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	<title>HYPS &#187; Allergie</title>
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	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
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		<title>Der Weg zur Wiese</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden. Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte ist &#8211; jeweils f&#252;r  die aktuelle Situation angepasst &#8211; n&#252;tzlich, um Allergien und deren Symptome wirkungsvoll zu &#252;berwinden.</p>
<p>Stell dir vor, es ist ein Wintertag, und du befindest dich an einem kalten klaren Ort. Du atmest tief und ruhig, und du genie&#223;t diese gute Luft. Lass die Zeit fortschreiten. Lass es Fr&#252;hling werden, und nimm diesen guten Atem und diese angenehme Ruhe mit! Stell dir vor, du atmest tief und ruhig und gen&#252;sslich, denn du wei&#223;t, du bist sicher, und du bleibst es auch. Es tut gut, so entspannt und gel&#246;st zu atmen. Stell dir vor, es ist Fr&#252;hling, und du gehst mit dieser Ruhe und mit diesem guten Atem – und vielleicht wundert es dich sogar, dass das so gut geht – auf eine Wiese mit bl&#252;henden Birken. Du atmest tief und gut. Du bist frei von jeder Angst, und du genie&#223;t es. Stell dir vor, du gehst zu einer Birke, und du hast diesen wundersch&#246;nen Impuls: Du umarmst sie, und es ist sehr gut.</p>
<p>Quelle: Stefan Hammel, <a title="Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens" href="http://www.stefanhammel.de/das-1-handbuch.html" target="_blank"> Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens</a>, S.58</p>
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		<title>Symptome in den Urlaub schicken</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal schlage ich Klienten vor, mit ihren K&#246;rperteilen oder auch mit ihren Symptomen zu sprechen, mit ihrer Angst, ihrem Schwindel, ihren Schmerzen oder ihrem Ohrgeklingel. Manchmal bitte ich sie, ihnen etwas auszurichten, zum Beispiel, dass wir ihre positive Absicht sehen, den Klienten zu sch&#252;tzen und ihnen jetzt zeigen, wie die Symptome &#8220;ihrem Menschen&#8221; noch besser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal schlage ich Klienten vor, mit ihren K&#246;rperteilen oder auch mit ihren Symptomen zu sprechen, mit ihrer Angst, ihrem Schwindel, ihren Schmerzen oder ihrem Ohrgeklingel. Manchmal bitte ich sie, ihnen etwas auszurichten, zum Beispiel, dass wir ihre positive Absicht sehen, den Klienten zu sch&#252;tzen und ihnen jetzt zeigen, wie die Symptome &#8220;ihrem Menschen&#8221; noch besser als bisher helfen k&#246;nnen. Manchmal schlage ich ihnen vor, ihre Symptome mit einer neuen Aufgabe zu betrauen, zum Beispiel einen bisher eher hinderlichen &#196;rger oder Gr&#252;belzwang zu bitten, zuk&#252;nftig die Abwehr von Krankheitserregern zu unterst&#252;tzen und sich somit beim Immunsystem n&#252;tzlich zu machen. Manchmal schlage ich den Klienten auch vor, ihre Symptome als Dank f&#252;r ihren unerm&#252;dlichen Einsatz in Urlaub zu schicken oder sie ehrenvoll in den Ruhestand zu versetzen &#8211; zuweilen auch verbunden mit der Bitte, in ganz besonderen F&#228;llen noch einmal auf ihren Rat und ihre langj&#228;hrige Lebenserfahrung zur&#252;ckgreifen zu d&#252;rfen. Johannes Conzelmann, ein Kollege von mir aus G&#246;rlitz, den ich vor einigen Jahren im Bereich Hypnotherapie ausgebildet habe, nutzt diese Art, mit dem K&#246;rper und seinen Symptomen umzugehen, ebenfalls. Ich glaube, sein Sohn hat sich das von ihm abgeguckt. Der Kollege hat mir diese Woche jedenfalls Folgendes berichtet:</p>
<blockquote><p>Mein Sohnemann Vincent (5) sollte gestern Abend, wie jeden Abend, ins Bett gehen und wie jeden Abend wollte er noch nicht. Ich versuchte also ihn davon zu &#252;berzeugen, dass er doch M&#252;de sei, schlie&#223;lich habe er sich schon die Augen gerieben.<br />
Vincent &#252;berlegte kurz, guckte erst auf die Seite, dann wieder zu mir, grinste von einem Ohr bis zum anderen und sagte:<br />
&#8220;Meine M&#252;digkeit ist gerade in Urlaub gefahren, da kann sie sich von dem bl&#246;den Augenreiben erholen. Komm jetzt, wir spielen noch ein bisschen!&#8221;<br />
Tats&#228;chlich war er f&#252;r die n&#228;chste Dreiviertelstunde nochmal so munter, dass an schlafen gehen nicht zu denken war <img src='http://www.stefanhammel.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
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		<title>Aus dem Maul des Krokodils</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 08:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Geschichte verwende ich bei einigen Gruppenkonflikten, bei widerspr&#252;chlicher Kommunikation (Doppelbotschaften), im Zusammenhang mit Borderlinest&#246;rungen und komplizierten Ambivalenzen in Beziehungen und bei einer widerspr&#252;chlichen und teilweise destruktiven Autokommunikation der Klienten. Man kann solche Geschichten sehr unterschiedlich verwenden, je nachdem, ob man alle Protagonisten als Teile eines &#8220;inneren Teams&#8221; im Klienten sieht (also als verschiedene Pers&#246;nlichkeitsanteile), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geschichte verwende ich bei einigen Gruppenkonflikten, bei widerspr&#252;chlicher Kommunikation (Doppelbotschaften), im Zusammenhang mit Borderlinest&#246;rungen und komplizierten Ambivalenzen in Beziehungen und bei einer widerspr&#252;chlichen und teilweise destruktiven Autokommunikation der Klienten. Man kann solche Geschichten sehr unterschiedlich verwenden, je nachdem, ob man alle Protagonisten als Teile eines &#8220;inneren Teams&#8221; im Klienten sieht (also als verschiedene Pers&#246;nlichkeitsanteile), ob man sie alle als &#228;u&#223;ere Figuren sieht (Konflikt zwischen Familien- oder Teammitgliedern, Konflikt zwischen verschiedenen Teams oder Teilen einer Gesellschaft) oder ob man sie teils als innere und Teils als &#228;u&#223;ere Figuren sieht (Doppelbindungs-Kommunikation).</p>
<p>„Guten Morgen, liebes Zebra!“ Der kleine Vogel sa&#223; in Alis aufgesperrtem Rachen und pickte die Essensreste aus den Krokodilsz&#228;hnen. Freundlich begr&#252;&#223;te er den alten Freund. Doch das Zebra starrte ihn aus gro&#223;en Augen an, tat einen Satz zur&#252;ck und nahm Rei&#223;aus. „Aber Zebra, du brauchst doch keine Angst vor mir zu haben. Wir haben uns doch immer…“ Der Vogel schaute nach dem Krokodil. „Was hat er nur? Verstehst du das?“ Ali sch&#252;ttelte den Kopf. „Zebras sind komisch. Keine Ahnung.“</p>
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		<title>Die Zirbelkiefer (Wachstumsst&#246;rung)</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/28/1425/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 19:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wie geht es eigentlich deiner Freundin Lara?&#8221;, habe ich eben meine Nichte gefragt. &#8220;Hat sie noch Allergieprobleme?&#8221; &#8220;Sie behauptet noch welche zu haben, aber bei unserem gemeinsamen Urlaub vor ein paar Wochen haben wir Katzen gestreichelt, und sie hat nicht darauf reagiert. Dabei war sie fr&#252;her schlimm allergisch&#8221;. &#8220;Und ihr Asthma?&#8221; &#8220;Ich glaube, das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie geht es eigentlich deiner Freundin Lara?&#8221;, habe ich eben meine Nichte gefragt. &#8220;Hat sie noch Allergieprobleme?&#8221; &#8220;Sie behauptet noch welche zu haben, aber bei unserem gemeinsamen Urlaub vor ein paar Wochen haben wir Katzen gestreichelt, und sie hat nicht darauf reagiert. Dabei war sie fr&#252;her schlimm allergisch&#8221;. &#8220;Und ihr Asthma?&#8221; &#8220;Ich glaube, das ist ziemlich weg. Ich h&#246;re nichts mehr von Asthmaanf&#228;llen. Und ich erlebe keine, wenn ich bei ihr bin.&#8221;</p>
<p>Lara hatte eine Wachstumsst&#246;rung gehabt. Die St&#246;rung war wohl eine Nebenwirkung von Asthmamedikamenten, die sie regelm&#228;&#223;ig nehmen musste. So jedenfalls stand es auf dem Beipackzettel und so erkl&#228;rten es ihr die behandelnden &#196;rzte. Lara war mit zw&#246;lf auff&#228;llig klein. Das Asthma wiederum stand wohl in einem Zusammenhang mit ihren Allergien.</p>
<p>&#8220;Und ist sie gewachsen?&#8221;, habe ich weiter gefragt.&#8221;Sie behauptet immer, sie w&#228;chst nicht&#8221;, sagte meine Nichte. Aber ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so schnell wachsen gesehen. Sie ist schon fast so gro&#223; wie ihre Mutter. Sie hat ja damals gesagt, sie wollte so gro&#223; wie ihre Mutter werden.&#8221; &#8220;Was habe ich eigentlich damals mit ihr gemacht?&#8221;, habe ich weiter gefragt. Ich hatte sie vor einem F&#252;nfvierteljahr und vor einem Dreivierteljahr zweimal hypnotisiert mit dem Ziel, ihre Allergien und ihr Asthma zu reduzieren und ihr Wachstum zu beschleunigen. &#8220;Du hattest etwas &#252;ber einen Baum erz&#228;hlt in ihrer Heimat, wie er w&#228;chst, und etwas &#252;ber Pollen&#8230;&#8221;</p>
<p>Jetzt ist es mir wieder eingefallen: Ich habe Lara gefragt, ob sie in der Schweiz, wo sie herkommt, solche Kiefern kennt, hoch oben in den Bergen, die ganz klein sind. Sie hat mir dann etwas von diesen B&#228;umen erz&#228;hlt. Ich habe sie dann gebeten, sich genau vorzustellen, sie sei eine solche Kiefer, eine Zirbelkiefer, so hei&#223;t diese besondere Sorte &#8211; das erinnerte mich daran, so erz&#228;hlte ich ihr, dass im Gehirn die Zirbeldr&#252;se sitze, die f&#252;r das Wachstum zust&#228;ndig sei, und diese Zirbelkiefern, die sind manchmal ganz klein, weil es dort oben in den Bergen so kalt ist. Aber jetzt gibt es ja diese Klimaver&#228;nderung, und die Forscher haben festgestellt, dass diese Kiefern jetzt viel schneller wachsen als vorher, und gr&#246;&#223;er werden als man das bisher kannte und von diesen B&#228;umen erwartet hat&#8230; das ist eine faszinierende Sache: Die wachsen jetzt schneller und werden gr&#246;&#223;er. Und ich glaube, dass diese Zirbelkiefer bestimmt so gro&#223; wird wie deine Mutter, sagte ich, und bin gespannt, wie gro&#223; sie noch wird&#8230;</p>
<p>Ich habe dann viel &#252;ber das Wachstum dieser Kiefern geredet.Dann erz&#228;hlte ich noch etwas dar&#252;ber, wie gut die Luft dort oben ist, und wie geschmeidig der Atem dort ist, und wie tief und gut man da atmen kann, und wie angenehm sich die Haut und die Atemwege dort anf&#252;hlen, und dass es dort zwar auch Pollen gibt, aber dass die einem gar nichts machen, weil die Luft so gut ist, und die Zirbelkiefer hat sowieso nichts gegen Pollen, sie hat ja selber welche und f&#252;hlt sich gut da oben, und in der Weise redete ich noch eine Weile weiter und lie&#223; sie dann auftauchen. (Hypnotherapeutisch fundierte Herangehensweisen bei Allergien und Asthma sind in diesem Blog unter den betreffenden Kategorien beschrieben.)</p>
<p>Interessanterweise hat meine Nichte mit Lara in den letzten Jahren Gr&#246;&#223;enmessungen mit Lara gemacht und Striche mit Daten an ihrer Zimmert&#252;re angebracht. So ergibt sich im R&#252;ckblick folgende Entwicklung:</p>
<p>Feb. 2008  dreizehnter Geburtstag<br />
27.4.2008  1,40 m<br />
14.8.2008  1,43 m<br />
3.1.2009   1. Hypnotherapie<br />
Feb. 2009  vierzehnter Geburtstag<br />
29.3.2009  1,455 m<br />
26.5.2009  1,465 m<br />
9.6.2009   1,47 m<br />
13.6.2009  2. Hypnotherapie (wovon ich oben erz&#228;hlte)<br />
9.8.2009   1,48 m<br />
14.9.2009  1,49 m<br />
18.12.2009 1,50 m</p>
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		<title>Nussallergie</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/23/1410/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 13:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich bei Freunden zu Besuch, um mit ihnen und ihrem vierj&#228;hrigen Sohn Tim Schlitten fahren zu gehen. Wir sa&#223;en gerade beim Abendessen, als Tatjana und Markus von den Nuss- und Pollenallergien ihres Sohnes Tim erz&#228;hlten. &#8220;Man kann das hypnotherapeutisch gut behandeln&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich habe das schonmal mit einem Vierj&#228;hrigen probiert, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich bei Freunden zu Besuch, um mit ihnen und ihrem vierj&#228;hrigen Sohn Tim Schlitten fahren zu gehen. Wir sa&#223;en gerade beim Abendessen, als Tatjana und Markus von den Nuss- und Pollenallergien ihres Sohnes Tim erz&#228;hlten. &#8220;Man kann das hypnotherapeutisch gut behandeln&#8221;, sagte ich. &#8220;Ich habe das schonmal mit einem Vierj&#228;hrigen probiert, und es hat gut geklappt.&#8221; &#8220;Wie geht das?&#8221; Wenn ich es ihr erkl&#228;re, kann ich es auch gleich tun, dachte ich.</p>
<p>&#8220;Also&#8221;, sagte ich und wandte mich an ihren Sohn, &#8220;Tim, du wei&#223;t doch, dass der K&#246;rper sich gegen Feinde wehrt, also gegen Bakterien und solche B&#246;sewichte. Aber manchmal erwischt er auch Leute, die gar nichts B&#246;ses vorhaben, also Freunde und ganz harmlose Besucher. Das ist wie auf einer Burg, wo die Ritter auf der Burgmauer stehen und alle B&#246;sen Feinde bek&#228;mpfen. Aber weil sie so eifrig sind und keinen Feind &#252;bersehen m&#246;chten, greifen sie auch noch G&#228;ste und Freunde an, die nur friedlich die Burg besuchen m&#246;chten. D kommen zum Beispiel N&#252;sse, die gar nichts B&#246;ses vorhaben, und sie greifen sie an, und da kommen Blumen, die lieb sind, und die machen sie kaputt. Die Ritter meinen das nicht b&#246;s, sie haben nur etwas falsch verstanden. Und wenn die richtigen Feinde kommen, sind die Ritter auch noch m&#252;de, weil sie die ganze Zeit gegen normale Besucher gek&#228;mpft haben. Das ist nicht gut. Darum ruft der K&#246;nig die Ritter zusammen und sagt zu ihnen. &#8216;H&#246;rt mal, ihr macht das schon toll mit den Feinden, aber ihr braucht doch nicht die Freunde anzugreifen, und die Besucher, die sich nur mal umschauen wollen und dann wieder gehen. Die sind uns doch willkommen! Die d&#252;rfen reinkommen! Das sind doch unsere G&#228;ste! Jetzt guckt nochmal genau hin, wer die Feinde sind und wer harmlose G&#228;ste sind. Und greift nur die an, die Waffen tragen, und die Unbewaffneten lasst reinkommen. Mit denen k&#246;nnen wir feiern und es uns gut gehen lassen!&#8217; Und ich glaube, danach sind sie Schlitten fahren gegangen.&#8221; &#8220;Das letzte war geflunkert&#8221;, hat Tim gesagt und hat gekichert. &#8220;Ich gebe es zu&#8221;, habe ich geantwortet, &#8220;aber der Rest ist wirklich wahr.&#8221;</p>
<p>Jetzt hat mich Tatjana nochmal angerufen. Sie hat gesagt: &#8220;Tim hat im Kindergarten ein Nutellabrot gegessen, und keiner hat es bemerkt. Die Erzieherinnen passen da eigentlich gut auf, und sie halten den Spray immer in Reichweite, damit man Tim bei einem Erstickungsanfall schnell behhandeln kann, wenn er doch einmal N&#252;sse essen sollte. Jetzt ist ihnen das aber entgangen. Tim hat &#252;berhaupt keine Symptome gezeigt und hat weiter gespielt, als ob nichts Besonderes passiert w&#228;re.&#8221;</p>
<p>Hinweis: Vorsicht bei schweren Allergien! Die &#220;berpr&#252;fung, ob eine Allergie verschwunden ist, kann au&#223;erhalb &#228;rztlicher Behandlungen lebensgef&#228;hrlich sein.</p>
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		<title>Wertvolle Beratung: Vergebung</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/04/26/1047/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Pause, bedingt durch meinen Umzug, melde ich mich wieder zur&#252;ck. Und mache da weiter, wo ich aufgeh&#246;rt habe., bei Wertbegriffen, die f&#252;r die Beratung und Therapie wichtig sind, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht so scheinen mag. Vergebung ist ein altes Wort, das nicht mehr oft verwendet wird. Auch in der Therapie ist der Begriff eher in Vergessenheit geraten. Ich gebracuche den Begriff auch eher selten, weil er etwas gro&#223; und pathetisch klingen mag, und manchmal ist leichter, mit den Klienten viele kleine, vielleicht gar unscheinbare, Schritte aneinander zu reihen, bis man sich unversehens gemeinsam am Ziel findet.</p>
<p>Oftmals, so denke ich, geht es in der Therapie darum, zu lernen, das Recht auf Zorn und Groll, das Recht auf Wiedergutmachung, das Recht auf eine Entschuldigung oder S&#252;hne loszulassen und darauf zu verzichten, Gerechtigkeit (wie jeder selber sie versteht, wieder einzufordern. Vergebung kann auch bedeuten, nicht in der Vergangenheit, die niemand &#228;ndern kann, zu kreisen und Forderungen zu stellen, die sich nur durch eine Zeitreise in fr&#252;here Tage einl&#246;sen lie&#223;en. Oftmals geht es gar nicht um die moralische Frage, dass es &#8220;gut&#8221; sei, anderen zu vergeben. Oftmals ist das wichtigste an der Vergebung, einen selbstzerst&#246;rerischen Prozess zu beenden; denn derjenige, dem vergeben werden soll, hat m&#246;glicherweise mit der behaupteten Schuld gar kein Problem &#8211; oder ist wom&#246;glich selbst gar nicht mehr am Leben. Mit der Vergebung hat es aus therapeutischer Sicht aber die folgende Bewandnis:<span id="more-1047"></span></p>
<p>Als wir S&#228;uglinge waren, haben wir in uns unwillk&#252;rlich Abbilder aller Dinge und Personen geschaffen, die wir wahrgenommen haben. Und die Personen, die f&#252;r uns wichtig waren, bekamen ein Abbild von besonderer Intensit&#228;t. Man k&#246;nnte auch sagen, dass unsere Wirklichkeit bis heute nur aus diesen Abbildern besteht. Denn alles, was wir sagen k&#246;nnen &#252;ber die Welt ist, dass wir reden &#252;ber da, was die Welt in uns an Bildern und Gedanken erschaffen hat.</p>
<p>Die Abbilder wichtiger Menschen jedenfalls haben sich in uns eingepr&#228;gt mitsamt dem Verhalten dieser Menschen untereinander und uns gegen&#252;ber. Und aus ihrem Verhalten haben wir nach und nach geschlossen, wer wir sind. Identit&#228;t nennt man das, wenn ich ein Bild von mir habe, das mit dem Bild das andere von mir haben zu einem hohen Grad zur Deckung kommt &#8211; oder auch, wenn mein Bild von mir gestern und heute in etwa dasselbe ist, relativ unabh&#228;ngig davon, wer und was mir gerade begegnet. Die Bilder der Personen, die in meinem Leben wichtig sind, nennt man auch Introjekte, das hei&#223;t &#8220;hineingeworfene&#8221; Teilpers&#246;nlichkeiten. Denn meine Identit&#228;t besteht zun&#228;chst aus dem innerlich abgebildeten Sozialsystem der &#8220;inneren Leute&#8221;, die die &#228;u&#223;eren Leute widerspiegeln. Eine stabile Identit&#228;t bedeutet eine hohe Identit&#228;t (also ein hoher Deckungsgrad) im Bereich der Ideen, die meine inneren Figuren dar&#252;ber haben, wer ich bin.  Nat&#252;rlich bilden sich irgendwann auch Pers&#246;nlichkeitsanteile (oder Teilpers&#246;nlichkeiten) aus, die nicht genau einer bestimmten &#228;u&#223;eren Person entsprechen. Sie sind entsprungen als neue Pers&#246;nlichkeitsaspekte aus der gedanklichen Diskussion zwischen verschiedenen Introjekten oder aus Einfl&#252;ssen wie biographischen Erlebnissen, Medien und schwer fassbaren Zeitstr&#246;mungen. Es entstehen also synthetische neue Figuren, die zu dem inneren Team meiner Pers&#246;nlichkeitsaspekte mit eigenen &#8220;inneren Stimmen&#8221; beitragen.</p>
<p>Wenn ich nun einem Menschen nicht vergebe, bedeutet das auch, dass einige der Pers&#246;nlichkeitsanteile einander bek&#228;mpfen. Das ist ganz offensichtlich ein Schaden f&#252;r die Identit&#228;t der Person &#8211; und oftmals nur f&#252;r sie, wie etwa dann, wenn der Mensch, dem ich nicht verzeihen will (oder, wie &#246;fter zu h&#246;ren ist, &#8220;nicht kann&#8221;), l&#228;ngst verstorben ist und sich mutma&#223;lich an meinem Groll gar nicht mehr st&#246;rt. Aus Nachsicht und Verst&#228;ndnis eine Person im Nicht-Vergeben zu unterst&#252;tzen, scheint mir fahrl&#228;ssig &#8211; und zwar nicht, weil ich den vermeintlichen T&#228;ter schonen wollte, sondern weil das Opfer erst dann aufh&#246;rt, Opfer zu sein, wenn es aufh&#246;rt, sich als Opfer zu sehen.</p>
<p>Sinnvoll ist es, nach M&#246;glichkeiten eines inneren (und gelegentlich auch &#228;u&#223;eren) T&#228;ter-Opfer-Ausgleichs zu suchen, also zu ringen um den h&#246;chstm&#246;glichen Grad an gegenseitiger Anerkennung, an Respekt, an Vergebung, Vers&#246;hnung, schiedlich-friedlichem Auseinandergehen oder was immer in die Richtung zielen mag, dass die verfeindeten Pers&#246;nlichkeitsanteile keine Forderungen mehr aneinander stellen &#8211; weil die Personen es auch nicht mehr tun.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass der innere &#8220;T&#228;ter&#8221; nutzbar gemacht werden kann, ist n&#252;tzlich, weil ein gr&#246;&#223;erer Teil der Pers&#246;nlichkeit aktiv sein kann und ein m&#246;glichst kleiner Teil ausgegrenzt oder eingesperrt wird. Was immer dazu beitr&#228;gt, dass das innere &#8220;Opfer&#8221; t&#228;tig werden kann, ist wertvoll, weil es ebenfalls dazu beitr&#228;gt, dass ein m&#246;glichst gro&#223;er Teil der Pers&#246;nlichkeit gestaltend sein kann.</p>
<p>Was immer dazu beitr&#228;gt, dass es im Inneren Team m&#246;glichst keine &#8220;T&#228;ter&#8221; und &#8220;Opfer&#8221; mehr gibt, also, dass keine destruktiven inneren Dialoge mehr gef&#252;hrt werden, ist gut f&#252;r die Identit&#228;t. Manchmal ist dieses Ziel kaum zu erreichen. Oftmals darf es niemand fordern, weil der Weg so schwierig ist und jede Forderung eines anderen Menschen hier eine Anma&#223;ung w&#228;re. Trotzdem, ich bleibe dabei: Wenn m&#246;glichst alle biographisch und synthetisch entwickelten Personen in mir an einem Tisch sitzen und vertrauensvoll miteinander im Gespr&#228;ch sind und alle gemeinsam handlungsf&#228;hig sind, dann ist das Ziel der Vergebung in mir erreicht.</p>
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		<title>Katzenhaarallergie</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 21:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade hat mir einer der Teilnehmer der Otterberger Ausbildung f&#252;r Hypnotherapie in einer E-mail folgende Zeilen geschrieben. Seine Worte dr&#252;cken f&#252;r mich viel dar&#252;ber aus, wie faszinierend die Therapie mit Geschichten wie auch die Arbeit mit Hypnose ist. Er schreibt: Meine Freundin, die Anne, litt seit ich sie kenne, unter einer Katzenhaar-Allergie. Das machte die Aufenthalte bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hat mir einer der Teilnehmer der Otterberger <a href="http://www.hsb-westpfalz.de/seminare/hypno/in-otterberg-pfalz.html" target="_blank">Ausbildung f&#252;r Hypnotherapie</a> in einer E-mail folgende Zeilen geschrieben. Seine Worte dr&#252;cken f&#252;r mich viel dar&#252;ber aus, wie faszinierend die Therapie mit Geschichten wie auch die Arbeit mit Hypnose ist. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Meine Freundin, die Anne, litt seit ich sie kenne, unter einer Katzenhaar-Allergie. Das machte die Aufenthalte bei Katzenbesitzern immer zur Qual, und ung&#252;nstigerweise ist die Freundin meines Vaters eine solche Katzenbesitzerin. Nachdem Anne nun schon am 2. Tag die Medikamente ausgingen, hab ich beschlossen, sie zu hypnotisieren. Ich hab ihr eine Geschichte erz&#228;hlt, die zusammengebaut war aus &#8220;<a href="http://www.stefanhammel.de/blog/2008/02/25/430/" target="_blank">Einsatz</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.stefanhammel.de/blog/2008/10/03/9/" target="_blank">Die Quelle des Verstehens</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.stefanhammel.de/blog/2008/03/20/439/" target="_blank">Der Weg zur Wiese</a>&#8221; aus deinem Handbuch. Seither ist sie symptomfrei!!!<br />
Wow, ist das ein Gef&#252;hl. F&#252;r mich f&#252;hlt sich das &#228;hnlich an wie der erste Gleitschirmflug nach ein paar Stunden am &#220;bungshang. Irgendwie wei&#223; man, dass man mit dem Ding fliegen kann, aber wenn man pl&#246;tzlich 10, 20, 100, 200, 700 Meter Luft unter sich hat und merkt &#8220;Das Ding tr&#228;gt&#8221;, das ist ein fantastisches Gef&#252;hl! (Johannes Conzelmann, Kommunikationspsychologe und Krankenpfleger, G&#246;rlitz)</p></blockquote>
<p>Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, liebe Anne (und nat&#252;rlich lieber Johannes)!</p>
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		<title>Das Gesundungsspiel</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2008/12/16/762/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 10:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ist eine Intervention zur St&#228;rkung des Immunsystems&#8230; entnommen aus dem &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;&#8230; gut geeignet zur Vorbeugung und &#220;berwindung von Infekten&#8230; mit solchen imagin&#228;ren Computerspielen kann man auch viele andere k&#246;rperliche, seelische und soziale Probleme meistern&#8230; viel Spa&#223; beim Ausprobieren! Paul liegt im Bett. Er langweilt sich. Er wartet darauf, dass er gesund wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist eine Intervention zur St&#228;rkung des Immunsystems&#8230; entnommen aus dem &#8220;Handbuch des therapeutischen Erz&#228;hlens&#8221;&#8230; gut geeignet zur Vorbeugung und &#220;berwindung von Infekten&#8230; mit solchen imagin&#228;ren Computerspielen kann man auch viele andere k&#246;rperliche, seelische und soziale Probleme meistern&#8230; viel Spa&#223; beim Ausprobieren!</p>
<p>Paul liegt im Bett. Er langweilt sich. Er wartet darauf, dass er gesund wird. „Kann man nicht etwas machen, damit das schneller geht?“, fragt er. „Das braucht etwas Zeit“, erh&#228;lt er zur Antwort. „Es gibt &#252;brigens ein Computerspiel… wir haben es ja leider nicht hier, aber du kannst es dir bestimmt ganz gut vorstellen… da geht es genau darum: Die K&#246;rperpolizei ist unterwegs in den Blutgef&#228;&#223;en und im ganzen K&#246;rper und sucht nach den Verbrechern. Die Polizei, das sind gro&#223;e runde Kugeln mit Augen und scharfen Z&#228;hnen. Die Verbrecher sind kleine Kugeln, die sich zu verstecken versuchen. Wenn ein Polizist f&#252;nf von diesen kleinen Dingern gefressen hat, hat er gen&#252;gend Kraftpunkte gesammelt und kann sich in zwei Kugeln aufteilen. Dann jagen sie zu zweit und bald zu viert, zu acht, und so weiter. Man kann dieses Spiel in unterschiedlichen Geschwindigkeiten spielen. Nat&#252;rlich stellt man es so ein, dass die Polizisten m&#246;glichst schnell sind, aber doch auch alle Verbrecher erwischen und an keiner dieser kleinen Kugeln vorbeisausen. Wenn dir das gut gelingt, kannst du die Geschwindigkeit erh&#246;hen.  Es gibt dieses Spiel auf zehn Levels, also auf verschiedenen Geschicklichkeitsstufen. &#220;berlege, auf welcher Stufe du gerne anfangen m&#246;chtest; du willst nat&#252;rlich auch gewinnen! Schlie&#223;lich hat das Spiel ein ganz ausgefeiltes Grafikprogramm, und du kannst zwischen verschiedenen Darstellungsarten w&#228;hlen. Du kannst die Polizisten entweder durch die gro&#223;en und kleinen Adern sausen sehen oder durch eine Art Kanalisationssystem, das aussieht, wie eine gro&#223;e, komplizierte Wasserrutsche. Du kannst sie wie Murmeln durch eine Art Kugelbahn flitzen lassen, mit Aufz&#252;gen und Rolltreppen, oder du kannst sie in Raumschiffen mit &#220;berschallgeschwindigkeit durch ein gro&#223;es galaktisches Tunnelsystem schweben lassen. W&#228;hle aus, mit welchem Spiel du gerne beginnen m&#246;chtest und dr&#252;cke den Startknopf – jetzt!“</p>
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		<title>Die Quelle des Verstehens</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 22:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Geschichte verwende ich bei Allergien und Immunerkrankungen. Zuallererst hatte ich sie bei einer Morbus-Crohn-Patientin eingesetzt. Aber nat&#252;rlich passt sie auch ins Teamcoaching, in die Paartherapie und einfach &#252;berall, wo Menschen sich erst nicht richtig und dann vielleicht doch verstehen&#8230; Einige reden Kisuahili und andere Zulu, und einige armenisch und einige r&#228;toromanisch; ich habe angefangen polnisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: justify">Diese Geschichte verwende ich bei Allergien und Immunerkrankungen. Zuallererst hatte ich sie bei einer Morbus-Crohn-Patientin eingesetzt. Aber nat&#252;rlich passt sie auch ins Teamcoaching, in die Paartherapie und einfach &#252;berall, wo Menschen sich erst nicht richtig und dann vielleicht doch verstehen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify">Einige reden Kisuahili und andere Zulu, und einige armenisch und einige r&#228;toromanisch; ich habe angefangen polnisch zu lernen, und gerne w&#252;rde ich russisch sprechen oder norwegisch oder neugriechisch. Das alles hat einen tiefen Sinn. Es dient unserer Verst&#228;ndigung. „Die Sprache ist die Quelle der Missverst&#228;ndnisse“ hat einmal jemand gesagt. Ob das so stimmen kann! Die Sprache ist n&#228;mlich auch der Weg, um sich wieder zu verstehen. Und auch der Frieden, gerade der Frieden wird durch Sprache geschlossen und erhalten! Ich sagte: Es gibt auf der Welt so viele Sprachen. Und ich meine: Es gibt Menschensprachen und vielleicht auch Engelssprachen. Vielleicht gibt es sie auch nicht, aber es gibt Tiersprachen, und es gibt die Taubstummensprachen und es gibt Computersprachen und es gibt K&#246;rpersprachen und <span id="more-9"></span>eigentlich hat der K&#246;rper sehr viele Sprachen, immerzu verst&#228;ndigt er sich. Das Gehirn hat eine Sprache und die Nerven haben eine Sprache. Die Zellen im K&#246;rper haben eine Sprache und das Immunsystem hat eine Sprache. Es gibt die Sprache der Hormone und die Sprache der Enzyme. Der K&#246;rper selbst spricht viele Sprachen. Und die Organe sind wie Freunde, die aus verschiedenen L&#228;ndern kommen mit verschiedenen Kulturen und zum Teil verschiedenen Sprachen. Der K&#246;rper braucht einen guten Dolmetscher, um jeweils eine Sprache in die andere zu &#252;bersetzen und umgekehrt. Aber er kann das. Er ist gut darin, er hat sich schon sein Leben lang in dieser gro&#223;en Kunst ge&#252;bt. Was sollte das hei&#223;en, wenn einer sagte, die Sprache sei die Quelle der Missverst&#228;ndnisse? Missverst&#228;ndnisse lassen sich aufkl&#228;ren, dazu sind sie doch da. Nach einer wahren Vers&#246;hnung ist jede Freundschaft noch fester und besser als vorher. Darum sage ich: Die Sprache ist die Quelle des Verstehens. Sie verbindet und verb&#252;ndet alle Freunde auf der Welt. Wenn alle Missverst&#228;ndnisse sich aufkl&#228;ren, dann ist die Sprache die Quelle der Gesundheit. Unsere Sprache ist die Quelle des Friedens.</p>
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		<title>Das sich selbst aufl&#246;sende Symptom</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 18:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Paradoxie]]></category>
		<category><![CDATA[Placeboeffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
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		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich habe eine seltsame Beobachtung gemacht“, so erz&#228;hlte ich dem Mann am Telefon. „Vor einiger Zeit n&#228;mlich sagte ein Kollege zu mir: ‚Wenn ich ein telefonisches Vorgespr&#228;ch wegen einer Therapie f&#252;hre, dann sage ich oft zu den Leuten: Ein bekannter Therapeut hat beobachtet, dass die meisten Klienten bereits eine Verbesserung ihrer Probleme in der Zeit zwischen dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe eine seltsame Beobachtung gemacht“, so erz&#228;hlte ich dem Mann am Telefon. „Vor einiger Zeit n&#228;mlich sagte ein Kollege zu mir: ‚Wenn ich ein telefonisches Vorgespr&#228;ch wegen einer Therapie f&#252;hre, dann sage ich oft zu den Leuten: Ein bekannter Therapeut hat beobachtet, dass die meisten Klienten bereits eine Verbesserung ihrer Probleme in der Zeit zwischen dem telefonischen Vorgespr&#228;ch und der ersten Therapiestunde erleben. Ich stelle fest, dass bei etwa 70 – 80% der Klienten bereits bis zur ersten Therapiestunde eine Verbesserung eintritt. Ich m&#246;chte Sie deshalb bitten, dass Sie bis zu unserem Treffen darauf achten, ob es sich bei Ihnen ebenso verh&#228;lt.’ Soweit die Worte meines Kollegen. Ich habe mir nun &#252;berlegt, ob der Effekt nur bei psychischen Symptomen auftritt oder auch bei k&#246;rperlichen. <span id="more-523"></span>Immerhin berichten einige Menschen, dass ihre Symptome oftmals verschwunden seien, wenn sie zum Arzt kommen so dass sie dort den ber&#252;hmten ‚Vorf&#252;hreffekt’ erlebten. In dieser Zeit rief mich eine &#196;rztin an und bat mich darum, ihr wegen eines schmerzhaften H&#252;ftleidens hypnotische An&#228;sthesie zu vermitteln. Ich erz&#228;hlte ihr die Geschichte von den sich bis zur ersten Therapiestunde selbst verringernden Symptomen und bat sie, zu pr&#252;fen, ob dies auch f&#252;r ihre Schmerzen zutreffe. Sie berichtete mir in der ersten Stunde, dass die Schmerzen deutlich zur&#252;ckgegangen seien, und wir konnten ihr Problem danach schnell und effektiv beheben. Als kurze Zeit sp&#228;ter ein anderer Arzt mich bat, dass ich ihm zeige, wie er mit hypnotischen Mitteln seinen Heuschnupfen aufl&#246;sen k&#246;nne, erz&#228;hlte ich ihm diese ganze Geschichte und bat ihn, bis zur ersten Beratung zu pr&#252;fen, ob seine Allergie sich bereits verringert habe. Tats&#228;chlich hatten auch seine Symptome sich schon vor der ersten Stunde verringert. Nun fragen Sie wegen Ihres Blutdrucks, und ich erz&#228;hle Ihnen diese Geschichte, weil es mich interessiert, ob die bekannte Verringerung der Symptome bis zum ersten Gespr&#228;ch auch bei Ihnen eine Rolle spielt…“</p>
<p>Der erw&#228;hnte Kollege hei&#223;t Manfred Prior (einer der Leiter des <a href="http://www.meg-frankfurt.de/" target="_blank">Milton-Erickson-Instituts Frankfurt</a>), der von ihm zitierte Therapeut ist Steve de Shazer.</p>
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