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	<title>HYPS &#187; Allgemein</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Schlafende Hunde</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte „Schlafende Hunde“ habe ich zun&#228;chst f&#252;r die Aufl&#246;sung von Phantomschmerzen, postoperativen Schmerzen und Hypersensitivit&#228;t entwickelt. Sie kann au&#223;erdem zur Aufhebung von Schmerzen in Reaktion auf traumatische Ereignisse hilfreich sein. Bei traumatisierten Patienten kann sie auch als Suggestion daf&#252;r dienen, unpassende (getriggerte) Reaktionen auf allt&#228;gliche Situationen zu identifizieren, zu w&#252;rdigen und loszulassen. Ein Einbrecher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte „Schlafende Hunde“ habe ich zun&#228;chst f&#252;r die Aufl&#246;sung von Phantomschmerzen, postoperativen Schmerzen und Hypersensitivit&#228;t entwickelt. Sie kann au&#223;erdem zur Aufhebung von Schmerzen in Reaktion auf traumatische Ereignisse hilfreich sein. Bei traumatisierten Patienten kann sie auch als Suggestion daf&#252;r dienen, unpassende (getriggerte) Reaktionen auf allt&#228;gliche Situationen zu identifizieren, zu w&#252;rdigen und loszulassen.</p>
<p>Ein Einbrecher wollte in eine Villa eindringen. Doch neben dem Haus lag ein gro&#223;er, gef&#228;hrlicher Wachhund. Um diese Gefahr zu umgehen, warf der Einbrecher ein Fleischst&#252;ck in den Garten, das er mit einem Bet&#228;ubungsmittel getr&#228;nkt hatte. Als der Hund in einen tiefen Schlaf gefallen war, drang er in die Villa ein und nahm alles mit, was er brauchte. Als der Einbrecher fort war, erwachte der Hund. Er roch an der Spur des Entkommenen und bellte und bellte und bellte… Dabei war der Einbrecher l&#228;ngst fort. Der Hausherr h&#246;rte den Hund bellen und kam zu ihm. Er lobte seine Treue und Zuverl&#228;ssigkeit, redete freundlich mit ihm, beg&#252;tigte ihn, bis der Hund allm&#228;hlich selbst ruhiger wurde, bis der Hund immer weniger bellte, bis der Hund immer leiser bellte, bis der Hund schlie&#223;lich aufh&#246;rte, zu bellen, bis er schlie&#223;lich ganz still wurde und schwieg, bis der Hund schlie&#223;lich einschlief. Er wusste, er war ein guter Wachhund. Jetzt konnte er ruhen.</p>
<p>(<a href="http://www.amazon.de/Handbuch-therapeutischen-Erz%C3%A4hlens-Psychotherapie-Familientherapie/dp/3608890815">Stefan Hammel, Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens. Geschichten und Metaphern in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde, Coaching und Supervision, S. 77f.</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Pavian</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2012/02/01/1921/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Doublebind]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte hat sich bei uns in Kaiserslautern ereignet&#8230; die Namen sind nat&#252;rlich&#8230; zum Schutze der Pers&#246;nlichkeit, ihr wisst ja. In der Hypnotherapie kann man so eine Geschichte etwa einsetzen, um die Leute zu verwirren, abzulenken, eine Amnesie zu erzeugen. Im Alltag gut, um Kinder von Schmerzen abzulenken. Zum beispiel in einer Arztpraxis vor und w&#228;hrend dem Spritzengeben.</p>
<p>Eigentlich hie&#223; er Herr Albert. Aber wenn seine Sch&#252;ler von ihm redeten, dann nannten sie ihn nur „den Pavian“. Eines Morgens unterhielt er sich mit der Mutter eines Sch&#252;lers. „Guten Morgen, Herr Pavian“, sagte sie. Sie hatte es nicht anders gelernt.  „Ich hei&#223;e Albert“, erwiderte er &#228;rgerlich. „Ach so“, sagte die Frau. „Ich wollte dich nicht gleich duzen. Aber das ist in Ordnung. Ich hei&#223;e Helga.“</p>
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		<title>Hypnotherapie nach den Verfahren von Milton Erickson &#8211; Ausbildung in Kaiserslautern</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/08/09/1851/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 19:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 14.10.2011 bietet das Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb) in Kaiserslautern wieder eine 24-t&#228;gige Grundausbildung &#8220;Hypnotherapie nach den Verfahren von Milton Erickson&#8221; an. Die Seminare finden in 3-Tages-Blocks von Freitag 15.00 bis Sonntag 15.00 statt; sie sind ausgesprochen praxisbezogen und &#252;bungsorientiert. Die Ausbildung wird zertifiziert durch das Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung Westpfalz (hsb) in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 14.10.2011 bietet das Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb) in Kaiserslautern wieder eine 24-t&#228;gige Grundausbildung &#8220;Hypnotherapie nach den Verfahren von Milton Erickson&#8221; an. Die Seminare finden in 3-Tages-Blocks von Freitag 15.00 bis Sonntag 15.00 statt; sie sind ausgesprochen praxisbezogen und &#252;bungsorientiert. Die Ausbildung wird zertifiziert durch das Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung Westpfalz (hsb) in Kaiserslautern.</p>
<p>Die Ausbildung verkn&#252;pft das Vorgehen des Hypnotherapie-Pioniers Milton Erickson mit therapeutischen Erz&#228;hltechniken und mit systemisch-konstruktivistischen Techniken der Ziel- und Auftragskl&#228;rung, der Klienten-, Ressourcen- und L&#246;sungsorientierung.</p>
<p>Ziel ist es, klinisch fundierte Seminare auf h&#246;chstem Niveau anzubieten. Dazu geh&#246;rt, zahlreiche formelle und informelle Induktionstechniken auch bei &#8220;schwierigen&#8221; Hypnotisanden erfolgreich anzuwenden, therapeutische Suggestionstechniken flexibel einzusetzen und in neue Bereiche zu &#252;bertragen, ein ethisch hochstehendes und nebenwirkungssicheres Niveau der Hypnose umzusetzen, mit hohem Rapport zu arbeiten,  nonverbal und auf mehreren Ebenen gleichzeitig therapeutisch zu kommunizieren und das Einzigartige jeder Therapiesituation zu utilisieren.</p>
<p>Die Hypnotherapie-Ausbildung in Kaiserslautern wendet sich an &#196;rzte, Psychologen und Heilpraktiker sowie an Beratungspersonen anderer Berufe. <strong>Die Ausbildung ist bei der Landes&#228;rztekammer Rheinland-Pfalz zur Zertifizierung f&#252;r &#196;rzte angemeldet.</strong></p>
<p>Die Kosten liegen bei 2400 Euro f&#252;r 24 Tage &#8211; bis zum 31. August gilt noch eine Erm&#228;&#223;igung f&#252;r Voraus-Zahlende von 200 Euro. Studierende zahlen jeweils die H&#228;lfte. Die Termine, Inhalte und weitere Einzelheiten findet ihr <a title="Zu den Terminen und Inhalten der Hypnotherapieausbildung in Kaiserslautern" href="http://www.stefanhammel.de/die-ausbildung/termine.html">auf meiner Webseite.</a> Ebenfalls habe ich dort die <a title="Teilnehmerstimmen der Hypnotherapieausbildung in Kaiserslautern" href="http://www.stefanhammel.de/die-ausbildung/feedbacks.html">Feedbacks fr&#252;herer Ausbildungsteilnehmer</a> ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Gerne k&#246;nnt ihr mich auch pers&#246;nlich &#252;ber die Ausbildung befragen, z.B. <a title="Zum Kontaktformular" href="http://www.stefanhammel.de/kontakt.html" target="_blank">per Mail auf diesem Weg</a>. Ich freue mich auf und &#252;ber eure R&#252;ckmeldung!</p>
<p>&#220;brigens: Ein Beispiel f&#252;r eine Hypnoseinduktion im Stil Ericksons wie sie im Rahmen dieser Ausbildung erlernt werden, k&#246;nnt ihr <a title="Hypnoseinduktion &quot;Was ist Hypnose?&quot;" href="http://www.stefanhammel.de/die-downloads/was-ist-hypnose.html">hier anh&#246;ren und ausprobieren</a>! Im Rahmen der Induktion wird Wissen und Erfahrung dar&#252;ber vermittelt, was Trance und was Hypnose ist und welche Ph&#228;nomene dabei typischerweise auftreten.</p>
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		<title>Interviews zu Metaphern und Utilisation als mp3s</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/18/1830/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 15:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Tage habe ich zwei meiner Interviews als mp3s ins Netz gestellt. Das Interview unter dem Titel &#8220;Wenn Metaphern heilen&#8221; befasst sich mit der Wirkung therapeutischer Metaphern. Dieses Gespr&#228;ch hat der Arzt und Hypnotherapeut Dr. Marco Ramadani aus Neu-Ulm mit mir im vergangenen Jahr gef&#252;hrt. Das zweite Interview ist vor etwa einem Monat live beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage habe ich zwei meiner Interviews als mp3s ins Netz gestellt.</p>
<p>Das Interview unter dem Titel &#8220;Wenn Metaphern heilen&#8221; befasst sich mit der Wirkung therapeutischer Metaphern. Dieses Gespr&#228;ch hat der Arzt und Hypnotherapeut Dr. <a title="Zu Doc Ramadanis Blog" href="http://energiebrief.dr-ramadani.de/" target="_blank">Marco Ramadani</a> aus Neu-Ulm mit mir im vergangenen Jahr gef&#252;hrt.</p>
<p>Das zweite Interview ist vor etwa einem Monat live beim Sender <a title="Zu Radio Dreyeckland" href="http://www.rdl.de/" target="_blank">Radio Dreyeckland</a> gesendet worden. Das Interview unter dem Titel &#8220;Utilisation &#8211; Vom Nutzen des Unn&#252;tzen&#8221; befasst sich damit, wie wir die Ausgangssituation der Therapie und alles, was dem Klienten vertraut ist, vor allem auch die Symptome, f&#252;r L&#246;sungen nutzen k&#246;nnen. Es wurde von dem Sozialarbeiter und Journalisten Wolfgang Gr&#252;n gef&#252;hrt.</p>
<p>Die Interviews k&#246;nnen auf der Website stefanhammel.de unter <a title="Zu den Interviews &#252;ber Metaphern und Utilisation in der Therapie" href="http://www.stefanhammel.de/die-audios.html" target="_blank">&#8220;Die Audios&#8221;</a> herauntergeladen werden. Ich w&#252;nsche allen H&#246;rern viel Spa&#223; beim Mitverfolgen des Gespr&#228;chs!</p>
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		<title>Der Weg zur Wiese</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/25/1772/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma / Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden. Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden.</p>
<p>Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, und nimm diesen guten Atem und diese angenehme Ruhe mit! Stell dir vor, du atmest tief und ruhig und gen&#252;sslich, denn du wei&#223;t, du bist sicher, und du bleibst es auch. Es tut gut, so entspannt und gel&#246;st zu atmen. Stell dir vor, es ist Fr&#252;hling, und du gehst mit dieser Ruhe und mit diesem guten Atem – und vielleicht wundert es dich sogar, dass das so gut geht – auf eine Wiese mit bl&#252;henden Birken. Du atmest tief und gut. Du bist frei von jeder Angst, und du genie&#223;t es. Stell dir vor, du gehst zu einer Birke, und du hast diesen wundersch&#246;nen Impuls: Du umarmst sie, und es ist sehr gut.</p>
<p>Quelle: Stefan Hammel, <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank"> Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.58</p>
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		<title>Alle Zellen leben lassen!</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/20/1763/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anästhesie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
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		<category><![CDATA[Haut & Haar]]></category>
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		<description><![CDATA[Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern. Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Intervention kann verwendet werden um Verbrennungen und Erfrierungen zu reeduzieren bzw. zu verhindern.</p>
<p>Dass der geschmolzene K&#228;se so hei&#223; war, hatte er nicht gedacht. Zu sp&#228;t kam sein Versuch, die viel zu hei&#223;e Speise auszuspucken. Der Schmerz breitete sich im Mundraum aus und wurde st&#228;rker. „Alle Zellen leben lassen! Alle Zellen leben lassen!“, dachte er pl&#246;tzlich, in den Schmerz hinein, gerade so, als ob er es laut seinem Gaumen zuriefe. Immer wieder rief er in seinen Gedanken „Alle Zellen leben lassen!“ Der Schmerz lie&#223; endlich nach. Mit der Zunge f&#252;hlte er seinen Mundraum ab. Alles war dort wie vorher, weich und geschmeidig. Der K&#246;rper war seiner Anweisung gefolgt.</p>
<p>Diese Geschichte ist in der abgewandelten Form mit: ,,Alles Gesunde leben lassen!&#8221; auch f&#252;r Bestrahlungen n&#252;tzlich.</p>
<p>Quelle: <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank">Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.65,  Stefan Hammel</p>
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		<title>Seminare im kommenden Jahr</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/12/12/1619/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 12:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz vor dem Ende des Jahres m&#246;chte ich, wie schon in den vergangenen Jahren, etwas erz&#228;hlen zu meinen Seminarpl&#228;nen f&#252;r das kommende Jahr &#8211; und noch etwas dar&#252;berhinaus. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich folgende Seminare geplant: 1. Zusammen mit ISB Mainz biete ich auf Burg F&#252;rsteneck bei Fulda eine systemische Intensiv-Ausbildung an, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor dem Ende des Jahres m&#246;chte ich, wie schon in den vergangenen Jahren, etwas erz&#228;hlen zu meinen Seminarpl&#228;nen f&#252;r das kommende Jahr &#8211; und noch etwas dar&#252;berhinaus.<strong><br />
</strong></p>
<p>In den Jahren 2011 und 2012 habe ich folgende Seminare geplant:</p>
<p>1. Zusammen mit <a title="Zu ISB Mainz" href="http://www.isb-mainz.de/fortbildung/aus-und-weiterbildung.html" target="_blank">ISB Mainz</a> biete ich auf <a title="Zu Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/fortbildung/005/index.htm" target="_blank">Burg F&#252;rsteneck</a> bei Fulda eine <strong>systemische Intensiv-Ausbildung</strong> an, in sechs 2,5-t&#228;gigen Seminaren. Das Seminar &#8220;<a title="Zu den Seminaren mit Stefan Hammel auf Burg F&#252;rsteneck" href="http://www.burg-fuersteneck.de/referenten/details_20833.htm" target="_blank">Von Grashalmen und Oasen</a> &#8211; <strong>Systemisches Mentaltraining</strong>&#8221;   mit Stefan Hammel und Anita Huge-St&#246;hr findet am 30.5.-1.6.2011 und   25.6.-27.6.2012 statt. Der Preis incl. &#220;VP auf der Burg liegt bei 360,00  Euro.</p>
<p>2. In Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz biete ich ab 30. September 2011 eine <strong>Grundausbildung</strong> <strong>&#8220;Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen&#8221;</strong> an. Die Seminarreihe beinhaltet 24 Tage in 3-Tagesblocks.   Sie  wird vom Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb westpfalz)     zertifiziert und diplomiert. N&#228;here <a title="&#214;ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster" href="http://www.hsb-westpfalz.de/seminare/geschichtenerzaehlen.html" target="_top">Informationen gibt es hier.</a></p>
<p>3. Ebenfalls in Kaiserslautern biete ich ab Oktober 2011 wieder eine <strong>Hypnotherapie-Grundausbildung</strong> an. Der Kurs <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=111" target="_self">&#8220;Hypnotherapie nach den Verfahren von Milton Erickson&#8221;</a> beinhaltet    24 Tage in 3-Tagesblocks. Er erstreckt sich &#252;ber ein Dreivierteljahr    und wird vom Institut f&#252;r Hypnosystemische Beratung (hsb westpfalz)    zertifiziert und diplomiert.</p>
<p>4. Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in Heidelberg halte ich am 7.11.-9.11.2011  ein dreit&#228;giges Seminar   zum Erlernen von erz&#228;hlenden Techniken f&#252;r  Beratung und Therapie. Das   Seminar steht unter dem Titel: &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung &quot;Metaphern, die heilen&quot;" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=123" target="_self">Metaphern, die heilen</a> &#8211; <strong>Wie man therapeutische Geschichten findet, erfindet und erz&#228;hlt</strong>&#8220;.</p>
<p>5. Ein 2-Tages-Seminar &#8220;<a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=116" target="_self">Metaphern in der hypno-systemischen Beratung</a>&#8221; findet statt beim <a title="Zum Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN)" href="http://www.lahn-bremen.de/" target="_blank">Lehrzentrum f&#252;r angewandte Hypnose Norddeutschland (LaHN) </a>in Bremen, am 26.-27.2.2011</p>
<p>6. Bei der <a title="Zur IGST" href="http://www.igst.org/" target="_blank">Internationalen Gesellschaft f&#252;r Systemische Therapie (IGST)</a> in Heidelberg halte ich am 7.3.-9.3.2011 ein dreit&#228;giges Seminar zur    Wahrnehmung und Nutzung hypnotischer Prozesse im systemischen Alltag.    Der Titel des Seminars ist <a title="Zur Seminarausschreibung" href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=117" target="_blank">&#8220;Trance, Rapport und Suggestionen</a> &#8211; <strong>Grundlagen der hypno-systemischen Beratung</strong>&#8220;.</p>
<p>7. Beim &#246;sterreichischen <a title="Zum VPA" href="http://www.vpa.at/" target="_blank">Verein f&#252;r psycho-soziale und psychotherapeutische Aus-, Fort- und Weiterbildung (VPA) </a>biete    ich am 1.4.-2.4.2011 sowie am 4.5.-5.5.2012 ein Seminar in Wien an  mit   Geschichten und therapeutischen Interventionen insbesondere f&#252;r  Kinder   und Jugendliche, die bekuden, &#8220;Keinen Bock&#8221; und &#8220;Keine Ahnung&#8221;  zu  haben.</p>
<p>8. Beim <a title="Zum m.e.i. Heidelberg" href="http://www.meihei.de/" target="_blank">Heidelberger Milton-Erickson-Institut</a> halte ich am 5.2.-6.2.2011 wieder  ein zweit&#228;giges Seminar zu <strong>hypno-systemischer Metaphernarbeit und ma&#223;geschneiderten Geschichten</strong>.</p>
<p>9. Bei <a title="Zur Website von Peter Allemann" href="http://www.peterallemann.ch/" target="_blank">Peter Allemann</a> in der Schweiz halte ich ein Seminar unter dem Titel <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/?id=125" target="_self">&#8220;Da f&#228;llt mir eine Geschichte ein…</a>&#8221; &#252;ber <strong>Therapeutisches Erz&#228;hlen f&#252;r Kinder und Jugendliche</strong>. Das Seminar findet statt in B&#252;lach bei Z&#252;rich am 27.5.-28.5.2011.</p>
<p>10. Im Rahmen des geplanten Systemischen Curriculums an der<a href="http://www.hs-zigr.de/" target="_self"> Hochschule Zittau / G&#246;rlitz</a> halte ich am 20.6.-22.6.2011 ein Seminar &#252;ber &#8220;<strong>Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen in der Systemischen Beratung</strong>&#8220;.</p>
<p>11. Am 9.9.-11.9.2011 biete ich bei <a href="http://www.training.at/go.asp?sektion=personen&amp;personen_id=136107&amp;rkarte=infodetails&amp;berufsgruppe=fat&amp;bereich_id=9303&amp;subbereich_id=0" target="_self">Sibylle Halder in Wien</a> ein Seminar an &#252;ber <strong>&#8220;Therapeutisches Geschichtenerz&#228;hlen&#8221;</strong>. N&#228;heres auf Anfrage bei mir oder bei Sibylle Halder.</p>
<p>12. Am 23.9.-24.9.2011 halte ich beim<a title="Zu wint in M&#252;nster" href="http://wint-logo.de/info.php?WEBYEP_DI=517" target="_self"> Ausbildungsinstitut wint in M&#252;nster</a> ein Seminar f&#252;r Logop&#228;den: &#8220;<strong>Geschichtenerfinder &#8211; Einf&#252;hrung in die Arbeit mit therapeutischen Geschichten</strong>&#8220;.</p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, den einen oder die andere von euch bei einem dieser Seminare zu sehen!</p>
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		<title>Von den Sternen lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 21:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich das Manuskript zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; bei der Lektorin zur Korrektur abgegeben, das Anfang April kommenden Jahres bei Klett-Cotta erscheint. Trotzdem die Abgabe mich jetzt ein bisschen erleichtert, sind noch viele Feinarbeiten n&#246;tig. Der Kern des Buches besteht aus &#252;ber 60 kurzen Fallgeschichten aus der Beratungs- und Therapiearbeit, die auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich das Manuskript zum &#8220;Handbuch der therapeutischen Utilisation&#8221; bei der Lektorin zur Korrektur abgegeben, das Anfang April kommenden Jahres bei Klett-Cotta erscheint. Trotzdem die Abgabe mich jetzt ein bisschen erleichtert, sind noch viele Feinarbeiten n&#246;tig. Der Kern des Buches besteht aus &#252;ber 60 kurzen Fallgeschichten aus der Beratungs- und Therapiearbeit, die auf die Fragen hin untersucht werden: Was aus dem Leben der Klienten und was von ihren Problemen oder Symptomen (oder auch was von der aktuellen Beratungssituation) wird in der Therapie jeweils genutzt, um zu L&#246;sungen zu kommen. Und wie geht das? Wass wirkt befreiend an der Therapie? Und wie kann die Therapie so individualisiert werden, damit die Beratung so individuell wird wie die Klienten und ihre Geschichten es sind?</p>
<p>Einige Geschichten, die ich in dem Buch betrachte, handeln von Klienten mit Tinnitus. Davon m&#246;chte ich hier eine herausgreifen. Das war in diesem Fr&#252;hjahr&#8230;<span id="more-1604"></span><!--more--></p>
<p>Ein etwa 60j&#228;hriger Mann war wegen Tinnitus zu mir in Therapie gekommen. Er wirkte auf mich kaum hoffnungsvoll, eher m&#252;de und depressiv. In den zwei ersten Stunden machte die Therapie wenige Fortschritte. In der dritten Stunde hielt ich folgende Rede: „Ist es nicht seltsam, dass wir ein nerv&#246;ses Zucken der Augenlider ganz deutlich bemerken, wenn wir etwa unausgeschlafen sind und die Nerven sich nicht gen&#252;gend erholt haben, den Herzschlag, der viel st&#228;rker ist, aber fast nie wahrnehmen? Wir blenden ihn einfach aus. Und warum bemerken wir einen Schluckauf viel mehr als den Herzschlag, obwohl der Herzschlag eine weit gr&#246;&#223;ere Aktivit&#228;t von Muskeln und Nerven beansprucht? Und ist es nicht eigenartig, dass wir die Schl&#228;fenader, die doch direkt neben dem Trommelfell vorbei l&#228;uft, niemals h&#246;ren? Auch die blenden wir aus. Unseren Atem sp&#252;ren wir nur selten und h&#246;ren ihn fast nie, obwohl wir ihn doch st&#228;ndig f&#252;hlen und sehr oft auch h&#246;ren k&#246;nnten. Er bietet keine Neuinformation f&#252;r uns, er hat keinen Informationswert, darum vergessen wir ihn, und das ist gut so. Wir kommen auch nicht auf die Idee, uns &#252;ber unseren Atem zu &#228;rgern oder ihn belastend zu finden. Er geh&#246;rt einfach dazu. Wenn ich Sie fragen w&#252;rde, ob es Sie irgendwo juckt oder kribbelt, k&#246;nnten Sie mir bestimmt etwas dazu sagen, aber eben haben Sie noch nichts davon bemerkt. Ihre Augenlider schlagen mehrmals in der Minute, aber Sie bemerken Ihren Lidschlag sicher seltener als einmal am Tag. Ihr Unbewusstes wei&#223;, dass er da ist, aber ihr Bewusstes bemerkt davon nichts. Es braucht nichts davon zu wissen, ihr Lidschlag enth&#228;lt keine f&#252;r Sie relevante Information. Sie verschwenden keinen Gedanken daran, die Unterbrechung des Sehens als l&#228;stig zu empfinden. Sie sind es gewohnt, Sie bemerken es gar nicht. Dasselbe gilt auch f&#252;r andere Wahrnehmungen. Wenn Sie darauf achten w&#252;rden, wie oft im K&#246;rper ein Knochen knackt, etwa ein Fingerknochen, der Unterkiefer, das Knie oder ein Knochen der Wirbels&#228;ule, dann w&#228;ren Sie &#252;berrascht. Sie nehmen es nur selten wahr, es braucht Sie nicht zu interessieren, genauso wenig wie andere Dinge, die Sie in ihrem K&#246;rper h&#246;ren, etwa die Ger&#228;usche Ihres Darms, der sich &#252;brigens unabl&#228;ssig bewegt, ohne dass Sie das sp&#252;ren, obwohl sich nirgendwo im K&#246;rper mehr Nerven befinden als gerade im Bereich Ihres Darmes. Wenn Sie genau hinf&#252;hlen, k&#246;nnen Sie etwas von der Durchblutung Ihrer K&#246;rperteile bemerken, wie das Blut ununterbrochen durch sie hindurch str&#246;mt. Im Alltag bemerken Sie das nicht, es ist belanglos, Sie blenden es aus, genauso wie die Schlieren, die &#252;ber Ihr Gesichtsfeld ziehen. Im Auge haben Sie einen blinden Fleck, wo Sie nichts sehen, und auch den bemerken Sie nicht. Wenn Sie zuhause sitzen, bemerken Sie nur ganz selten das Ger&#228;usch der Heizung oder das der Autos, die drau&#223;en vor&#252;ber fahren, und w&#228;hrend Sie fernsehen, h&#246;ren Sie nicht die Sp&#252;lmaschine, die nebenan l&#228;uft. Ihr K&#246;rper kann laute Dinge leise h&#246;ren und leise Dinge laut. Und wenn Sie bei Nacht in den Sternenhimmel schauen, k&#246;nnen Sie im Augenwinkel einen Stern sehen, und wenn Sie darauf schauen, sehen Sie ihn nicht. Dann schauen Sie daneben, er ist wieder da, schauen hin, und der Stern ist weg. Manchmal k&#246;nnen Sie die Milchstra&#223;e nur im Augenwinkel sehen, wenn Sie darauf schauen, aber nicht. Und das ist mit anderen Wahrnehmungen genauso. Wenn Sie mitten in einen Schmerz hinein f&#252;hlen, wird er m&#246;glicherweise weniger. Manchmal meinen Sie, etwas geh&#246;rt zu haben, und wenn Sie hin horchen, ist es weg. So kann sich das Gewohnte umkehren, und die erwartete Wahrnehmung sich in ihr Gegenteil verwandeln, und all das ist ganz allt&#228;glich.“<br />
Ich fragte ihn:  „Was gibt es, was Sie mir im Moment gerne sagen m&#246;chten?“ „Ich wei&#223; nicht, es ist alles normal.“ „Was hei&#223;t das genau f&#252;r Sie: ‘Es ist normal?’&#8221; „Wie immer.“ „Und wie ist es jetzt gerade?“ „Wenn ich hinh&#246;re, wird der Ton leiser.“ „Ist das denn normal?“ Und er bemerkte, dass zuvor der Ton immer lauter geworden war, wenn er auf ihn geachtet hatte.</p>
<p>Aus: Stefan Hammel, Handbuch der therapeutischen Utilisation. Vom Nutzen des Unn&#252;tzen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung. Stuttgart, Klett-Cotta 2011 (Erscheinungstermin Ende M&#228;rz / Anfang April).</p>
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		<title>Blaue Haut</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich von einer fr&#252;heren Klientin die folgende E-mail und Geschichte erhalten, die ich mit ihrer Erlaubnis hier gerne weiter geben m&#246;chte. hallo herr hammel, heute morgen lag ich im bett und wurde von einem extrem intensiven gef&#252;hl der depression &#252;bermannt. verzweiflung und hilflosigkeit, angst und selbsthass ergriffen von mir besitz. zwischendurch wenn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich von einer fr&#252;heren Klientin die folgende E-mail und Geschichte erhalten, die ich mit ihrer Erlaubnis hier gerne weiter geben m&#246;chte.</p>
<p>hallo herr hammel,</p>
<p>heute morgen lag ich im bett und wurde von einem extrem intensiven gef&#252;hl der depression &#252;bermannt. verzweiflung und hilflosigkeit, angst und selbsthass ergriffen von mir besitz. zwischendurch wenn es mir gelang einen klaren gedanken zu fassen, &#252;berlegte ich, es sei wohl das beste auszustehen und mich durch arbeit abzulenken doch ich konnte nicht die kraft aufbringen.<br />
doch pl&#246;tzlich schlich sich eine klitzekleine idee in meinen kopf und daraus wurde folgende geschichte:</p>
<p>auf einem anderen planeten, in einem anderen sonnensystem, in einer anderen galaxie, in einem anderen weltall leben lebewesen. sie sind uns sehr, sehr &#228;hnlich. eientlich unterscheiden sie sich nur in zwei dingen von uns. in zwei dingen, der eine unterschied ist schon auf den ersten blick zu sehen, um den anderen unterschied zu sehen, bedarf es einer sehr eingehenden betrachtung und einem genauen hinterfragen.<br />
der offensichtliche unterschied zu uns ist, dass die haut der lebewesen blau ist. das liegt an der anderen beschaffenheit ihrer sonne und dient dem schutz vor deren strahlung.<br />
der andere kaum zu erkennende und doch viel, viel wichtigere unterschied ist ein kleiner knopf hinter der ohrmuschel am kopf der lebewesen&#8230;<br />
bei diesem knopf handelt es sich n&#228;mlich um einen emotionsausschalter!!! mit ihm kann jede unliebsame emotion einfach -klick- ausgeschaltet werden. ist eines der lebewesen w&#252;tend, m&#246;chte aber lieber freundlich und ausgeglichen sein, dann dr&#252;ckt es auf den knopf und die wut ist weg. ist es ungl&#252;cklich verliebt, m&#246;chte aber lieber einen klaren kopf behalten und fr&#246;hlich sein, dann -klick- und die liebe ist dahin, ist es traurig, entt&#228;uscht, von hass erf&#252;llt, depressiv -klick- die schlechten gef&#252;hle sind futsch. vielleicht wird es aber auch durch ein gutes gef&#252;hl in seiner sachlichen &#252;berlegung gest&#246;rt -klick- das lebewesen kann ohne gef&#252;hlsduseleien seinen &#252;berlegung fortsetzen und kommt zu einer rein rationalen entscheidung.<br />
die entscheidung, wie sie mit ihrem emotionsausschalter umgehen m&#246;chten liegt nat&#252;rlich bei jedem lebewesen selbst, so gibt es auf dem planeten lebewesen, welche sehr oft den knopf dr&#252;cken und welche die ihn eher selten, oder sogar fast nie dr&#252;cken&#8230;<br />
und damit gibt es wohl doch nur einen unterschied zwischen den lebewesen auf einem anderen planeten, in einem anderen sonnensystem, in einer anderen galaxie, in einem anderen weltall und uns menschen.<br />
- sie haben eine blaue haut -</p>
<p>vlg, t. p.</p>
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		<title>Der Tanz der Einh&#246;rner</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
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		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ein sechsj&#228;hriges M&#228;dchen in Therapie, das &#246;fter angemerkt hat: &#8220;Ich will tot sein.&#8221; Das sagte sie, wenn sie entt&#228;uscht war, weil sie beim Spielen verloren hatte oder weil sie ein Geschenk nicht bekam. Aber man merkte auch, dass sie dabei wirklich sehr, sehr ungl&#252;cklich war. Todungl&#252;cklich, w&#252;rde das M&#228;dchen vielleicht sagen. Aufs Tot-sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ein sechsj&#228;hriges M&#228;dchen in Therapie, das &#246;fter angemerkt hat: &#8220;Ich will tot sein.&#8221; Das sagte sie, wenn sie entt&#228;uscht war, weil sie beim Spielen verloren hatte oder weil sie ein Geschenk nicht bekam. Aber man merkte auch, dass sie dabei wirklich sehr, sehr ungl&#252;cklich war. Todungl&#252;cklich, w&#252;rde das M&#228;dchen vielleicht sagen. Aufs Tot-sein befragt, hat sie erkl&#228;rt, dass es im Himmel Engel und Einh&#246;rner gibt, und die Einh&#246;rner sind Pferde, die in den Himmel gekommen sind, und &#252;berhaupt ist es im Himmel viel sch&#246;ner.</p>
<p>Ich habe das M&#228;dchen gefragt, ob ich ihm eine Geschichte erz&#228;hlen darf. Die Geschichte ging so:</p>
<p>In einem Land, das sich Kamark nennt, gibt es einen Wald, und darin lebt eine Herde Wildpferde. Und unter ihnen lebte ein junges Pferd, das hatte einen gro&#223;en Wunsch: &#8220;Ich m&#246;chte gerne die Einh&#246;rner sehen.&#8221; Die gro&#223;en Pferde haben zu dem kleinen Pferd gesagt: Das geht nicht. Die Einh&#246;rner leben im Himmel, und da k&#246;nnen wir jetzt noch nicht hin, erst sp&#228;ter. Das kleine Pferd hat sich damit aber nicht zufrieden gegeben, und als ihm keines von den gro&#223;en Pferden eine befriedigende L&#246;sung sagen konnte, wie es die Einh&#246;rner treffen k&#246;nnte, da ist es zur Eule gegangen. Die Eule wei&#223; n&#228;mlich fast alles. Das Pferd hat dreimal mit dem Huf an dem gro&#223;en Baum gescharrt, in dem die Eule hoch oben in einer H&#246;hle gewohnt hat. Das ist das Zeichen zwischen den Pferden und der Eule, wenn die Pferde etwas wissen wollen. Die Eule hat rausgeguckt und hat gefragt: &#8220;Was ist los, kleines Pferd?&#8221; &#8220;Ich will die Einh&#246;rner sehen&#8221;, hat das Pferd gesagt. &#8220;Die Einh&#246;rner wohnen im Himmel, da brauchst du ein Flugzeug&#8221;, hat die Eule gesagt. &#8220;Wie bekomme ich ein Flugzeug?&#8221; Das kleine Pferd lie&#223; nicht locker. Die Eule dachte eine Weile nach und sagte dann: &#8220;Ich habe eine Idee. Komm mit mir!&#8221; Die Eule flog los, und das kleine Pferd galoppierte hinter ihr her. &#8220;Das wollte ich sowieso schon lange mal machen!&#8221; rief die Eule. Sie flogen quer durch den Wald und aus dem Wald heraus und kamen schlie&#223;lich zu einem Zoo. Dort flog die Eule hinein. Sie flog zum Zoow&#228;rterhaus, guckte dort hinein und wartete, bis der W&#228;rter in eine andere Richtung schaute. Dann flog sie lautlos hinein, nahm in ihren Schnabel einen Schl&#252;ssel und flog genauso still und leise wieder heraus, hin&#252;ber zum Affenhaus. Sie &#246;ffnete den K&#228;fig und lie&#223; den Affen heraus. Setz dich auf das Pferd und halte dich an der M&#228;hne fest!&#8221;, rief sie. Der Affe tat, wie ihm gehei&#223;en wurde, die Eule flog voraus und das kleine Pferd galoppierte mit dem Affen hinterher. &#8220;Wie kann ich euch das nur danken?&#8221; fragte der Affe, als sie schlie&#223;lich in dem Wald, wo das kleine Pferd wohnte, halt machten. &#8220;Bau f&#252;r das kleine Pferd ein Flugzeug&#8221;, sagte die Eule, und bald machte sich der Affe ans Werk.<span id="more-1560"></span></p>
<p>Einige Tage baute und h&#228;mmerte der Affe auf der gro&#223;en Wiese in der Mitte des Waldes an etwas herum. Schlie&#223;lich hatte er etwas geschaffen, das sah aus wie ein Pferdewagen mit einem kleinen H&#228;uschen davor und Fl&#252;geln dahinter. In dem H&#228;uschen gab es drei gro&#223;e Hebel, an denen man ziehen konnte. Der Affe lie&#223; das kleine Pferd hinten einsteigen und stieg selbst vorne ein. Dann zog er den ersten Hebel: Der Motor begann zu tuckern. Er zog den zweiten Hebel: Das Flugzeug fuhr los und wurde immer schneller. Er zog den dritten Hebel, und das Flugzeug erhob sich in die Luft.</p>
<p>Immer kleiner wurden unter ihnen die B&#228;ume, w&#228;hrend sie h&#246;her und h&#246;her stiegen. Schlie&#223;lich n&#228;herten sie sich den Wolken. &#8220;Wir k&#246;nnen da durchfliegen, sie bestehen nur aus Nebel&#8221;, sagte der Affe, und so war es tats&#228;chlich. Bald waren sie &#252;ber den Wolken und sahen von oben, wie die Sonne auf sie schien. &#8220;Siehst du den Regenbogen?&#8221;, fragte der Affe. &#8220;Da fliegen wir durch. Der Himmel der Einh&#246;rner ist direkt hinter dem Regenbogen.&#8221; So machten sie es. Das kleine Pferd sah zum ersten Mal in seinem Leben einen Regenbogen von unten. Er leuchtete in allen Farben gleichzeitig, so etwas sch&#246;nes hatte es noch nie gesehen.</p>
<p>&#8220;Hinter dem Regenbogen sind die Wolken fest, wir k&#246;nnen darauf landen&#8221;, sagte der Affe. Und so machten sie es. Das kleine Pferd schaute sich verwundert um: &#8220;Wo sind denn die Einh&#246;rner?&#8221; &#8220;Die sind doch unsichtbar. Wir m&#252;ssen sie erst sichtbar pfeifen&#8221;, antwortete der Affe. Ich kenne den Zauberpfiff.&#8221; Und der Affe stie&#223; einen langen, verzwirbelt klingenden Pfiff aus. Sofort waren da viele Einh&#246;rner zu sehen.</p>
<p>Das kleine Pferd verbrachte nun viel Zeit damit, mit den Einh&#246;rnern zu erz&#228;hlen und zu spielen, und es stellte ihnen alle Fragen, die es ihnen schon immer hatte stellen wollen. Dann tanzten die Einh&#246;rner mit dem kleinen Pferd den himmlischen Gl&#252;ckstanz, und den tanzten sie bis zum Abend. Das Pferd war wirklich himmlisch gl&#252;cklich. Als der Abend kam, sagten die Einh&#246;rner: &#8220;Du musst jetzt wieder nach Hause, kleines Pferd!&#8221; &#8220;Warum denn? Hier ist es viel sch&#246;ner!&#8221; Das Pferd war entt&#228;uscht. &#8220;Du hast eine Aufgabe in deinem Wald zuhause&#8221;, sagten die Einh&#246;rner. &#8220;Wir m&#246;chten, dass du allen Pferden in deinem Wald den himmlischen Gl&#252;ckstanz beibringst, damit sie immer und immer wieder so gl&#252;cklich sein k&#246;nnen, wie im Himmel.&#8221; &#8220;Aber dann kann ich ja nicht hier sein&#8221;, protestierte das kleine Pferd. &#8220;Und hier ist es wirklich am sch&#246;nsten!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir m&#246;chten dir etwas mit auf den Weg geben&#8221;, sagten die Einh&#246;rner, und eines von ihnen &#252;berreichte ihm einen wundersch&#246;nen Edelstein. &#8220;Das hier ist ein Zauberstein. Wann immer du ihn bei dir tr&#228;gst und sogar, wenn du nur an ihn denkst, bringt er dir das Gl&#252;ck des Himmels. Du wirst himmlisch gl&#252;cklich, wenn du an ihn denkst. Was meinst du: K&#246;nnen wir dich so wieder auf die Erde gehen lassen?&#8221; Das kleine Pferd nickte.</p>
<p>Es ging zur&#252;ck zum Affen, der beim Flugzeug auf es wartete, und stieg ein. Der Affe bewegte den ersten Hebel, und der Motor begann zu brummen. Er zog den zweiten Hebel, und das Flugzeug rollte los. Er zog den dritten Hebel, und das Flugzeug erhob sich in die Luft. Die Einh&#246;rner unten, die vorher um das kleine Pferd herumgestanden waren, standen noch immer in einem Kreis. Sie alle hatten sich nun auf ihre Hinterhufe gestellt, und verabschiedeten sich auf diese Art von dem kleinen Pferd. Es sah wunderbar aus. Wieder flogen der Affe und das Pferd durch den Regenbogen, und danach tauchten sie durch den Wolkennebel nach unten hinab. Unter den Wolken konnten sie schon das Land sehen, und die Dinge tief dort unten wurden allm&#228;hlich immer gr&#246;&#223;er.</p>
<p>Bald erkannten sie die Kamark, also das Land, wo sie herkamen, und den Wald, wo das kleine Pferd wohnte, und bald auch die Lichtung, von der aus sie gestartet waren. Genau dort landete der Affe mit dem Pferd auch wieder. Die anderen Pferde begr&#252;&#223;ten sie st&#252;rmisch, und auch die Eule flog herbei, um das kleine Pferd und den Affen zu begr&#252;&#223;en. &#8220;Hast du wirklich die Einh&#246;rner gesehen?&#8221;, fragten die Pferde. Sie wollten alles &#252;ber den Himmel der Einh&#246;rner wissen. Und bald brachte das kleine Pferd den gro&#223;en Pferden den himmlischen Gl&#252;ckstanz bei, und alle wurden so gl&#252;cklich, als w&#228;ren sie im Himmel, obwohl sie doch auf der Erde waren. Sie tanzten diesen Tanz noch viele, viele Male.</p>
<p>Das kleine Pferd aber bewahrte den Zauberstein aus dem Himmel gut auf, und wann immer es wollte, dachte es an den Stein, und der Stein breitete in ihm eine wunderbare Freude aus, eine himmlische Freude, wie die Freude der Einh&#246;rner, wenn sie im Himmel tanzen.</p>
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