<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HYPS &#187; ADS / ADHS</title>
	<atom:link href="http://www.stefanhammel.de/blog/category/ads-adhs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.stefanhammel.de/blog</link>
	<description>Hypno-Systemischer Blog von Stefan Hammel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 13:52:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Der laute Junge</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/06/1778/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/06/1778/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 17:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Älter werden]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1778</guid>
		<description><![CDATA[Es kam einmal ein Junge und erz&#228;hlte mir: „Meine Eltern h&#246;ren mir nie zu. Sie bemerken mich nicht einmal.“ „Er redet st&#228;ndig und ununterbrochen. Er redet oft und viel. Er unterbricht andere im Gespr&#228;ch und will selbst nie unterbrochen werden“, erz&#228;hlten die Eltern. „Je lauter ich war, desto weniger haben sie zugeh&#246;rt“, sagte der Junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kam einmal ein Junge und erz&#228;hlte mir:</p>
<p>„Meine Eltern h&#246;ren mir nie zu. Sie bemerken mich nicht einmal.“</p>
<p>„Er redet st&#228;ndig und ununterbrochen. Er redet oft und viel. Er unterbricht andere im Gespr&#228;ch und will selbst nie unterbrochen werden“, erz&#228;hlten die Eltern.</p>
<p>„Je lauter ich war, desto weniger haben sie zugeh&#246;rt“, sagte der Junge sp&#228;ter. „Und je weniger sie zuh&#246;rten, desto lauter wurde ich.“ Dann wurde er leise und seine Eltern h&#246;rten ihm zu.</p>
<p>Die Wirkung der Sichtweisen und V erhaltensweisen innerhalb einer Familie verst&#228;rkt und erh&#228;lt sich oft kreisf&#246;rmig. In der Familientherapie spricht man von &#8220;zirk&#252;l&#228;rer Kausalit&#228;t&#8221; und &#252;berlegt, wie eine &#8220;Musterunterbrechung&#8221; in der Interaktion der Familie aussehen kann. Was k&#246;nnte ein Therapeut dazu beitragen, dass entweder der Junge oder seine Eltern oder beide sich f&#252;r eine kleine Weile derart anders verhalten, dass die jeweils andere Partei nicht mehr gleich wie bisher reagieren kann&#8230; so dass am Ende keiner mehr das Verhalten des anderen wie bisher deuten kann und keiner mehr wie bisher reagiert&#8230; weil jeder findet, der andere habe angefangen, mit seinem unguten Verhalten aufzuh&#246;ren&#8230;?</p>
<p>Quelle:<a title="Der Grashalm in der W&#252;ste" href="http://www.stefanhammel.de/das-halmbuch.html" target="_blank"> Der Grashalm in der W&#252;ste</a>, S.126, Stefan Hammel</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/07/06/1778/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Baum ist ein Baum&#8230;</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 20:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Älter werden]]></category>
		<category><![CDATA[Blutdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1751</guid>
		<description><![CDATA[Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin Ulrike Dauenhauer hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230; Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reutlinger Paar- und Einzeltherapeutin <a title="Zur Praxis Doppelpunkt" href="http://www.doppelpunkt-praxis.de/therapeuten.php">Ulrike Dauenhauer </a>hat mir eine Geschichte geschickt, die ich mit ihrer Erlaubnis gerne mit euch teilen m&#246;chte&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich sa&#223; auf der Alb vor einem Baum, und dachte &#252;ber mich nach, &#252;ber mein Leben und meine Aufgaben. Da begann der Baum mit mir zu sprechen: &#8220;Schau&#8221;, sagte er, &#8220;ich bin ein Baum, einfach ein Baum, und ich versuche, Baum zu sein so gut ich kann. Noch nie in meinem langen Leben kam mir der Gedanke, ob ich wohl Baum genug sei, um eine Berechtigung zu haben, in diesem Wald zu stehen. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Noch nie habe ich mich gefragt, warum ich gerade in diesem Wald stehe. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich mir bisher keine Gedanken dar&#252;ber gemacht, ob die B&#228;ume neben mir wohl mehr oder weniger Biomasse produzieren als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Ich &#252;berlege nicht, ob die anderen B&#228;ume sch&#246;nere Bl&#228;tter haben oder besser gewachsen sind als ich. Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Die Zeiten sind sehr verschieden und damit auch die Bedingungen hier im Wald. Mal hat es viel Regen im Jahr, mal wenig. Mal hat es ganz viele K&#228;fer, die meine Bl&#228;tter fressen, mal wenig. Immer &#228;ndern sich die Bedingungen. Die Forscher k&#246;nnen das alles an meinen Jahresringen ablesen. Aber ich mache mir dar&#252;ber keine Gedanken. Wie immer die Bedingungen auch sind: Ich bin einfach Baum, so gut, wie ich Baum sein kann. Auch habe ich festgestellt, dass ich eine Buche bin und ich h&#246;rte von Mammutb&#228;umen. Ich w&#252;rde nie auf die Idee kommen, ein Mammutbaum sein zu wollen. Ich bin Buche so gut ich eine Buche sein kann. Sei Baum, einfach Baum, und das sei so gut es Dir m&#246;glich ist.&#8221; Dies sprach er und lie&#223; dazu sanft seine &#196;ste schwingen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2011/06/04/1751/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Grashalm in der W&#252;ste</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/11/12/1610/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/11/12/1610/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 15:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Doublebind]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Verspannungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeihen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1610</guid>
		<description><![CDATA[Gestern war ich in der Kinderpsychiatrie und habe den Kindern eine Geschichte erz&#228;hlt. Wir vergessen so oft, dass Menschen, die sich selbst und anderen M&#252;he bereiten, nicht nur aus ihren Problemen bestehen, sondern auch aus dem, was heil ist.Und wenn wir das Gesunde, Kraftvolle, Gl&#252;ckspendende im Leben der Kinder oder auch von uns selber pflegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Kinderpsychiatrie und habe den Kindern eine Geschichte erz&#228;hlt. Wir vergessen so oft, dass Menschen, die sich selbst und anderen M&#252;he bereiten, nicht nur aus ihren Problemen bestehen, sondern auch aus dem, was heil ist.Und wenn wir das Gesunde, Kraftvolle, Gl&#252;ckspendende im Leben der Kinder oder auch von uns selber pflegen, k&#246;nnte es sein, dass wir mehr erreichen, als wenn wir immer mehr Zeit auf die Behandlung des St&#246;renden verwenden. Nat&#252;rlich muss man zuweilen bei dem, was st&#246;rt, ankn&#252;pfen. Wenn man allerdings bei der Behandlung der St&#246;rung h&#228;ngen bleibt, ist man wahrscheinlich schon selbst ein Teil der St&#246;rung geworden. Denn wer sagt uns, dass die Reaktionen der Menschen auf das Problem nicht zu dem Problem ma&#223;geblich beitragen? Vielleicht kommen wir schneller zum Ziel, wenn wir das Unauff&#228;llige, Gesunde, Normale in den Vordergrund unserer Betrachtung stellen. Ich habe jedenfalls den Kindern die folgende Geschichte erz&#228;hlt.</p>
<p>Ein Mann durchquerte eine W&#252;ste. Rings um ihn her gab es nur Sand, Steine und Felsen, den leuchtend blauen Himmel und &#252;ber ihm die gl&#252;hend hei&#223;e Sonne. Auf der H&#228;lfte seines Weges geschah es, dass er Rast machen wollte und sich nach einem geeigneten Platz umsah.<span id="more-1610"></span> Etwas abseits des Weges fand er einen &#252;berh&#228;ngenden Felsen, der ihm Schatten bieten konnte f&#252;r die Zeit seiner Rast. Der Mann ging dorthin. Als er ankam, sah er etwas Ungew&#246;hnliches: Im Schatten dieses Felsens wuchs tats&#228;chlich ein Grashalm. „Nanu, wo kommst du denn her?“ fragte der Mann, und dann lachte er &#252;ber sich selbst: „In meiner Einsamkeit rede ich schon mit dem Gras. Es wird besser sein, ich untersuche einmal, wo der Grashalm herkommt.“ Er scharrte das Pfl&#228;nzchen aus dem Sand und legte es behutsam zur Seite. Dann grub er tiefer und tiefer. Auch wenn er nicht gerade auf eine sprudelnde Quelle traf, so war die Erde hier tats&#228;chlich etwas feucht. Als der Mann sich wieder auf den Weg machte, verga&#223; er nicht, den Grashalm wieder auf die feuchte Erde zu setzen. Mit ein paar Steinen baute er eine kleine Mauer davor, um die Pflanze vor dem Austrocknen durch den hei&#223;en W&#252;stenwind zu sch&#252;tzen. Dann setzte er seine Reise fort. Auf seinem R&#252;ckweg kam er wieder an der Stelle vorbei. Nat&#252;rlich schaute er nach, ob sein Pfl&#228;nzchen noch lebte. Er war sehr erfreut: Aus dem Grashalm war ein richtiges kleines Grasb&#252;schel geworden. Der Mann grub noch etwas tiefer in die Erde und drang in noch feuchteres Erdreich vor. Mit einem Tuch, zwei Pf&#228;hlen und ein paar Schn&#252;ren, die er f&#252;r die R&#252;ckreise mitgenommen hatte, verbesserte er den Windschutz f&#252;r seine Pflanze. Viele Jahre sp&#228;ter musste ein Freund dieses Mannes dieselbe W&#252;ste durchqueren. Da bat er den Freund: „Schau’ doch einmal nach, was aus meiner Pflanze geworden ist – ob sie noch da ist!“ Der Freund versprach es ihm. Als er von der Reise zur&#252;ckkehrte, berichtete er: „Aus deinem Grasb&#252;schel ist ein kleines St&#252;ck Wiese geworden. Andere Reisende haben die Stelle entdeckt. Sie haben die Mauer vergr&#246;&#223;ert und noch mehr Pf&#228;hle mit T&#252;chern dort aufgestellt. Jemand hat dort einen Brunnen gegraben und mit einem St&#252;ck Leder abgedeckt. Neben dem Brunnen w&#228;chst ein sch&#246;ner Feigenbaum. In seinen Bl&#228;ttern zirpte eine Grille.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/11/12/1610/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanken vorlesen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/02/09/1459/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/02/09/1459/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 22:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnistraining]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1459</guid>
		<description><![CDATA[Eine Klientin hat mir heute eine Mail geschickt mit dem Titel  &#8220;Spruch von meinem Sohn&#8221;: &#8220;Ich sag immer, was ich denke, damit ich besser h&#246;re, was ich wei&#223;.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Klientin hat mir heute eine Mail geschickt mit dem Titel  &#8220;Spruch von meinem Sohn&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich sag immer, was ich denke, damit ich besser h&#246;re, was ich wei&#223;.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/02/09/1459/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schatzsuche</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/15/1366/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/15/1366/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusstes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1366</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte einmal erw&#228;hnt, dass beinahe alle Geschichten mit einer Pointe therapeutisch wertvoll eingesetzt werden k&#246;nnen, allerdings auch einige ohne eine Pointe. Hier ist ein Beispiel aus der zweiten Kategorie. In einem Land in deinem Herzen lebte einst ein Volk, das so gl&#252;cklich oder ungl&#252;cklich war wie viele V&#246;lker und so reich oder arm wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte einmal erw&#228;hnt, dass beinahe alle Geschichten mit einer Pointe therapeutisch wertvoll eingesetzt werden k&#246;nnen, allerdings auch einige ohne eine Pointe. Hier ist ein Beispiel aus der zweiten Kategorie.</p>
<p>In einem Land in deinem Herzen lebte einst ein Volk, das so gl&#252;cklich oder ungl&#252;cklich war wie viele V&#246;lker und so reich oder arm wie viele, und so satt oder sehns&#252;chtig wie viele. In diesem Volk aber gab es einen Jungen, der einen Traum hatte, wie ihn viele Jungen haben: Er wollte sich auf die Suche machen nach einem verborgenen Schatz. Nun w&#228;re das an sich nichts Besonderes. Doch hatte dieser Junge das Gl&#252;ck – oder war das etwa keines? – nicht nur einen Traum von einem Schatz zu haben. Sondern er hatte tats&#228;chlich in einem Versteck im Garten den Schl&#252;ssel zu einem solchen Schatz gefunden. Er hatte den Schl&#252;ssel, ihm geh&#246;rte der Schatz! Doch wie sollte er nun diesen Schatz auch finden? Er wusste ja nicht, wo er verborgen war. So setzte sich der Junge hin und begann nachzudenken.</p>
<p>(S. Hammel, <a href="http://www.stefanhammel.de/das-halmbuch.html">Der Grashalm in der W&#252;ste</a>, S. 35)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/15/1366/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Expedition (Der stille Gregor, Fortsetzung)</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/14/1371/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/14/1371/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 00:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1371</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe euch neulich vom stillen Gregor erz&#228;hlt. In der letzten Therapiestunde lie&#223; ich ihn auch einer Spielzeugkiste einige Gegenst&#228;nde heraussuchen. Er w&#228;hlte sich ein Gel&#228;ndeauto und einen gr&#252;nen Edelstein. Ich w&#228;hlte ihm noch einen kleinen Vogel aus, der sang, wenn man ihn anfasste. Dann bat ich ihn, die drei Dinge vor sich hinzustellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe euch neulich vom stillen Gregor erz&#228;hlt. In der letzten Therapiestunde lie&#223; ich ihn auch einer Spielzeugkiste einige Gegenst&#228;nde heraussuchen. Er w&#228;hlte sich ein Gel&#228;ndeauto und einen gr&#252;nen Edelstein. Ich w&#228;hlte ihm noch einen kleinen Vogel aus, der sang, wenn man ihn anfasste. Dann bat ich ihn, die drei Dinge vor sich hinzustellen und sie anzuschauen. Dann erz&#228;hlte ich ihm das Folgende:</p>
<p>In Afrika lebte ein Mann, der war ein Forscher, ein Biologe. Er war beliebt bei seinen Freunden und in seiner Familie, aber er hatte etwas schlimmes erlebt, und seitdem hatte es ihm die Stimme verschlagen. Er redete fast gar nicht mehr und mit fast niemandem. Das machte den anderen Sorge, aber sie konnten nichts dagegen tun. Er war eben still. Einmal wollte er sich auf eine gro&#223;e Reise machen mit seinem Gel&#228;ndefahrzeug. Er wollte einen seltenen Vogel entdecken, die einen wunderbaren Gesang haben sollte, und er wollte dessen Sprache lernen. Dieser Vogel war den Wissenschaftlern noch fast unbekannt, kaum jemand hatte ihn je gesehen. Da besuchte ihn ein Freund, um ihm alle Gute f&#252;r die Reise zu w&#252;nschen. Der Freund gab ihm einen seltsamen gr&#252;nen Stein und sagte: &#8220;Dieser Stein soll dich begleiten und eine gute Kraft auf dich aus&#252;ben. Du wirst die Sprache der anderen lernen.&#8221; Der Mann verstand nicht,was sein Freund meinte, doch fragte er nicht nach, sondern bestieg sein Fahrzeug und machte sich auf die Reise.</p>
<p>Immer unwegsamer wurden die Stra&#223;en, die er befuhr. Bald waren es nur noch Lehmpfade, und immer weiter f&#252;hrte sein Weg. Er &#252;bernachtete in afrikanischen D&#246;rfern. Mit dunkelh&#228;utigen M&#228;nnern und Frauen sa&#223; er abends um das Lagerfeuer. Er lernte ihre Geschichten. Er lernte ihre Lieder zu singen und ihre Sprache zu sprechen.Manchmal sah er den Stein an, den sein Freund ihm gegeben hatte und fragte sich, was er wohl gemeint hatte, als er ihm sagte: &#8220;Du wirst die Sprache der anderen lernen&#8221;.</p>
<p>Manche gaben ihm Hinweise zu dem Vogel, den er suchte, und dessen Sprache er erlernen wollte. Doch nirgends fand er das Tier. Lange, lange suchte er. Bis er eines Abends etwas h&#246;rte, einen wunderbaren Klang, den er noch nie vernommen hatte&#8230;</p>
<p>Es dauerte eine Zeit, bis er die Sprache des Vogels ein wenig verstand, und noch eine Zeit, bis er sie anfing, auch selbst sprechen zu k&#246;nnen. Nach und nach antwortete ihm der Vogel, und er antwortete ihm. Es war wie ein Gespr&#228;ch, wie eine Freundschaft, die sie geschlossen hatten. Immer wieder auch fiel ihm der Stein in die Hand, den der Freund ihm gegeben hatte, und er dachte an dessen Worte: &#8220;Du wirst die Sprache der anderen lernen&#8221;.</p>
<p>Der Mann machte viele Notizen und Tonaufnahmen f&#252;r einen wissenschaftlichen Bericht &#252;ber seine Reise. Dann nahm er Abschied von dem Vogel und machte er sich wieder auf den Weg. Wieder kam er zu den H&#252;tten der Eingeborenen, und wieder sa&#223;en sie an den Lagerfeuern. Er erz&#228;hlte ihnen von dem Vogel. Er erz&#228;hlte davon, wie er seine Sprache gelernt hatte. Die dunklen M&#228;nner und Frauen h&#246;rten ihm zu. Und er dachte an die Worte des Freundes, als ihm dieser den wunderbaren Stein gegeben hatte: &#8220;Du wirst die Sprache der anderen lernen&#8221;.</p>
<p>Weiter und weiter fuhr er &#252;ber die Lehmpisten. Er dachte nach &#252;ber den wissenschaftlichen Bericht, den er ver&#246;ffentlichen wollte. Da bemerkte er, dass ihm dieser Bericht gar nicht mehr so wichtig war. Er war weggefahren, um einen Vogel zu entdecken, und er hatte gelernt, die Sprache von Tieren und von anderen Menschen zu sprechen. Er hatte gelernt anstatt in seiner Sprache in deren Sprache zu denken und zu reden. Ihm wurde bewusst, dass das die eigentliche Entdeckung dieser Reise war und sein Bericht nur ein Nebenergebnis.</p>
<p>Als er zuhause ankam, fragten ihn seine Freunde: &#8220;Hast du den Vogel gefunden? Hast du ihn singen geh&#246;rt? Hast du seine Sprache gelernt?&#8221; Und er erz&#228;hlte ihnen eine lange Geschichte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/14/1371/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schreien und Br&#252;llen</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/12/1333/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/12/1333/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Angst und Zwang]]></category>
		<category><![CDATA[Auswege]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Paradoxie]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1333</guid>
		<description><![CDATA[Eben habe ich mich mit einer Familienhelferin unterhalten. Sie erz&#228;hlte mir: &#8220;Ich hatte mit einem dreij&#228;hrigen Jungen zu tun, der anhaltend laut schrie und br&#252;llte und gar nicht mehr aufh&#246;ren wollte. Ich habe zu ihm gesagt: &#8216;Du darfst schreien. Der Schreiplatz ist da dr&#252;ben in deinem Kinderbett. Geh dahin und schreie so lang und viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben habe ich mich mit einer Familienhelferin unterhalten. Sie erz&#228;hlte mir: &#8220;Ich hatte mit einem dreij&#228;hrigen Jungen zu tun, der anhaltend laut schrie und br&#252;llte und gar nicht mehr aufh&#246;ren wollte. Ich habe zu ihm gesagt: &#8216;Du darfst schreien. Der Schreiplatz ist da dr&#252;ben in deinem Kinderbett. Geh dahin und schreie so lang und viel und laut, wie du m&#246;chtest. Wenn du fertig bist, dann komm wieder.&#8217; Der Junge hat mich angeschaut, ist ins andere Zimmer gegangen, stand eine Weile still auf seinem Bett und kam wieder. &#8216;Hast du dich ausgeschrien?&#8217;, habe ich ihn gefragt. &#8216;Ja&#8217;, hat er gesagt.&#8221;</p>
<p>Die Frau hat das Schreien erlaubt und nur den Ort des Schreiens ver&#228;ndert. Was h&#228;tte der Junge getan, wenn sie ihm das Schreien verboten h&#228;tte?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2010/01/12/1333/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Englisch</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/12/13/1271/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/12/13/1271/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Frage und Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Reise & Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1271</guid>
		<description><![CDATA[Heute f&#228;llt mir keine Geschichte ein. Aber ich habe Gl&#252;ck, und ihr auch. Es sind einige Engel in der N&#228;he, die sich unterhalten. Ich h&#246;re es ganz genau und will euch Wort f&#252;r Wort davon berichten. Engel 1: Wie lange fliegen wir noch bis Bethlehem? Engel 2: Nicht mehr lang. Von hier aus sind es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute f&#228;llt mir keine Geschichte ein. Aber ich habe Gl&#252;ck, und ihr auch. Es sind einige Engel in der N&#228;he, die sich unterhalten. Ich h&#246;re es ganz genau und will euch Wort f&#252;r Wort davon berichten.<span id="more-1271"></span></p>
<p>Engel 1: Wie lange fliegen wir noch bis Bethlehem?<br />
Engel 2: Nicht mehr lang. Von hier aus sind es nur noch 2009 Jahre. Aber lass uns doch<br />
hier gerade kurz Rast machen.<br />
Engel 1: Du sagst immer: „Nicht mehr lange“. Und dann ist es doch noch so lang…<br />
Engel 2: Aber jetzt ist es wirklich nicht mehr so lang…<br />
Engel 1: Warum m&#252;ssen wir denn &#252;berhaupt da hin?<br />
Engel 2: Weil Jesus da geboren wird, den man Christus nennt oder auch „Sohn Gottes“. Das<br />
ist der Ur-ur-ur-ur-ur-enkel des K&#246;nigs David. Er soll selbst ein K&#246;nig werden. Jesus Christus, das ist der, in dem Gott und Mensch so nahe zusammen kommen, dass man sagt: In Bethlehem ist Gott Mensch geworden. Also fliegen wir nach Bethlehem, um Gott zu loben f&#252;r die Geburt seines Sohnes. Wir wollen seine Ehre verk&#252;nden und den Menschen ein Lied singen vom Frieden auf Erden. Da fliegen alle Engel hin. Es hei&#223;t „die Menge der himmlischen Heerscharen“ soll kommen, also auch wir!<br />
Engel 1: Aber muss das denn sein?<br />
Engel 2: Schluss jetzt der Diskussion! K&#246;nnen wir mal &#252;ber was anderes reden?<br />
Engel 1: Na gut. Mich w&#252;rde zum Beispiel interessieren, was das hier f&#252;r Leute sind. [zeigt in<br />
den Raum] Was machen die denn alle hier?<br />
Engel 2: Ich glaube, die sind auch hier, um Gott wegen des Kindes zu loben.<br />
Engel 1: Ah! Sind das vielleicht die Hirten – von denen du erz&#228;hlt hast, dass sie auch<br />
kommen?<br />
Engel 2: Na ja, nicht gerade Hirten. Das hier sind so &#228;hnliche Leute. Sie kommen nur etwas<br />
sp&#228;ter als die Hirten. Aber wenn ich es recht sehe, kommen sie auch wegen des<br />
Kindes.<br />
Engel 1: Du meinst, diese Leute sind auch hier, um zu erfahren, dass Jesus geboren ist? Und<br />
wenn sie es erfahren haben, dann werden sie es auch ihren Kindern und Enkeln weitersagen und ihren Geschwistern und Freunden, so wie die Hirten? Von denen hast  du mir ja erz&#228;hlt: „Als sie das Kind aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das ihnen von diesem Kinde gesagt war.“<br />
Engel 2: Also, soweit ich es verstehe, ist es im Jahr 2004 nicht mehr so &#252;blich, den Kindern<br />
und Enkeln etwas &#252;ber das neu geborene Kind zu erz&#228;hlen. Aber manche machen das nat&#252;rlich: Sie erz&#228;hlen den Kindern die Weihnachtsgeschichte oder sie lesen sie aus einer Kinderbibel vor. Einige besprechen beim Abendessen, warum sie die Geburt dieses Kindes an Weihnachten feiern. Aber das ist doch eher selten. Halt, jetzt f&#228;llt mir ein: Indem diese Leute ihre ganze Familie mitgebracht haben – hierher, wo von dem Kind erz&#228;hlt wird – da haben sie ja l&#228;ngst begonnen, die gute Nachricht von dem Kind zu verbreiten. Wer wei&#223; – vielleicht machen sie ja weiter so?<br />
Engel 1: Hm. Wenn du also sagst, dass diese Leute so etwas &#196;hnliches sind wie die Hirten,<br />
nur in einer sp&#228;teren Zeit – meinst du, dass sie dann auch nachher auf dem Heimweg Gott loben und preisen werden? Das hast du mir doch von den Hirten erz&#228;hlt: „Die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott f&#252;r alles, was sie geh&#246;rt und gesehen hatten…“?<br />
Engel 2: Du meinst, ob die Leute aus diesem Haus gehen werden und Gott aus voller Kehle<br />
loben und preisen werden? Hm. Also, ich glaube, es ist im Jahr 2009 nicht so &#252;blich, Gott auf der Stra&#223;e zu loben und zu preisen. Daf&#252;r gibt es aber Leute, die singen zuhause Weihnachtslieder oder sie spielen sie, auf der Blockfl&#246;te zum Beispiel. Und da f&#228;llt mir ein: Nat&#252;rlich loben sie Gott hier, in diesem Haus. Sie singen Lieder zu seiner Ehre, sie beten zu ihm und sie danken ihm f&#252;r seinen Sohn Jesus, der in Bethlehem zur Welt gekommen ist.<br />
Engel 1: Wei&#223;t du, wenn ich ehrlich bin, hatte ich f&#252;r einen Augenblick Zweifel, ob die Leute<br />
hier wirklich so eine Art Hirten sind. Ich meine, ob sie wirklich da sind wegen dem<br />
Kind. Ob sie da sind, um Gott zu loben und um es allen weiter zu sagen, dass durch dieses Kind Gott die Menschen erl&#246;st! Aber allm&#228;hlich glaube ich, du hast Recht. Sag mal, k&#246;nnen wir denn diese Leute nicht einfach mitnehmen auf unserer Reise zu dem Kind nach Bethlehem?<br />
Engel 2: Ich f&#252;rchte, meine Liebe, das hier sind Menschen, und Menschen sind leider an die<br />
Zeit gebunden. Sie k&#246;nnen nicht einfach in der Zeit herumreisen. Aber sei gewiss: Wenn sie das Kind in der Krippe suchen werden, dann werden sie es trotzdem finden. Denn zu denen, die das Kind finden wollen, so wie die Hirten – zu denen, die nach dem Kind fragen, kommt das Kind selbst, um mit ihnen Weihnachten zu feiern.<br />
Engel 1: Du meinst, sie werden das Kind finden, so wie die Hirten?<br />
Engel 2: Ich meine, das Kind wird sie finden. Und alle, die das Kind gefunden hat, die werden<br />
mit den Hirten und mit uns Gott loben und die gute Nachricht weitersagen.<br />
Aber lass uns jetzt weiterfliegen. Wir m&#252;ssen bald in Bethlehem sein, um das Kind zu sehen, um zu lobpreisen und um zu singen:<br />
Beide: „Ehre sei Gott in der H&#246;he und Friede auf Erden, und den Menschen seines<br />
Wohlgefallens.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/12/13/1271/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Punkt zu Punkt</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/11/27/1251/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/11/27/1251/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Suggestive Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1251</guid>
		<description><![CDATA[Als Kind hatte ich ein Malbuch, in dem sich Bilder befanden, die aus lauter unverbundenen Punkten bestanden. Neben jedem Punkt befand sich eine Zahl, und wer die Zahlen in der richtigen Reihenfolge verband, entdeckte das Bild, das hinter den Punkten versteckt war. Ich frage mich – wenn bei einem solchen Bild aus irgendeinem Grund die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kind hatte ich ein Malbuch, in dem sich Bilder befanden, die aus lauter unverbundenen Punkten bestanden. Neben jedem Punkt befand sich eine Zahl, und wer die Zahlen in der richtigen Reihenfolge verband, entdeckte das Bild, das hinter den Punkten versteckt war.<br />
Ich frage mich – wenn bei einem solchen Bild aus irgendeinem Grund die Zahlen verloren gingen – wie viele Bilder wohl in dieser Ansammlung von Punkten versteckt sein m&#246;gen? Und wenn ein Mensch nie eine Sternkarte gesehen h&#228;tte, welche Sterne w&#252;rde er wohl zu Sternzeichen verbinden? Wie viele verschiedene Sternenhimmel k&#246;nnte es geben? Und wenn uns andere die Welt erkl&#228;rt h&#228;tten, als die, die uns gro&#223;gezogen haben, in welcher Welt k&#246;nnten wir dann leben?<br />
Auf wie viele Weisen k&#246;nnen wir die Dinge der Welt als zusammenh&#228;ngend oder unverbunden sehen? Wie viele Begriffe k&#246;nnen wir bilden f&#252;r Dinge, die nicht dinglich sind, f&#252;r Frieden, Gerechtigkeit, Identit&#228;t? Auf wie viele Arten k&#246;nnen wir das Ger&#252;st unserer Wertbegriffe miteinander verbinden oder unverbunden nebeneinander stehen lassen? Auf wie viele Arten k&#246;nnen wir einen Menschen sehen, auf wie viele Arten sein Verhalten deuten?<br />
Und immer male ich von Punkt zu Punkt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/11/27/1251/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geschwistertherapie</title>
		<link>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/10/24/1237/</link>
		<comments>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/10/24/1237/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 13:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Hammel</dc:creator>
				<category><![CDATA[ADS / ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen werden]]></category>
		<category><![CDATA[Für Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Patchwork]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkularität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stefanhammel.de/blog/?p=1237</guid>
		<description><![CDATA[Eine Mutter wollte ihren Sohn in Therapie bringen, weil er bei den h&#228;ufigen Streitigkeiten mit seiner Schwester diese regelm&#228;&#223;ig blutig kratzte. Auch gegen&#252;ber der Mutter sei er ungehorsam, f&#252;hle sich regelm&#228;&#223;ig im Unrecht, beschimpfe sie mit groben Worten und versuche sie zu schlagen. Der Junge ginge in den Kindergarten, seine Schwester in die erste Klasse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mutter wollte ihren Sohn in Therapie bringen, weil er bei den h&#228;ufigen Streitigkeiten mit seiner Schwester diese regelm&#228;&#223;ig blutig kratzte. Auch gegen&#252;ber der Mutter sei er ungehorsam, f&#252;hle sich regelm&#228;&#223;ig im Unrecht, beschimpfe sie mit groben Worten und versuche sie zu schlagen. Der Junge ginge in den Kindergarten, seine Schwester in die erste Klasse. Auch im Kindergarten sei der Junge aggressiv und habe daher wenige Freunde, obwohl die Erzieherinnen und die Kinder sich lange bem&#252;ht h&#228;tten, ihn zu integrieren. Der Vater der Kinder sei meistens beruflich unterwegs, die Mutter f&#252;hle sich mit dem schwer zu kontrollierenden Jungen &#252;berfordert.</p>
<p>Ich bat die Mutter darum, zur ersten Stunde beide Kinder zur Therapie mitzubringen. Ich lie&#223; die Kinder erkl&#228;ren, auf welche Arten und aus welchen Anl&#228;ssen sie sich stritten. Zur zweiten Stunde bat ich die Mutter, nur die Tochter mitzubringen. Ich fragte das M&#228;dchen: &#8220;Was meinst du? Wenn du es wirklich wolltest &#8211; auch wenn du sonst vielleicht gar nicht so bist &#8211; w&#252;rdest du es irgendwie hinkriegen, deinen Bruder richtig auf die Palme zu kriegen?&#8221; &#8220;Na klar!&#8221; &#8220;Echt? Das kriegst du hin? Wie w&#252;rdest du das denn schaffen?&#8221; &#8220;Ach, zum Beispiel w&#252;rde ich ihm so eine Grimasse machen&#8230; und dann w&#252;rde ich so gucken… und dann w&#252;rde ich ihm die Zunge rausstrecken&#8230;&#8221; &#8220;Und das funktioniert?&#8221; &#8220;Ja, das klappt gut! Und dann w&#252;rde ich ihm die Zunge rausstrecken&#8230;&#8221; &#8220;Toll… und was k&#246;nntest du machen, angenommen du wolltest tats&#228;chlich einmal, dass er dich blutig kratzt?&#8221; &#8220;Das geht ganz leicht. Da kann ich solche Gesichter machen, oder ich kann ihm seine Malstifte verstecken.&#8221; &#8220;Toll! K&#246;nntest du sonst noch irgendetwas machen, wenn du ihn wirklich einmal so weit bringen wolltest, dass er dich kratzt?&#8221; &#8220;Ach, da gibt es ganz viele M&#246;glichkeiten. Ich kann ihn zum Beispiel &#8216;Arschgesicht&#8217; nennen oder ihm meinen Hintern zeigen, oder kann ihm sagen, dass er dumm ist&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich fragte noch eine Weile weiter, w&#228;hrend die Mutter mit gro&#223;en Augen daneben sa&#223; und ihre Tochter aus dem N&#228;hk&#228;stchen plaudern h&#246;rte. Schlie&#223;lich gab ich den Versuch auf, mir alle Methoden nennen zu lassen; es kam kein Ende in Sicht. &#8220;M&#252;sste deine Mutter das mitkriegen, wenn du das machst, oder k&#246;nntest du es auch so hinkriegen, dass sie gar nichts davon bemerkt?&#8221; &#8220;Das mache ich ja im Kinderzimmer, da ist die nicht.&#8221; &#8220;Und was passiert dann?&#8221; &#8220;Dann l&#228;uft mein Bruder in die K&#252;che und heult, und meine Mutter fragt was passiert ist.&#8221; &#8220;Und dann sieht sie deine zerkratzten Arme, und du sagst, du hast nichts gemacht.&#8221; &#8220;Ja&#8221;, sagte das M&#228;dchen etwas leiser. „Ist das sch&#246;n, wenn dein Bruder bestraft wird und du nicht?“ „Klar“, sagte sie. Ihre Augen leuchteten.</p>
<p>Ich bat die Mutter, im Fall von Streitigkeiten zwischen den Kindern zuk&#252;nftig immer beide oder keinen zu bestrafen. Vielleicht sei das manchmal ungerecht gegen&#252;ber dem M&#228;dchen, aber der Junge habe schon zu viele Strafen zu Unrecht bekommen. Im Schnitt sei so jedenfalls mehr Gerechtigkeit zu erreichen.</p>
<p>In der folgenden Stunde lie&#223; ich den Jungen allein kommen. Ich erz&#228;hlte ihm die Geschichte von <a title="Zu Gregor, dem Drachen" href="http://www.stefanhammel.de/blog/2007/07/17/81/" target="_self">Gregor, dem Drachen</a>.</p>
<p>In der dritten Stunde lie&#223; ich das M&#228;dchen wieder kommen. Ich lei&#223; sie Stofftiere aussuchen jeweils f&#252;r ihren Bruder, f&#252;r ihre Mutter, f&#252;r ihren Vater und f&#252;r sich, au&#223;erdem eines f&#252;r &#8220;den &#196;rgerer, der sich freut, wenn es den anderen schlecht geht&#8221;. Ich lie&#223; sie die Familienfiguren aufstellen. Den &#196;rgerer nahm ich selbst. Ich erz&#228;hlte dem M&#228;dchen, dass sich der &#196;rgerer freut, wenn die Familie nicht zusammenh&#228;lt, und dass er denkt, das bestimmt kein Tier hilft, wenn er ihre Mutter angreift. Und ich lie&#223; den &#196;rgerer das Tier angreifen, das ihre Mutter darstellte. Nat&#252;rlich wurde der &#196;rgerer in die Flucht geschlagen und war ziemlich entt&#228;uscht. Doch er berappelte sich und versuchte Vater und dann sie selbst anzugreifen. Jedesmal zog er den k&#252;rzen. Dann sagte der &#196;rgerer: &#8220;Ihren Bruder hat sie ja selbst oft ge&#228;rgert. Den wird sie bestimmt nicht besch&#252;tzen. Zu ihm h&#228;lt sie bestimmt nicht, wenn ich ihn angreife.&#8221; Doch wieder wurde er aufs Schlimmste zur&#252;ckgeschlagen. Der &#196;rgerer redete das Tier an, das sie selbst darstellte und versuchte ihm mit vielen Listen zu erkl&#228;ren, dass ihr Bruder doch doof sei, und man ihn &#228;rgern d&#252;rfe, ja, dass er ihr doch nur helfen wolle, ihn zu &#228;rgern, und dass sie doch gemeinsam viel Spa&#223; haben k&#246;nnten. Doch auf keine dieser Listen fiel das Schwester-Tier herein. Der &#196;rgerer versuchte es auf alle Weisen, doch es zeigte sich, dass alle in der Familie zusammenhielten, und auch die Schwester ihren Bruder in jeder erdenklichen Weise unterst&#252;tzte. Entt&#228;uscht und gedem&#252;tigt musste der &#196;rgerer schlie&#223;lich abziehen. Das M&#228;dchen aber baute aus Seilen zwischen den M&#246;beln des Therapiezimmers ein Familiennetz, durch das kein &#196;rgerer jemals wieder eindringen konnte.</p>
<p>In der vierten Therapiestunde lie&#223; ich nochmals die Mutter und den Sohn kommen. Ich lie&#223; den Jungen mit zwei Seilen zwei L&#228;nder auf den Boden legen. Das Land des &#196;rgerns und &#8211; was w&#228;re das Gegenteil? &#8220;Das Land des Schmusens&#8221; meinte der Junge. Ich lie&#223; ihn einige Tiere aussuchen, die im Land des &#196;rgerns lebten und andere, die im Land des Schmusens Lebten, und er legte sie in die jeweiligen, mit den Seilen markierten Zonen.</p>
<p>&#8220;Was machen denn die Tiere im &#196;rgerland alles miteinander?&#8221;, fragte ich den Jungen. &#8220;Und was machen die Tiere im Schmuseland?&#8221; Dann wollte ich wissen: &#8220;In welchem Land sind die Tiere wohl gl&#252;cklicher?&#8221; Mich interessierte: &#8220;Meinst du, dass die Tiere aus dem Land des &#196;rgerns in das Land des Schmusens kommen wollen, oder wollen eher die Tiere aus dem Schmuseland ins &#196;rgerland hin&#252;ber?&#8221; Es gab, wie erwartet, eine einseitige Emigrationstendenz. Ich fragte weiter: &#8220;Aber die Tiere aus dem Schmuseland werden die Tiere aus dem &#196;rgerland ja sicher nur hereinlassen, wenn die Tiere aus dem &#196;rgerland es hinkriegen, sich so zu verhalten, dass sie zu den Schmuse-Tieren passen, oder?&#8221; Und dann: &#8220;Was machen denn diejenigen Tiere, die ins Schmuseland hereingelassen werden, in das alle Tiere aus dem &#196;rgerland gerne hineinwollen? Und wie kriegen sie das hin? Und was k&#246;nnen sie noch alles tun, um hineinzud&#252;rfen? Und was machen sie alles dort, um da bleiben zu d&#252;rfen und nie wieder herausgeschmissen zu werden? Und wer darf alles jetzt schon rein ins Schmuseland, weil er schon gelernt hat, das so zu machen? Und was meinst du, wer darf als n&#228;chstes?&#8221; Und immer mehr Tiere durften aus dem &#196;rgerland ins Schmuseland hin&#252;ber, weil sie es gelernt hatten, wie Schmusetiere zu leben. Schlie&#223;lich stritten sich im &#196;rgerland nur noch ganz wenige, und bald danach war das &#196;rgerland leer.</p>
<p>Nach der vierten Sitzung rief die Mutter der beiden Kinder an, dass kein weiterer Therapiebedarf bestehe, weil sich die Probleme in der Familie wie auch im Kindergarten weitestgehend aufgel&#246;st h&#228;tten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stefanhammel.de/blog/2009/10/24/1237/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

