondern alles von der Seite der Ressource, der Chance, der M&#246;glichkeit f&#252;r die Klienten zu sehen. Es bedeutet, m&#246;glichst alles zu wertsch&#228;tzen, was sie mir entgegenbringen und alles f&#252;r die Umsetzung ihrer Ziele zu nutzen. Es bedeutet, f&#252;r jeden Klienten zu sein und mich f&#252;r jeden einzusetzen und mir seine Ziele auf meine Fahnen zu schreiben &#8211; wenn ich sie nur irgend ethisch vertreten kann und daran glauben kann, dass wir sie erreichen k&#246;nnen. Und Liebe bedeutet, dass ich vom Klienten her denke: Was w&#252;nscht <em>er</em> sich, was sind <em>seine</em> Ziele, was entspricht <em>seinen</em> Werten, wor&#252;ber ist <em>er</em> gl&#252;cklich?</p>
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		<title>&#8220;Aus Rosen Schei&#223;e machen&#8221;</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/03/08/976/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 23:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhin habe ich ein Hypnotherapieseminar gehalten. In diesem Rahmen habe ich erkl&#228;rt, was ein Reframing ist. &#8220;Man kann alles wertvoll machen, wenn man es recht betrachtet. Die Familientherapeutin Virginia Satir nannte das &#8216;Aus Schei&#223;e Rosen machen&#8217;&#8220;, sagte ich. &#8221;Lasst uns dazu gleich einmal eine &#220;bung dazu machen&#8230;&#8221; &#8220;Moment&#8221;, sagte eine Teilnehmerin, &#8220;ich muss auf die Toilette&#8221;. &#8220;Dass ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhin habe ich ein Hypnotherapieseminar gehalten. In diesem Rahmen habe ich erkl&#228;rt, was ein Reframing ist. &#8220;Man kann alles wertvoll machen, wenn man es recht betrachtet. Die Familientherapeutin Virginia Satir nannte das <a href="http://www.stefanhammel.de/blog/2007/07/04/15/" target="_blank">&#8216;Aus Schei&#223;e Rosen machen&#8217;</a>&#8220;, sagte ich. &#8221;Lasst uns dazu gleich einmal eine &#220;bung dazu machen&#8230;&#8221; &#8220;Moment&#8221;, sagte eine Teilnehmerin, &#8220;ich muss auf die Toilette&#8221;. &#8220;Dass ihr das ausgerechnet nach diesem Satz einf&#228;llt&#8221;, meinte ich. &#8220;Aber wir h&#246;ren und reden ja immer auf mehreren Ebenen, metaphorisch und w&#246;rtlich.&#8221; Erst jetzt bemerkte ich, was die Wahl <em>meiner</em> Worte geleitet hatte: Vor mir auf dem Tisch stand ein gro&#223;er Strau&#223; Rosen.</p>
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		<title>Qué es hipnosis?</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/01/15/825/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tranceinduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Trancephänomene]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Schweizer Kollege Hans Egli hat eine spanische &#220;bersetzung der MP3 unter dem Titel &#8220;Was ist Hypnose?&#8221; angefertigt, wof&#252;r ich ihm sehr herzlich danke! Hans Egli lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Psychologe in Mexiko und verwendet die MP3 zu Demonstrationszwecken f&#252;r Menschen, die an Hypnose und Hypnotherapie interessiert sind. Er verwendet sie gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Mein Schweizer Kollege Hans Egli hat eine spanische &#220;bersetzung der MP3 unter dem Titel &#8220;Was ist Hypnose?&#8221; angefertigt, wof&#252;r ich ihm sehr herzlich danke! Hans Egli lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Psychologe in Mexiko und verwendet die MP3 zu Demonstrationszwecken f&#252;r Menschen, die an Hypnose und Hypnotherapie interessiert sind. Er verwendet sie gerne auch f&#252;r Leute, die skeptisch sind, ob sie &#8220;hypnotisierbar&#8221; seien oder die, verunsichert durch die Showhypnose, Aufkl&#228;rung &#252;ber den therapeutischen Hypnoseansatz w&#252;nschen. Die deutsche Fassung der MP3 findet sich bei den Downloads auf dieser Seite unter dem Titel <a class="intern" href="http://stefanhammel.de/?id=23" target="_top"><span style="color: #800000;">&#8220;Was ist Hypnose?&#8221;</span></a>.</p>
<p><span lang="ES-MX"><strong>El siguiente audio en mp3 dura aproximadamente 17 minutos y usted puede bajarlo sin costo a su computadora. Para escucharlo póngase cómodo y procure que nada le interrumpa, ni el teléfono ni nadie. Al escuchar el audio ponga atención al efecto que ejerce sobre su cuerpo y su mente. En esa breve presentación hipnótica se trata de llamar su atención a los fenómenos naturales del trance. Lo único que se le sugiere en esa demostración de hipnosis es que sea feliz.</strong></span></p>
<p><span lang="ES-MX"><strong>Le deseo que disfrute la experiencia!</strong></span></p>
<p><strong>Autor: Stefan Hammel  </strong></p>
<p><strong><span lang="ES-MX">Traducción y adaptación al español: Hans Egli  </span></strong></p>
<div>Download: <a href="http://stefanhammel.de/fileadmin/downloads/free/01_Qu__es_hipnosis.mp3" target="_self">&#8220;Qué es hipnosis?&#8221;</a></div>
</div>
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		</item>
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		<title>Im Lande Begonien</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/02/11/420/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/02/11/420/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 20:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Reisender musste ich einmal das Land Begonien durchqueren.  Sie haben dort einen wirklich seltsamen Brauch. Es gibt dort n&#228;mlich an den Stra&#223;en und Wegen des Landes keinerlei Hinweisschilder,  die dir helfen k&#246;nnten, von Dorf zu Dorf oder von einer Stadt zur n&#228;chsten zu finden. An jeder Stra&#223;enkreuzung aber stehen Blumen, die du fragen kannst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Reisender musste ich einmal das Land Begonien durchqueren.  Sie haben dort einen wirklich seltsamen Brauch. Es gibt dort n&#228;mlich an den Stra&#223;en und Wegen des Landes keinerlei Hinweisschilder,  die dir helfen k&#246;nnten, von Dorf zu Dorf oder von einer Stadt zur n&#228;chsten zu finden. An jeder Stra&#223;enkreuzung aber stehen Blumen, die du fragen kannst, um von ihnen Auskunft zu erhalten.  Nach der Art, wie sie dir Auskunft geben, unterscheidet man Weiser, Wegweiser und Hinweiser.  Die Hinweiser sind besonders angenehm f&#252;r all jene Reisenden, die nur einfach m&#246;glichst schnell und bequem zu ihrem Ziel kommen wollen. Sie sagen dir freundlich, wohin du gehen sollst.  Die Wegweiser sind oft grob und ungehobelt in ihrer Sprache.  Sie k&#246;nnen sehr geh&#228;ssig klingen. Nichtsdestoweniger k&#246;nnen auch sie sehr n&#252;tzlich sein. Sie sagen dir, wohin du keinesfalls gehen sollst, so du Ungl&#252;ck und Verderben von dir fernhalten willst.  Die Weiser schlie&#223;lich reden zu dir auf seltsame Art.  Sie sprechen in R&#228;tseln.  Sie beginnen, dir einen Weg zu weisen und fahren fort mit dem anderen.  Sie erz&#228;hlen dir vom Ziel, doch  nicht, wie du dieses erreichst. Sie stellen dir Fragen anstatt dir zu antworten.  Sie erz&#228;hlen dir Dinge, deren Sinn du erst sp&#228;ter verstehst. Manche Reisende halten das, was die Weiser sagen, f&#252;r lauter unn&#252;tzes Zeug.  Doch einige finden erst durch die Weiser ihr Ziel.</p>
<p>Drei Arten von Geschichten gibt es, die therapeutisch wirken: Die einen geben dir ein Vorbild, wie du handeln sollst, die zweiten geben dir ein Zerrbild, wie du keineswegs handeln sollst, die dritten geben dir ein R&#228;tselbild, das dich auf die Suche nach dem richtigen Weg sendet. Es k&#246;nnen Beispielgeschichten oder Metaphern sein, mit denen Menschen einander leiten, aber immer wieder nehmen sie diese drei Formen an. Wir tr&#228;umen auch so in der Nacht: Wir tr&#228;umen in L&#246;sungstr&#228;umen, Alptr&#228;umen und R&#228;tseltr&#228;umen.</p>
]]></content:encoded>
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