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	<title>HYPS &#187; Gedächtnistraining</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Good Vibrations</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich mit den Korrekturen zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; besch&#228;ftigt, das im April bei Klett-Cotta erscheint. Das Buch enth&#228;ltFallbeispiele und Erkl&#228;rungen dazu, wie man in der Therapie gerade die Dinge f&#252;r die Ziele der Klienten nutzen kann, die auf den ersten Blick unn&#252;tz, l&#228;stig oder geradezu sch&#228;dlich erscheinen. Dazu geh&#246;ren nat&#252;rlich die Erfahrungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bin ich mit den Korrekturen zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; besch&#228;ftigt, das im April bei Klett-Cotta erscheint. Das Buch enth&#228;ltFallbeispiele und Erkl&#228;rungen dazu, wie man  in der Therapie gerade die Dinge f&#252;r die Ziele der Klienten nutzen kann, die auf den ersten Blick unn&#252;tz, l&#228;stig oder geradezu sch&#228;dlich erscheinen. Dazu geh&#246;ren nat&#252;rlich die Erfahrungen, deretwegen die Leute in Therapie gekommen sind, zum anderen aber auch ganz allt&#228;gliche St&#246;rungen. Ich gebe einmal ein Beispiel.</p>
<p>Eine Frau wollte gerne hypnotisiert werden, weil sie sich nur schwer konzentrieren k&#246;nne, Ged&#228;chtnisprobleme habe und sich meistens verwirrt f&#252;hle. Die ersten Therapiestunden ergaben, dass es gen&#252;gend famili&#228;re Probleme gab, um diese Schwierigkeiten zu erkl&#228;ren. Die Frau w&#252;nschte sich jedoch eine Therapie, die die ihre Familiensituation unber&#252;cksichtigt lassen sollte. Ich erkl&#228;rte ihr, ich hielte zwar grunds&#228;tzlich ein anderes Vorgehen f&#252;r angezeigt, ihrem ausdr&#252;cklichen Wunsch entsprechend werde ich aber mit ihr daran arbeiten, ihre mentalen Prozesse so weit als m&#246;glich zu optimieren, ohne ihre Familienbeziehungen und die sich daraus ergebenden Probleme zu bearbeiten.<br />
Nach einigen S&#228;tzen der Hypnoseinduktion begann, f&#252;r mich unvorhergesehen, im Keller ein Handwerker mit einer Schlagbohrmaschine eine Wand zu durchbohren. Minutenlang vibrierte das Haus, und der L&#228;rm war so gewaltig, dass ich sehr laut reden musste, um f&#252;r die Klientin h&#246;rbar zu bleiben. Ich sagte:<br />
„Manchmal geschieht es, dass etwas Unvorgesehenes unser Leben ersch&#252;ttert, und wir merken erst einen Augenblick sp&#228;ter, dass es etwas Gutes ist, was mit uns geschieht. Es ist, als ob in uns etwas zurecht ger&#252;ttelt wird, so dass in unserem K&#246;rper und Geist etwas vibriert und unsere geistigen F&#228;higkeiten aktiviert. In uns kommt etwas zum Schwingen und eine gute Resonanz bringt in uns alle Gedanken an den richtigen Platz, alle Erinnerungen und all unser Wissen werden dadurch aufger&#228;umt, werden neu geordnet und dadurch neu auffindbar.“<br />
Einige Tage sp&#228;ter sagte eine andere Frau, die mit dieser Klientin befreundet war, zu mir: „Meine Freundin hat gesagt, Sie hatten einen Handwerker im Haus, der mit einer Maschine gearbeitet hat, und das sei so wohltuend gewesen.“</p>
<p>(Aus: Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Stuttgart, Klett-Cotta 2011)</p>
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		<title>Gedanken vorlesen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/02/09/1459/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Klientin hat mir heute eine Mail geschickt mit dem Titel  &#8220;Spruch von meinem Sohn&#8221;: &#8220;Ich sag immer, was ich denke, damit ich besser h&#246;re, was ich wei&#223;.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Klientin hat mir heute eine Mail geschickt mit dem Titel  &#8220;Spruch von meinem Sohn&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich sag immer, was ich denke, damit ich besser h&#246;re, was ich wei&#223;.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Laufen lernen, und tanzen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich eine Frau in Hypnosetherapie, die nach einer Hirnblutung mit halbseitiger L&#228;hmung die Wiedereingliederung ins Berufsleben anstrebt. Sie wollte Unterst&#252;tzung wegen depressiver Tendenzen, aber auch ein mentales Training, das ihr bei der weiteren Zur&#252;ckgewinnung ihrer Handlungsf&#228;higkeit auf der rechten K&#246;rperh&#228;lfte helfen konnte. Sie ist Lehrerin und Mutter zweier Teenager und berichtete mir, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich eine Frau in Hypnosetherapie, die nach einer Hirnblutung mit halbseitiger L&#228;hmung die Wiedereingliederung ins Berufsleben anstrebt. Sie wollte Unterst&#252;tzung wegen depressiver Tendenzen, aber auch ein mentales Training, das ihr bei der weiteren Zur&#252;ckgewinnung ihrer Handlungsf&#228;higkeit auf der rechten K&#246;rperh&#228;lfte helfen konnte. Sie ist Lehrerin und Mutter zweier Teenager und berichtete mir, dass sie fr&#252;her gerne geritten und geschwommen sei.</p>
<p>Ich redete mit ihr dar&#252;ber, dass sie zwei Kindern das Laufen beigebracht habe und wisse, dass es gut ist, die Kinder bei R&#252;ckschl&#228;gen nicht zu schimpfen, sondern zu ermutigen. Dann erz&#228;hlte ich ihr etwas &#252;ber die M&#252;hen des Laufenlernens, wie viele Dinge dabei koordiniert werden m&#252;ssen, und wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist und wie wunderbar es ist, dass ihre S&#246;hne wie auch sie selbst das gelernt hat. Ich habe ihr gesagt, dass ihre gel&#228;hmte K&#246;rperseite sei wie eine Tochter, die das Laufen lern, und ihre gesunde Seite wie die M&#252;tter, die das schon k&#246;nne und der Tochter beibringe, und dass diese Mutter ganz gewiss wisse, wie gut es ist, aus Liebe Geduld mit diesem langen Prozess zu haben und die andere Seite mit genau der Liebe und Geduld beim Lernen zu unterst&#252;tzen, die sie gegen&#252;ber ihren S&#246;hnen gezeigt hatte und gegen&#252;ber einer Tochter zeigen w&#252;rde.</p>
<p>W&#228;hrend ich redete, klingelte ihr Mobiltelefon und zog einen Teil ihrer Aufmerksamkeit auf sich. Der Klingelton war eine Salsamelodie, und so begann ich davon zu erz&#228;hlen, dass sie diesen Kl&#228;ngen entspannt lauschen k&#246;nne, und nichts zu tun brauche, sondern nur an einen Urlaub denken in einem Land, in dem diese Musik gespielt wird, oder auch daran, wie sie selbst fr&#252;her getanzt hat und wieder tanzen wird. Ich erz&#228;hlte davon, wie die Bewegungen, die sie wieder neu erlernt anfangs nur als Vorstellungen in ihrem Inneren bestehen, aber als Vorstellungen, die Impulse auf ihre Muskeln &#252;bertragen, und diese Impulse ziehen immer st&#228;rkere Wirkungen nach sich, bis sie in eine sichtbare Muskelbewegung &#252;bergehen, selbst dort, wo vorher keinerlei Regung sichtbar war. W&#228;hrend ich redete, begann das Handy wieder zu klingeln, und wieder. Jedesmal, wenn es klingelte, erz&#228;hlte ich vom Tanzen, das als Vorstellung im Kopf beginnt und das Impulse an die Muskeln erzeugt, die die Beweglichkeit erh&#246;hen, bis sie eines Tages tats&#228;chlich wieder tanzt wie fr&#252;her. Und zwischendurch erz&#228;hlte ich davon, wie sie als Kind schon mit gro&#223;er M&#252;he das Laufen erlernte, mit vielen R&#252;ckschl&#228;gen, aber unerm&#252;dlich, in dem Wissen, was andere gelernt haben, das lerne ich auch. Ich werde gehen lernen, und laufen lernen, und irgendwann werde ich tanzen.</p>
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		<title>Das ausgewechselte Ged&#228;chtnis</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Freund erz&#228;hlte mir neulich, er habe fr&#252;her ein ausgezeichnetes Ged&#228;chtnis gehabt, jetzt aber sei sein Ged&#228;chtnis schlecht geworden. Beispielsweise habe er fr&#252;her einmal ein Lied verfasst, das er gerne wieder einmal singen wolle, aber er habe den gr&#246;&#223;ten Teil des Liedes vergessen. Ich laberte ihn mit einem Vortrag &#252;ber sein Ged&#228;chtnis in Trance. Sinngem&#228;&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Freund erz&#228;hlte mir neulich, er habe fr&#252;her ein ausgezeichnetes Ged&#228;chtnis gehabt, jetzt aber sei sein Ged&#228;chtnis schlecht geworden. Beispielsweise habe er fr&#252;her einmal ein Lied verfasst, das er gerne wieder einmal singen wolle, aber er habe den gr&#246;&#223;ten Teil des Liedes vergessen.</p>
<p>Ich laberte ihn mit einem Vortrag &#252;ber sein Ged&#228;chtnis in Trance. Sinngem&#228;&#223; sagte ich zu ihm: „Wenn du fr&#252;her einmal ein gutes Ged&#228;chtnis hattest, dann hast du es auch jetzt. Du hast nur gerade keinen Zugang dazu. Das liegt wahrscheinlich daran, dass du behauptest, kein gutes Ged&#228;chtnis zu haben, so dass du glaubst es sei so, so dass es auf einer oberfl&#228;chlichen Ebene tats&#228;chlich so ist. Wenn du dir stattdessen Geschichten dar&#252;ber erz&#228;hlst, wie gut dein Ged&#228;chtnis ist, wirst du innerhalb von Minuten bemerken k&#246;nnen, dass dein Ged&#228;chtnis besser wird. Tats&#228;chlich ist dein Ged&#228;chtnis immer gut, wenn es dir wichtig ist, dich zu erinnern. Wenn es scheinbar nicht gut ist, dann ist es dir nur gerade nicht wichtig, dich an etwas zu erinnern – oder es ist dir eine Zeitlang nicht wichtig gewesen, dich zu erinnern, und danach hast du deine Meinung dar&#252;ber ge&#228;ndert, und es ist dir erst sp&#228;ter wieder wichtig geworden. Du kannst das Ged&#228;chtnis f&#252;r dieses Lied aber wiedergewinnen. Schreib einfach die Zeilen und Fragmente auf, die du noch wei&#223;t, in der Reihenfolge, die du am ehesten f&#252;r richtig h&#228;ltst. Dann besch&#228;ftigt sich dein Unbewusstes nur noch mit den Zeilen, die noch fehlen, und es hat seine Br&#252;ckenpfeiler gebaut von den Zeilen, die du schon bewusst wei&#223;t zu denen, die du noch finden willst. Das ist wie ein Puzzle, das immer leichter zu l&#246;sen ist, je mehr Teile du schon gef&#252;nden und ineinandergef&#252;gt hast.</p>
<p>Der Freund sagte: Das probiere ich aus. Er suchte sich Stift und Papier und begann zu schreiben. Nach f&#252;nf Minuten nahm er seine Gitarre und sang das ganze Lied.</p>
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		<title>Puzzlespiel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/12/04/666/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beschreibungen wie die folgende verwende ich &#246;fter, wenn ich mit jemandem ein Lerntraining zu machen habe, etwa im Zusammenhang mit Pr&#252;fungsvorbereitungen, aber auch zur Unterst&#252;tzung von Schlaganfallgesch&#228;digten. Die Grundidee stammt aus dem &#8220;Handbook of Hypnotic Suggestions and Metaphors&#8221;, herausgegeben von D. C. Hammond. Hast du schon einmal Puzzle gespielt? Mit diesen kleinen Teilen, die allesamt in einander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beschreibungen wie die folgende verwende ich &#246;fter, wenn ich mit jemandem ein Lerntraining zu machen habe, etwa im Zusammenhang mit Pr&#252;fungsvorbereitungen, aber auch zur Unterst&#252;tzung von Schlaganfallgesch&#228;digten. Die Grundidee stammt aus dem &#8220;Handbook of Hypnotic Suggestions and Metaphors&#8221;, herausgegeben von D. C. Hammond.</p>
<p>Hast du schon einmal Puzzle gespielt? Mit diesen kleinen Teilen, die allesamt in einander passen? Man muss dazu unter vielen Teilen immer wieder das Richtige finden, das sich in das benachbarte St&#252;ck f&#252;gt. Ein Puzzle mit tausend Teilen zusammenzusetzen, ist schon eine gr&#246;&#223;ere Aufgabe. Das geht nicht an einem Tag! Aber wer einmal gelernt hat, ein Puzzlespiel zusammenzuf&#252;gen, der wei&#223;, wie er dabei vorgeht. Ich suche meist zuerst die Randst&#252;cke. Davon gibt es eine &#252;berschaubare Zahl. Ich finde heraus, wie sie zusammen geh&#246;ren. Andere Puzzlespieler ordnen zuerst die Teile nach ihren vorherrschenden Farben, und probieren dann, welche St&#252;cke zusammen passen. Wenn man einmal ein gr&#246;&#223;eres, zusammenh&#228;ngendes St&#252;ck zusammengesetzt hat, dann w&#228;chst dieses St&#252;ck oft schnell. Bald w&#228;chst es mit einem benachbarten gr&#246;&#223;eren Flecken zusammen, und dieser wieder mit einem anderen. Immer gr&#246;&#223;er werden die zusammenh&#228;ngenden St&#252;cke, und immer kleiner die Stellen, wo etwas fehlt. Irgendwann einmal ist das letzte Puzzlest&#252;ck eingef&#252;gt. Das Spiel ist vollendet.</p>
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		<title>Aktuelle Seminare</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 23:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Mittwoch bis Freitag halte ich auf Burg F&#252;rsteneck bei Fulda (Hessen) das Seminar: Wenn die Bilder laufen lernen &#8211; Hypnosystemische Metaphernarbeit, oder: &#8220;Das Leben als Film. Wie innere Bilder uns bestimmen &#8211; und wir sie.&#8221; Das Seminar ist Teil der Systemischen Coaching-Intensivausbildung, die ich gemeinsam mit der Akademie Burg F&#252;rsteneck und dem Institut f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Mittwoch bis Freitag halte ich auf Burg F&#252;rsteneck bei Fulda (Hessen) das Seminar:</p>
<p>Wenn die Bilder laufen lernen &#8211; Hypnosystemische Metaphernarbeit, oder: &#8220;Das Leben als Film. Wie innere Bilder uns bestimmen &#8211; und wir sie.&#8221; Das Seminar ist Teil der Systemischen Coaching-Intensivausbildung, die ich gemeinsam mit der Akademie Burg F&#252;rsteneck und dem Institut f&#252;r Systemische Beratung (ISB) Mainz durchf&#252;hre.</p>
<p>Am Wochenende halte ich das dritte Seminar der Ausbildungsreihe &#8220;Hypnotherapie nach Milton Erickson&#8221; in Otterberg. Dieses Mal haben wir zwei Live-Therapien mit Probanden zum Thema Migr&#228;ne und zu Pr&#252;fungsangst. Letztes Mal hatten wir jeweils anderthalb Stunden mit Probanden zu Rauchentw&#246;hnung und zu Ged&#228;chtnistraining. Man kann also sehr praktisch sehen und anschlie&#223;end auswerten, wie Therapie mit Hypnose funktioniert. Der Grundkurs dauert 25 Tage und ist ausgesprochen &#252;bungsorientiert. Meines Wissens ist es in Deutschland die einzige Hypnotherapieausbildung im Bereich von Hypnosystemik bzw. Erickson&#8217;scher Hypnose, die f&#252;r Angeh&#246;rige aller heilenden, pflegenden und beratenden Berufe offen ist.</p>
<p>Weitere Seminare halte ich beim Milton-Erickson-Institut Heidelberg (Gunther Schmidt), beim ICHP in Mannheim (Institute of Clinical Hypnotherapy and Psychotherapy) sowie im Raum Bad Kreuznach und Bingen. Das Letztgenannte sind Seminare f&#252;r &#196;rzte, die ich gemeinsam mit einem Arzt (Eugen Schippers) und einem Steuerberater und Betriebswirt (Patrick Weber) halte zur Frage: Wie gr&#252;nde ich eine Privatpraxis?</p>
<p>Wer neugierig ist, schreibt mir am besten unter <a href="mailto:stefan.hammel@hsb-westpfalz.de">stefan.hammel@hsb-westpfalz.de</a>.</p>
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		<title>Interessenverschiebung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/03/11/434/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 10:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer langen Zeit im Koma kehrte mein Onkel Dennis mit einer geistigen Behinderung ins Leben der Menschen zur&#252;ck. Vieles hatte er vergessen und vieles war ihm gleichg&#252;ltig geworden. Oft deutete er mit dem Finger zum Himmel: „Schau, eine F-14 Tomcat Maschine! Sieh mal, ein Apache-Helicopter!&#8221; Und er beschrieb die Triebwerkstypen, Leistung, Traglast, Cockpitausstattung, Besatzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer langen Zeit im Koma kehrte mein Onkel Dennis mit einer geistigen Behinderung ins Leben der Menschen zur&#252;ck. Vieles hatte er vergessen und vieles war ihm gleichg&#252;ltig geworden. Oft deutete er mit dem Finger zum Himmel: „Schau, eine F-14 Tomcat Maschine! Sieh mal, ein Apache-Helicopter!&#8221; Und er beschrieb die Triebwerkstypen, Leistung, Traglast, Cockpitausstattung, Besatzung und Bewaffnung der vorbei fliegenden Maschinen. „Er war im Koreakrieg“, sagte seine Frau. &#8220;Aber ich wusste nicht, dass etwas dar&#252;ber wei&#223;. Wir sind seit 30 Jahren verheiratet, und er hat sich nie daf&#252;r interessiert.&#8221;</p>
<p>Die Geschichte kann in der Beratung dazu dienen, um deutlich zu machen, dass die Menschen in unserer Umgebung verborgene F&#228;higkeiten haben, von der die Umgebung nichts wei&#223; &#8211; manchmal &#252;ber Jahrzehnte hinweg. Wir k&#246;nnen nicht beurteilen, was ein anderer nicht kann bzw. nicht wei&#223;, und wir haben nur bruchst&#252;ckhafte Information dar&#252;ber, was er kann und wei&#223;. Dies gilt besonders bei der Arbeit mit verhaltensauff&#228;lligen Kindern, mit &#8221;psychisch Kranken&#8221; und &#8220;Behinderten&#8221;.</p>
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		<title>Das verlorene Gesicht</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/02/13/422/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 10:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Japan lebte einmal ein Mann, dem ist das tats&#228;chlich passiert: Er wachte eines Morgens auf und hatte wirklich und wahrhaftig sein Gesicht verloren! Die Sache war ihm &#228;u&#223;erst peinlich. So wie er war, konnte er sich ja unm&#246;glich einem anderen Menschen zeigen. Zuallererst machte er sich also ganz alleine auf die Suche. Er tastete sein Bett ab und den Boden unter dem Bett und schlie&#223;lich auch den ganzen Raum, in dem er sich befand. Lange versuchte er sich so zu helfen, bis er begriff: Wer sein Gesicht verloren hat, wird es allein kaum wieder finden. Er sieht und h&#246;rt ja nichts! Wie konnte dieser Mann nun Rettung finden? Es gelang ihm nur mit Hilfe seiner Freunde. Sie suchten f&#252;r ihn alle Pl&#228;tze ab und fanden es am Ende tats&#228;chlich. Es war im Bad in seinem Spiegel, wo er es bei einem n&#228;chtlichen Gang verloren hatte. Wohl dem, der solche Freunde hat! (S. Hammel, <a target="_blank" href="http://www.stefanhammel.de/%20das-buch">Der Grashalm in der W&#252;ste</a>, S. 95.)</p>
<p>Anstelle eines verlorenen Gesichts erz&#228;hle ich dieselbe Geschichte auch mit einem verlorenen Kopf f&#252;r Leute, die sich fragen: &#8220;Wo habe ich den heute meinen Kopf&#8221;, f&#252;r Leute, die etwas &#8220;den Kopf gekostet&#8221; hat (vielleicht in Wahrheit aber nur die Arbeitsstelle), die &#8220;kopflos&#8221; sind, die vor Liebe oder Schrecken &#8220;den Kopf verloren&#8221; haben.</p>
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		<title>Das Worfeln</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 11:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In L&#228;ndern, wo ein kr&#228;ftiger Wind &#252;ber das Land fegt und die Felder fruchtbar macht, gibt es unter den Bauern einen Brauch, den man das Worfeln nennt. Jedes Jahr nach der Ernte, wenn sie das Korn gedroschen haben, bringen sie es nach drau&#223;en vor die Scheune. Sie werfen das Getreide gemeinsam in die Luft. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In L&#228;ndern, wo ein kr&#228;ftiger Wind &#252;ber das Land fegt und die Felder fruchtbar macht, gibt es unter den Bauern einen Brauch, den man das Worfeln nennt. Jedes Jahr nach der Ernte, wenn sie das Korn gedroschen haben, bringen sie es nach drau&#223;en vor die Scheune. Sie werfen das Getreide gemeinsam in die Luft. Die guten, schweren Kerne fallen dann nach unten, w&#228;hrend die leichte Spreu vom Wind davon getragen wird. Die schwerste Arbeit dabei macht der Wind. Wer wei&#223;, ob man nicht auch Gedanken worfeln kann?</p>
<p>Die Geschichte aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.stefanhammel.de/das-buch.html" target="_blank">Der Grashalm in der W&#252;ste</a>&#8221; verwende ich, wenn jemand seine Gedanken ordnen m&#246;chte, seine Konzentration oder Ged&#228;chtnisleistung optimieren will oder wenn sich jemand mit einer gedanklichen bzw. emotionalen Aufgabe schwer tut.</p>
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		<title>Erickson-Geschichten III</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 10:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnistraining]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Erickson erz&#228;hlt: In dem Dorf Lowell, in Wisconsin, schneite es in jenem Winter zum ersten Mal am 12. November, kurz vor 4 Uhr nachmittags. Und das Kind auf dem dritten Platz in der dritten Reihe, direkt neben dem Fenster, fragte sich: &#8220;Wie lange werde ich mich hieran erinnern?&#8221; Ich gr&#252;belte einfach&#8230; Ich wusste genau&#8230; Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erickson erz&#228;hlt: In dem Dorf Lowell, in Wisconsin, schneite es in jenem Winter zum ersten Mal am 12. November, kurz vor 4 Uhr nachmittags. Und das Kind auf dem dritten Platz in der dritten Reihe, direkt neben dem Fenster, fragte sich: &#8220;Wie lange werde ich mich hieran erinnern?&#8221; Ich gr&#252;belte einfach&#8230; Ich wusste genau&#8230; Ich wusste, es war der 12. November im Jahre 1912. Es war sehr leichter Schnee. (<a href="http://www.stefanhammel.de/blog/buchtipp-uberleben/" target="_blank">Rosen, S. 68</a>)</p>
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