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Ausbildung in Hypnotherapie und Hypnosystemik

Beim Institut für Hypno-Systemische Beratung in Kaiserslautern beginnt ab September wieder die (je nach Fleiß und Eifer der Lernenden) ein- bis dreijährige hypno-systemische Therapie-ausbildung. Die Rückmeldungen, die ich bisher erhalten habe, sind äußerst positiv: Von den Absolventen des letzten Jahrgangs, die im April ihr erstes Jahr mit Diplom abschließen, führen 80% die Ausbildung im Herbst für mindestens ein weiteres Jahr fort, und 100% können sie empfehlen.

Die Ausbildung gliedert sich in je ein Jahr (zu 200 Stunden) “Hypnotherapie nach Milton Erickson”, ein Jahr “Therapeutisches Geschichtenerzählen” und ein Jahr “Hypnotherapeutische Spezialitäten”. In allen drei Ausbildungsjahren werden systemische Arbeitsweisen gemeinsam mit hypnotherapeutischen Inhalten vermittelt. Seit vergangener Woche stehen nun die Termine und Inhalte der anstehenden Seminare noch etwas genauer fest. Es sind die Folgenden…

1. Hypnotherapie nach Milton Erickson

5.9.-6.9.2009: Verbale Tranceinduktionen. Grundsätze, Methodik und Ethik der Arbeit. Trance induzierende Sprachelemente und Sprechweise. Verwirrungs- und Überladungsinduktionen.
Verbessern von Selbstsicherheit. Mobbing und Schulangst.

9.10.-11.10.2009: Rapport und Körpersprache. Nutzung minimaler körperlicher Hinweise. Praktische Anwendung der Prinzipien von Utilisation, Pacing und Leading. Prüfungs- und Auftrittsangst. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

6.11.-8.11.2009: Suggestionen durch Deklaration (Affirmation) und per Direktive (Imperativ). Erzeugen und Nutzen von Erfahrungen der Altersregression und Altersprogression. Informelle Induktionen. Angst- und Zwangsstörungen, sexuelle Probleme, Burnout, Schlafstörungen.

4.12.-5.12.2009: Nutzen von Trancephänomenen und Körperinduktionen. Nutzung von automatischen Bewegungen und ideomotorischer Befragung, Katalepsie, Armlevitation, hypnotischer Anästhesie. Interventionen bei Schmerzen und Tinnitus.

22.1.-24.1.2010: Mehrebenenkommunikation. Suggestion durch Implikationen. Objekte und Handlungen als therapeutisch wirksame Metaphern. Timeline und Lebensfluss. Allergien und Immunerkrankungen.

19.2.-21.2.2010: Suggestion durch Implikation in Setting, Vorgespräch, Zielgespräch und Abschlusskommentaren. Vorbereitung von Sitzungen, prä- und posthypnotische Suggestionen. Depression, Suizidalität, Trauer und Trauma.

19.3.-21.3.2010: Hypno-systemische Coachingtechniken. Sitzungsvorbereitung, Sitzungsbeginn und Anamnese. Systemische Fragetechniken für Ziel- und Auftragsklärung. Rauchentwöhnung und Gewichtsreduktion.

7.5.-9.5.2010: Hypnotische Arbeit mit Geschichten und Metaphern. Techniken zum spontanen Auffinden und Konstruieren therapeutischer Geschichten und Interventionen. Blutdruck, Blutungen und Durchblutung.

25.6.-26.6.2010: Arbeit mit Paaren und Familien. Zertifizierung, Diplomprüfung und Diplomverleihung.

2. Therapeutisches Geschichtenerzählen

18.9.-19.9.2009: Geschichten zu Sinnfindung, Kommunikation, Verstehen und Missverstehen. Arten therapeutischer Metaphern- und Beispielgeschichten. Medizinisch-psychologische, systemisch-konstruktivistische und hypnotherapeutische Grundlagen des Erzählens und Hörens.

16.10.-18.10.2009: Geschichten zu Ressourcenorientierung und positivem Denken. Such-, Lern- und Erwartungshaltungen erzeugen. Geschichten zur Veränderung der Interpunktion von Ereignissen. Therapeutische Geschichten auffinden und aufbauen. Grundmuster therapeutischer Geschichten.

13.11.-15.11.2009: Geschichten zu Angriff und Verteidigung (Mobbing). Dialogische Erzähltechniken. Aufbau von Metapherngeschichten nach Regel-, Ausnahme- und Trickfilmlogik. Geschichten bei äußeren und inneren Konflikten (Ambivalenzen). Geschichten für Kinder. Grundregeln des Erzählens.

18.12.-20.12.2009: Geschichten zu Burnout, Depression, Trauer und Suizidalität. Reales, irreales und metaphorisches Reframing. Destabilisieren und Stabilisieren von Überzeugungen. Nutzen von Implikationen, offenen und verdeckten Deklarationen und Imperativen. Positive Konnotation.

15.1.-17.1.2010 Geschichten zur Reduktion von Schmerzen und von Tinnitus. Unsichtbare Freunden, realer und imaginierter Rapport. Anästhesie durch Zeitverzerrung, Altersregression und -progression, Halluzination. Metaphorische Verschiebung und Umkehrung der Aufmerksamkeitsfokussierung.

26.2.-28.2.2010 Geschichten zu Schlafstörungen incl. Schnarchen, Schlafapnoe, Bettnässen. Trennen und Konditionieren von Reiz-Reaktions-Schemata durch Beispiel- und Metapherngeschichten. Geschichten zu Sexualität und Sucht. Realmetaphern, Mehrdeutigkeit und Konnotationen nutzen.

16.4.-18.4.2010: Geschichten bei Angst- und Zwangsstörungen, bei Schüchternheit, Prüfungs- und Auftrittsangst. Nutzung und Gestaltung innerer und äußerer Teams. Nutzung von Werten, familiären und beruflichen Erfahrungen der Klienten.

28.5.-30.5.2010: Geschichten bei Allergien, Entzündungen und Immunerkrankungen. Erzählende Externalisierungs- und Visualisierungstechniken. Seeding und Einstreutechnik. Erzählinhalte priorisieren. Geschichtenserien und verschachtelte Geschichten.

19.6.-20.6.2010: Geschichten zur Ausrichtung auf Qualität und Erfolg. Zertifizierung, Diplomprüfung und Diplomverleihung.

3. Hypnotherapeutische Spezialitäten

Die Seminarreihe wird ab 2010 angeboten. Sie gleidert sich in Schwerpunktseminare zu den Themen:

Schmerz und Tinnitus – Allergien und Entzündungen – Angst- und Zwangsstörungen – Depression und Trauma – Schlafstörungen – Aggression und Schüchternheit – Sucht und Ernährung – Therapie mit Kindern und Jugendlichen – Partnerschaft und Familie. Teilnahmevoraussetzung sind die beiden vorangehenden Ausbildungsjahre oder eine andere mehr als einjährige hypnotherapeutische Ausbildung (DGH, MEG, ICHP).

Eine Reaktion zu “Ausbildung in Hypnotherapie und Hypnosystemik”

  1. Usenet Free Trial

    Lustig, ich hätte garnicht gedacht das das *wirklich* so funktioniert. Komische Welt.

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